Was halten Sie von einer Revolution … beginnend in den Köpfen und Herzen?

Dieses Thema hatte ich in einem früheren Beitrag – genauer im Kommentarbereich des Gastbeitrags bei „Paulinchen“ – schon einmal angerissen. Übernommen hatte ich die über den Grundgedanken hinausgehende Idee bei einem meiner „Heimatblogs“ – AmSeL-Gedanke Plus. – Als dann bei meinem letzten Artikel ein Kommentator fragte, was ich mit meiner „Meckerecke“ denn gegen die bekannten Missstände unserer Zeit und Gesellschaft ausrichten zu können glaube, fasste ich den anmaßenden Gedanken, dieses Thema aufzugreifen und nochmals in meinen eigenen Gedanken. Gefühlen und Worten zu verarbeiten.

Um Ihnen und mir eine übermäßig lange Vorrede zu ersparen, möchte ich eingangs auf diesen Artikel des Kollegen Moltaweto verweisen, den er am 23. März dieses Jahres geschrieben und veröffentlicht hat. Es lohnt sich, diesen Blog eingehender zu durchforsten, da dort viele Ideen, Anregungen und Appelle veröffentlicht wurden, die in dieselbe Richtung weisen … bisher leider ohne eine entsprechende Resonanz und demzufolge auch ohne jede positive Entwicklung auszulösen. – Nun denke ich ganz gewiss nicht, dass mir dabei mehr Erfolg beschieden sein könnte, aber ich halte den Denkansatz für zu wichtig, um ihm nicht öffentlich zu folgen, nachdem er mich nun schon einmal infiziert hat. – In diesem Artikel werde ich erst einmal versuchen, eine vernünftige Diskussionsbasis zu schaffen (man muss das Rad schließlich nicht fortwährend neu erfinden wollen). Im weiteren Verlauf – falls eine wie auch immer geartete nennenswerte Reaktion erfolgen sollte – könnte ich mir für die weiterführende und ggf. sogar vertiefende Behandlung der Thematik durchaus Kooperationen mit „altbekannten“, aber auch mit interessierten neu hinzukommenden Partner/innen vorstellen.

[Zwischenbemerkung: Da meine Artikel leider immer etwas länger ausfallen, habe ich mir jetzt ebenfalls ein Programm zur Erzeugung von PDF-Files besorgt … wen das Thema interessiert, aber bspw. Probleme beim langen Bildschirmlesen hat, kann sich den vorliegenden Artikel deshalb hier herunterladen! MfG A. N.]

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Grundlagen

Dabei möchte ich mich aber ganz bewusst einer anderen Herangehensweise bedienen. Genauer einer, welche der Kollege Moltaweto durchaus auch angesprochen, seiner übergeordneten Zielsetzung halber jedoch in eine auf „mehr oder weniger“ Allgemeinverständlichkeit setzende Form zu verpacken versucht hat. Also in etwa so, wie ich es (seinem Beispiel folgend) in den regulären Beiträgen der „Meckerecke“ tat. – Da es meiner Ansicht nach aber nahezu illusorisch ist, sich der Hoffnung hinzugeben, dass die Masse der Menschen sich auf diese Weise zum Umdenken bewegen lassen würde, sollte man sich eventuell mehr auf jene Mitmenschen konzentrieren, die auf die eine oder andere Art schon aufgewacht sind und nach Wegen aus dem Dilemma fahnden!?

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Doch wie macht man das am sinnvollsten?

Wie ich schon einmal erklärte, habe ich sehr viel gelesen und auch um solche Themen keinen Bogen gemacht, welche von den meisten Menschen entweder aufgrund von mangelnder Phantasie, dumm-arroganter Überheblichkeit oder auch Angst vor dem vermeintlich Fremdartigen / Unerklärbaren gemieden wurden und werden. Das Problem dabei ist, dass man mit beiden Beinen auf dem sicheren Boden der eigenen, in sich selbst ruhenden Weltanschauung bleiben, gleichzeitig aber bereit sein muss, diese um plausible Elemente zu ergänzen. Präziser: um Erkenntnisse über und mögliche Erklärungen für das Weltgeschehen, die einem nur bei der „objektiven“ Beschäftigung mit Themen wie Okkultismus, Mystizismus, Geheimlehren (einschließlich Kabbala!) und bestimmten Arten der durch all diese „Mysterien“ beeinflussten Esoterik erhalten kann.

(Esoterik = ursprünglich „die innere Lehre“ – im Gegensatz zur Exoterik -, welche für den normalen Menschen und Außenseiter nicht zu wissen bestimmt ist – auf die kritischen Anmerkungen bei Wikipedia sollte man unter Berücksichtigung dieses Fakts zunächst einmal nicht allzu viel geben! Genauso muss man aber auch erkennen und beherzigen, dass gerade deshalb ungeheuer viele Scharlatane und Sektierer unterwegs sind, welche die Affinität [siehe Punkte 5 und 7] vieler Menschen zu Geheimnissen und Aberglaube schamlos zur eigenen Beweihräucherung und/oder Bereicherung ausnutzen, manchmal aber auch für extremere Bestrebungen einsetzen)

Wie mir viele Diskussionen mit Menschen aufzeigten, die diesen umfassenden Weg zur Selbsterkenntnis und Selbstbestimmung gewählt haben und zu gehen versuchten, ist es keineswegs die Regel, dass man ihm geradlinig und undogmatisch auf seinen Prinzipien aufbauend folgen kann; vielmehr droht an bestimmten Gabelungen des Weges immer wieder ein irreversibles Abgleiten in eines von zwei einander diametral entgegenstehende Extreme: den uneingeschränkten „Glauben“, der fast schon zu einer „Abhängigkeit“ in Gestalt einer fixen Idee führt – oder die ebenso unerschütterliche Ablehnung, die nicht selten mit einer anderen Abhängigkeit (Schulwissenschaft, Schulweisheit – Fixierung auf als „unwiderlegbar“ angenommene „Ismen“) verbunden ist, im Grunde aber einer Opposition entspringt, die ich hier mal als „intellektuelle“ (geistige) Inflexibilität zu bezeichnen wage.

