Gastbeitrag Stefan: Das „Lustige“ an der Geschichte …

Nachdem er den nachfolgenden (für die Veröffentlichung noch geringfügig ergänzten) Beitrag als Kommentar zum letzten Eintrag geschrieben hatte und dieser mir „irgendwie“ ausnehmend gut zusagte, ist er nun meiner Bitte nachgekommen und gestattet mir, den Text als „ersten offiziellen Gastbeitrag“ in meiner Meckerecke zu veröffentlichen.

Mehr möchte ich nicht dazu schreiben, da der Text – obgleich für manches Leser Auge (und Gehirn) sicherlich etwas „ungewöhnlich“ – fraglos für sich selbst spricht und auch gar nicht behauptet, dass die so verkürzt (und dennoch gut) dargestellte Weltgeschichte der Wahrheit und Weisheit letzter Schluss sein muss. Aber er liefert einen Denkanstoß, den sich insbesondere pathologische (oder vielleicht auch notorische) Antideutsche durchaus mal zu Herzen nehmen sollten. Wie immer steht auch hierfür der Kommentarbereich für Diskussionsbeiträge gleich welcher Art (als einziges Kriterium für die Veröffentlichung wird ein Mindestmaß an Diskussionskultur und guter Kinderstube gefordert!) offen.

Nun denn …

*****

GASTBEITRAG

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Los ging alles eigentlich mit diesem Post zu einem Artikel von Adalbert in seiner Meckerecke …

… und das führte dann zunächst zu einer netten Diskussion sowie schließlich zu diesem Text:

.

Das lustige an der Geschichte (seit den Römern ja fast nahtlos aufgezeichnet) ist, daß sie überall mit Germanen und Kelten, also dem damaligen Gegenreich(en) in Konflikt standen.

Also auch in Afrika – denn Karthago war ja germanisch *besetzt!*. Dort hausten die Vandalen. Diesen Ausspruch kennen wir als Diffamierung bzw. Diskreditierung.

…nur brachten es die Vandalen fertig, sowohl mit den Arabern und Nordafrikanern, als auch mit den Schwarzafrikanern in friedlicher Gemeinschaft zu leben und die Stadt (eine sehr mächtige Seefahrer- und Handelsstadt) zu errichten, besser wieder aufzubauen. Erst als sie den Tribut verweigerten wurde es für Rom zum Problem… aber das ist wieder Geschichtsschreibung à la Rom…

Das Problem dürfte gewesen sein, daß die Karthager frei waren und Macht hatten auf dem See (Mittelmeer) Freunde und Mitstreiter. Sie dürften sogar für die afrikanischen Funde in Nordeuropa verantwortlich sein, denn wenn Germanen ein Volk waren, dann waren sie ja auch daran interessiert innenpolitisch Frieden und Handel zu halten. Wenn‘s Kelten waren, dann genauso… ein Volk eben! Bestehend aus verschiedenen Clans oder Familien.
Auf den britischen Inseln waren es die Pikten, und im heutigen Frankreich die Gallier!

Wenn nun aber dieses Volk (egal ob Kelte oder Germane) rings um das sich ausbreitende Rom zuhause war, dann ist das Problem für Rom ein anderes: „Wie kann ich an allen Fronten zur selben Zeit, oder zeitlich nicht allzuweit auseinander liegend mein Reich vergrößern und Macht erlangen über das, was dort an Schätzen und Menschen zu holen ist?

Parallelen zu dieser Zeit Zeit bis heute kann man selber finden oder ziehen…

Geht man nun davon aus, daß heute so gehandelt wird, wie damals, weil es sich bewährt hat, dann sieht man folgende Propaganda:

>>>

unwertes Lebendamals die Barbaren, die sich gegenseitig den Schädel mit `ner Keule einschlugen

Unfähigkeit zum Lebendamals keine Steinstädte (oder nur dort, wo es auch Steine gab) / Badehäuser / Steuersysteme etc. (hochkulturzivilisationerrungenschaftsfortschrittsgerede)

falsches Weltbild oder falsche Götterdamals das Gleiche und heute ohne Umbenennung übernehmbar

<<<

.

Zurück in die Zeit damals…

Rom schafft Gallien, aber den Rest eben nicht…

Warum? Weil das nicht mehr zu schaffen war, da das System an der eigenen Gier erstickte. Rom und andere Städte rangen um die Rohstoffe und die Nachbarn (Kelten, Germanen, wer auch immer) wollten es nicht mehr freiwillig liefern…

Den Römern gingen schlicht die Soldaten aus!

