Warum die Wahrscheinlichkeit eines heißen Herbstes 2011 außergewöhnlich hoch ist …

… und warum ein selbst und ungebunden denkender Mensch wenig bis gar keinen Sinn darin erkennen kann, weiterhin gegen die grundlegenden Defizite und Missstände anzuschreiben …

 (Eine Frage, die sich nicht nur, aber gerade am 10. Jahrestag von „9/11“ aufdrängen sollte!)

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Eigentlich stehe ich ja auf dem Standpunkt, dass ich diese Aussage auch unkommentiert – sozusagen als denkanregend in den Raum gestellte Feststellung – stehen lassen könnte. Meine Meinung, nicht nur – aber eben auch dazu, habe ich auf dem Blog meiner Ansicht nach fundiert und umfassend genug dargelegt. Man kann sie ablehnen oder akzeptieren, sich mit ihr auseinandersetzen, sie als irrelevant ignorieren oder als „Verschwörungstheorie“ verwerfen – für mich bedeutet das relativ wenig … denn, wie ich immer wieder aus gewachsener Überzeugung betonen muss, über „richtig oder falsch“ können und werden letztendlich nur die Zeit und die Ereignisse befinden, die sie ans Tageslicht bringen wird.

Nicht erst in letzter Zeit (also in den zurückliegenden knapp drei Monaten seit der Veröffentlichung meines letzten Artikels) habe ich von vielen Internetschreibern gehört, die über eine beschleunigt voranschreitende Ernüchterung hinsichtlich ihrer Arbeit berichteten … nicht wenige dieser Menschen haben daraus für sich selbst den Schluss hergeleitet, dass es wichtigere Dinge im Leben gibt als sich mit dem alltäglichen Wahnsinn und der Realitätsverweigerung der (intellektuell verbrämt oder nicht) in ihrer heilen Welt vor sich hin dümpelnden Zeitgenossen herumzuschlagen.

Nun, zurückblickend auf meine individuellen Erfahrungen und Empfindungen … sagen wir mal ausgehend von der Medien- und Politikfarce rund um die angebliche Liquidierung des Phantoms namens Osama bin Laden durch unerschrockene US-Marines in Pakistan … kann ich nur ein hohes Maß an Verständnis und Sympathie für derartige Entscheidungen bekunden und mich der darin enthaltenen Mahnung eigentlich auch nur anschließen. Warum ich es so sehe und warum es an Selbstbetrug grenzt, wenn sich die gegensätzlichen Meinungen durch unterschiedliche Formen des „Zwangsoptimismus“ von dieser Erkenntnis abschotten, möchte ich in diesem Beitrag (PDF)  erläutern.

Ich kündige jetzt nicht im Brustton der Überzeugung an, dass ihm keine weiteren Artikel folgen werden … aber die Wahrscheinlichkeit, dass es nach dem gegenwärtig zu konstatierenden Stand der Dinge darauf hinauslaufen wird, ist nicht weniger hoch wie jene, die ich im Titel dieses Beitrags formuliert habe.

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Zur Einleitung: meine ganz persönliche Meinung ~ allgemein und speziell zur „Berufung zum Wahrheitssucher und Vermittler von Gegenöffentlichkeit“

Darüber, warum das Potential des Internets … also präziser: das Potential, das es für wahrheitsliebende und um echte Aufklärung bemühte Menschen bereitstellen könnte … an so abstrusen Dingen wie überzogenem Individualismus und pathologischem Abgrenzungswahn zerschellt, hatte ich vor einem Jahr schon mal eine ausführliche Meinungsäußerung veröffentlicht. Um die Komponente „Spaltung“ erweitert und hauptsächlich angesiedelt, habe ich dies auch in diesem Artikel thematisiert. Etwas mehr auf das Machtmittel „Dialektik“ eingehend und deren – meiner Ansicht nach – schlimmste Variante hervorhebend, habe ich mich hier mit derselben Thematik beschäftigt. Zu guter Letzt möchte ich auch noch auf den Artikel hinweisen, in dem ich vor etwa fünf Monaten schon einmal die Frage äußerte: Lohnt sich das Anschreiben gegen Windmühlen-flügel wirklich noch? … wobei man anmerken muss oder wenigstens sollte, dass der bohrende Frust ob der Ignoranz und/oder Unbelehrbarkeit vieler Mitmenschen seinerzeit bedeutend weniger tief gesessen und hartnäckig an mir gefressen hat.

Diese zurückblickenden Verlinkungen sollen es ermöglichen, den einleitenden Teil des Artikels so kurz wie möglich zu halten (weil noch eine Menge nachkommen wird), ohne eine unvollständige Argumentation abzuliefern. Aber wie ich nicht nur einmal betonte, im Laufe der Zeit hat man all das, was einem in bestimmten Zusammenhängen oder Einzelfällen wichtig erscheint, irgendwann schon einmal in Worte gefasst. Dies immer wieder zu betonen, würde nicht nur meine ohnehin meistens recht langen Artikel noch umfangreicher machen, sondern mit der Zeit geht einem das Wiederkäuen von Sachverhalten oder Fakten, die man für mehr oder weniger selbsterklärend hält, auch ziemlich auf die Nerven … nun gut, damit komme ich nun zur so knapp wie irgend möglich zusammengefassten Meinung, mit der ich diesen Artikel und ggf. meinen mehrfach aufgeschobenen, offenbar aber doch notwendigen Ausstieg einleiten möchte.

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Nach der bereits erwähnten und wenigstens fragwürdigen „Sensation“ der von den USA und den Bundesgenossen frenetisch gefeierten „Liquidierung Osama bin Ladens“ war das nächste aufkommende und eine Menge Wirbel verursachende Thema das „mutmaßliche Mega-Ritual“ sowie das Datum 26. Juni 2011 gewesen … dazu wurde genug geschrieben, sodass man solche „alten Kamellen“ getrost übergehen kann. – Was man aber sehr ernstnehmen muss und in Bezug auf die „Gilde der Wahrheitssucher, Aufklärer und alternativen Journalisten“ auch nicht ignorieren darf, ist ein weiterer Grund dafür, warum ich es für geboten erachte, mich aus einem Kindergarten wie dieser Szene (von mir aus kann man auch das geflügelte Wort vom „Tummelplatz der Eitelkeiten“ bemühen, um die Defizite so mancher „Top-Aufklärer“ oder „investigativen Journalisten“ zu definieren) zurückzuziehen. – Ich werde das aber keinesfalls vertiefen … ich selbst fühlte mich von der „Kritik“ einiger „Großen der Branche“ keinesfalls angesprochen und möchte ihnen auch nicht übermäßig viel Bedeutung beimessen, in dem ich sie durch „negative Kritik“ aufwerte.

In jedem Fall ist es extrem schlechter Stil, wenn man sich auf Kosten anderer Menschen zu profilieren versucht, in dem man deren Arbeit diskreditiert und behauptet „man selbst habe ja nie an den Mumpitz geglaubt“! Beweisen können diese Leute es einerseits nicht und andererseits ist das, was sie selbst am laufenden Meter an Arbeiten abliefern, auch nur selten weniger reißerisch und mitunter sogar noch fragwürdiger gestaltet. – Was mich aber wirklich daran stört, ist, dass sie mit einem solchen Verhalten die bereits schlimm und weit genug gediehene Spaltung in der Wahrheits- und Aufklärungsszene mindestens ebenso vertiefen, wie die nicht weniger lächerliche sowie eine Menge Fragen bezüglich der Initiatoren aufwerfende „Querfrontdebatte“, die vor einiger Zeit vom „linken Spektrum“ losgetreten wurde. – Man stelle sich auch bei scheinbar unbedeutenden Nebensächlichkeiten wie dieser Form der spaltenden Selbstdarstellung bitte immer wieder die Frage cui bono … oder anders ausgedrückt: welchen Herren derartige „Kritiker und Nestbeschmutzer“ in Wirklichkeit (also ggf. hinter der Fassade ihres angeblichen Engagements!) dienen?

Doch „Schwamm drüber“ – ich habe meinen Unmut artikuliert und damit soll es auch gut sein. – Nur für die ganz Neugierigen weise ich jedoch darauf hin, dass zu der Zeit, als die VT bezüglich des möglicherweise geplanten Anschlags auf das Eröffnungsspiel der Frauen-Fußball-WM in Berlin so richtig am Kochen war und auch weitreichende Aufmerksamkeit erhielt, in einem Berliner U-Bahnhof ein „ein sehr interessantes“ Plakat gesichtet und fotografisch gesichert wurde (das untenstehende Foto wurde am 15.06.11 aufgenommen) … komisch, oder – nicht nur, dass dieses Plakat drei Monate vor dem darauf beworbenen Sportevent ausgehängt wurde und kurz nach der Aufnahme wieder verschwand, sondern auch dass das Veranstaltungsdatum darauf ungewöhnlich groß dargestellt wird, fast so, als wollte jemand sicherstellen, dass es sofort ins Auge sticht? – Aber ist wirklich nur ein Gedankenspiel mit VT-Hintergrund … und meines Wissens ist der 10. Jahrestag des originären Mega-Rituals glücklicherweise ja ohne „terroristischen Paukenschlag“ (echt oder „False Flag“) verlaufen.

Kurz nach dieser „kurzweiligen, aber wenig produktiven“ (und auch berechtigte Fragen über so manche Art der Ausgestaltung von „Verschwörungstheorien“ aufwerfenden) Episode geschah dann jedoch etwas – allerdings im Zusammenhang mit etwas wirklich Furchbarem und Grauenvollem, was man definitiv nur als noch absurdere und verabscheuungswürdigere Steigerung dieser „dialektischen und selbstbeweihräuchernden“ Abgrenzungswut umschreiben kann. Selbstverständlich meine ich damit den angeblichen Einzeltäter-Doppelanschlag in Norwegen … von dem man – nur für den Fall, dass Sie es noch nicht bemerkt haben sollten – heute kaum noch etwas hört!

Besonders verwerflich fand ich bei vielen Kommentaren und Analysen, die zu diesem veröffentlicht wurden, dass die Opfer dieser Wahnsinnstat(en) vor lauter Schuldzuweisungen, Distanzierungswut oder polemischer Instrumentalisierung fast vollständig ausgeblendet wurden … Dabei waren fundamentalistische Christen, „weiße Nationalisten“, sowie antideutsche Linke genau wie angeblich neutrale „seriöse Experten und Journalisten“ gleichermaßen als Vertreter dieser Regel aufgetreten, zu der es erschreckend wenige (aufrichtig anmutende) Ausnahmen gab! Dass wieder einmal keine klaren Beweise oder eine zweifelsfreie Schilderung des Ablaufs von Seiten der zuständigen Ermittlungsbehörden vorlagen, mit denen man eine seriöse Analyse des Geschehens hätte durchführen und nicht nur die Motive, sondern auch den wahren Hintergrund des Täters hätte ergründen können, störte all diese Schreiberlinge nicht sonderlich … es wurden einfach Behauptungen aufgestellt, die meistens mehr berechtigte und drängende Fragen aufwarfen als irgendwelche Klarheit schufen – und darauf stürzten sich die Damen und Herren aus allen Lagern und aller Professionen.

Ohne jetzt auf die gestreuten Indizien und Gerüchte einzugehen (von denen man annehmen muss, dass die meisten der reinen Desinformation und Irreführung zugedacht gewesen waren), muss man sagen, dass in dieser Angelegenheit der sprichwörtliche „Geist der Zwischenkriegs- und Nachkriegszeit“ durchs Internet wehte … nur dass die „Grenzen zwischen Rechten, Linken und Bürgertum“ sehr viel weniger klar waren (sind).

Natürlich war keiner der „Diskutanten“, die sich für „rechte, linke, neutrale“ Intellektuelle halten, bereit dazu, auch eine „verschwörungstheoretische Alternative“ (nur ein Beispiel) in Betracht zu ziehen, oder – besser noch – eine rein an nachvollziehbaren Sachverhalten angelehnte und in jeder Hinsicht neutrale Betrachtungsweise an den Tag zu legen, die eventuell wenigstens auf produktive Weise zu einem dem menschlichen Drama und den realen Schicksalen, die damit verknüpft waren, gerecht werdenden Umgang mit einem zweifelsohne abscheulichen Verbrechen hätte führen können. Aber auch hier wurden die berechtigten Zweifel an der nach und nach entstehenden „offiziellen Version“ gerade von den (Pseudo-)Intellektuellen ausgeblendet, während sie von hyperaktiven Verschwörungstheoretikern bis zur Unkenntlichkeit aufgeblasen wurden. Jeder hatte „einfach viel zu viel damit zu tun“, den jeweiligen ideologischen, religiösen oder „philosophischen“ Widerpart in die Pfanne zu hauen. Der Aufklärung, die meiner Ansicht nach seitens der zuständigen Stellen nicht sonderlich nachdrücklich angestrebt und auch sicher nicht an die große Glocke gehängt werden wird, haben diese Grabenkämpfe und Scheingefechte, welche die alltägliche Realität des Mediums Internet auch in allen anderen relevanten Angelegenheiten maßgeblich prägen, mit Gewissheit nicht gedient … doch darauf war es den meisten „Sendungsbewussten“ wahrscheinlich auch gar nicht angekommen (wobei ich nochmals betonen muss und möchte, dass es auch wohltuende und ernstlich um Fakten, einschließlich die menschliche Tragödie und deren psychopathologische  Ursachen hervorhebende Darstellungen bemühte Ausnahmen gegeben hat!).