Jedes dieser Extreme führt unweigerlich zur kontraproduktiven Stagnation – d. h. eine Weiterentwicklung des Individuums – in intellektueller, emotionaler und spiritueller Hinsicht wird verunmöglicht und es entstehen starre Dogmen, die eine auf Problemlösungen oder dringend benötigte Antworten abzielende Kommunikation komplett verunmöglichen! Und logischerweise kann auch keine gesellschaftliche „Weiterentwicklung“ (wobei man ernsthaft prüfen sollte, ob in diesem Sinne eine differenzierende Rückwärts-Orientierung“ – ohne Bezug auf Ismen – nicht der sicherste Weg zu einem dem Gemeinwohl dienlichen „Fortschritt“ wäre!) erwartet werden, da eine solche nun einmal vom Willen und der Bereitschaft eines jeden Individuums abhängt, bei sich selbst mit den unabdingbaren Veränderungen anzusetzen.

Ob „das allein“ schon des Rätsels Lösung ist, warum man offensichtlich keine auf Kooperation und zwischenmenschliche Solidarität gegründete „Widerstandsbewegung“ erschaffen kann, die dem elitären „Mainstream“ Paroli zu bieten vermag, möchte ich hier nicht weiter untersuchen. Aber Sie, geschätzte Leserinnen und Leser, sollten sich die Frage selbst stellen, falls Sie diesen Artikel nicht nur lesen, sondern auch insgesamt zu verstehen versuchen sollten!

„Aufklärung“ und „Widerstand“ – zwei untrennbar miteinander verbundene Bestrebungen, die meiner Ansicht nach zuallererst der Überwindung jener künstlich erschaffenen „Trennungs- und Spaltungsmechanismen“ dienen sollten, die zur Umwandlung einer „Volksgemeinschaft“ in eine (Definition qua „politische Korrektheit“) Gesellschaft geführt haben – können nicht funktionieren, wenn man sich dabei stets auf Teilaspekte einer als bekannt zu bezeichnenden Gesamtproblematik beschränkt. Das wurde von vielen Vertretern dieser Überzeugung wieder und wieder hervorgehoben, ist bisher aber scheinbar wirkungslos an einem destruktiven Egoismus und Individualismus sowie einer beinah schon pathologisch zu nennenden „Abgrenzungswut“ abgeprallt. Auch dazu kann man auf dem oben genannten Blog interessante Grundlagenartikel lesen … vor allem sollte man sich etwas eingehender mit der These von der „Dialektik der Macht“ auseinandersetzen.

Politik, Wirtschaft, Finanzen, Wissenschaft, Militär & Sicherheit, Ideologien, Religionen und Gesellschaft sind alles Teilbereiche dieses Gesamtproblems – und wie es uns die Natur unmissverständlich aufzeigt, kann man ein Problem nicht durch Herumdoktern an Symptomen lösen, sondern muss sich geradewegs der Wurzel (oder dem Infektionsherd) zuwenden.

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Empfehlenswerte, da nachprüf- und nachvollziehbare Denkansätze

Der direkteste Weg zum Aufbau und wirksamen Etablieren einer auf bewusster Selbsterkenntnis und damit verknüpft auch einer globalen (ganzheitlichen) Betrachtungsweise basierenden Gegenöffentlichkeit, ist jener über die tatsächlichen Intentionen und Denkweisen der „Eliten“. Hier ist es (nicht alleine) meiner Meinung nach zunächst einmal völlig unerheblich, wer im Einzelnen als „Spitze der Pyramide“ angesehen wird. Das Denken, Handeln und auch die teilweise bereits offen eingestandenen Zielsetzungen (ultimative Krise -> Akzeptanz der NWO) unterscheidet sich nicht sonderlich bei „Freimaurern/Illuminaten“, Jesuiten/Vatikan, Zionisten/Rotschild usw. usf. Man benötigt, um eine angemessene Gegenbewegung zu generieren und durch alternative Modelle (Gemeinschaft – Staatswesen – Wirtschaftsordnung – nationale und internationale Gesetze etc.) auch für „Nicht-Selbstdenkende“, aus Prinzip Unentschlossene/Gewohnheits-Obrigkeitshörige oder Systemmitläufer wider besseres Wissen wenigstens zu einer bedenkenswerten Angelegenheit machen zu können, keine Feindbilder, sondern nur das Wissen über die Absichten der Gegenseite.

Da man behaupten kann, dass dieses Wissen in umfassender Form verfügbar ist, sollte man allmählich aufhören, immer wieder die Symptome zu kritisieren, um endlich damit zu beginnen, die Ursachen und Urheber der weltweiten Probleme ungeschönt und – ja auch das gehört dazu – furchtlos beim Namen zu nennen. Dabei kommt es nicht darauf an, ob man den oder die ultimativen Obermotz(e) identifizieren kann. Wenn sich an der Basis eine reelle und machtvolle Gegenströmung bildet, werden sich diese Elemente früher oder später selbst verraten – und selbst wenn das nicht geschehen sollte, würde sich ihr perfider Plan dennoch erfolgreich durchkreuzen lassen!

Wichtig ist vor allem, zu begreifen, dass in diesen Kreisen Okkultismus, Symbolismus und insbesondere ein Überlegenheitsdenken à la „mindestens gottgleich“ sehr ernsthaft betrieben respektive als unwiderlegbare Gewissheit behandelt wird … psychopathologische Defekte spielen dabei eine wesentliche Rolle, da diesen selbsternannten Eliten jede emotionale und menschliche Hemmschwelle fehlt. In dieser Hinsicht sind sie uns definitiv überlegen – fürchten sich gleichzeitig aber unbestreitbar davor, dass die Menschheit sich auf emotionaler, geistiger und menschlicher Ebene vereinen und gegen sie wenden könnte! Auch das ist ein Fakt … und tun deshalb wirklich alles Machbare, um das Entstehen eines konstruktiven und zu einer gesunden Gemeinschaft führenden Individualismus zu unterdrücken – mit Genderismus und globaler Gleichschaltung von Erziehung und Bildung (unter staatlicher Kontrolle) schon bei unseren Kindern!

Aus den genannten Gründen ist deshalb ein „moderat verschwörungstheoretisches Denken“ unabdingbar. In Klartext übersetzt heißt das nicht mehr und nicht weniger als ich weiter oben schon angedeutet habe. Es kann uns nicht zum Ziel führen, wenn wir jede Unverschämtheit, die Politiker, Lobbyisten, Funktionäre, Experten usw. zur Spaltung der Bevölkerung und als Herrschaftsdienst gegenüber den wahren Machthabern verzapfen, bis ins letzte Detail auseinandernehmen und kritisieren (so berechtigt das auch immer sein mag), wenn wir unsere Augen davor verschließen, dass sie damit lediglich eine seit langem bestehende Agenda abarbeiten.