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Neuer Anlauf!

Also nachdem der Germaniafeldzug am Limes zum stehen kam ( für paar Jahrhunderte) und ihr Reich langsam im Korruptionssumpf zerfiel kam endlich der Heiland!!!

Ich meine nicht Jesus, ich meine die Idee der Staatsreligion Christenheit (RKK – römisch katholische Kirche)!

Erst mal eingeführt, ein wunderbares Mittel mit Soldaten in Kutte und mit dem Kreuz an der Kette in alle Himmelsrichtungen gesandt… extrem billige Soldaten! Die haben nichts gekostet und noch Reichtum nach Rom geschickt!

Was taten sie?

Erst mal alle anderen Götter assimilieren – der Weihnachtsmann ist von Coca Cola, aber Weihnachten ist das Sonnenwendfest des Winters… soweit klar?

…nun das neue Weltbild etablieren und jeden der nicht das Haupt beugt => als Ketzer/Widersacher/Terroristen <= in die Ecke stellen, die gebildeteren davon ermorden und anschließend heilig sprechen…

Man muß nämlich die Märtyrer verhindern oder für das eigene Kredo laufen lassen!

Das ging ganz gut voran, aber man hatte vergessen, daß auch so ein Barbar sich an versprochenes erinnern kann!

Die Goten (Nordmänner/Germanen) haben sich erinnert und es eingefordert…

das ging also auch nicht so weiter…

also gibt man den Goten das ganze Reich – aber mit dem Papst. Es genügt ja, wenn einer über dem König steht!

Dies hatte etwas zur Folge, was nicht ersichtlich schien: die Teilung der nun Germanen (Goten, Sachsen und Angeln sind ja alles Germanen, auch Franken und Normannen, wobei letztere die Nordmänner sind, also Wikinger – auch Goten sind Wikinger als Nordmänner. Aber wenn man jedem einen eigenen Namen gibt, dann fällt es nicht gleich so auf…).
Die Angeln, aber mehr noch die Sachsen, sahen sich nun betrogen und es gab den bis dahin größten Bürgerkrieg. Wird aber nicht publiziert!

Ergebnis: Die Angeln und Sachsen bekamen die heutigen britischen Inseln (also England) mit wieder dem Papst als Oberhaupt…(der Papst war ja noch übrig aus dem Römerreich und achtete natürlich auf seine Schäfchen)

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Nun geht es weiter…

das Gotenreich zerfiel aus demselben Grund, wie das Römerreich (war ja das 2. römische Reich, nur diesmal deutscher Nation, allerdings nicht offiziell)

jetzt kommt `ne ganz finstere Epoche:

kleine Warlords (so würde man die heute nennen), also kleine Fürsten, Könige und Raubritter, teilten sich das Niemandsland Europa aber blieben dem jeweiligen Papst ergeben.

Das mußte aber wieder in die richtige Bahn! „Ein Reich komme!“

Ja, ein Reich, nicht Dein Reich!

Die Protestanten kamen ins Spiel – ihr wisst schon Luther, der Rassist schlechthin, wiegelt halb Europa auf…

am Ende siegen die Angeln und Sachsen… ist bekannt oder?

Nun sind wir schon fast bei der heutigen Welt… kleinen Moment …

… also das United Kingdom (UK) wird errichtet und man besinnt sich auf den Papst.

Warum?

Weil fast alle Kolonien, die man errichten kann katholisch und damit Papsttreu sind…

Aber wer wird dabei außeracht gelassen???

Ah – da waren ja noch die ehemals keltischen Germania auf dem Festland…

Die waren schlau. Trotz Unterjochung und Verfolgung der Gebildeten (Hexenhammer und Co) schafften sie es …

und nun kommt‘s:

… Ende des 1900, genau 1870/71 so ganz urplötzlich, nun Preußen genannt, die europäischen Machtverhältnisse zu ändern.

Alles was dann folgt, hat W. Churchill fein und säuberlich in seine Memoritaten gepinselt!

Die müssen endlich weg die Teutschen/Deutschen/Germanen/Herrenansprüchler!

Das ist nicht meine Meinung, das ist europäische Geschichte, die so der Sieger selbst aufschrieb, um seinen Anspruch auf Macht zu legitimieren.