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Doch das … der Umstand, dass es noch Webseiten gibt, die von Menschen (Gruppen und Individuen) betrieben werden, deren Bestreben nachweislich dem oft sinnentstellend vergewaltigten „Gemeinwohl“ dienen – davon gibt es auf allen Ebenen eine ganze Reihe … allein kann die Übermacht der negativen Eindrücke, die man bei einer objektiv-kritischen Betrachtung der via Internet verbreiteten „Gegenöffentlichkeit“ zu sammeln gezwungen ist, leider nicht kompensieren.

Natürlich ist das nur mein persönlicher Eindruck – und der muss weder zutreffen, noch irgendjemanden dazu inspirieren, sich meiner Meinung anzuschließen. – Am Ende dieses (leider „wieder einmal“ etwas länger ausfallenden) Artikels werde ich versuchen, meine Meinung noch etwas klarer zu formulieren. Jetzt aber möchte ich zunächst dazu übergehen, sie anhand von einigen hochaktuellen und/oder umstrittenen Themen zu verdeutlichen … ich werde versuchen, möglichst wenig eigenen Senf hinzuzufügen und mich mehr auf externe Beispiele beziehen.

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Der zehnte Jahrestag von „9/11“ … offizielle Version und systemkonforme Mitläufer versus „Verschwörungstheoretiker“

Wie die „Meinungs- und Informationslage“ zu diesem Thema aussieht, kann man wohl mit Fug und Recht als bekannt voraussetzen. Zum aktuellen zehnten Jahrestag des Geschehens vom 11. September 2001 deshalb nur zwei wahllos herausgepickte Beispiele für die Berichterstattung der Mainstream-Medien und die daraus generierte Gedenkkultur …

Stern.de Zehn Jahre nach 9/11: Das Böse ist real, der Mut auch

via T-Online (AFP, dpa)9/11-Gedenkfeiern: „Es geht uns gut, aber du fehlst uns so“ (*)

Kommentieren muss man das meiner Ansicht nach nicht mehr. Es wird die volle Breitseite der „offiziellen Version“ gegen berechtigte, aber aufgrund ihrer „verschwörungstheoretischen Hintergründe“ vernachlässigbare Zweifel abgeschossen. Die Munition dafür wird von den Agenturen geliefert, weshalb die Aussagen auch „Vertrauen bildend und Glaubwürdigkeit schaffend“ übereinstimmen.

* kleine für diese Branche übliche (?) Anekdote am Rande … bis ich gegen 18 Uhr von einem heftigen Gewitter zur Unterbrechung meiner Arbeit am vorliegenden Artikel gezwungen wurde, war der Titel des „T-Online-Artikels“ noch nahezu identisch mit jenem gewesen, den Stern.de veröffentlichte. Leider habe ich es versäumt, diesen Umstand beweiskräftig (etwa mittels Screen-Shot) festzuhalten, aber die interessieren IT-Experten unter uns werden das eventuell noch ausbügeln können. Jetzt wirkt das natürlich „ganz anders“ und appelliert auch mehr an die Emotionen der gläubigen Anhänger der offiziellen Version, aber sicherlich auch für die noch unentschlossen zwischen den Informationsfronten stehenden Leser/innen.

 Es ist aber auch verdammt schwer, sich bei all den konkurrierenden Informationsfluten eine eigene Meinung zu bilden, nicht wahr? Deshalb muss und möchte ich betonen, dass man sich – wie bspw. die Süddeutsche.de durch ein Interview vom gestrigen Samstag belegt – unbedingt glücklich schätzen kann, wenn man sich bei einem unbequemen Thema wie diesem auf die profunde Expertise eines kompetenten Kenners der Materie berufen kann.

Unter dem Gesamttitel „Krude Theorien um 9/11 – >Verschwörungsglaube – eine Ideologie aus der Mitte der Gesellschaft<“ kommt ein solcher Experte zu Wort. Der 34 Jahre alte Herr namens Daniel Krulla, seines Zeichens (unter anderem, aber vorrangig) „Autor, Sänger (von Liedern über den Kommunismus) und Blogger“ erklärt uns die Welt auf eine überzeugende Weise, die natürlich nicht den geringsten Zweifel an der ebenso unantastbaren wie alternativlosen Richtigkeit seiner These aufkommen lassen kann …

Aber weiter möchte ich es mit meiner Satire zu den Ergüssen, die dieser Herr ablässt und dank einer anerkannten „Weltversteher-Plattform“ auch unters Volk streuen darf, gar nicht treiben. Lesen Sie es selbst und sie werden zweifelsohne nicht nur erkennen, dass dieser Herr ein Vertreter jener „dominanten linken Positionen“ ist, die hauptsächlich dazu beigetragen haben, dass ich mit dem Begriff „Linke“ ebenso wenig anzufangen weiß, wie mit nicht nur von diesen verbreiteten Stereotypen über „die Rechten“ (die meisten „abstoßenden Faktoren“, die mich auf Distanz zum Großteil von Vertretern dieser „Gattung“ gehen ließen, kamen jedoch von sich selbst dieser Ideologie und/oder Denkrichtung zuordnenden Herrschaften!). Man sieht auch, dass er sich der altbewährten und deshalb auch immer wieder gerne benutzten Standard-Argumentation von Zeitgenossen bedient, die ein mir leider momentan namentlich entfallener Kollege einmal sehr treffend als „Verschwörungstheoretiker-Theoretiker“ bezeichnet hat.

Die Passage des Gemeinschaftselaborats von Süddeutsche.de und Daniel Kulla, welche das am eindeutigsten untermauert und gleichzeitig die „verlogene Naivität des definitiv links zu verortenden Experten“ offenbart, die maßgeblich dafür verantwortlich zeichnet, dass es überhaupt noch eine „Debatte über 9/11“ gibt, möchte ich zum Abschluss dieser langen, dafür aber auch das gesamte Dilemma rund um dieses „eine historische Wende einleitenden Ereignisses“ aufzeigenden Ausführung noch zitieren:

Auf die kongeniale Suggestivfrage (= Steilvorlage) des Interviewers:

Auf die 9/11-Rückblicke dieser Tage antworten viele mit Verschwörungstheorien. Warum glauben zehn Jahre später immer noch so viele Menschen nicht an einen Terroranschlag?

… antwortet der Experte (Hervorhebung durch den Verfasser):

Gerade in Deutschland ist 9/11 ein Dauerbrenner. Das Amerikabild vieler Deutscher ist nicht sehr positiv. Sie freuen sich, dass es mit den USA vermeintlich bergab geht. Dass die Amerikaner 9/11 selbst inszeniert haben, erscheint für sie als Pointe der Geschichte, denn den USA gehe es zehn Jahre später ja nicht wirklich besser. Bei den Verschwörungserzählungen zu 9/11 ist allerdings nicht der Anfangsverdacht gegen die US-Regierung und den Geheimdienst das Problem, sondern das Festhalten daran – denn die Beweislage ist anders.

Das muss man meiner Ansicht nach wahrlich auch nicht weiter kommentieren. Man kann deshalb auch weglassen, dass natürlich auch zur Sprache kommt, dass nicht nur diese, sondern alle von der Realexistenz einer „NWO“ ausgehende „Verschwörungstheorien“ zumindest unterschwellig antisemitisch motiviert sind, denn das ergibt sich aus der zitierten Sichtweise, vor allem aber vor dem ideologischen Hintergrund der nicht zu verleugnenden Weltanschauung des Autors von selbst.

Dieser Glanzleistung eines „herausragenden analytischen Geistes“ habe ich natürlich absolut nichts entgegen zu setzen … deshalb weise ich behelfshalber auf einige externe Artikel hin, die Ihnen dabei helfen sollen, diese Meinung konstruktiv zu überprüfen und dabei eine – nur für sie selbst verbindliche – Standortbestimmung in dieser Frage vorzunehmen:

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Gegen das konzertierte Gelüge zum zehnten Jahrestag des größten CIA-Verbrechens der US-Geschichte in Komplizenschaft der NATO von Christoph R. Hörstel 09.09.11

9/11 – Ein Alibi für Massenmörder von Lügenmaul 09.09.11

Zehn Jahre nach 9/11: Haben wir etwas daraus gelernt? Von Paul Craig Roberts (Originalartikel, englisch in Foreign Policy Journal 25.08.11) deutsche Übersetzung von antikrieg.com 26.08.11

Mediale Panikmache vor 9/11: Berliner Polizei soll Terroranschlag verhindert haben. Belastbare Fakten wurden bisher nicht vorgebracht von Thomas Wagner [Hintergrund] 08.09.11

Berliner Terrorverdächtige bleiben in Haft via T-Online 10.09.11

US-Behörden warnen vor neuem Terrorangriff von DiePresse.com 09.09.11

Dass diese Warnungen insbesondere in den USA überaus erfolgreich zur Manipulation der Bevölkerung eingesetzt werden, beweist ein Bericht über das Ergebnis einer „Umfrage unter 1087 repräsentativ ausgewählten Befragten“ (die Erläuterungen lassen doch auffallend viele Parallelen mit den hierzulande antreffenden „Sicherheitsdebatten“ erkennen – wobei man allerdings korrekterweise anfügen muss, dass die US-amerikanische Öffentlichkeit aufgrund ihrer auf „pseudo-traumatische Erfahrungen“ getrimmten Wahrnehmung dafür noch um einiges empfänglicher ist als die „nur mehrheitlich angepassten“ Bewohner unseres Landes …)

Terrorismusbekämpfung: Zwei Drittel der US-Bürger wollen Rechte aufgeben von gulli.com 08.09.11

Man könnte es aber auch mal aus dieser Perspektive betrachten … oder etwa nicht? …:

09/11: Anfang vom Ende der Weltschurkenmacht USA von Reinhard Lütkemeyer [Scusi!] 10.09.11

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Die Eurokrise … Die unendliche (?) Geschichte von der „Euro-Rettung“

Mit diesem Perpetuum mobile einer ihren eigenen Schwanz jagenden „Krisen-Katze“ werde ich mich nicht befassen. Es gibt genug mehr oder weniger kompetente Experten, die sich an diesem abstrusen Ringelreigen beteiligen und interessierte Menschen mit den täglich gleichbleibenden (zumindest unveränderlich in dieselbe Richtung weisenden), aber in abwechslungsreichen Variationen verbreiteten Neuigkeiten versorgen können. Ein paar „geklaute Anmerkungen“ möchte ich meinem Artikel aber trotzdem spendieren. – Darüber hinaus sollten wir begreifen, dass diese sogenannte „Euro-Krise“ nur ein Baustein der Strategie ist, mit der „qua Überschuldung“ alle noch reellen Werte in die Safes der „nicht existenten globalen Elite“ umverteilt werden sollen, bevor man das „System“ dann „schweren Herzens“ vollständig crashen lässt … die obenstehende Grafik zeigt übrigens ein zentrales Element dieser Strategie schonungslos auf, allerdings ist das mehr metaphorisch zu verstehen, denn das „System“ hat auch andere Mittel zur Verfügung, mit denen sich auch „Leistungsträger und Mittelstand“ ganz hervorragend ausplündern lassen.

Darum möchte ich diesen Artikel der Wissensmanufaktur (Andreas Popp), der sich dem Thema unter dem Titel Der Tag X kommt unaufhaltsam näher … und wir haben es in der Handangemessen weiter gefasst annimmt, an den Anfang meiner Leseempfehlungen setzen.

ESM ist Hochverrat … bei Christoph R. Hörstel 08.09.11          

Das Urteil des BVerfG zur Euro-Rettung von Gert Flegelskamp 07.09.11

Das Euro-Urteil – Eine Bankrotterklärung des Rechtsstaats von Christian Weilmeier [The Intelligence] 07.09.11

EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark tritt zurück via T-Online 09.09.11 (Anmerkung A.N. – auch wenn man geneigt ist, diese Meldung der Kategorie „die Ratten verlassen das sinkende Schiff“ zuzuordnen, wird aus den vom „einsichtig-kritischen Flüchtigen“ gelieferten Erklärungen doch recht gut ersichtlich, dass der „alternativlosen Notwendigkeit“ der Etablierung einer EU-Wirtschaftsregierung auch aus seiner Sicht zeitnah entsprochen werden sollte … natürlich gäbe es dazu noch einiges mehr zu „kommentieren“, aber das überlasse ich dann kompetenteren Leuten wie bspw. Bankhaus Rott & Meyer 09.09.11)

Dazu, wenig überraschend, aber immerhin ganz aktuell:

Stark-Nachfolge: Schäuble schlägt Asmussen vor via T-Online 10.09.11 (Anmerkung A.N. – Das beweist doch wieder einmal prächtig, dass es in der Welt der Marionetten der Hochfinanz nicht vorrangig auf Leistung ankommt, oder? … Diese Empfehlung ist ähnlich entlarvend wie die unerträgliche Art, wie der ehemalige Vorgesetzte dieses Herrn, Ex-Finanzminister Steinbrück – derzeit von allen Seiten hofiert und als „Krisenmanager par excellence“ gepriesen wird!?! – Wer sich auf adäquate Art und zur richtigen Zeit „inkompetent“ erweist, braucht sich um die weitere Karriere keine Sorgen zu machen, oder wie jetzt?)