Mit anderen Worten: wir sollten uns darauf besinnen, das selbst die einseitig verfälschte Geschichte der Sieger uns alle Fakten an die Hand gibt, mit deren Hilfe man den Verlauf des Geschehens über Jahrzehnte, oft sogar Jahrhunderte hinweg rückwirkend rekonstruieren kann. Und das daraus abzuleitende Wissen ist es, was man benötigt, um sich gegen die damit verbundenen Intentionen und Machenschaften zu positionieren. – Natürlich bedeutet das, unbeirrbar auf Konfrontationskurs mit den Interessen der globalen Geld- und Machtelite gehen zu müssen … was auch die Bereitschaft einschließen muss, individuelle Risiken einzugehen und vom destruktiven auf den konstruktiven Egoismus umzuschalten, der das Streben nach individueller Freiheit und Selbstbestimmung auf dem Umweg über die Schaffung dieser elementaren Grundvoraussetzungen für die gesamte menschliche Gemeinschaft ermöglicht.

Dafür wird es aber ebenfalls notwendig sein, zur Wahrheit und Weisheit letztem Schluss erhobene Lügen – ich führe hier beispielhaft den „anthropogenen Klimawandel“, die massive elektromagnetische, chemische und biologische (auch qua Gen- und Biotechnik) Beeinflussung unserer Lebensgrundlagen und unseres Bewusstseins/Organismus‘ via „Geo-Engineering“, HAARP, EISCAT, Handys (usw.), aber auch und vor allem die über vielfältige Kanäle betriebene massenpsychologische Manipulation an – zu durchschauen und mit allen legitimen und erforderlichen Mitteln zu bekämpfen. All diesen nachweisbaren und von den „wissenschaftlichen Beauftragten der Eliten“ argumentativ nicht widerlegbaren, keineswegs „natürlichen“ Bedrohungen muss man sich entgegenstellen … und dabei gilt immer wieder aufs Neue: wenn man es für sich selbst schon nicht tun will, muss man es für die kommenden Generationen tun!

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Schlusswort zu diesem Artikel / Zwischenfazit dieses Diskussionsansatzes

Wenn ich im Titel des Beitrags – quasi – von einer Revolution in den Köpfen und Herzen der Menschen spreche, dann meine ich damit selbstverständlich nichts von all dem, was die Menschheitsgeschichte bisher an Revolutionen hervorgebracht hat.

Einerseits versuche ich damit eine Grundnotwendigkeit aufzuzeigen, die man beherzigen sollte, wenn man an bestehenden Missständen und alltäglich praktizierter Unrechtswillkür (Kriege und andere Formen der skrupellosen Vernichtung von Leben eingeschlossen!) jemals etwas ändern können möchte. Wir müssen vom rein materiellen Denken wegkommen und uns wieder einem spirituellen (wir bestehen nun mal aus Materie und Geist/Seele, aber nur Letzteres macht unser individuelles Sein aus!) Umgang mit dem Weltgeschehen – im Kleinen wie im Großen – zuwenden. Weil dieses Verhalten, welches durch die oben genannten Manipulationen unterdrückt werden soll, das Letzte ist, was die „Eliten“ uns zutrauen würden … und man muss einfach respektieren, dass dies bedeuten muss, dass die Rückbesinnung auf ursprüngliche Werte und natürliche Gesetzmäßigkeiten (auch wenn das zur Kollision mit Religion und Glaube führt!) Teil einer Macht ist, die sich nicht mehr kontrollieren ließe. Denn sonst würden sich die „Weltenherrscher“ nicht so entsetzlich viel Mühe geben, uns das Dasein eines „Frosches im Wasserbad“ aufzuzwingen? Wäre in dieser Vermutung nicht ein gehöriges Stück Wahrheit enthalten, dann hätten sie uns die NWO schlicht und ergreifend längst übergestülpt und sich nicht darauf beschränkt, sie auf den Grundlagen der gezielt geschaffenen Folgen beider Weltkriege hinterhältig und klammheimlich Stück für Stück einzuführen!

Andererseits möchte ich aber auch eine Diskussion anbieten (oder besser noch ein Denken, Fühlen und Handeln empfehlen!) … deren (dessen) Ziel es sein muss, sich mehr und mehr von der milliardenteuren Desinformation und Verdummungsstrategie abzunabeln, um wenigstens die Chance zu erhalten, uns mit der Zeit ein reines und unverfälschtes Wissen zu verschaffen, das uns in letzter Konsequenz dazu befähigen kann, den bereits voll entbrannten Endkampf allen vermeintlich unüberwindlichen Widrigkeiten zum Trotz gewaltlos siegreich gestalten zu können.

Mehr schreibe ich dazu erst einmal nicht, weil sich die wesentlichsten Fragmente meiner diesbezüglichen Meinung in den vorausgegangenen Beiträgen finden lassen.

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Demzufolge bleibt mir für den Moment nur die Hoffnung, dass Sie dieses Diskussionsangebot ernst- und annehmen, oder zumindest die Bereitschaft aufbringen werden, die hierin aufgezeigten Denkansätze im eigenen Umfeld zu diskutieren. Ich denke (noch ist es ebenfalls nicht mehr als eine starke Hoffnung), dass man sehr viel mehr Menschen finden kann, die auf solche Gedanken positiv ansprechen, als man angesichts der allgegenwärtigen Realität unserer scheinbar über jede Heilungschance hinaus kranken Welt zu hoffen wagen würde. Vielleicht warten diese Menschen ja „nur darauf“, dass Ihnen jemand mit den richtigen Worten die Gelegenheit bietet, ihr Herz und ihre Gedanken zu öffnen und die darin gefangenen Hoffnungen, Sehnsüchte und Wünsche endlich frei fließen lassen zu können?

Klar, das klingt natürlich naiv und wenigstens recht unwahrscheinlich – aber eine abschließende Antwort darauf wird man nicht finden, ohne es darauf ankommen zu lassen! Und falls wir tatsächlich positiv überrascht werden sollten, würde dann die Aufgabe beginnen aus diesen starken, individuellen Energien einen Strom zu generieren, welcher jenem der negativen elitären Energie definitiv nicht nur ebenbürtig wäre …

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18 Responses to Was halten Sie von einer Revolution … beginnend in den Köpfen und Herzen?