Meine Meinung ist für diese Aufzählung ganz unerheblich…und ich leugne nicht, daß ein Adolf Hitler und seine Kameraden, samt dem deutschen Volk aber so richtig Sch…. gebaut haben.

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Ich frage nur mal nach:

Warum darf man so etwas nicht recherchieren?

Warum nicht diese Tatsachen hinterfragen und warum ist das aus den Geschichtsbüchern weitestgehend gestrichen, wenn man dies zu Zeiten des kalten Krieges auf beiden Seiten noch in selbigen fand?

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Warum darf in Deutschland keiner auch nur zucken, wenn von Schuld die Rede ist?

Warum sollen/müssen wir den Buckel krum machen, das Haupt neigen und schweigen?

Warum wurden uns sämtliche Rechte entzogen?

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…gut – sind nur paar Fragen und haben nichts mit dem Thema zu tun oder doch???

.

Kommen wir zum heute.

Die Amerikaner – Erfüllungsgehilfen des UK. (dürfte ja bekannt sein, daß sie auch keine eigenen Entscheidungen treffen dürfen und eigentlich `ne Strafkolonie sind, die Selbstverwaltungsrechte , ähnlich den der Deutschen (heute), bekommen haben. Die Strafkolonie besteht übrigens zum guten Teil aus Hessen, Schlesiern, Pommerschen, Böhmern, Preußen usw.)

Was ?

Ja !!!

Die Deutschen sind dorthin verkauft worden, um den jeweiligen Freiheitskrieg gegen Frankreich oder gegen England oder gegen Spanien als Kanonenfutter zu beseelen, denn ein Land, was kleiner ist, hat auch weniger Leute – und England ist winzig.

Sagt ja schon der Name ENG-land und nicht Großbritannien!

Jaja wir Deutschen haben/hatten mal `ne präzise Sprache…

…also die politischen Gefangenen Englands und das Gesindel, bestehend aus Dieben, Huren und Tunichtguten, samt den Deutschentruppen machen eine Kolonie klar (inkl. Völkermord an den Ureinwohnern) fürs UK und dürfen als Belohnung und damit diese nicht die in Indien dringend benötigten Grenadiers sinnlos in USalien draufgehen lassen müssen, eben diese USA gründen, aber nur, wenn das UK Chef bleiben darf und der Papst natürlich…

Das Ganze blieb bis zum Ende(??) des 2. Weltkrieges so.

Nun haben die Engländer sich ganz aus der Schußlinie genommen und auf harmlos gemacht. sind nur noch Händler mit `ner ganz kleinen Armee… die Armee stellen ja USalien und der Rest des UK.

Ach ja, und Deutschland – weiterhin! 2000 Mann hier und 300 da, Flugzeuge hier, U-Boote da…

.

Was war im 2. Weltkrieg passiert?

Der eingesetzte A.H. bezahlt von Schering, Krupp, IG-Farben und Generell-Motors (letztere nur, damit man auch mal ne englische Namensgebung hört – es gab aber noch ein paar andere, wie man heute weiß!) greift jetzt die Briten (heißt jetzt offiziell Großbritannien) an!

Das war so nicht verabredet!!!

Eh – der spinnt wohl???

Der sollte doch, samt Japanern, in China einmarschieren, weil die doch das Opium nicht mehr wollten und England raus geworfen haben (bis auf Hongkong)

…also großes Trara und paar Bomben später:

USalien, als Weltpolizei etabliert, besetzt das Sturschädelland der Dichter und Denker und sorgt für die absolute Entrechtung!

Da dies so schön geklappt hat, machen sie gleich weiter und schicken die Entrechteten als Propheten des Heils nach ganz Europa!!!
Es wird auch gleich gegründet und fein säuberlich eingerichtet (natürlich unter der Aufsicht von USalien, alias UK).

.

Was folgt nun???

Eigentlich kann man das, jeder für sich, weiter schreiben! Ein paar Details, die nur der Verschleierung, dem Schönreden oder so dienen, läßt man weg und siehe da!!!

Man macht erst mal den nahen Osten platt, weil gleich danach kommt ja schon fast China…
die Afrikaner haben es seit Römatien nicht mehr auf die Beine geschafft. Da gab es ja zum Glück immer einen Bürgerkrieg und den Papst oder den Mulla oder oder oder…

Hab ich wen vergessen?