Die ewige verlogene Ode an Europa … „Europa ist die Lösung, nicht das Problem“ zu lesen bei Aristo Blog 06.09.11

Gastbeitrag Rainer Weigt – Verkehrte Welt (und aktuelle Infos zur Sache) beim AmSeL-Gedanken Plus 08.09.11

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Dazu passt meiner Ansicht nach auch …

Wehrpflicht ade – Rambo juche von Raphanus 08.09.11

Verteidigung: Evonik-Chef fordert europäische Armee „exklusiv“ bei WiWo.de 10.09.11

Politische Netzwerke, die kaum jemand kennt – Fallbeispiele inklusive von The Intelligence 08.09.11 (Anmerkung A.N. – diese Enthüllung ist ganz gewiss nicht mehr „taufrisch“, aber es kann nicht schaden, diese Fakten von Zeit zu Zeit mal wieder aufzufrischen. Ganz so unbekannt sind diese Tatsachen zwar nicht, aber wie immer sind es meist nur „interessierte Kreise von Querdenkern“, die sie nicht nur im Vorübergehen wahrnehmen, um sie wegen dem unablässigen Ansturm immer neuer Sensationen gleich wieder zu vergessen!)

Außer der Reihe – als „repräsentatives Beispiel“ für linke Pseudo-Systemkritik und Pseudo-Gegenöffentlichkeit: Nachdenkseiten im Duett mit Jens Berger zur rehabilitierenden Reinwaschung des Zins-Zinseszins-Systems – ich bin durch EWK und einige Bekannte auf dieses Paradebeispiel für „angepasste Systemkritiker“ gestoßen …

Nachdenkseiten und Zinsen von Gert Flegelskamp 25.08.11

Jens Bergers Kritik an der Zinskritik von Egon W. Kreutzer 01.09.11 (Anmerkung A. N. – auch in Verbindung mit der folgenden Empfehlung: Jens Berger und die Nachdenkseiten sind zweifelsohne sehr bekannte „Marktteilnehmer“ im Wettbewerb um Zugriffszahlen, Aufmerksamkeit und ähnliche Wertkriterien, welche die etablierten „A-Blogger“ von den minderbemittelten oder ganz und gar verschwörungstheoretisch daherkommenden Konkurrenten unterscheiden … vor allem sind sie aber stolz darauf, sich „links“ zu nennen, denn links ist natürlich die Seite, auf der man stehen sollte, wenn man als Kritiker und alternativer Journalist ernstgenommen werden will. – Wie man dies unter anderem auch sicherzustellen pflegt, hat EWK in seinem Beitrag sowohl aus gutem Grund als auch mit Fug und Recht als kritische Einleitung festgehalten, die ich hier gerne zitieren möchte:

Ärgerlich ist, dass Jens Berger es für notwendig erachtete, seiner sachlichen Kritik einen bösen und vollkommen unsachlichen Satz voranzustellen, einen Satz, mit dem er der großen Mehrzahl der Zinskritiker – ohne auch nur ein ernsthaftes Argument vorgetragen zu haben – eine antisemitische Grundhaltung vorwirft

Zitat:

Diese Kritik war und ist jedoch meist keine ökonomische Kritik, sondern vielmehr eine Kritik an der ungleichen Verteilung des Vermögens und der Macht der Vermögenden, oft durchmischt mit einem religiösen, völkischen, ja antisemitischen Grundton.

Das werde ich an dieser Stelle nicht weiter kommentieren, da ich denke, dass Egon W. Kreutzer das, was darauf zu erwidern war, knapp und dennoch ausreichend zur Sprache gebracht hat. In einigen Tagen, wenn ich auch auf meiner experimentellen Plattform eine Art „Abschlussbeitrag“ zu einem wahrhaft grundlegenden Thema verfassen möchte, werde ich sicherlich nochmals darauf zurückkommen.)

Und, auch passend zu meiner Kritik am 9/11-Experten der Süddeutschen.de und der oben angeklungenen „linken Position“ … ein ausgesprochen interessantes und reichhaltige „erleuchtende Informationen“ anbietendes Kritiknetz. Es bezeichnet sich selbst als Zeitschrift für die Kritische Theorie der Gesellschaft … überwiegend „schwer zu lesende“, aber die Denkweise dieses harten Kerns der von sich und ihren Thesen (Marx/Engels, Freud, Lenin, „Frankfurter Schule“ etc.) überzeugten „Linken“ klar und unmissverständlich aufzeigende Artikel. Man wird erkennen, sofern man noch objektiv-kritisch, eigenständig und ungebunden zu denken vermag, dass wirklich alles angeboten wird, was diese spezielle, definitiv seit (mindestens) mehr als vierzig Jahren als dominant zu bezeichnende „linke Weltanschauung“ ausmacht …

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Pulverfass Nahost … Israel und Palästina vor der erwarteten (oder nicht) Entscheidung bezüglich des Antrags auf Anerkennung eines souveränen Palästinenserstaates durch die UN-Generalversammlung

Zu diesem Thema habe ich eigentlich auch nichts mehr zu schreiben, was ich in den zurückliegenden Monaten nicht irgendwann schon einmal behandelt hatte. Die spezielle Bedeutung, die dem Konflikt jetzt durch die geplante und von vielen Staaten auch unterstützte „Staatsgründungs“-Aktion der Palästinenser vor der UN-Generalversammlung zuteilwird, kann man aber anhand einiger ausgewählter Artikel recht gut belegen.

Vorausschicken muss man, auch wenn es „längst nicht mehr aktuell“ ist und von den neuen Meldungen mehr und mehr übertüncht wird, einige Worte zu den angeblichen terroristischen Anschlägen nördlich von Eilat in der Sinaiwüste, die nach Meinung aller einschlägigen Experten nur von islamistischen Extremisten ausgeführt worden sein konnten und selbstverständlich jede Art von „robuster Reaktion“ Israels gegen den vom Tatort „doch relativ weit entfernten“ Gazastreifen rechtfertigten. Zu den augenblicklich mit eloquenten und sachlich unanfechtbaren Sachvorträgen auftretenden Verteidigern des von allen Seiten in seiner Existenz bedrohten Israels gehörte selbstredend auch der Zentralrat der Juden in Deutschland, vertreten durch den Präsidenten persönlich. – Nun gut … da es auch auf der Seite der Palästinenser einige hirnamputierte und militante „religiöse“ Hardliner gibt, die mitunter zu den idiotischsten Mitteln greifen, um ihre Anliegen in die Öffentlichkeit zu drängen, erscheinen diese Reaktionen zunächst einmal legitim.

Aber … auch wenn man diese Möglichkeit in Betracht zieht, bleiben immer noch zu viele offene Fragen, deren Beantwortung Israel schuldig geblieben ist oder, wie meist, in Gestalt von den üblichen Verdächtigungen wegzufegen versucht. Ohne Frage geht der Konflikt nicht einseitig von Israel aus – er ist in der zu konstatierenden Form nur möglich, weil es auf der „Gegenseite“ Kräfte gibt, die durch ihre Vorstellung von adäquatem Widerstand das Verhalten einer chauvinistischen und im biblischen Sinne rassistischen Führung (Politik, geistige Führer, Siedlerbewegung … nebst ausländischen Unterstützern mit ganz eigenen Interessen) nicht nur überhaupt erst möglich machen, sondern dank der auf diese Weise aufrechterhaltenen Spannung, die von der westlichen Wertegemeinschaft und deren politischen Handeln noch geschürt wird, immer wieder zu neuen Eskalationen treiben. Doch im speziellen Fall des oben genannten „Terroraktes“ sollte man sich fragen, ob es nicht unwiderlegbar ist, dass gewisse Krisen (auch vorgeblich von Palästinensern verübte Gewaltakte) immer wieder gerade dann auftreten, wenn die israelische Regierung in Schwierigkeiten steckt? Oder doch wenigstens, ob die beschuldigten Verdächtigen auch die tatsächlichen Täter (*) waren?

(*) Deutsche Übersetzung von Ellen Rohlfs als PDF (leider ohne die Updates)

Uri Avnery hat in seinem neusten, heute veröffentlichten Artikel (Daphne und Itzig) auf einen ganz elementaren Punkt der „inner-israelischen“ Problematik eines Konflikts hingewiesen, der zwar nicht ausschließlich ein religiös-ideologischer und militärischer ist, aber dennoch maßgeblich vom ausbleibenden (von den „unversöhnlichen Führern“ beider Seiten nicht gewollten!) Friedensprozess bedingt ist. Es geht dabei aber nicht nur um die finanziellen Mittel, die eben nur für „Verteidigung“ oder soziale Reformen (= „soziale Gerechtigkeit“) ausgegeben werden können. Es geht sehr wohl auch um die ideologischen Gräben, die sich auch in Israel innerhalb der Protestbewegung auftun … darüber sollte man dort, aber genauso auch hier bei uns vielleicht mal nachdenken?

Clinton Doktrin von Werner Pirker [junge Welt] 09.09.11 ~ Untertitel: USA intrigieren gegen Palästinenser Staat (Zusatz A.N. – und „Merkels BRD“ mischt aus Gründen der erklärten Staatsräson natürlich bedenkenlos mit!)

UN-Abstimmung: USA kündigen Veto gegen Palästinenserstaat an von RIA Novosti 09.09.11 ~ Untertitel: Nahost-Problem: Lösung oder Zuspitzung? (Anmerkung A.N. – ich gehe davon aus, dass es sich hierbei nur um eine rhetorische Frage handelt, nicht wahr?!)

Terror gegen Anerkennung: Anschläge israelischer Siedler auf Palästinenser nehmen zu von Karin Leukefeld [junge Welt] (via Mein Politikblog) 09.09.11

Beten als letztes Mittel gegen die Anerkennung eines palästinensischen Staates durch die UNO-Generalversammlung? von Stephanos Mavros 09.09.11 (Anmerkung A.N. – wenn man das liest und bedenkt, dass es von Seiten der israelischen Verantwortlichen todernst gemeint ist, fällt mir nur noch die leicht abgewandelte, aber auch im Kontext passende Parole „bigotte Pseudo-Religiöse aller Länder vereinigt Euch!“ …)

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Libyen, Syrien, Iran … geballte „humanitäre Offensive“ der westlichen Wertgemeinschaft als strategisches Vorgeplänkel zum offiziellen Startschuss für den nicht auf den „Krieg gegen den Terror“ beschränkten und von bestimmten Kreisen händeringend herbei gesehnten WK III

Zunächst einmal muss man zu dieser Konstellation auch noch die „Unstimmigkeiten“ zwischen der Türkei und Israel hinzufügen … dabei geht es Herrn Erdogan in erster Linie um außenpolitische Zwecke (die Türkei will sich als Regionalmacht etablieren), mit denen die zahlreichen innenpolitischen Probleme kaschiert werden sollen. Also auch nichts anderes als politisches „Business as usual“, eventuell nur gefährlicher? Die traditionelle und durch „Gas und Gaza“ noch zusätzlich angeheizte Intimfeindschaft zwischen Griechenland und der Türkei sollte man dieser Ergänzung anfügen.

Den Libanon und die Hisbollah darf man auch nicht unberücksichtigt lassen, sodass es wahrlich keine Übertreibung ist, wenn man bei dem akuten Szenario von einem Pulverfass spricht, dessen Lunte fast abgebrannt ist … kombiniert man das dann noch mit den „abstrusen Verschwörungstheorien“, dass der Funke, welchen den „Krieg gegen den Terror“ in einen realen Weltenbrand III umschlagen lassen wird, nach allen verfügbaren Fakten aus Vergangenheit und Gegenwart im Nahen Osten initiiert werden soll, dann haben wir ein „leckeres“ Menü, das garantiert auch uns Europäern nicht munden kann, wenn es aufgetischt wird.

Daneben halte ich es seit langer Zeit nicht mehr für eine „überspannte Verschwörungstheorie“, dass das ultimative Ziel von USA, Israel und westlicher Wertegemeinschaft im Anzetteln eines Krieges mit Iran besteht (der dann aber auch gegen Russland und China gerichtet sein wird!) … alle anderen zu Schurkenstaaten erklärten Abweichler vom Schmusekurs mit den westlichen Interessen sind ja bereits „besiegt“ oder stehen unmittelbar vor dem Abschuss – doch das würde nicht reichen, wenn der Iran als stärkste „nicht-westliche“ Regionalmacht unangetastet bliebe. Insofern bleibt aus Sicht der federführenden Psychopathen keine Alternative und der augenblickliche Propagandaaufwand gegen Libyen, Syrien und Iran, bei dem bezahlte „friedlich bewaffnete Agitatoren“ in diesen Ländern Teil der längst in der Umsetzungsphase angelangten Strategie sind, macht wenig Hoffnung, dass noch irgendetwas von aufschiebender Wirkung zu erwarten sein könnte – erst recht nicht unter Berücksichtigung des ebenfalls als unvermeidlich zu bezeichnenden israelisch-palästinensischen/arabischen Showdowns, der nur noch das wahrscheinliche Ergebnis der UN-Generalversammlung am 20. September entfernt ist.

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Nun gut … am Ende dieses Abschnitts auch noch einige externe Artikel …

NATO bittet Russland um Militärhilfe in Libyen von denkbonus 09.09.11

Libyen: NATO bombt unvermindert weiter – Gaddafi in syrischem Sender (Wortlaut) von Hinter der Fichte 09.09.11 … Sehr interessant und von derselben Quelle: Libyenkrieg – Die Fakten hinter der Propaganda … plus ein ganz aktuelles Update!

NATO leugnet Kriegstote von Rüdiger Göbel [junge Welt] 10.09.11 ~ Einleitung: Militärpakt lobt Libyen-Einsatz als fehlerlos: »Keine bestätigten Informationen über zivile Opfer«. Übergangsrat spricht von bisher 30000 Toten und 50000 Verletzten. (Anmerkung A.N. – kein Kommentar, außer … was erwartet man von diesem „Verteidigungsbündnis“ und seinen Strippenziehern; nebst ohne die geringsten Skrupel einseitige Lügenpropaganda verbreitenden Hofberichterstattern!?)