  1. Adalbert Naumann says:

    Danke für den Kommentar … leider muss ich bezüglich des beigefügten Links sagen, dass die Kombination „Share – Maitreya“ nicht zu den Aspekten von Esoterik / Spiritualität gehört, für die ich mich interessieren, geschweige denn begeistern könnte.

    Nix für ungut … ist nur meine ehrliche Meinung, die ich mir nach eingehenden Recherchen gebildet habe,

    MfG A. N.

  2. Ramona says:

    Danke erst mal für den aufschlussreichen Gedankenzug.
    Ich habe nun schon lange Zeit auf vielen Foren gelesen, geschrieben und bin selbst zu der Erkenntnis gekommen, dass sehr viel Energie vertan wird mit dem diskutieren, wer was wann und wie gemacht hat oder machen wird oder dafür verantwortlich wäre.
    Irgendwann hatte ich das Gefühl mich im Kreis zu drehen und sah uns alle in diesem Kreis. Dieser Kreisel führt aber zu nicht all zuviel. Nun ja, so kann ich es aber auch nicht stehen lassen, denn ohne diesen Kreisel wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin. Ich habe meine „hundert“ Runden gedreht und will mehr. Ich hoffe natürlich, dass es mehreren so geht und da kommt mir dieser Text hier gerade recht. 🙂
    Wege zum Widerstand finden, welche ebenbürtig sind und stark, ohne Gewalt sowieso.
    Das Problem ist aber folgendes. Ich habe in meinem Umfeld nicht einen einzigen, der meine Gedanken auch nur annähernd teilt. Meine Hinweise auf egal welches Thema werden abgelehnt, ignoriert und lächerlich gemacht. Das ist für mich kein Problem, da ich mein Ego gut unter Kontrolle habe. Aber es macht mich traurig, wie sich langsam alles installiert, was sich die Elite vorgenommen hat und nichts wirklich dagegen passiert. Mit passiert meine ich eine Starke Gegenströmung geistigen/Bewusstsein Inhalts. Kraftworte finden sich überall, aber nicht das was wirklich notwendig wäre. Es macht mich einfach nur traurig und manchmal sehr verzweifelt.
    So merke ich jeden Tag, dass ich so nicht leben möchte, in diesem Hamsterrad, ohne wirkliche Würde.
    Es ist der Menschheit einfach nicht würdig, was überall passiert und zu erleben ist. Neid, Gier, Raffsucht, Verleumdungen, Egoismus usw. ist Menschenunwürdig. Und doch ist es so und ich kann nicht verstehen, warum dass so ist und warum der Mensch das nicht erkennen kann.
    Aufgeschriebene Menschenrechte sind gut, aber wieso mußte man diese erst aufschreiben, unterschreiben und abstempeln? Ist das nicht dem Menschen inne? Dessen Geburtsrecht? Und wende ich Gewalt an um dies zu ändern, dann ändere ich es nur für mich. Warum? Weil ich die Menschenrechte des anderen verletzt habe. Wie heuchlerisch ist das? Auge um Auge, Zahn um Zahn. So wird es weitergehen, außer wir nutzen endlich unser Mensch sein.
    Aber das Ego schreit nach Rache und Stolz und nach dem ICH. Aber es gibt nur ein ICH und dass in allen Menschen die ich begegne. Alles ist ein ICH. Und wenn man das nicht für sich akzeptieren kann, weil man ist noch nicht soweit, dann sollte man sich doch zumindest mal fragen, was bedeutet es Mensch zu sein?
    so, das war es erst mal von mir. Ich weiß ein bisserl durch einander, aber ich hoffe, ihr versteht was ich meine.
    liebe Grüße an alle Menschen
    Ramona

  3. Adalbert Naumann says:

    Hallo Ramona,

    danke für den Kommentar und den ausführlichen Beitrag. Zum ersten Teil („Kreisel“) kann und muss man nicht viel schreiben – einerseits ist es definitiv eine leidige Erfahrung, aus der man aber durchaus auch lernen kann. Ein Lernen (ein Hinzugewinn an Wissen) ohne Zeit- und Energieverschwendung wegen endloser Debattenrunden wäre mir persönlich allerdings lieber. 😉

    Das Problem ist aber folgendes. Ich habe in meinem Umfeld nicht einen einzigen, der meine Gedanken auch nur annähernd teilt. Meine Hinweise auf egal welches Thema werden abgelehnt, ignoriert und lächerlich gemacht

    Yep, kann ich gut nachvollziehen und weitgehend bestätigen … zumindest was das unmittelbare direkte Umfeld (Familie, Bekannte, Nachbarn, Kollegen) angeht. Das ist ehrlich gesagt auch ein Grund, mich im Internet (also öffentlich) zu äußern – und so manche positive Überraschung habe ich in der kurzen Zeit auch schon sammeln dürfen. – Das große Problem im Internet ist und bleibt natürlich die Anonymität und der Wunsch vieler Nutzer/innen, diese auch um jeden Preis bewahren zu wollen (anscheinend begreifen sie allerdings nicht, dass man „Pseudonym“ auch als „Pseudo-anonym“ interpretieren kann und muss?)
    Trotzdem bleibe ich dabei, dass es mehr Menschen „wie uns gibt“ und dass bisher nur ein geeigneter Kanal für Kommunikation und Austausch fehlt … dann „klappt’s vielleicht auch mit dem/der Nachbar/in“.

    Dem Rest Ihrer Ausführungen ist nichts hinzuzufügen … genau so sehe ich das Problem mit unserem „Dasein“ und dem Problem, dass viele Menschen nur das eigene Ego „kennen“, ohne zu verstehen, dass sie zu einem größeren Gesamten gehören … egal, wie man das nun im Detail definiert, denn auch hier gibt es natürlich viele, leider meist „widerstreitende“ Interpretationen.