Ach Australien (oder meinetwegen auch Neuseeland?) … Nee – die sind doch UK – schau auf deren Staatsflaggen (Der Commonwealth war und ist wirklich sehr einfallsreich, nichtwahr?!?)!

Also auch jeweils nur eine unter Selbstverwaltung stehende ehemalige Strafkolonie der englischen Krone…

(hier vorzugsweise etwas gebildetere Patrioten, die sich z.B. weigerten Indianer abzuschlachten oder für bessere Arbeitsbedingungen in Ir(r)land eintraten.)

.

…selbst wenn die ganze Geschichte aber erfunden wurde, sagen wir in der Renaissance, bleibt eins ganz deutlich sichtbar: Die Struktur und das Vorgehen.

Dann läßt man eben alles weg, was vor dem Empire liegt und fängt eben mit dem United Kingdom (British Empire & Commonwealth) an. Das wären dann gute 500 Jahre Geschichte statt 2000 Jahren… auch schon schlimm genug.

Wie immer bei solchen Schriftstücken meinerseits und auch bei anderen:

Macht euch selbst ein Bild!

Recherchiert selbst!

Und!!!

.

DENKT SELBST!!!

.

einen schönen 12/9

stefan

*****

Kurzes Nachwort A. N.

Dem Geschriebenen ist, wie eingangs schon betont, momentan nichts mehr hinzuzufügen (wenn ich es versuchte, ergäbe das nur wieder einen weiteren „ellenlangen“ Artikel) … interessant wäre es aber fraglos, wenn sich schreib- und mitteilungsfreudige Leser/innen ein Herz fassen und selbst mit „Gastbeiträgen“, die in etwa das Themenspektrum behandeln, das in diesem Artikel oder auf meinem Blog angesprochen wird, an dem hochgesteckten Ziel des Weck- und Aufklärungsdienstes beteiligen würden. Man könnte auch – gemeinsam – an einer weiteren Ausarbeitung dieser „Kurzzusammenfassung der relevanten Weltgeschichte“ arbeiten.

Zum Kontakt steht Ihnen einerseits meine Mailadresse zur Verfügung (siehe Kontakt), aber auch der Autor hat seine Bereitschaft bekundet, in diesem Sinne für Kontaktaufnahmen oder Anregungen zur Verfügung zu stehen. Deshalb hier seine E-Mail … spamsicher … ginsterburg (at) freenet.de.

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20 Responses to Gastbeitrag Stefan: Das „Lustige“ an der Geschichte …

  1. ginsterburg says:

    danke adalbert

    erstmal fürs veröffentichen an sich und dann noch für die sätze deinerseits.

    beste wünscheund grüße
    stefan aus seiner ginsterburg(ruine)

    • Adalbert Naumann says:

      Gar nicht für, Stefan … umgekehrt wird ein Schuh draus, weshalb ich gerne nochmals einen Dank für Dein Einverständnis bezüglich der „Gastbeitrag-Veröffentlichung“ ausspreche.

      In diesem Sinne, mach’s hübsch und bleib uns gewogen … gefällt mir übrigens => =O)
      Adalbert …

  2. bl says:

    Macht euch selbst ein Bild!

    Und!!!

    DENKT SELBST!!!

    Ja, das wäre die ideale Bildung. Wären da nur nicht die heimlichen Überzeugungen, die Ignoranz, die Angst, die Ohnmacht, die Hoffnung und Ähnliches, die diesen Zustand fast vollkommen verhindern. Es sei denn, man beginnt, diese „Schatten“ endlich aufzudecken…

    • ginsterburg says:

      hallo bl

      http://www.karstenuwe.com/wpress/wp-content/uploads/2010/05/Der_Esausegen.pdf

      das habe ich gerade gefunden 😉

      ich weiß schon seid langem, oder besser denke schon seid langem, daß man nie alleine auf etwas kommt und man nie alleine eine erkenntnis gewinnt.

      was dort steht das selbe,nur mit bezug auf die bibel, was meiner erkenntnis nach den weg bilden kann, wie es aus der knechtschaft gehen kann.

      auch hier das erwähnte: SELBST tun müssen…

      anders geht es nicht und jeder, der erkenntnis hat, hat die pflicht und das recht jedem durch vorbild auf diesen weg zu helfen. zwingen, jede form der gewalt, wäre der andere weg und macht jedwede erkenntnis hinfällig.