Wie leicht und, vor allem, wie umfassend man sich in dieser Angelegenheit (und anderen, mehr oder weniger gleich gelagerten Fällen) vergaloppieren kann, hat leider auch Uri Avnery mit seinem Artikel „Zu den Küsten von Tripolis“ bewiesen. Wenn man ihn aufmerksam liest, erkennt man, dass er nicht nur in Bezug auf die „libysche Situation“, sondern auch in einigen seiner Vergleiche ein wenig in die Irre geriet. Das mag man seiner menschlichen und ideologischen Entwicklung, vielleicht auch seinem Alter zuschreiben und als verzeihliche, da allzu menschliche Nebensächlichkeit abtun, aber kritiklos so stehen lassen kann und darf man es – bei allem gebotenen Respekt vor seiner Lebensleistung und aller ebenso gebotenen Bescheidenheit hinsichtlich der eigenen Fehlbarkeit – nicht.

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Zum Thema „NWO“ und „Verschwörungstheorie versus offizielle Propaganda“ – in einen etwas weiteren Rahmen gefasst

Das Geschwafel all der seriösen, intelligenten und ihre auswendig gelernten Weisheiten wiederkäuenden „Verschwörungstheoretiker-Kritiker“ könnte man als vernachlässigbar und lächerlich bezeichnen … wenn … ja wenn unsere Gesellschaft nicht so erfolgreich umerzogen und mehrheitlich zu funktionierenden Systemrobotern umgewandelt worden wäre. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, werden die offensichtlichsten Zusammenhänge in Abrede gestellt … aber bloß nicht an den künstlichen Errungenschaften und fragwürdigen Erkenntnissen der Aufklärung oder gar der „Kritischen Theorie“ zweifeln. (Was das betrifft, könnte man zur „Verteidigung“ immerhin vorbringen, dass die Vertreter dieser Theorie sich durch ernsthaftes Hinterfragen in dieser Hinsicht leicht selbst die Existenzberechtigung entziehen könnten, da es ihre gesamte (ideologische) Lebenslüge in Gefahr bringen würde … was man natürlich von niemandem erwarten oder gar verlangen darf …)

Nun, was soll’s – über diesen Schwachsinn, der natürlich nur für „Versager“ wie mich existiert, der es nicht geschafft hat, sich auf dem „langen Weg durch die Institutionen“ eine Existenzberechtigung im alles beherrschenden Mitläufersystem der „gebildeten Leistungsträger“ zu erwerben, habe ich mich schon zu lange aufgeregt. Es wird kommen, wie es kommen muss … trotzdem noch einmal eine kleine Auswahl an Themen, mit denen man sich vorurteilsfrei und objektiv-kritisch auseinandersetzen sollte, wenn man sich am Ende beim langen Sturz aus den Wolken auf den harten Boden der Wirklichkeit „nicht sämtliche Knochen brechen“ will.

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Also denn … hier einige freundliche Empfehlungen:

9/11 war ein Staatsstreich von The Intelligence 09.09.11 (Anmerkung A. N. – Auch wenn dieser Beitrag vom Titel her anscheinend zum oben behandelten Themenpunkt „9/11“ passt, setze ich ihn bewusst unter diese, das Thema „NWO“ weiter gefasst thematisierende Rubrik. Zum einen, weil die darin vorgebrachten Argumente von vier bekannten Kritikern nicht nur zu diesem „Anschlag-Mythos“ passen, sondern auch auf alle anderen relevanten „Krisen-, Terror-, Kriegs- und Propaganda-Fälle“ der aktuellen und vergangenen Weltgeschichte anzuwenden sind. Man sollte den Artikel wirklich aufmerksam lesen und sich dabei vor Augen halten, dass „9/11“ zwar als ein außergewöhnlicher „Wendepunkt in der globalen Geschichtsschreibung“ bezeichnet werden muss, deshalb aber mitnichten erst am 9. September 2001 erfunden wurde! Diese Strategie der Schaffung und Aufrechterhaltung von inneren und äußeren Spannungszuständen ist definitiv genauso alt wie die „Verschwörungstheorie“ über eine Weltregierung und NWO …)

Bomben vom FBI: Bundespolizei provoziert „islamistischen Terrorismus“ von Knut Mellenthin [junge Welt] via Mein Politikblog 09.09.11

Clinton: USA werden mit Gewalt gegen Terrorismus kämpfen bei Ria Novosti 09.09.11

Neue Weltordnung: UN-Blauhelmtruppen weltweit für unzählige Sexualverbrechen verantwortlich (Originalartikel, englisch von Alex Newman [The New American] 08.09.11) deutsche Übersetzung von Propagandafront 09.09.11

Was haben „The City“, der Vatikan und die BIZ gemeinsam? von JCx1 04.05.11 (Anmerkung A.N. – frei nach dem Motto „es gibt keine Einflussnahme der Hochfinanz auf die Weltgeschichte“ ~ selten so gekugelt vor Lachen!)

Agenda 21: KZ-Lager der NWO. Soll ihr Land, ihre Kinder und ihre Identität stehlen gefunden beim Honigmann 05.09.11 – Original von Euro-Med.dek 30.08.11

Lebensmittelkrieg der Konzerne gegen die Menschheit II. Monsanto: „Öffentlichkeit lieber nicht informieren“  von Euro-Med.dk 18.08.11

Wie „Kenner“ meiner Seite unschwer bemerken werden, habe ich einige Themen ausgelassen, über die ich schon mehrfach berichtete … so etwa den gefährlichen Unfug vom „menschengemachten Klimawandel“ (IPCC, Al Gore und Schellnhuber & Konsorten vom PIK sagen Dankeschön für Nobelpreis und andere Ehrungen für ihren „uneigennützigen Einsatz“ für das Klima …), weltweite Manipulationen und hochgradige Gesundheitsgefährdung durch „Wetterexperimente“ (Geo-Engeneering, Haarp etc.) oder profitträchtige „Projekte“ der Pharmaindustrie und all die anderen „unbegründeten und verantwortungslosen Verschwörungstheorien“, über die sich systemkonforme Pseudo-Kritiker so herrlich echauffieren können.

Das erspare ich Ihnen und mir, weil es eben in anderen Artikeln des Blogs oder bei den von mir verlinkten Informationsquellen bereits mehr als ausführlich genug behandelt wurde. Darüber hinaus müssen alle derartigen, unzweifelhaft gegen Menschheit und Natur gerichteten Machenschaften unter dem einerseits vagen, andererseits aber trotzdem alles sagenden „Kunstbegriff“ NWO zusammengefasst werden. Das bedeutet unter anderem auch, dass die Urheber und obersten Nutznießer dieser Machenschaften derselben, außerordentlich überschaubaren Gruppe von Menschen (Psychopathen) angehören, die sich selbst zur Elite gekürt haben und von ihren abhängigen Vasallen auch wie eine solche hofiert werden.

Man könnte also sagen … Ende der Durchsage? … Nun, noch nicht ganz.

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Analysen, Thesen und Lösungsvorschläge … mit Stärken und Schwächen

Bis auf eine Ausnahme, die ich angesichts der „christlich(-jüdisch) – abendländischen  Sicherheitsdebatten“ für erforderlich halte, werde ich diese Artikel nicht kommentieren … lesen und beurteilen Sie selbst, was man davon übernehmen und beachten, respektive was man einer eingeschränkten und verkürzten Wahrnehmung zuschreiben und deshalb mit Vorsicht behandeln sollte.

Sind Wutbürger süchtig nach Panik von Jennys Blog 09.09.11

Time is running .. von Steven Black 08.09.11

Strategische Entmenschlichung? von FreiwilligFrei.info 09.09.11

Woran wir arbeiten müssen für einen wahren Frieden von Yavuz Özoguz [Muslim-Markt] 09.09.11 (Anmerkung A.N.: wenn der Autor am Ende seines definitiv hervorragenden Artikels noch die Größe aufgebracht hätte, seinen „Appell im Sinne der Menschlichkeit“ an alle danach strebenden Menschen und nicht ausschließlich an Muslime zu richten, wäre er zweifelsohne noch überzeugender ausgefallen!)

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Schlusswort:

Da es mir bei meiner „Arbeit“ als selbsternannter „aufklärerischer Internet-Publizist“ zu keiner Zeit daran gelegen war, qua Beharren auf der Richtigkeit meiner Meinung spaltend zu wirken, möchte ich am Ende dieses Artikels versuchen, eine Brücke der Verständigung zu schlagen. Angeboten wird sie nicht nur jenen Menschen, von denen ich annehme, dass sie (genau wie ich) sich beim Umgang mit den relevanten Dingen des Lebens eines ungebundenen Denkens (frei von dogmatischen philosophischen, ideologischen, religiösen oder wissenschaftlichen Denkvorgaben oder Denkverboten, einschließlich „politischer Korrektheit gleich welcher Ausrichtung“) befleißigen. Auch intellektuell (akademisch) gebildete und dementsprechend denkende / argumentierende Menschen sollten anhand des Beispiels, das ich nicht ganz zufällig ebenfalls dem Themenbereich „anthropogener Klimawandel“ entnommen habe, begreifen können, warum ich grundsätzlich gegen jede Form der Heiligsprechung dogmatischer Lehrweisheiten und auf solchen begründeten Abgrenzungswahn eintrete.

Der Artikel Kohlenstoffdioxid und Klima („Die Betrachtungen aus philosophischer, astronomischer und meteorologischer Sicht“) stammt von Wolfgang Peter Thüne und wurde am 24. Juni 2011 auf der Webseite Wissensmanufaktur veröffentlicht (d. h., hier habe ich ihn zuerst gefunden, das Original vom 19.06.11 wurde zuerst auf der Webseite des Autors veröffentlicht!). Da der Artikel lang (aber auch sehr wichtig und hochgradig interessant) ist, wurde auch eine PDF-Version zur Verfügung gestellt.

Als zweite „Fremdleistung“, die ich meinem individuellen Schlusspunkt voranstellen möchte, biete ich Ihnen eine zweite Publikation der oben genannten Informationsquelle an. Der Titel des von Andreas Popp verfassten Beitrags lautet Was bedeutet eigentlich „Staat“? (Über eine wichtige Vokabel der Tyrannei …). Der Autor bezeichnet seine Ausführungen selbst als „starken Tobak“, wobei man ihm unbestreitbar beipflichten muss, aber wer die Funktionsweise des Systems, das uns zu Sklaven macht und aufgrund unserer eigenen lethargischen Untätigkeit nach Gutdünken beherrschen kann, nicht nur wirklich verstehen, sondern auch zum Besseren verändern will, wird sich damit auseinandersetzen müssen. Und, wie der Autor selbst sehr richtig andeutete: wer das nicht verkraften kann und sich persönlich angegriffen fühlt, sollte die Schuld dafür nicht beim Verfasser des Artikels, sondern richtigerweise bei sich selbst suchen (es könnte ja sein, dass er damit gemeint war?). – Den im Artikel angesprochenen „Grundlagenartikel“ Demokratie als Religion? (Über die erschreckenden Hintergründe eines Dogmas) sollten sich nicht nur, aber vor allem immer noch an die „Realexistenz“ unserer sogenannten „freiheitlich demokratischen Grundordnung“ glaubende Menschen ruhig ebenfalls einmal durchlesen – schaden kann es nichts, es sei denn, man empfindet es als Belästigung, wenn man aus selbstzerstörerischen Tagträumen gerissen wird!?!

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Mein „letztes Wort“ möchte ich angesichts dieser geballten Argumentationen gegen den Mainstream, die man auch dann als Anleitung zur Bildung einer eigenen Meinung benutzen kann, wenn man nicht mit allen vorgebrachten Argumenten vollständig übereinstimmt (oder dies am Anfang des anzustrebenden Selbstfindungsprozesses zumindest so empfindet), vergleichsweise kurz halten.

Angedeutet habe ich es ebenfalls schon mehrfach … egal, ob wir uns als Menschen dem „Individualismus“ oder „Kollektivismus“ zugehörig fühlen (beides sind nur Ismen, also vordefinierte und von allen nachfolgenden Herrschaftssystemen als Mittel zur Spaltung und Unterdrückung der „nicht-elitären“ Artgenossen instrumentalisierte Lehrmeinungen!), es muss uns klar werden und sogar einleuchten, dass wir nur gemeinsam etwas erreichen können. So schwer kann es doch nicht sein, die Schattenseiten und gezielt generierten Fehler des herrschenden Systems zu erkennen und als „gegen uns alle gerichtete Waffen“ in einem ewig währenden „inneren“ Krieg einzustufen, der aufgrund von „ideologischen, philosophischen oder religiösen Meinungsverschiedenheiten“, aber auch wegen unheilbar anmutender Realitätsverweigerung immer noch größtenteils im Verborgenen tobt.

Deshalb sollten wir uns auch nicht an den überlieferten Unterschieden oder „Unvereinbarkeiten“ von (für ungebunden denkende und objektiv-kritisch analysierende Menschen) letztlich unbedeutenden Ideologien aufhängen, sondern die unbestreitbaren Vorteile zu schätzen und anzuwenden lernen, die sowohl die Kompetenz und Leistungsfähigkeit des Individuums als auch die Schutz und Halt bereitstellende Gemeinschaft von gleich denkenden und fühlenden Menschen zu bieten vermögen. Das was derzeit im Internet und darüber hinaus in unserer Gesellschaft abläuft, ist jedoch das denkbar krasseste Gegenteil einer derart vernünftigen und Erfolg versprechenden Vorgehensweise.