    Durcheinander war das alles meiner Meinung nach bestimmt nicht, jedenfalls hatte ich keine Schwierigkeiten damit 🙂

    In diesem Sinne erst einmal liebe Grüße zurück (und auch an alle etwaigen Mitlesenden)

    Adalbert

  4. Hans says:

    @ Ramona @Adalbert
    schließe mich im Wesentlichen an, nur noch ein paar Ergänzungen:
    Die Zeit der Wortwechsel ist meiner Meinung nach wirklich vorbei. Die leider noch viel zu vielen schlafenden und ahnungslosen Mitmenschen müssen endlich erweckt, bzw. wach gerüttelt werden. Dies gelingt erfahrungsgemäß nicht durch Missionierung, Kampf oder Gewalt, sondern nur durch eigenes Vorbild. Wir (Erwachten) können den anderen nicht ändern, wir können nur uns SELBST ändern. Wir können unseren Nächsten nur lieben, wenn wir zunächst lernen uns SELBST zu lieben. Der Erkenntnis, dass Gewaltlosigkeit der Schlüssel ist, folgt zwangsläufig, dass wir lernen müssen unseren Feinden zu vergeben, so wie wir uns SELBST vergeben müssen, denn sie sind wir. LIEBEN und LEBEN liegen nicht zufällig nur einen Buchstaben weit auseinander, denn das LEBEN auf diesem Planeten dient einzig und allein dazu das LIEBEN zu lernen, die LIEBE zu(m) LEBEN. Liebe verdoppelt(!) sich, wenn man sie teilt. Dies ist der einzige Weg aus Chaos und Zerstörung, das wissen auch die „Eliten“ und tun alles uns von diesem Weg abzuhalten. Wo immer sie können säen sie Zwietracht, Neid, Hass, Angst, versuchen sie zu trennen und zu teilen. Wo also liegt wohl die Lösung? Wahrheit ist immer einfach! Wir sind nicht getrennt, wir sind EINS – ein Bewusstsein. Wir müssen die Krise des Bewusstseins überwinden und das muss jeder für sich SELBST tun.
    Wir sollten also:
    1. Mit gutem Beispiel voran gehen (selbstlos und bedingungslos!)
    2. an unseren Schwächen arbeiten, (sie erkennen und annehmen, um sie zu transformieren)
    3. zuhören und ggf. die eigenen Sichtweisen erläutern
    4. auf Fleisch und Drogen verzichten
    5. tätige Nächstenliebe praktizieren
    6. gewaltlos Widerstand leisten (z.B.Militär und Rüstungsindustrie boykottieren)
    7. Konsum reduzieren, Loslassen lernen, Lohnarbeit (u. damit Steuern) reduzieren
    8. TV / Massenmedien boykottieren
    9. Konten von Großbanken auf kleine Regionalbanken verlagern
    10. Wahlen boykottieren

    1000. unsere Angst (vor dem Tod) überwinden

    Namasté

    • Adalbert Naumann says:

      @ Hans

      Danke für den Kommentar und die äußerst stichhaltigen Ergänzungen, die sich unverkennbar mit dem Denken decken, dessen ich mich zu befleißigen versuche. Was die praktische Umsetzung des Ganzen angeht, gibt es ja durchaus unterschiedlich anmutende, aber zweifelsfrei in dieselbe Richtung weisende Denkansätze – nur müssten diese natürlich auch angenommen und auf dem Umweg über individuelle Selbsterkenntnis und Fokussierung auf jene „Einheit“, die es gegen die Macht und die Manipulationen der „Eliten“ wieder herzustellen gilt, im wahrsten Sinne des Wortes (vor-)gelebt werden. Es sollte mittlerweile weithin bekannt sein, dass die elitären Drehbuchautoren auf der „Weltmachtbühne“ nach dem Prinzip ordo ab chao verfahren, was je nach Auslegung ja als „Ordnung aus Chaos“ oder aber „Ordnung aus dem Chaos heraus“ definiert wird. Wenn man das bei seinen Studien/Recherchen der Weltgeschichte berücksichtigt, wird es einem sehr viel weniger Probleme bereiten, den Irrsinn, der seit Menschengedenken in unserer Welt betrieben wird, zu verstehen und auch korrekt zu interpretieren. – Doch das nur am Rande und zur abschließenden Bestätigung meiner Übereinstimmung mit Ihren Ergänzungen.

      Letzten Endes ist es aber eine unabdingbare Notwendigkeit, dass jeder Mensch als Individuum bei sich beginnen und jene Veränderungen, die er sich für die Welt wünscht, im eigenen Denken, Fühlen und Handeln „erschaffen“ muss – und dabei können ihm/ihr die angeführten Punkte (wie ich leider zugeben muss, für mich ganz besonders die „Nummer 1000“, wenn auch nicht ausschließlich auf den Tod bezogen) unbestreitbar wertvolle Hilfestellung bieten.

      Hoffnungs- und respektvolle, vor allem jedoch LIEBE Grüße, Adalbert

  5. der_schimpfer says:

    Hallo zusammen,
    bin gerade erst durch diesen Artikel auf diese Seite gestoßen und finde deinen Denkansatz wirklich wunderbar. Es ist einfach als hättest du mir aus der Seele gesprochen. Werde hier in Zukunft auf jeden Fall auf dem Laufenden bleiben.
    Zur Macht der Dialektik über den „Geist“ des Menschen, habe ich auch einen sehr guten Artikel gelesen. Meiner Meinung nach ist das das eigentliche Werkzeug um die Menschen unter Kontrolle zu halten.
    Auch Ramonas Kommentar finde ich übrigens sehr Interessant. In meinem Umfeld sieht es leider ähnlich aus, selbst meine Eltern, eigentlich hauptsächlich mein Vater glauben mir einfach nicht, oder nur in sehr wenigen absolut oberflächlichen Teilbereichen, wie „Politiker sind korrupt“, blabla.
    Selbst wenn Leute einzelne Fakten anerkennen, reicht Ihre Vorstellungskraft meist einfach nicht aus, zur absolut logischen Schlussfolgerung zu kommen. Es macht mich auch traurig und frustiert mich manchmal so sehr, dass ich mir teilweise Wünsche, dass endlich alles über uns zusammenbricht und wir die Moeglichkeit/ den Zwang zur letztenendes wahrscheinlich gewaltvollen Revolution bekommen.
    Versteht mich nicht falsch, ich bin überzeugter Pazifist, aber…bevor ich mich von „Polizisten“ der eurogendfor abknallen lasse, setze ich mich notfalls zur Wehr.
    Auf der anderen Seite holte mich zum Glück mein schoenes Leben, das ich ja prinzipiell führe, immer wieder zurück und ich hoffe, dass der derzeitige Zustand noch 20,30 Jahre anhält und ich noch weiter ein schoenes Leben führen kann.
    Denn von einem egoistischen, nur auf die Gegenwart blickenden Standpunkt aus, geht es uns hier doch relativ gut, was ja auch genau der Grund ist, warum uns so wenige Menschen glauben schenken. Ist man verblendet von den mainstream- Medien, koennte man ja tatsächlich annehmen es wäre alles wunderbar.
    grüße, der schimpfer

    • Adalbert Naumann says:

      @ der schimpfer

      Danke für Deinen Beitrag – und natürlich würde ich mich freuen, wenn Du von nun an regelmäßig vorbeischauen und Dich auch weiterhin am Gedankenaustausch beteiligen würdest.