      der weg liegt in der anderen währung und die ist nicht das geld!

      besten gruß und schönen montag
      stefan

  3. bl says:

    „ich weiß schon seit langem, oder besser denke schon seit langem, daß man nie alleine auf etwas kommt und man nie alleine eine erkenntnis gewinnt.“

    Ich denke schon, dass Erkenntnis immer eine ganz individuelle Leistung ist. Egal, was man liest, oder woher man sich Impulse und Inspirationen holt, verstehen muss man es allein. Wenn es so einfach wäre, dass das, was alles schon erkannt wurde, einfach nur gelesen werden muss, sähe es mit der Menschheit anders aus.

    Interessant, der Esau-Segen. Aber inzwischen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass mich alle „heiligen Bücher“ nicht mehr beeinflussen können. Letztendlich haben sie durch die Interpretationen der Schriftgelehrten mehr Unheil als Heil angerichtet, denn die meisten von ihnen wurden als pure Machtmittel eingesetzt. Ganz besonders die Bibel. Von mir aus kann man sie ad acta legen…

    • Adalbert Naumann says:

      @bl

      Kein Einspruch meinerseits … die beste Vorlage oder Quelle nutzt recht wenig, wenn der darauf stoßende Geist nicht in der Lage ist, die darin enthaltenen und angebotenen Informationen in Eigenleistung zu verarbeiten und daraufhin auch seine individuellen Erkenntnisse aktiv umzusetzen. Deshalb ist das alles ja so schwierig und für „Andersdenkende wie uns“ ein regelrechter Knochenjob, weil die überwiegende Mehrheit unserer Mitmenschen das eigenständige und ungebundene Denken entweder aberzogen bekommen oder freiwillig aufgegeben hat.

      Insofern ist es – gerade für Windmühlenkrieger wie mich, die irgendwo zwischen den diversen Fronten versuchen, Brücken zu schlagen und eine Weiterentwicklung von empfänglichen Menschen zu ermöglichen – enorm hilfreich, wenn man auf verschiedene, letzten Endes aber dieselbe Botschaft in die gleiche Richtung transportierende Argumentationsstränge zurückgreifen kann. Wie man selbst zur Bibel steht, ist die eine Sache (und bleibt jedem Menschen unbelassen!), aber für – im wahrsten Sinne des Wortes! – völlig ungebundene „Aufklärer“ ist es wichtig, auch unter den (angeblich oder tatsächlich) bibeltreuen Menschen mit entsprechenden Fakten Raum für ein neues Denken schaffen zu können. Hier (und nicht nur bei Christen!) kann und, davon gehe ich jetzt einfach mal aus, wird „der Esau-Segen“ zu einem wichtigen Hilfsmittel werden. Damit soll nicht in Abrede gestellt oder kleingeredet werden, dass man bei „Fundamentalisten“ aller drei genannten Weltreligionen und ihrer diversen Abspaltungen auf erheblichen Widerstand und bei anderen, die selbst vor allem aus Angst Zuflucht im Glauben suchen, aber keinerlei „Wissen“ darüber besitzen, zumindest auf Skepsis und spontane Zurückweisung stoßen wird. – Doch die Argumentation ist eben „bibelfest“ und somit ein wertvoller Hebel.

      @Stefan

      Danke für die Verlinkung (siehe oben). Wie ich bl schon „dargelegt“ hatte, halte ich das Wissen über diesen Aspekt für wichtig und vor allem vorteilhaft, da wir es eben mit sehr unterschiedlichen Charakteren und deren „Überzeugungen“ und/oder Glauben zu tun bekommen. Da ist es schon gut, wenn man ihnen eben diese Überzeugungen, die sie ihrem eigenen Vorteil entsprechend auslegen, gegebenenfalls genauso um die Ohren hauen kann, wie es Frau von Ludendorff seinerzeit sehr bemerkenswert und offenbar auch nicht ohne Erfolg getan hatte. Ansonsten stimme ich Deinem letzten Absatz ebenso uneingeschränkt zu wie auch bl’s begleitenden Ausführungen.