Über jene Menschen, die sich entweder durch „Warten auf die Entrückung“ oder die Überzeugung, dass nur der Glaube an „außerirdische Hilfsmannschaften“ und die Konzentration aller positiven Energien auf deren „kurz bevorstehendes Erscheinen“ für die Errettung (oder den „Aufstieg“ erforderlich seien, aus der Verantwortung zur aktiven Mitwirkung an einem entschlossenen Umdenken und dem praktischen Einsatz für Veränderungen stehlen wollen, werde ich an dieser Stelle nichts mehr schreiben. Es gäbe eine Menge Beispiele, die man für diese Art der Realitätsverweigerung und fehlgeleitetem Glauben oder esoterischer Selbstverwirklichung anführen könnte, aber erstens ist der Artikel sowieso schon wieder viel zu lang geworden und zweitens bringt es nichts, mit derart in ihrem Heilsdenken gefangenen Menschen diskutieren zu wollen . (Seltsam … dasselbe gilt meiner Ansicht nach auch für die unverrückbar in ihren ideologischen und/oder philosophischen Fesseln verharrenden Extrem-Intellektuellen … woran das wohl liegen mag? Vielleicht steckte ja doch eine Menge mehr „Zwiesprech und Doppeldenk“ im berühmten Ausspruch von Karl Marx, demzufolge Religion das Opium fürs Volk sei? Fragt sich dann nur, was das Opium für jene Menschen ist, die sich mit Händen und Füßen dagegen wehren, mit dem „gemeinen Volk“ und seinem natürlichen Denken (=nicht dem angepassten!) auf eine Stufe gestellt zu werden … oder halten Sie diese Frage für nicht gerechtfertigt?)

Fangen wir also an … jeder für sich, also „individuell“ … die Wirklichkeit zu erkunden und die Fassaden (und Einflüsse) zu überwinden, die uns dazu zwingen sollen, die Welt so zu sehen und zu verstehen, wie die Meister der Definitionshoheit (Inhaber der Spannungsregler der allumfassenden Machtdialektik) es sich vorstellen. Auch das können wir letztendlich aber nur gemeinsam – nämlich im konstruktiven Meinungs- und Gedankenaustausch – zu einem zufriedenstellenden Ergebnis führen, weshalb das Zurückstellen des Egos zugunsten einer erkannten und anerkannten gemeinsamen Sache nicht per se etwas Schlechtes sein muss. Etwas weniger Individualismus (insbesondere in Verbindung mit negativem Egoismus) und ein gut dosiertes Mehr an Gemeinsinn könnte Wunder bewirken und die vielen hervorragenden Ideen, die von anderen beherzt und konstruktiv denkenden Menschen zur Verfügung gestellt werden, sehr schnell in umsetzbare Alternativen umwandeln.

Denken Sie darüber nach und – wenn Sie wollen – schreiben Sie mir Ihre Meinung dazu. Auch wenn ich seltener als sonst auf der Seite weilen werde, wird auf ernst gemeinte Kommentare früher oder später gewiss auch eine Antwort folgen.

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Grafik-Copyright:

Alle Grafiken, bis auf das „Berliner Beweisfoto“ (verwendet mit freundlicher Genehmigung des Rechteinhabers), wurden der Webseite Dees Illustration Studio entnommen.

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25 Responses to Warum die Wahrscheinlichkeit eines heißen Herbstes 2011 außergewöhnlich hoch ist …

  1. Nicht nur als gesund denkender und handelnder Mensch,kann man diese schizophrenen und abartigen Machenschaften der globalen „Eliten“ nachvollziehen,sondern erkennt in dem ganzen Verhalten,ob nun „Bankenkrisen“ globale Kriege,unter was für einem Deckmäntelchen auch immer,oder grenzenlose Machtgier oder der Bruder Habgier ,sowie der Schwester Intoleranz, nur ein einziges Ziel , Vernichtung der Spezie „Mensch“.Wie auch immer, eine Zukunft auf solch einer Grundlage im Kollektiv und als Gemeinschaft wo auch immer auf dieser Erde ist auf Grund der Universellen Gesetze schlicht weg nicht gegeben.Kein nur annähernd gesunder Mensch zerstört sich seine eigene Lebensgrundlage und die der nach folgenden Generationen wissend und bewußt.Als Einzelner oder als menschliches Kollektiv haben wir ganz erbärmlich versagt,denn wir haben es alle zugelassen das die Welt sich nun in einem solch geistig moralisch verkommenem Zustand befindet, wo es wirklich keinen Ausweg mehr geben kann als der Kollektive Selbstmord. Das ist meine Meinung über diese Dinge die ich aus meiner Sicht objektiv wahrnehme.
    Die Liste der bewußt gelenkten Machenschaften ,die meine Sicht und Behauptungen untermauern würden ist sehr lang und würde hier auch den Rahmen sprengen.
    Selbst die vernünftigsten Argumentationen würden hier versagen um das Ruder noch einmal herum zu reißen, um der Spezi Mensch eine echte Überlebenschance zu geben.
    Aber ohne die Ökonomische wie ökologische Grundlage auf diesem Planeten ist das schlicht weg nicht möglich.

    • Adalbert Naumann says:

      Hallo Ewald,

      danke für Deine Meinung, die erkennbar mit meiner korrespondiert. Ist alles richtig, was Du schreibst … eigentlich auch Dein rabenschwarzes individuelles Resümee, aber dem möchte ich dann doch ein klein wenig gegensteuern – nicht zuletzt auch aus Respekt und Sympathie Dir gegenüber!

      „Kollektiver Selbstmord“ ist das, was die Spezies Mensch aufgrund ihrer Denk- und Handlungsweise gerade praktiziert – sogar ein „erweiterter Suizid“, da sie ohne Rücksicht auf die Natur vorgeht. Deshalb stehen die „Überlebenschancen“ unserer angeblich so intelligenten und überlegenen Rasse in der Tat äußerst schlecht. Aber das ist nichts anderes als ein Naturgesezt, dem jede zum Lernen aus erwiesenen und/oder offensichtlichen Fehlern unfähige „dominante Spezies“ unterworfen ist. Das bedeutet letztendlich aber auch, dass die menschliche Rasse nicht zwangsläufig zum Aussterben qua Selbstvernichtung verdammt sein muss, auch wenn am Ende vielleicht nur ein kleines Häuflein übrig bleibt, weil es den Prozess der Selbsterkenntnis und des daraus resultierenden Umdenkens konsequent vollzogen hat.

      Der Trost, den diese erneuerte Menschheit in jedem Fall finden wird, ist ebenfalls vorprogrammiert, da jene „Eliten“ und all ihre nur auf den eigenen Vorteil bedachten Vasallen diesen Prozess nicht einmal einzuleiten bereit sind und deshalb letztendlich am eigenen Größenwahn zugrundegehen werden (auch das ist eine Tatsache, die in der Menschheitsgeschichte bereits mehrfach bestätigt wurde!). Das sage ich jetzt mal so in meinem – nicht mehr ganz so jugendlichen – Leichtsinn, aber es entspringt meiner Überzeugung, die durch mehr als drei Jahrzehnte eines „sehenden, hörenden und fühlenden“ Beobachtens entstanden ist. Am Ende kann ich zwar auch in diesem Zusammenhang nur wiederholen, dass wir „nichts genaues wissen“ und deshalb werden abwarten müssen, was am Ende der Geschichte „menschliche Zivilisation und fortschrittliche Emanzipation“ herauskommen wird. – Bis dahin sollten wir zwar einen realitätsbezogenen Umgang mit den nach und nach eintretenden Ereignissen pflegen, uns aber nicht zur geistigen oder emotionalen Selbstaufgabe hinreißen lassen.

      LG Adalbert

      • Lieber Adalbert,
        meine geistigen und emotionalen Gedanken sind aus der Spontaneität der objektiven Beurteilung des ganzen entstanden.Ich werde es sicher nicht zulassen ,das es bis zur Selbstaufgabe gehen wird.Im allgemeinen laufen auch deine Erkenntnisse und Gedanken sowie die gegebenen jetzigen Gedankenmuster mit meinen synchron.Der einzige aber auch entscheidende Unterschied besteht darin,das deine Ausdrucksweise und Interpretation der Wortwahl,sich von der meinigen
        bedeutend abhebt. Ich versuche mit einfachen Worten immer auf den Punkt zu kommen,was mir einfach nicht immer gelingt,weil mir einfach die Sicht des ganzen Puzzles fehlt.
        Und weil das eben bei allen Menschen so ist und jedes sich auf diesem Planeten befindliche Lebewesen sich in einem unterschiedlichen Entwicklungsstadium befindet,ist es ein äußerst schwieriges Unterfangen,dem einzelnen Individuum zu erklären was es bedeutet individuelles Denken und Handeln im positiven Sinne des eigenen Bewusstseins zu fördern.
        Leider ist es auch für die alten genauso wie für die jungen Menschen heute fast unmöglich an einer wirklich individuellen Persönlichkeit zu arbeiten,weil durch Schulen und Lernproblematiken diese Eigenschaften schon sehr früh zerstört werden und nur darauf hinzielen eine funktionierende Standard Nummer zu sein.
        Daher ist es ein sehr schwieriges wenn gar unmögliches unterfangen Menschen darüber auf zu klären und zur Umkehr in ihren Verhaltensmustern zu bewegen,so das daraus ein echtes ästhetisches liebevolles und auf Respekt und Achtung beruhendes Miteinander werden kann.
        liebe grüße Ewald

      • Adalbert Naumann says:

        Lieber Ewald,

        vielen Dank für die ergänzenden Ausführungen. Deine Darstellung ist absolut nachvollziehbar und „leider“ trifft sie auch meine Person und Arbeit betreffend „des Pudels Kern“ …

        Ich denke durchaus, auch wenn die Einwände, welche „H-i-G“ in seiner Antwort auf Deinen ersten Kommentar erhoben hat, auf den überwiegenden Großteil unserer Mitmenschen zutreffen, dass Du (aus Deiner Sicht) das Kernproblem sehr gut beschrieben hast. Unter anderem darauf zielt ja auch die gezielte Überversorgung mit „Informationen“ (gerade) via Internet ab und deshalb ist es auch mehr als kontraproduktiv, dass „praktisch jeder seine individuelle VT“ (auch ideolofische, philosophische, wissenschaftliche und insbesondere religiöse Publikationen können aus der Sicht Andersdenkender durchaus in dieser Weise beurteilt werden!) entwickelt und auf eine ohnehin bereits verwirrte und desinformierte Menschheit loslässt (das ist meiner Auffassung zufolge auch nur ein Teil der „elitären Strategie“). Dagegen versuch(t)e ich, nach langem und ausführlichen Studieren der „offiziellen Geschichte“ und zahllosen Stunden, die ich mit dem Auswerten und Filtern diverser VT’s oder alternativer Publikationen verbrachte, mit meiner Arbeit anzuschreiben. – Fraglos ein ebenso anmaßend anmutendes wie – de facto – wahrscheinlich unmögliches Ansinnen …

        Trotzdem möchte ich einen „leisen und kleinen Einspruch“ erheben … dazu möchte ich die betreffende Passage Deines Kommentars einleitend zitieren:

        Zitat:
        […] Ich versuche mit einfachen Worten immer auf den Punkt zu kommen,was mir einfach nicht immer gelingt,weil mir einfach die Sicht des ganzen Puzzles fehlt.
        Und weil das eben bei allen Menschen so ist und jedes sich auf diesem Planeten befindliche Lebewesen sich in einem unterschiedlichen Entwicklungsstadium befindet,ist es ein äußerst schwieriges Unterfangen,dem einzelnen Individuum zu erklären was es bedeutet individuelles Denken und Handeln im positiven Sinne des eigenen Bewusstseins zu fördern […]
        Zitat Ende.

        Zunächst einmal finde ich, dass Du dieses Problem sehr gut bestimmt und auf den Punkt gebracht hast. Mein „Einspruch“ richtet sich auch nicht gegen die Aussage, sondern gegen den (nicht mit zitierten) gedanklichen Ausgangspunkt. Dazu wäre zuallererst hervorzuheben, dass Du natürlich nicht zu jenen „Schlafschafen“ gehörst, denen man in Bezug auf die wahren Abläufe in der Welt Realitätsverweigerung oder allgemeine Ignoranz unterstellen kann und muss. Du weißt schon genug darüber, dass „irgendetwas in Welt und Gesellschaft“ bitterböse falsch läuft und, soweit ich das beurteilen kann, hast Du die relevanten Zusammenhänge auch ziemlich weitreichend erkannt … das gilt für jene träge Masse, die unser aller (Wahrheitssucher, Aufklärer usw.) größtes Problem darstellt, beileibe nicht!

        Und hiermit kommen wir zum „Denkfehler“ (nicht persönlich gemeint!), dem Du bei Deiner Selbsteinschätzung und auch beim Vergleich zwischen Deiner und meiner Arbeitsweise (Ausdrucksweise und Interpretation) erliegst. – Sieh mal, es ist doch unbestreitbar so, dass jeder Wahrheitssuche zunächst einmal das Erkennen hinsichtlich unübersehbarer Diskrepanzen zwischen „überlieferter und erlebter Wirklichkeit“, sowie der Wille zur Suche nach Erklärungen dafür (etwas überzogen auch „die Wahrheit“ genannt) vorausgehen muss. Die Einsicht, das sowohl „Realität“ als auch „Wahrheit“ immer etwas subjektives sind – also „obkektiv betrachtet“ niemals „der Weisheit letzter Schluss“ sein können (u.a. weil sie permanent von äußeren Einflüssen mitbestimmt werden!), ist der wesentlichste Faktor beim Einstieg in den Versuch, die subjektive Wahrheit letzten Endes über die bereits mehrfach angedeutete Schiene der Selbsterkenntnis und „Standortbestimmung“ des Individuums in eine Wirklichkeit zu verwandeln, die dem Bild entspricht, das man erhält, wenn man so viel wie möglich von den externen (fremden) Einflussnahmen auszublenden vermag. – Etwa ab diesem Punkt beginnt meiner Ansicht nach ein wahrhaft ungebundenes und freies Denken, das vor allem anderen davon bestimmt sein und bleiben muss, die eigenen Ergebnisse immer wieder zu hinterfragen und mit dem gewonnenen Gesamtbild abzugleichen.