      Ebenfalls bedanken möchte ich mich für die Verlinkung des wirklich guten und meine (teilweise auch schon aus geliehenen Informationen abgeleiteten) Argumente faktisch zusätzlich untermauernden Artikels. Dazu noch eine kleine Anmerkung: Das im Artikel leider nicht verlinkte Buch W A L von Norbert H. Marzahn kann man übrigens auch hier finden ( http://moltaweto.files.wordpress.com/2009/02/marzahn-nh-wal.pdf ). Dass diese spezielle, auf exzessiver wissenschaftlicher Forschung (von Psychologie bis hin zur daraus abgeleiteten Sozialpsychologie und weiteren, der Manipulation und Steuerung ganzer Gesellschaften gewidmeten Variationen) basierende „Dialektik“ zumindest eine ganz maßgebliche Säule des Machtkonstrukts der „Eliten“ repräsentiert, sollte außer Frage stehen und auch überdeutlich indizieren, wo man ansetzen muss, um es zum Einsturz bringen zu können!

      Leider ist anzunehmen, dass die von Ramona und Dir geschilderten Erfahrungen „Allgemeingültigkeit“ besitzen … andererseits beweist „unsere Diskussion“ aber schon einmal, dass es ähnlich denkende und fühlende Menschen sehr wohl gibt und dass es deren Aufgabe (auch bei räumlicher Trennung noch zu realisieren!) sein muss, mit ihrem „öffentlichen“ Denken, Fühlen und Handeln dazu beizutragen, dass sich die Programmierung der angepassten Herdentiere und „Schlafschafe“ im Laufe der Zeit rückgängig machen lassen kann. – Und das ist nun mal am ehesten zu verwirklichen, wenn man zusätzlich zum Bemühen um Aufklärung jene Aspekte berücksichtigt, die Hans als Diskussionsbeitrag beigesteuert hat.

      Beim Thema „Gewalt als Mittel der Selbstverteidigung“ im Falle eines pseudostaatlichen Angriffs auf Andersdenkende im Speziellen oder die „Masse der unnützen Esser“ allgemein, denke ich absolut genauso wie Du … aber ich muss trotzdem immer wieder mahnend zu bedenken geben, dass die Schwelle zwischen gewaltfreiem und Gewalt eskalierendem „Widerstand“ extrem niedrig ist und von „staatlicher Seite“ intensiv daran gearbeitet wird, die Stimmung im Lande und in der Welt in einer Weise umschlagen zu lassen, welche den „legitimen und monopolistischen Einsatz von staatlicher korrigierender Gewalt“ gerade in den Augen der ahnungslos oder ignorant (ängstlich) mit trabenden Masse als „wünschenswert“ erscheinen lassen könnte. (Nicht nur) ich warne deshalb auch immer wieder eindringlich vor gedankenlos eingeworfenen Parolen wie „ich wünsche mir französische (italienische, griechische …..) Verhältnisse“, denn wenn das im „Vorzeigeland der Umerziehung und Gehirnwäsche“ geschehen sollte, würden auch die Gegenmaßnahmen des Systems ungleich heftiger ausfallen als in Staaten, in denen diese „Protestkultur“ auf eine lange Tradition zurückblickt.

      Zum Schluss … Egoismus kann, wie alles andere auch, sowohl positiv als auch negativ wirken – wie ich ja auch im Artikel anzudeuten versuchte. Da wir jedoch garantiert keine 20 oder 30 Jahre mehr in dem Irrglauben werden leben können, dass es „uns ja noch vergleichsweise gut ginge“, sollten wir hier und jetzt damit beginnen, uns dem Einfluss der „Machtdialektik“ und all der anderen Manipulationsinstrumente der „Eliten“ nicht nur zu entziehen, sondern auch (siehe oben) auf konstruktive, Bewusstsein regenerierende und Gemeinschaft bildende Weise für eine reelle Befreiung von ihnen einzutreten. Das hört sich meiner Ansicht nach sehr viel schwieriger an als es bei Beherzigung einiger (auch im Artikel und den Kommentaren angeklungener) Denkansätze sein muss. Vor allem gilt auch hier uneingeschränkt, dass man etwas nicht als „funktionierend oder chancenlos“ beurteilen kann, bevor man es nicht anzuwenden und umzusetzen versucht.

      In diesem Sinne … Grüße und mehr retour, Adalbert

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  7. bl says:

    „Was halten Sie von einer Revolution … beginnend in den Köpfen und Herzen?“

    Sehr viel, natürlich. Und Revolution bzw. Evolution beginnt ja immer mit den Gedanken. Weit weniger berücksichtigt wird gewöhnlich das Herz, also die Emotionen, dabei ist das eigentlich der wichtigste Punkt in so einem Vorhaben. Die Emotionen sind ein untrügliches Kommunikationsmittel und zeigen die Überzeugungen – besser die Glaubensstrukturen – eines Menschen an. Man kann noch so viel denken, wenn aber diesem Denken konträre Glaubensstrukturen entgegen stehen, wird sich nichts bewegen, ungefähr so wie Goethe im Faust sehr treffend sagte: „Wenn ihr’s nicht fühlen könnt, ihr werdet’s nicht erjagen“. Die eigenen Glaubensstrukturen zu erkennen und ggfs. zu ändern ist der erste Schritt bei der Selbsterkenntnis.

    Das Wissen um das „Herz“ führt mich gleich zu meinem Anliegen. Ich halte diese innere Re-Evolution ohne ein gewisses Basiswissen nicht für möglich. Es gibt jetzt schon viele Menschen, welche „wissen“ und dieses Wissen auch leben. Allerdings sehe ich kaum eine Möglichkeit, einen „naiven Realisten“ (aus der schlafenden Herde) aufzuwecken. Es wird also eine kritische Masse sein, welche die Zustände verändert. Diese kritische Masse muss sich quasi einen um die Stoßkraft zu erhöhen. Und noch einmal Goethe, weil er so gut ist: Die Menge schwankt im ungewissen Geist – Dann strömt sie nach, wohin der Strom sie reißt.