      Beste Grüße
      Adalbert

    • ginsterburg says:

      hallo bl

      ich meinte mit dem allein nicht die person, sondern die zeit.

      also das rad wurde zur selben zeit von min 2 leuten auf verschiedenen ecken der welt erfunden.

      verstehst du mich jetzt besser? hab ich wirklich bissl blöde ausgedrückt =O)

      gruß stefan

      p.s.
      trotzdem => deine ausführungen sind gutund gefallen mir. ich schwanke allerdings immer zwischen den welten mit und ohne gott.
      in meiner idee der welt ist da auf jedenfall ne macht/energie/intelligenz oder was auch immer. aus dem nichts ist dieses perfekte gebilde universum mit sternen, planeten und auch noch uns kasperköppen sicher nicht entstanden.

      das grundprinzip ist immer ruhe und ausgleich, warum also der ganze aufstand, wenn dazu einfach nen statisches magnetfeld genügt???der grundton des universums wäre dann noch immer der selbe und es wäre komplett in ruhe und trotzdem im fluß…

      also ich hab wohl nen knall – immer diese blöde fragerei 😉

  4. bl says:

    „ich schwanke allerdings immer zwischen den welten mit und ohne gott.“

    Vor kurzem erklärte Stephen Hawking, dass die Gravitation das Universum/die Multiversen erschaffen hat. Ich finde es etwas lächerlich, das Universum auf die messbare Materie zu begrenzen, die dann per Gravitation einen wunderbaren Schmetterlingsflügel erschafft. Zum Beispiel.

    Was die Frage Gott oder nicht betrifft, so halte ich es mit der Inschrift auf dem Tempel von Delphi: Erkenne dich selbst, dann erkennst du Gott. So einfach ist es eigentlich… Ich denke auch, dass es kein Anfang und kein Ende gibt. Ich jedenfalls kann mir nicht vorstellen, nie existiert zu haben oder aufhören, zu existieren.

    Ich weiß nicht, ob das Grundprinzip Ruhe und Ausgleich ist. Ich stelle mir eher Harmonie und Bewegung vor…

    • ginsterburg says:

      das harmonischste ist ruhende masse im zentrum weiterer ruhender masse usw usf.
      das gibts als philosophisches bild irgendwie…

      wenn das ganze dann in rotation befindlich ist, ist das die nötigste bewegung um im fluß zu sein und nicht tot… gehört auch zu dem bild

      jeder ausschlag stört die absolute harmonie….

      gut wäre absolut langweilig und daher gibt es nicht eine einzige absolute sache. alles kommt max auf 99,8% und dann ist schluß 😉

      der einzige, der 100 erreichen würde, wäre gott und der hat nen widersacher und den noch selber erschaffen – ergibt dann 100% in gesamtheit, denn wenn der widersacher ein geschöpf gottes ist und gott allumfassend, dann muß man ihn zu gott addieren/zählen und da die schöpfung in absolut nur 100% ausmachen kann denn es ist 1 schöpfung und nicht 2 mal das selbe (was aber auch nur 100%wären, wenn gott es gemacht hätte…………………
      aua mein logikteilchen brennt gleich durch 😉

      außerdem ist das ganz gefährliches zeug, was ich da rede, denn das sagen auch die astrologischen NWO-wahnsinnigen…

      also mit logik kommen wir nicht weiter… irgendwas fehlt

      • bl says:

        „also mit logik kommen wir nicht weiter… irgendwas fehlt“

        Eine ausgedehntere Logik?

        Gott (Alles Was Ist – das Bewusstsein – das Ganze) hat keine „Widersacher“. Der Teufel (Satan – Luzifer) ist eine Schöpfung der Wesen, die das glauben wollen, und alles, was man wirklich glaubt, manifestiert sich auf die eine oder andere Weise. Und da alle Wesen – Ausdrucksarten von „Gott“ – freien Willen haben, werden die, welche an den „Widersacher“ glauben, ihn erfahren, bis ihnen etwas Besseres einfällt…

        So gesehen, ist der Teufel natürlich eine ebenso gültige Ausdrucksart wie ein Engel, ein Mensch, ein Tier, ein Stein… Aber – man muss das ja nicht glauben. Man kann in unendlich vielen Glaubenssätzen frei wählen (eigentlich) und ist nicht auf Gedeih und Verderb den Überzeugungen Anderer ausgeliefert. Die NWO ist nur ein Gedankengespinst – wie alles. Warum nicht ein Erfreulicheres wählen?