        Das Problem, welches „H-i-G“ vollkommen korrekt benannt hat, ist jedoch, dass erschreckend viele Menschen nicht einmal zum allerersten Schritt „raus aus der Matrix“ bereit sind … und aus diesem Grund habe ich letztendlich dem, was ich Dir am Ende meines letzten Kommentars geschrieben hatte, jetzt auch nichts Neues hinzuzufügen. Außer … bezogen auf Deine unzweifelhaft zutreffende Erkenntnis hinsichtlich der unterschiedlichen Herangehensweise Deiner- und meinerseits:

        Im Grunde genommen klingen die Faktoren, die daraus ein Problem machen, nur verschieden, denn in Wahrheit sind dieselben Ursachen für unsere scheinbar unterschiedlichen Schwierigkeiten verantwortlich. Du meinst, dass Du mit dem Versuch, „immer alles mit einfachen Worten auf den Punkt zu bringen“, an dem Umstand scheiterst, dass Dir noch einige „Puzzleteile“ zum Gesamtbild fehlen. Nun, mein Problem, das Du völlig zu Recht auch mit meiner „Ausdrucksweise und Interpretation“ verknüpft hast, ist das genaue Gegenteil (scheinbar), weil mein Gesamtbild trotz ständigem Hinterfragen und Einordnen von neu hinzukommenden „Puzzleteilen“ seit gut zehn Jahren steht und sich gegen jegliche Propaganda und „Verschwörungstheoretiker-Theorien“ zu behaupten vermag. (Einfach weil es offensichtlich ist, was ich in meinen Artikeln darzustellen versuche … für den jedenfalls, der sehen will und aus dem Gesehenen durch ungebundenes Denken in alle Richtungen auch ein Bild zu generieren bereit ist, das er gegen falsche Angriffe und verlogene „offizielle Darstellungen“ verteidigen kann und will!). Nur … wie vermittele ich das, was ich mir erarbeitet habe und was mich immer wieder in der Überzeugung bestätigt, dass in unserer Welt und Gesellschaft „Alles mit Allem verbunden“ ist, „in wenigen einfachen Worten“? – Noch klarer: wie soll ich mit einfachen Worten und zugleich mit dem unabdingbaren Aufzeigen der schier unfassbaren Zusammenhänge rund um die „NWO“ agieren, ohne dass meine Ausdrucksweise (nicht selten auch mein „ermüdender Schreibstil“) und meine Interpretation für noch nicht ganz erwachte Menschen zu komplex und … na ja, eben wir eine „gewöhnliche Verschwörungstheorie“ erscheinen?

        Wäre man nun – rein hypothetisch – in der Lage, unser beider Problem auf einem Level zusammenzubringen, dann würde es sich wahrscheinlich von selbst lösen … sehr vereinfacht, natürlich, und in der Praxis auch schwerlich zu beweisen, weil wir zum Zwecke der Beweisführung nicht mal eben so „vorübergehend in einem geistigen Individuum verschmelzen“ können (jedenfalls nicht nach meinem „Erfahrungsstand“). Vielleicht müsste man es mal ausprobieren …?… aber lassen wir das mal beiseite. Ich hoffe jedoch, dass Du dennoch verstehen wirst, worauf ich hinaus möchte? Wenn nicht, stehen Dir alle bekannten Wege für eine klärende Fortsetzung des Gedankenaustauschs offen.

        In diesem Sinne und ggf. bis dahin
        liebe Grüße retour
        Adalbert

    • hans-im-glueck says:

      Hallo Ewald,
      Deine Einschätzungen sind zu teilen – in der Bewertung weiche ich ab: das Hauptproblem für viele Menschen ist, den „inneren Schweinehund“ anzupacken – dazu sind wir alle nicht „konditioniert“.
      Meine Bekannten, konfrontiert mit Systemkritik und „unangenehmen“ Fakten, verstecken sich hauptsächlich
      a) hinter ihren Glaubensmauern („das kann nicht sein“ – a la Palmström „weil es nicht sein darf“)
      b) hinter ihrer Bequemlichkeit („ich habe für sowas keine Zeit“, „später“, „beweise das erstmal“)
      c) hinter ihrer „Unscheinbarkeit“ („könnte sein, aber ich kleines Licht kann sowieso nichts ändern“)
      d) hinter anderen Ausflüchten (von „kann ich mir nicht vorstellen“ bis hin „du spinnst ja“).
      Also besteht die erstrangige Aufgabe darin, allen klarzumachen, dass alle Menschen die Schöpfer ihrer (und unser aller) Realität sind – dies versuche ich in vielfältiger Weise: vom pseudo-wissenschaftlichen Ansatz für Materialisten (Verarbeitung der „Realität“ im menschlichen Gehirn, dessen Entwicklung und Ausformung etc.) bis zum quasi-theologischen (jeder Mensch als Teilchen des Göttlichen) – je nachdem, welchem Glauben/Ideologie jede/r anhängt.
      Wichtig ist, einen Denkprozess anzustossen und die Menschen dazu zu bringen, sich geistig in Bewegung zu versetzen, d.h. wieder anzufangen nachzudenken, Informationen zu suchen und zu bewerten, alternative Denkweisen zuzulassen etc.
      Auch hier gilt: „steter Tropfen höhlt den Stein“.

      Jeder Mensch hat seinen ureigenen Lebensweg, den nur er/sie allein gehen kann und muss – keiner kann dabei wirklich helfen, da wir seit unserem 5. Lebenjahr nicht mehr belehrt werden können, sondern nur noch Hilfestellung für die eigene Erkenntnis bekommen können (so ist der Mensch nun mal „gebaut“).
      Sollte also der von Dir befürchtete „kollektive Selbstmord“ unser Schicksal sein, dann ist das im größeren Zusammenhang sicherlich auch „in Ordnung“ – wichtig ist, dass jeder von uns sagen kann: ich habe mich mit allen Kräften und bis zuletzt bemüht, dies zu verhindern.
      Nur Mut!
      HiG

  2. Jan says:

    Werter Wuff, wau und beiss,

    ein – wie erwartet – sehr langer Artikel. Habe ihn kurz überflogen. Ich werde ihn in Ruhe lesen. Habe ihn mir abgespeichert und bedanke mich für die Verfügung gestellte pdf. Beim überfliegen ergibt sich ein dickes Lob für die doch harte Arbeit.

    Herzliche Grüße auch an den Anhang aus der Irrenanstalt

    ein lädierter Affe

    • Adalbert Naumann says:

      Hallo Jan …

      zunächst einmal mein Mitgefühl und die besten Genesungswünsche für den „lädierten Affen“! Vielleicht kann ja dat Bärsche helfend intervenieren … sollten Sie mal in Erwägung ziehen und gegebenfalls auf „außermenschliche Solidarität“ pochen (da soll es so etwas ja noch geben)!

      Ansonsten, danke fürs Lob, das mit einem lachenden (der Mensch hinter dem Schreiberling) und einem weinenden (der desillusionierende „Ismus-freie Philosoph“) Auge angenommen wird. Verbínden möchte ich das mit der Hoffnung, dass die eingehende Beschäftigung mit der PDF eher lindernde Wirkung entfalten wird als noch zusätzliche Belastung hervorzurufen. Man wird sich auf jeden Fall bald wieder lesen/hören und dann werde ich diese Frage einer umfassenden Klärung zuzuführen versuchen.

      In diesem Sinne – herzliche Grüße retour (in die Peripherie der Irrenanstalt!) und selbstredend stimmt in diese auch der Anhang ein
      Adalbert … aka Wuff-wau-und beiss 😀

  3. hans-im-glueck says:

    Servus Adalbert,
    schön mal wieder von Dir zu hören!
    Zuerst der Hinweis auf: http://www.youtube.com/watch?v=AyoZm6RiJW8
    – das hilft ein wenig „auf die Sprünge“, wenn man sich über die umfassenden Verständnis-Schwierigkeiten der Massen wundert – dazu das Buch von Edward Bernays von 1928 „Propaganda“ (vor kurzem neu aufgelegt) und in Gedanken mal über 80 Jahre Weiterentwicklung und Perfektionierung hinzugedacht – und schon wird einiges verständlicher.

    Das (in der Natur so gar nicht vorhandene) sog. Wolfsgesetz „friss oder werde gefressen“ ist eben nichts als ein ideologischer Betrug – wie vieles andere auch.
    Kaum jemand kann mit inzwischen völlig entleerten (und hinlänglich missbrauchten) Begriffen wie „links“ und „rechts“ heute noch wirklich etwas anfangen, ausser zum Verteilen von „Aufklebern“ – wer diese Machtmechanismen noch nicht durchschaut hat, der hat noch ein gerüttelt Maß an Erkenntnis vor sich.
    Du hast völlig recht – wir müssen weg vom altrömischen Machtdenken (divide et impera, panem et circensis) und deren deutscher Abwandlung „Zuckerbrot und Peitsche“ – hin zu wahrer Einigkeit und Solidarität.

    Dazu gehört auch die Einsicht, dass das gegenwärtige „Politik-Geschäft“ nichts als ein ablenkendes Marionettentheater für die Massen ist – vorgeführt von gut bezahlten, schlecht spielenden „Parteisoldaten“ – jede Minute ist daran verschwendet, sich damit zu befassen.

    DAGEGEN SEIN (gegen Atomkraft, Lobbyismus etc.pp.) ist aber auch kein Konzept – nur ein FÜR ETWAS sein hilft wirklich weiter.
    Wo ist die Vision von einer gerechten, menschlichen Welt, mit der sich wirklich ALLE einverstanden erklären können? Oder ist der Weg das Ziel?
    Und selbst dann:
    Offen bleibt die Frage nach echten Alternativen, d.h. welche Wege führen tatsächlich weiter:
    a) der Ausstieg aus dem System, d.h. die Verweigerung des Gehorsams und das stetige Streuen von Sand ins Getriebe, oder
    b) das aktive Aufbegehren gegen das System – da stellt sich als erstes die Frage: gegen wen konkret soll man aufbegehren (klar – nicht gegen die Marionetten), und wofür streiten (mit wem?) – und vor allem: wo und wie soll das Bessere etabliert werden? oder
    c) die Flucht in die „höheren Dimensionen“, die unstrittig (wissenschaftlich von der Quantenphysik seit Jahrzehnten bewiesen) vorhanden sind und zu denen jede/r auch Zugang finden kann, wer wirklich will… oder
    d) (was auch immer noch so an Optionen möglich erscheint) oder e) all dies zusammen?
    Aber wie soll das gehen?

    Du siehst: es gibt noch viel zu klären – da darf sich kein freier Denker danebenstellen.

    • ginsterburg says:

      für was bist denn du? diese frage meine ich sehr ernst?kannst du dir eine bessere welt vorstellen und wie sieht diese dann aus?
      kann ruhig ausführlich sein und mehrere dinA4-seiten füllen…

      was ist denn freiheit oder ein freier …für dich. definiere bitte diesen begriff aus deiner sicht!

      warum am ende die frage, wie das gehen soll? ein freier denker findet dafür einen weg oder etwa nicht? ist er dann nicht auch nur ein gefangener, der die fußfessel erkannt hat als eine solche und zu wissen glaubt, das es draussen noch einen wald gibt, obwohl er selber jeden tag 20 bäume verheizt um eisen zu schmelzen und daraus dann äxte zu bauen?

      deine fragen
      deine sicht
      deine furcht
      deine hoffnungen

      das wären sachen die du bitte gleich an deinen komm anhänegen solltest, wenn du ihn so abgibst, wie er hier steht. so raubt er kraft und bindet energie.mir geht das jedenfalls so und ich wollte das gerne auch sagen. sowas gehört zu den sachen, die ich nicht will.

      was ich will: eine funktionierende natur und akzeptierende menschen. (erstmal nicht mehr, denn das lernen kommt dann schon von allein) selbsterkenntnis und daraus resultierendes echtes selbst BEWUßTSEIN, mitgefühl und disziplin.

      die beachtung der naturgesetze oder besser gottesgesetze (ursprungsgesetze, wenn der gottesbegriff hier stören sollte)
      aber ich denke mal hans, du verstehst mich gut…

      gruß aus der burgruine
      stefan

      • hans-im-glueck says:

        Hallo Burgherr, 😉
        danke für Deine Reaktion. Ja, ich verstehe Dich gut, denke ich doch in Vielem genauso. Wenn ich die „Patentlösung“ wüsste, dann hätte ich sie auch hingeschrieben – da ich frage, weiss ich auch nur begrenzt weiter – und suche vor allem nach Lösungen WIE das Neue zu gestalten ist – das WAS ist mir (hoffe ich) einigermaßen klar – und auch dass es realisierbar ist.
        Im folgenden mein Versuch, soweit möglich kurz in Stichworten zu Deinen Fragen in ungeordneter Reihenfolge etwas anzureissen – ist ja nicht mein Blog, und ich will die Gastfreundschaft von Adalbert nicht über Gebühr beanspruchen – bei Interesse gern mehr und detaillierter.
        Ausgangsposition:
        Inkarnationsvertrag von Jo Conrad; Seele-Geist-Körper als Dreiheit; Menschheit als Einheit der Seelen-des Geistes-der Körper; Materie als Fluktuation der höheren energetischen Dimensionen – im elfdimensionalen Multiversum (Heisenberg, Hans-Peter Dürr, Burkhard Heim);
        Prinzipien für eine „materielle“ „bessere Welt“:
        + Mensch als Teil der Natur, mit besonderer Verantwortung für alles Leben (im Kleinen bis hin zum kristallinen, im Grossen bis hin zum All) da vernunftbegabt; (nicht „Krone der Schöpfung“, nicht „Herr der Natur“ etc. – Demut!); Albert Schweitzer „Ehrfurcht vor dem Leben“
        + Gandhi: „die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier“ – d.h. ALLE momentan auf dieser Welt vorhandenen Menschen können auch jetzt schon satt und glücklich werden, wenn sie vegan leben und nur soviel „fressen“, wie wirklich notwendig (Dr. Galina Schatalowa „Wir fressen uns zu Tode“); Verringerung der Verluste (Wegwerfen von genießbarem Essen – bei uns bis zu 30%) durch wirksame wirtschaftliche Mechanismen; Bereinigung des „Nahrungsmittel“-Angebotes von allen schädlichen Industrie-Erzeugnissen (jegliche Chemie, d.h. von Konservanten über Geschmacksverstärker und Appetitanreger bis hin zu Giften wie Fluor, Jod, Chlor, Aspartam etc.etc., aber auch industrielle Fette, Kristallzucker, Natriumchlorid u.v.a.m.);
        + „Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit“ (Goethe), d.h. „was der Mensch braucht, soll er haben – was er hat, soll er gebrauchen“ – alles andere ist nicht „Not-wend-ig“; vollständige Denk- und Redefreiheit, ohne jegliche Tabus – möglichst vorurteilsfreie Aufarbeitung der Geschichte von Anfang an;
        + Finanzsystem: ohne Zinsen, mit werthinterlegtem Geld, das umlaufgesichert ist (Silvio Gesell, Bernd Senf); Geld ist nur noch Tauschmittel, damit verschwindet auch der „Wachstumszwang“ ganz von selbst; Banken nur im Gemeinschaftsbesitz, als „Versorgungseinrichtung“ für Handwerk und Industrie (soweit erforderlich);
        + Boden darf nicht Privateigentum sein, sondern nur lebenslang pachtbar; dörfliche oder städtische Allmende als Verwaltungseinrichtung (Andreas Pop);
        + Politik: lokal und regional geht vor national und global; lokal/regional dauerhafte Verwaltungen, national/global nur zeitweilige Strukturen (Projektausschüsse etc.); lokal: Primat der Entscheidung der Vollversammlung, streng begrenzte Kompetenz für Verwaltungsentscheidungen zwischen den Vollversammlungen; regional: rechenschaftspflichtige direkt gewählte Abgeordnete; echtes Subsidiaritätsprinzip, d.h. alle Entscheidungen fallen soweit wie möglich auf unteren Ebenen – weiter „oben“ werden nur von „unten“ dorthin delegierte Fragen entschieden („Unter sticht Ober“); echte Gewaltenteilung in Legislative, Executive, Judikative, Monetative, Meditative, die wirklich unabhängig voneinander sind; darunter allgemeine Wahl der Richter, Staatsanwälte etc. durch das Volk, Umgestaltung des Straf-Systems in ein Einsicht-und-Reue-System etc.; Abschaffung ALLER Geheimdienste, absolute Transparenz in allen politischen Entscheidungen;
        + Energie nur aus freien Energiequellen, dezentral, im Gemeineigentum, wie alle essentiellen Bedürfnisse der Menschen (Luft, Wasser, Boden, Energie, Natur, „landwirtschaftliche Nutzflächen“, Transporte) – anfangs in „geregelter“ Menge, später frei verfügbar;
        + Naturnutzung nur in echter Kreislaufwirtschaft, d.h. keine neuen Bodenschätze mehr fördern, sondern alle „Rohstoffe“ aus dem „Müll“ holen; Wiederaufforstung weiter Gebiete mit Mischwäldern, vor allem die Berghänge;
        + Landwirtschaft nur vollständig naturnah – keine künstlichen Dünger, keinerlei Chemie mehr, keine Genpflanzen! – Züchtungen wie früher durch Selektion etc.;
        + Warenproduktion auf Basis der auf ein vernünftiges Maß reduzierten echten Bedürfnisse der Menschen, Verbot jeglicher Werbung, PR etc.; Verbot jeglicher Monopole, Oligopole, Lobbyismus (Straftatbestände!); Produktivitätssprünge werden regelmäßig in Verringerung der Wochenarbeitszeit umgewandelt;
        + die immateriellen Werte – Toleranz, Vergebung, Liebe, Mitgefühl, Achtung, Vertrauen und Unterstützung, Güte, Bescheidenheit, Solidarität und Zusammenhalt – wieder in die ihnen zustehenden Wichtigkeit in unserem Leben einordnen.
        Soweit mal als erste unvollständige Reaktion – gern können wir Details herausgreifen und vertiefen, oder auch anzweifeln/diskutieren – Gedankenaustausch hilft allen.
        Alles Liebe!
        HiG

    • Adalbert Naumann says:

      Hallo Hans,

      auch Dir zunächst einmal herzlichen Dank für die abgelieferte Sichtweise und die mitgelieferten Informationen. Die Zeit, mir das Video komplett anzuschauen, werde ich allerdings erst am kommenden Wochenende abzweigen können. – Was das Buch von Edward Bernays betrifft, so habe ich auf dessen Werk (und Wirken) an anderer Stelle ja bereits hingewiesen. Insofern sollte man für den weniger informierten Mitlesenden ergänzen, dass es mit dem „Lesen des Buches“ nicht getan ist – man muss auch die Vita des Herrn und seiner „Linie“ studieren (und in die wissenschaftlich-ideologische Entwicklung, der sie „zugearbeitet“ haben, einordnen), um seine Arbeit „letzten Endes angemessen würdigen zu können“. Natürlich weiß ich, dass diese Vorgehensweise auch Teil Deiner Empfehlung war, aber für die nur oberflächlich lesenden Mitmenschen wollte ich das einen Tick deutlicher hervorheben.

      Zu Deinen Erkenntnissen und Ratschlägen brauche ich nichts zu schreiben, da wir hier definitiv eine identische Meinung vertreten …

      Was Deine abschließenden Fragen angeht und den damit postulierten „Klärungsbedarf“, sehe ich es zwar nicht ganz so eng, wie Stefan es aus seiner Erkenntnis- und Erfahrungswelt heraus tut (die ich sehr gut nachvollziehen kann!), aber dennoch muss ich sagen, dass die meisten Deiner Fragen, respektive „Auswahlpunkte“ hier auf dem Blog bereits recht ausführlich diskutiert wurden. Letztendlich ist es doch so, dass jedem ernstgemeinten Versuch, an einem nachweislich destruktiven, menschen- und naturfeindlichen System etwas ändern zu wollen, prinzipiell eine objektiv-selbstkritische „Positionierung des Individuums“ vorausgehen muss … diese ist unverzichtbarer Teil der „Selbstfindung“ und der Bildung eines ungebundenen und in sich selbst gefestigten Selbst-Bewusst-SEINS. Ich denke nicht, dass wir in dieser Hinsicht auf unterschiedlichen Wegen reisen, oder?

      Daraus ergibt sich, wie ich am Ende des Artikels ja auch darzustellen versuchte, zwangsläufig die Notwendigkeit, dass man eine gesunde und konstruktiv-produktive Symbiose vom „ICH“ („Individualismus“) und „WIR“ (Gemeinschaftssinn, einschließlich der These von „höheren Dimensionen“, in denen jeder gesunde und freie Geist erkennen sollte, dass er alleine in letzter Konsequenz weder Bedeutung erlangen noch überleben kann!) zu erreichen versuchen sollte. Insofern würde ich – rein hypothetisch und um Deine Fragen nicht unbeantwortet zu lassen – für „Punkt e“ plädieren. Ich hoffe, Du wirst mir nachsehen können, wenn ich das (wegen momentanem Zeitdruck) jetzt nicht weiter ausführe. Aber, wie bereits gesagt, wie meine Meinung dazu aussieht und warum ich überzeugt bin, dass die Formulierung „Der Weg ist das Ziel“ dann als zutreffend bezeichnet werden kann, wenn man immer von seinem eigenen Weg ausgeht, der sich bei optimalem Verlauf mit dem aller gleich denkenden, fühlenden und handelnden „Individuen“ kreuzen/vereinen wird, habe ich in der Mehrzahl meiner Artikel darzulegen und zu begründen versucht.

      Natürlich können wir diese Diskussion immer wieder führen und vor allem weiterentwickeln, auch angesichts eventuell neu hinzukommender Leser, aber dazu brauche ich dann a) Zeit und Ruhe und b) einen von allen Diskussionsteilnehmern konstruktiv gestalteten Aufbau … dabei ist die Option „Fragen stellen“ meiner Ansicht nach hinter der des „Meinungs- und Gedankenaustauschs“ zurückzustellen.

      In diesem Sinne erst einmal
      LG Adalbert

      • hans-im-glueck says:

        Lieber Adalbert,
        wir verstehen uns schon recht gut – liegt wohl auch daran, dass wir derselben Generation angehören (ich bin „Baujahr“ 54). 😉
        Oben für Stefan habe ich mal einige Gedanken zum „austauschen“ extrahiert – ausführlicher gern jederzeit – ich bin allseitig offen (d.h. „wohl nicht ganz dicht“). 😉
        LG
        HiG

      • Adalbert Naumann says:

        Hallo lieber Hans,

        denke auch, dass wir keine Verständnis-Barrieren ausräumen müssen, um zu einem weitreichenden Konsens zu finden 😉 Und die Vermutung, dass dies daran liegen könnte, dass wir in etwa demselben „Baujahr“ zugehörig sind, trifft „ziemlich ins Schwarze“ 😀

        Deine Antwort an Stefan habe ich mit Interesse gelesen (und Vieles von meinen eigenen Vorstellungen darin entdeckt). Meinetwegen könntest Du das ruhig mal etwas ausführlicher behandeln … bspw. einen Artikel dazu schreiben und mir via E-Mail (Textanhang) zukommen lassen. Den würde ich dann gerne als Gastbeitrag veröffentlichen, der gleichzeitig auch eine umfassendere Diskussionsgrundlage repräsentieren könnte.

        Denk mal drüber nach und lass mich wissen, was Du davon hältst.

        LG
        Adalbert

        P.S.: den Vorschlag mit einem Gastbeitrag unterbreite ich vor allem, weil man das Ganze dann etwas übersichtlicher gestalten könnte, während es als „Endlos-Kommentar“ unter diesem Artikel wahrscheinlich mehr oder weniger untergehen würde!

  4. ginsterburg says:

    HALLO UND KOPF HOCH

    bin zwar noch am lesen des artikels, aber schon nach gut einem fünftel war mir danach, dir beizupflichten. das ewige wiederholen und der wiederstand sowie die realitätsverweigerung auf der anderen seite ermüden den besten kämpfer und zermürben die stärksten nerven.

    auch das niemand (zumindest sehr wenige) etwas sehen will oder hören ist schon erdrückend. fast zum verzweifeln sind dann die gegenangriffe aus den vermeindlich eigenen reihen oder sogar der familie oder dem freundeskreis, wenn man eine offensichtlichkeit angesprochen hat und fragen auf den tisch legt, die sich jeder mal stellen sollte/könnte/müsste. aber auch da realitätsverweigerung und fetsthalten, ja gleichsam konservieren, am bekanntem und scheinbar vertrautem.
    auch bei mir ist es sehr ruhig geworden, was die netzauftritte angeht. denn so wird das aus meinem bekanntenkreis genannt: auftritte ! ich sei ein profilneurotiker hab ich auch schon gehört, weil ich mein gegenüber aufforderte, mal selber zu denken und sich mal aus möglichen 10 fragen eine raus zu suchen und diese zu beantworten und zwar ohne selbstbetrug.

    gut – ich ich ich… ja, aber wie denn sonst? sollen wir in der 3. person über unsere gedanken schreiben? darf man sich nicht selber laut oder leserlich fragen? und darf man gefundene antworten nicht aus seiner sicht mit anderen diskutieren? ist man dann selbstdarsteller oder schon ein nazi, weil das ist ja regelmäßig das nächste argument, warum alle argumente,fragen und fragepunkte auszufallen haben.

    mich beruhigt da nur, was auch schon in der bibel steht: sie haben ohren, aber hören nicht und sie haben augen, doch sehen sie nicht.

    hab ich auch noch in anderen endzeitgeschichten gefunden, wo der mahner verlacht wurde oder aus der stadt verjagd und nach der katastrophe auch noch die schuld übergeholfen bekam.

    also ALLES war schon mehrfach da und auch dieser zyklus endet demnächst mit schmerzen. dies scheint ein naturgestz zu sein oder sagen wir gottesgesetz dazu. der mensch scheint da weder einen einfluß drauf zu haben noch es in mehrheit erkennen zu können.

    gehen wir nochmal in die bibel: sodom und gomorra, die doppelstadt, die dem feuer übergeben wurde hatte einen fürsprecher. dieser war dann einer der wenigen überlebenden.
    ich wähle dieses beispiel, weil ich hoffe, daß du daraus den selben trost ziehen kannst, wie ich. (jaja ich ich ich)

    also kopfhoch und wenn dir nach einem gespräch ist: du weißt, wo ich zu finden bin auch ganz real und ohne www.!

    es gibt nur ein leben mit dieser hülle. leben wir es und zwar so, daß wir im reinen mit uns sein können und erhobenen hauptes vor den richter treten könnten.

    beste wünsche und grüße vom narren und seinem kasper aus der burgruine
    stefan b.