    Eine Masse von schwachen Menschen – auch eine sehr große Masse – ist nicht stark. Tue eine Menge von verwirrten Menschen zusammen und warte ab, wieviel Klarheit herauskommt. In anderen Worten: Du kannst einfach keine weitere verwirrte Person in den Topf werfen und mehr Klarheit erwarten. Ein Mensch, der klar ist – der außerhalb der verwirrten Gruppe steht ist machtvoller als eine Million Menschen, die verwirrt sind. Abraham (Hicks)

    Die große Frage ist, was kann man tun?

    Als erstes, wie schon angesprochen, braucht man Basiswissen, wie z.B.das, dass das Universum aufgrund von Frequenzen funktioniert. Die Erde ist ein Bereich mit ziemlich niedrigen Frequenzen und das bedeutet, wenig Glück, viel Leid oder anders gesagt: Wenig Wissen.

    Um Klarheit zu gewinnen, muss man die Frequenz erhöhen. Die Frequenz von Liebe (was ich als Wissen und Wertschätzung definiere) ist die höchste Frequenz. Schuld, Scham und Reue die Niedrigste. Aufklärung ist im wahrsten Sinn des Wortes, sich selber zu klären, aufzuhellen, durch Freude, Spaß, Spielen und der festen Absicht, dem „Herzen zu folgen“, dem zu folgen, was einem die Emotionen, Intuitionen, Impulse und Inspirationen zeigen.

    Die Frequenz, auf der man schwingt, ist nicht zu überschätzen. Ich würde sagen, dass jedes Handeln purer Aktionismus ist, solange die Frequenzen nicht geklärt sind. Das erklärt auch, warum so Vieles so Zerstörerisch ist und warum „der Weg zur Hölle mit guten Absichten gepflastert ist“. Die besten Absichten nützen nichts, wenn die Frequenzen nicht im voraus geklärt werden. Die Frequenz, auf der man schwingt, ist das Entscheidende bei jeder Art von Vorhaben, denn die Frequenz, die man aussendet, wird auch empfangen.

    Das sind nur ein paar bruchstückhafte Gedanken in einem riesigen Bewusstseinsfeld. Ich bin aber überzeugt, dass die Anhebung der Frequenz (der Schwingungen) die Menschheit mehr verändern wird, als alles Handeln zusammen. Das Handeln wird den höheren Frequenzen automatisch folgen und gewissermaßen eine „Gemeinschaft der Heiligen“ erschaffen mit ganzheitliche Menschen von großer Klarheit.

    Bleibt nur noch, es in jedem Augenblick zu tun. Der Gewinn ist nichts weniger als paradiesische Zustände, Zustände, die bis jetzt als „Magie“ gelten.

    Der größte Schock in diesem Zeitalter des Wandels ist, zu erkennen, dass das, was man die ganze Zeit als Märchen betrachtet hat, das wirkliche Leben ist…Bashar

    • andi1789 says:

      Man muss sich also nur auf die richtige Frequenz bringen und alles wird gut? Woran erkenne ich denn, ob ich gerade den „richtigen Sender“ eingestellt habe? Gerne lass‘ ich mich hier einen naiven Realisten schimpfen, doch wen außerhalb der Esoterikerecke wollen Sie damit ansprechen?

      • Adalbert Naumann says:

        @andi1789

        Ihr Einwand ist sicherlich nicht unberechtigt, aber leider auch ein wenig phantasielos, da er fraglos der nicht gerade als sonderlich ausbalanciert zu nennenden „Mehrheitsmeinung“ entspricht. Im Übrigen ist die „Zieldefinition Esoterikerecke“ meiner Ansicht nach etwas unglücklich, da sie unverkennbar wieder das altvertraute und in dem vorletzten Beitrag auf diesem Blog auch eingehender aufs Korn genommene Vorurteil aufgreift, das sich in unserer ach so aufgeklärten und von unterschiedlichen Dogmata indoktrinierten Zeit und Gesellschaft selbstredend gut verkaufen lässt.

        Doch vielleicht bringen Sie mal etwas frischen Wind in die Diskussion, indem Sie Ihren persönlichen Standpunkt etwas eingehender darlegen? Einfach nur die Argumente anderer zu widerlegen, ohne durch eine eigene Argumentation zu erklären, wie Sie zu Ihrer ausgedrückten Meinung gelangt sind, ist meiner unbedeutenden Ansicht nach weder überzeugend noch trägt es etwas zur Klärung des behandelten Sachverhalts bei. Das ist nun keineswegs böse oder aggressiv gemeint, sondern soll nur bei der Schaffung und Nutzung einer zielführenden Diskussionskultur helfen.

        Beste Grüße, A. N.

  8. Pingback: Positives Fühlen

  9. Adalbert Naumann says:

    @bl

    Besten Dank für den ausführlichen und aufschlussreichen Beitrag. Ihre Ausführungen sind (für mich persönlich) nachvollziehbar und zeigen durchaus den Weg auf, den die Entwicklung hin zu einer „kritischen Masse“ nehmen muss, welche dem „Mainstream der Machteliten“ (der letztlich sehr nachhaltig auf psychologische Manipulation setzt, die nicht nur, aber auch der Unterdrückung jeglicher individuellen Emotionalität und Spiritualität dient) ganz entscheidend in die Parade fahren (könnte) kann.

    Allerdings ist das mit dem „Fühlen“ (Emotionen) so eine Sache … viele Menschen haben vergessen und noch nicht wieder entdeckt, dass Emotionen und Verstand im optimalen Fall eine funktionierende Einheit sein können (obgleich sie zweifelsfrei zwei unterschiedlichen Bewusstseinsebenen entspringen) – dann nämlich, wenn das Individuum seine eigene Selbstfindung bis zu dem Punkt abzuschließen vermochte, ab dem es in sich, seinem Glauben und seiner Weltanschauung gefestigt ist und gegen die äußeren (manipulativen) Einflusse immun wird.

    Doch leider wirkt auch hier die Manipulation erheblich nach … für den/die Einen oder Andere ist der Umgang mit Ratio/Logik und Emotionen immer noch eine „nicht zu bewältigende Gratwanderung“. Viele sehen „zu viel Gefühl“ als ebenso gefährlich an wie „zu viel Intellekt“, weil sie selbst noch keine innere Selbstsicherheit gefunden haben und sich maßgeblich vom „normalen Denken der Gesellschaft“ verunsichern lassen.
    Doch genau wie ich zu Beginn des Artikels und Sie nun sehr viel ausführlicher in ihrem Beitrag betont haben, kann unser Ziel nicht darin bestehen, die Masse zu „überzeugen“ und auf unseren Weg zu ziehen. Das aktive und glaubwürdige Vorleben mit dem Ziel eine reelle „energetische“ (Gedanken und Emotionen sind nun mal „Energien“) Gegenmacht zu erzeugen, ist das Gebot der Stunde.