        Zum Glück tun das schon genügend Menschen und deshalb wird sich dieses „Gespinst“ nicht voll realisieren. Die Macht der Gedanken (Gefühle, Vorstellungen) bewirkt alle Manifestationen und man muss einfach wissen, was man glaubt und deshalb denkt, fühlt, handelt. Denn (weil wir gerade bei der Bibel sind):

        „Der Himmel regnet über Gerechte und Ungerechte.“

  5. bl says:

    „Hier (und nicht nur bei Christen!) kann und, davon gehe ich jetzt einfach mal aus, wird „der Esau-Segen“ zu einem wichtigen Hilfsmittel werden.“

    Ja, dafür ist es praktisch. Aber warum sollte man den „Jakobssegen“ oder den „Esausegen“ ernst nehmen? Schließlich wurde er von einem ziemlich kleinkarierten, rachsüchtigen „Gott“ eingeflüstert. Dieser Gott ist natürlich eine Projektion der Menschen der damaligen Zeit und hat so gar nichts mit mir zu tun. Ich würde sagen, dass jedes Gottesbild (Alles Was Ist – das Ganze – das Bewusstsein oder wie immer man es nennen will), das nicht die reine Liebe ist, pervertiert ist.

    • Adalbert Naumann says:

      Hallo bl,

      nun … man muss nichts von beidem ernst nehmen – auch wenn man das aus meiner Sicht nun mal nicht so verallgemeinernd behaupten kann, wie ich schon einige Male zu erläutern versuchte (im Internet bin ich sozusagen eine „multiple Persönlichkeit“). Für mich selbst benötige ich keine „Brücken“ oder sonstige Hilfestellungen, um meine Position in der Gesamtheit allen Seins zu bestimmen – aber als dieses Individuum schreibe ich hier nicht!
      Auch wenn das „leicht schizophren“ klingen mag, ist es das beileibe nicht, denn sowohl als „ambtionierter Aufklärer“ wie auch als ein Mensch, der wenigsten versuchen möchte, einigen „Artgenoss/innen“ den Zugang zu freiem und ungebundenem Denken (und Fühlen) „freizuschaufeln“, bin ich mir meiner Selbst absolut bewusst.

      Nur … ich versuche auf dem Weg, den ich durch den Entschluss, meine Meinung und Überzeugung „so allgemeinverständlich wie möglich“ durch Artikel auf diesem Blog ins Rennen zu schicken, eingeschlagen habe, zwar auch gleich denkende und fühlende Menschen zu finden und wenn möglich zusammenzubringen, aber so lange es geht, möchte ich eben auch Menschen erreichen und dazu ermutigen, sich uns anzuschließen, die mit der eigenen Selbstfindung und Selbsterkenntnis noch nicht so weit sind.
      Genau für diesen Zweck und als Argumentationsmittel in den immer stärker durch „religiöse Dogmata“ vergifteten Diskussionen halte ich den „Faktor Esau-Segen“ (unter anderem!) für relevant und im höchsten Maße geeignet.

      Das war nun wieder mal eine lange Einlassung für etwas, was man eventuell mit wenigen Worten hätte ausdrücken können, aber ich bin mittlerweile ja „bekannt und berüchtigt dafür“, dass ich stets darum bemüht bin, keine Missverständnisse oder Unklarkeiten aufkommen respektive stehen zu lassen … 😉

      Insofern hoffe ich mal, dass mein Exkurs sowohl zur Klärung beizutragen vermochte als auch in seiner Länge von Ihnen nachgesehen werden kann.

      Beste Grüße, Adalbert

      • ginsterburg says:

        hallo adalbert =O)

        der war doch garnicht so lang! hast es schön zusammengefasst, auf deine art.

        es ist übrigens äußerst gut, daß wir alle so schön verschieden sind und auf unterschiedliche arten und wegen zu doch einem ziel unterwegs sind. wäre wir alle im selben kahn, dann würden wir uns mühen müssen weitere viele zu treffen, so ergibt es sich schon dadurch, daß wir so fein zerstreut umherwuseln und suchen und suchen und natürlich auch finden…

        wünsche eine gute nacht aus der burgruine
        stefan =O)

        p.s. hab bei mir drüben bissl aufgeräumt und nen blog eingerichtet. wenn wer möchte steht der auch frei zum tickern und texte dürfen allesamt kopiert werden, wenn sie gefallen.
        verlinkungen sind ebenfalls genehm…

      • Adalbert Naumann says:

        Hallo Stefan … =O)))

        danke für den aufmunternden und mich doch sehr beruhigenden Kommentar.