    • Adalbert Naumann says:

      Hallo und danke für das „Trost spenden“, Stefan

      (letzteres war ja an und für sich nicht notwendig, da ich mich mit der „Realität“, die man keineswegds nur, aber insbesondere im Internet im Überfluss antreffen und kennenlernen kann, eigentlich abgefunden habe … aber das menschlich-zwischenmenschliche Element ist immer wieder eine wertvolle Bereicherung!!!)

      Zu dem Großteil des Geschriebenen werde ich jetzt nicht mehr großartig eigenen Senf hinzufügen. Es mag von Fall zu Fall Nuancierungen geben, aber im Großen und Ganzen haben wir mit der Gesellschaft und den diese bildenden lieben Mitmenschen offenkundig identische Erfahrungen sammeln dürfen. Es mal rauszulassen (also Dampf abzulassen und das eigene System zu reinigen) ist nicht nur legitim, sondern lebensnotwendig. Zu dem Problem mit den „Vorträgen in der ersten Person“ hatte ich Dir vor einiger Zeit schon einmal geschrieben, dass es für mich nicht besteht. Meinungsaustausch kann nicht funktionieren, wenn wir „in der dritten Person“ miteinander kommunizieren … jede Person (da sind wir dann wieder beim Individuum) muss ihre eigene Meinung einbringen und (nicht dogmatisch) vertreten, wenn am Ende ein vernünftiges Ergebnis herausspringen soll. Wozu – natürlich – als unabdingbare Grundvoraussetzung auch die Bereitschaft der anderen Diskutanten gehört, die Meinung des anderen zu akzeptieren. Aber, wie ja auch Deine Ausführungen umfänglich belegen, ist es mit der „Diskussionsfähigkeit und Diskussionskultur“ der Menschen nicht mehr weit her – und der Zustand unserer Welt und Gesellschaft kann deshalb auch nur noch realitätsblinde Tagträumer erstaunen.

      Zum Schluss noch zwei Dinge …

      es gibt nur ein leben mit dieser hülle. leben wir es und zwar so, daß wir im reinen mit uns sein können und erhobenen hauptes vor den richter treten könnten.

      … dem kann und möchte ich mich uneingeschränkt anschließend und es auch den anderen Lesern dieser Seite als eine wichtige Grundlage ihres Daseins ans Herz legen.

      Und zweitens … das Angebot zum nicht ans Web gebundenen Austausch (für den geistig-emotionalen Notfall, aber auch so) werde ich mir nicht nur durch den Kopf gehen lassen, sondern bei nächster sich bietender Gelegenheit auch mal in die Tat umzusetzen versuchen. Mal sehen, wann es klappt … aber Du kannst Dich „seelisch und moralisch“ ja schon mal darauf einrichten … kleiner Zusatz „zur Entspannung“ =o) : ein derartiger „Überfall“ wird definitiv noch mindestens bis Anfang des kommenden Monats auf sich warten lassen ;o)

      Dann bleibt mir nur noch, die besten Grüße und Wünsche in die Burg zurückzusenden und ein „bis demnächst“ hinzuzufügen!
      Adalbert

      • hans-im-glueck says:

        „…und erhobenen hauptes vor den richter treten könnten.“

        Ausser unserer eigenen Seele gibt es keinen Richter – das mit dem strafenden Gott aus dem AT ist eh nur ein nachträglich in die Lehre Jesu eingefügtes Machtkonzept – wir alle zusammen sind Gott, gemeinsam mit allen Lebewesen, der ganzen Materie und der Energie – kurz wir sind ALLES-WAS-IST – eine Einheit, gesteuert von Liebe und Mitgefühl.
        Da ist kein Platz für richten und gerichtet werden – der Segen geht allen zu, auch wenn sie ihn (nach unserem jetzigen Verständnis) nicht „verdient“ haben – aber auch DIENEN ist nur ein Machtkonzept – alles ist gut, so wie es ist, denn es ist alles so wie gewollt.

        Alles was davor steht, gilt uneingeschränkt, d.h. wir alle haben jederzeit die freie Wahl, uns für dieses oder jenes zu entscheiden, und jede/r ist für sich und seine Handlungen voll verantwortlich. Und: Worte und Gedanken sind auch Taten!
        HiG

      • Adalbert Naumann says:

        Hallo Hans,

        entschuldige, wenn ich mich hier in „Deine Konversation mit Stefan“ einmische, aber erstens weiß man nicht, wann der Gute wieder einmal Zeit finden wird, bei uns vorbeizuschauen … und andererseits möchte ich insofern „ein Veto“ einlegen, als „wir uns“ hier schon wieder einmal „über Begrifflichkeiten zu streiten“ drohen …

        Man sollte die Argumentationen anderer nicht immer auf die Goldwaage legen und sie mit einer vermeintlich abweichenden eigenen Überzeugung in Frage stellen (das hat auch etwas mit Toleranz der Meinung Andersdenkender = Menschen gegenüber zu tun!). Stefan hat diesen Satz …

        es gibt nur ein leben mit dieser hülle. leben wir es und zwar so, daß wir im reinen mit uns sein können und erhobenen hauptes vor den richter treten könnten.

        aus seiner Sichtweise heraus formuliert und ich habe ihn bspw. aus meiner Sichtweise bestätigt, weil es mir ausschließlich auf die (sozusagen neutrale) Kernaussage ankommt. Was Du schreibst …

        Ausser unserer eigenen Seele gibt es keinen Richter […]

        kann ich (ausgenommen ist die individuelle Erläuterung, die Du zur „Klärung aus Deiner Sicht“ angefügt hast, über die man sich eventuell mal etwas detaillierter austauschen könnte – aber weder heute, noch im Kommentarbereich dieses Artikels) auf derselben Grundlage genauso akzeptieren – zumal es nicht wirklich im Widerspruch zu Stefans Aussage steht. Er hat in einem anderen, direkt an Dich gerichteten Kommentar bereits aufgezeigt, dass er sich mit seinen Worten auch an Menschen wenden möchte, die „sich vom Gottesbegriff“ gestört fühlen. Diese Wahrung einer unabdingbaren Neutralität sollten wir uns generell angewöhnen, denn – wie in allen anderen Fragen auch – müssen wir zunächst einmal anerkennen, dass wir zwar eine individuelle Meinung darüber unser Eigen nennen, dass damit aber noch nicht bewiesen ist, dass sie auch der berühmt-berüchtigte „Weisheit letzter Schluss“ ist. – Und, bedeutend relevanter: Ob es nun irgendein „anderer Richter“ oder die eigene Seele ist, vor dem/der wir uns am Ende unseres irdischen Daseins zu verantworten haben werden, spielt hinsichtlich der Eigenverantwortung, die wir für unser Leben (in Wort und Tat – einschließlich Gedanken) zu übernehmen haben, keine Rolle – oder sollte ich mit dieser Annahme so falsch liegen?!?

        Nix für ungut … aber ich fühle mich als „Gastgeber“ dazu aufgefordert, vermeidbare Missverständnisse möglichst zu unterbinden, bevor sie entstehen können!

        LG
        Adalbert

      • hans-im-glueck says:

        Hallo Adalbert,
        besten Dank für Dein „Einschreiten“ 😉 – kein Problem, Du hast in allem recht – ich hatte mich ja auch in eine Konversation „eingemischt“ – nicht aus dem Drang zum „Besserwissen“ oder „Korrigieren von Widersprüchen“, sondern weil mir der Gedanke an die vielen Konzepte, denen wir aufgrund unserer Prägung (alle) immer wieder geneigt sind, hinterherzulaufen, einfach malwieder „aufstiess“. Ich denke das ist auch so verstanden worden.
        Allen alles Gute!
        HiG

  5. ginsterburg says:

    das habe ich gerade gefunden und mir erscheint das sehr passend

    >
    Der Ort, an dem man Weisheit findet

    Ein wirklicher Schamane springt nicht in der Gegend herum und macht Tricks, noch versucht er, sich der Dunkelheit zu bedienen, die Lichter zu löschen und seinen Nachbarn Angst einzujagen. Was mich betrifft, ich bilde mir nicht ein, viel zu wissen, aber ich glaube nicht, daß Weisheit oder Wissen um Dinge, die verborgen sind, auf solche Weise gesucht werden kann. Wahre Weisheit wird nur fern der Menschen gefunden, draußen in der großen Einsamkeit, und man findet sie nicht im Spiel, sondern nur durch Leiden. Einsamkeit und Leiden schließen den menschlichen Geist auf für das, was den anderen verborgen ist und daher muß ein Schamane seine Weisheit dort suchen.

    Igjugarjuk
    Karibu-Eskimo<

    schamane ist auch lehrer – also nicht unbedingt nur der medizinman oder priester…
    ein schamane ist ein suchender, der auch weiter gibt, was er gelernt hat. wissend, daß dies mit blossen worten nicht funktioniert…

    so genug erstmal. ich geh malwieder von der bühne 😉

  6. bl says:

    Fangen wir also an … jeder für sich, also „individuell“ … die Wirklichkeit zu erkunden und die Fassaden (und Einflüsse) zu überwinden, die uns dazu zwingen sollen, die Welt so zu sehen und zu verstehen, wie die Meister der Definitionshoheit (Inhaber der Spannungsregler der allumfassenden Machtdialektik) es sich vorstellen…

    Schön, dass Sie wieder schreiben! Ich verliere auch zwischendurch die Lust, irgend Etwas zu veröffentlichen. Aber dann erinnere ich mich, dass ich es vor allem für mich selbst tue, also individuell, ganz ohne Anführungszeichen…

    Es geht gar nicht anders, als individuell. Es ist ein Teil der allumfassenden Propaganda, die Menschen auf ein anonymes „Wir“ zu trimmen, damit Jeder seine eigenen Vorlieben und Absichten zugunsten eines scheinbar Größeren – dem Wir – aufgeben soll. Aber es gibt natürlich nichts Größeres im ganzen Universum als ein Individuum, welches das Ungeteilte – das Ganze – ist, wie der Begriff schon aussagt.

    Jeder Mensch ist ein Individuum und umfasst das Ganze. Wenn man von „Wir“ reden will, dann höchstens im Pluralis Majestatis (*) und das hat nichts mit Macht über Andere zu tun, sondern ist das Verstehen, dass Alles eine Einheit ist, die sich in vielen Aspekten ausdrückt, und dass man die Verantwortung für die eigene Wahrnehmung (und alles, was sich daraus ergibt) übernimmt.

    Ein Individuum wird durch das Verstehen der Mechanismen des Bewusstseins alle Aspekte des Bewusstseins akzeptieren. Diese Akzeptanz beinhaltet auch das Verstehen, dass viele Menschen in einem quasi ignoranten Zustand bleiben wollen. Das verhindert aber nicht Kooperation für eine selbstgewählte Sache und die Betonung liegt auf selbstgewählt.

    Es bleibt einem gar nichts anderes übrig, als den eigenen Weg zu gehen, egal, was Milliarden anderer Menschen vorhaben. Das Schöne dabei ist, dass man nicht mitgehangen/mitgefangen ist, sondern sich frei entscheiden kann, welche Erfahrungen man machen will. Je mehr man sich das In-dividuum bewusst macht, desto mehr wird man eine freie Wahl treffen können. Und auf diese Weise fügt man dem Ganzen auch das Beste hinzu, das man zu vergeben hat, nämlich das bewusste Selbst.

    Naja, vielleicht schreiben Sie ja doch weiter….

    (*) Nachbearbeitung A. N. wegen nicht funktionierender Verlinkung im Kommentartext:

    • Adalbert Naumann says:

      Hallo bl,

      danke fürs Vorbeischauen und das Hinterlassen Ihres Kommentars, den ich – wie immer aus rein individueller Sicht – in der dargestellten Form voll und ganz unterschreiben kann.

      Aber …

      Individualismus kommt auch vom „Individuum“ … und was diesen Ismus angeht – und zwar auf allen Ebenen, was die fragwürdigen und akzeptablen/nachvollziehbaren Spielarten der „ICH BIN-Esoterik“ einschließt – habe ich bei meinen sehr ausführlichen und stets objektiv-kritischen Studien der Menschheits- und Zivilisationsgeschichte leider sehr viel mehr „Schatten als Licht“ gefunden. Das füge ich jetzt nur mal ein, um den nicht mit der Thematik vertrauten oder bereits den „falschen Gurus“ aufgesessenen Mitlesenden aufzuzeigen, dass auch hierbei ungebundenes Denken unabdingbar ist.

      Davon abgesehen pflichte ich Ihnen jedoch bei, auch wenn dieses Niveau des Meinungsaustauschs für viele Menschen wahrscheinlich einen Tick zu individuell sein dürfte! (Das muss uns jedoch weniger tangieren noch davon abhalten, unseren Gedanken und Gefühlen, die sich letztendlich in unserer vertretenen Meinung manifestieren, freien Lauf lassen.)

      Und zuletzt … „na ja, schauen wir mal“ … man soll niemals nie sagen, oder?

      In diesem Sinne

  7. bl says:

    Wenn man irgendeinem Begriff den …ismus anhängt, ist die Katze in den meisten Fällen den Bach runter, sozusagen. http://de.wikipedia.org/wiki/Ismen Wikipedia, ich weiß, ich weiß, aber da hat jemand eine Fleißarbeit gemacht….

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