    Da ich selbst meine „zweigleisige“ Schreibarbeit fortführen, meinen Leser/innen andererseits aber auch Zugang zu jenen Sichtweisen und Argumenten ermöglichen möchte, welche Sie vertreten, habe ich mir erlaubt, einen Link zu Ihrer Seite „QU“ zu setzen. Darüber hinaus fände ich es aber auch gut und zielfördernd, wenn wir im Rahmen meiner „Schnittstellen-Arbeit“ weiterhin kommunizieren, diskutieren und die Ergebnisse multiplizieren würden. – Wie sich das genau gestalten und sukzessive ausbauen lässt, müssten wir dann abwarten und von Fall zu Fall entscheiden.

    MfG Adalbert

  10. Pingback: A.N. – Spezial: Was halten Sie von einer Revolution … beginnend in den Köpfen und Herzen? « Der AmSeL-Gedanke Plus = Gemeinschaft

  11. bl says:

    Zuerst einmal vielen Dank für die Antwort und den Link. Ich bin sehr gerne zu Kooperationen bereit und werde ganz sicher weiterhin mit Freude Ihre Artikel kommentieren und diskutieren.

    Gefühle sind vielleicht die verkannteste Funktion des Bewusstseins und gerade Intellektuelle fürchten sich davor wie der Teufel das Weihwasser – sozusagen. Dabei ist der Intellekt, der ein sehr nützlicher Mechanismus zur Bewertung (vergangender) Ereignisse ist, ohne Gefühle quasi entschärft, denn der Intellekt ist kein Instrument der Erschaffung und deshalb halte ich das Zitat von Albert Einstein dazu für sehr passend:

    Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat.

    Unter „intuitiver Geist“ verstehe ich alle die Funktionen, die der zeitgenössische Mensch meistens als irrational abtut – wie Intuition, Inspiration, Impressionen, Imagination, Emotion oder Träume… Abgesehen davon, dass es so etwas wie Irrationalität gar nicht gibt, sondern nur diverse Grade der Verwirrung bis hin zur Klarheit, beraubt er sich der schärfsten mentalen Werkzeuge (Werkzeuge der Erschaffung), die es gibt. Dementsprechend verwirrt ist auch sein Intellekt.

    Es ist, wie bei allen Mechanismen des Bewusstseins, keine Frage des entweder/oder, sondern immer von „und“. Und in all diesen „Unds“ kann man mehr oder weniger frei wählen – je nach Grad der Konditionierung. Die Fähigkeit der freien Wahl der Zustände ist das, was ich als „paradiesisch“ bezeichnen würde.

    Ich verstehe und schätze Ihren Wunsch, für viele Menschen verständlich zu bleiben und gewissermaßen die Pfeiler tief zu setzen. Ich selber habe mich irgendwann entschlossen, keine Rücksichten mehr zu nehmen, was es auch außerhalb des Internets nicht einfacher macht – so wie es in der Diskussion schon beschrieben wurde. Ich weiß auch, dass viele Menschen ihren Gefühlen nicht trauen. Zu recht, denn wegen mangelnder Aufmerksamkeit beachten sie gewöhnlich nicht die erste Botschaft, sondern beginnen unmittelbar – im Fall von unguten Gefühlen – diese zu rationalisieren und positivieren. Ich schreibe durchaus aus eigener Erfahrung. Aber da muss man eben experimentierfreudig sein und herausfinden, was ein Gefühl wirklich bedeutet. Auf meinen Blogs habe ich jede Menge „Übungen“, um die gewöhnlichen Automatismen zu durchbrechen und um die Aufmerksamkeit sich selbst gegenüber zu steigern.

    Eigentlich halte ich die Zeit (für Viele) reif genug, nicht wieder und wieder durch krudes Leiden nur wenig zu begreifen, sondern zur Abwechslung einmal freiwillig in das Bewusstsein zu tauchen und den Schatz zu heben.

    Was für unsere begrenzte Vernunft Magie ist, ist die Logik des Unendlichen.

    • Adalbert Naumann says:

      Hallo bl,

      zunächst einmal: ich habe zu danken und tue dies ebenso gern wie aufrichtig.

      Nicht trotz, sondern gerade wegen Ihrer Entscheidung für den direkten und „schonungslosen“ Weg zur Verbreitung Ihrer Meinung und zum Anbieten von Möglichkeiten, dem Irrsinn unserer Zeit und Gesellschaft durch Nutzung leider nachhaltig in Vergessenheit geratener intuitiv-geistiger Sichtweisen und Fähigkeiten zu begegnen, halte ich eine Kooperation in der angedachten Weise für überaus wichtig und auch sinnvoll. Nicht zuletzt, da ich mich Ihrer Argumentation vollumfänglich anschließen kann und möchte.

      Ich wage zu behaupten, dass dies der einzige, nicht nur gangbare, sondern auch erfolgversprechende Weg ist, um möglichst vielen Menschen wenigstens die Chance zu eröffnen, sich von einem gezielt kreierten, definitiv krankhaften Denken zu lösen und zu einer Denkweise zurückzukehren, die in ausgewogener Art und Weise von Herz (Seele) und Verstand (Intellekt) getragen wird. – Insofern würde ich mir wünschen, dass noch mehr Menschen (die erwacht sind und auf unterschiedliche Weise Aufklärung zu betreiben versuchen) sich dieser speziellen Form der Kooperation anschließen würden.

      Doch wie dem auch immer sei … wir wissen ja, dass auch die längste Reise immer mit dem ersten Schritt beginnt! … finde ich es schon einmal gut und erfreulich, dass wir uns in dieser Hinsicht doch schon auf einem sehr guten Weg befindlich wähnen dürfen.

      In diesem Sinne, hoffen wir einfach, dass dieses Beispiel Schule machen und uns auf dem verfolgten Weg voranbringen kann!

  12. Pingback: Babylonische Verwirrung IV – Revolutionäres Psychopathen-Domino an allen Fronten « Adalberts Meckerecke

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