        Absolut – ich denke auch, dass es gut und vorteilhaft ist, wenn sich unterschiedliche „Menschentypen“, die auf verschiedenen Wegen und vielleicht auch Ebenen die gleichen Ziele verfolgen, ihre Fähigkeiten, Sichtweisen und Argumente zusammenbringen. Es findet zusammen, was zusammenkommen muss … sage ich jetzt einfach mal … und wenn das sich fortsetzt und vielleicht auch noch beschleunigt, stehen die Chancen für ein Durchkreuzen aller „elitären Pläne“ wirklich weit besser als so manche/r Verzagte/r sich zu erträumen wagt!

        Zwar mit vierundzwanzig Stunden Verspätung, dafür aber wenigstens passend wünsche ich nun ebenfalls eine gute Nacht und sende viele Grüße in die Burgruine

        (Verlinkung ist schon da und wurde auch bereits weiterempfohlen =O) )

      • bl says:

        „…aber so lange es geht, möchte ich eben auch Menschen erreichen und dazu ermutigen, sich uns anzuschließen, die mit der eigenen Selbstfindung und Selbsterkenntnis noch nicht so weit sind.“

        Das habe ich nicht vergessen und ich weiß, dass sie auf mehreren Ebenen schreiben. Wahrscheinlich tun „wir“ das alle auf die eine oder andere Art. Deshalb ergibt sich dann ja auch eine Diskussion, die auf einer relativ „äußeren“ Ebene geführt wird. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob es überhaupt möglich ist, bei Gläubigen Missverständnisse zu vermeiden…

        A propos institutionelle Religionen… Papst Bashing ist ja in. Dabei werden meiner Meinung nach die protestantischen Kirchen etwas vergessen, die in den USA zumindest in Scharen zu den Zionisten überlaufen. Ich denke, es tobt ein Machtkampf in den „christlichen“ Kirchen…

      • Adalbert Naumann says:

        Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob es überhaupt möglich ist, bei Gläubigen Missverständnisse zu vermeiden…

        Das ist zweifelsohne ein berechtigter Zweifel – Menschen, die sich auf ihren Glauben „berufen“ und alle abweichenden Meinungen kategorisch zurückweisen, sind jedoch als Dogmatiker zu bezeichnen und gehören somit gewiss nicht zu der „Zielgruppe“, die ich mit meinen Artikeln zu adressieren versuche. Man muss, denke ich jedenfalls, zwischen „fanatischen Gläubigen“ (gleich welcher Religionsgruppe auch immer) und solchen Gläubigen unterscheiden, wie ich sie im vorletzten Beitrag umschrieben hatte. Bei Letzteren halte ich es immer noch für möglich – gerade auch mit einem Argument, das sie „in der Bibel nachlesen können“ – dass man sie zu einem offeneren und freieren Denken und auch einem entsprechenden Handeln inspirieren könnte. Dieser Hoffnung, die man genauso auch auf die „wankenden Gläubigen“ der einschlägigen (weltlichen) Ideologien ausdehnen kann, versuche ich so „ansteckend wie möglich“ zu verbreiten, ohne dabei selbst dogmatisch zu erscheinen.

        Das mit dem „Machtkampf“ in den christlichen Kirchen ist sicher (immer noch) richtig, wobei man auch bedenken sollte, dass der „Papst“ ja nicht nur das Oberhaupt der RKK ist, sondern auch als „Integrationsfigur“ im Zusammenhang mit dem Bestrebungen hinsichtlich einer „Eine-Welt-Religion“ fungiert. Deshalb ist es zwar auch richtig, dass die US-amerikanischen (aber nicht nur diese, sondern auch die „organisierten Christen in der BRD“) eine unverkennbare Annäherung an die Zionisten vollziehen, aber da man auch die Zionisten vom Weltjudentum unterscheiden und zu den „Machern der NWO“ zählen muss, verschwimmen hier längst sämtliche ehemals klar und (angeblich) rigoros gezogenen Grenzen. Definitiv richtig und angebracht ist es, auf diese Fakten immer mal wieder hinzuweisen und deutlich zu machen, dass der Pabst alleine nicht das Problem ist (oder nicht mehr, im Vergleich zu jener Macht, die er bis Ende des 18. Jahrhunderts einmal besessen und auch auf weltlicher Ebene repräsentiert hatte!).

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