Gastbeitrag „H-i-G“ … Ist eine „bessere“ Welt/Gesellschaft möglich? Und wenn ja, wie ist der Weg dorthin zu gestalten?

Vorab ein „Kommentar“ des Meckerecken-Betreibers:

Der nachfolgende, mit sehr vielen Informationen und/oder Recherchetipps gespickte Artikel repräsentiert die individuelle Meinung des Autors, die wiederum von mir als Individuum uneingeschränkt respektiert wird. Dass dies nicht bedeutet, dass ich in jeder Einzelheit damit konform gehen kann, liegt in der Natur der Sache „ungebundenes Denken“ begründet … da ich ein solches, also die eigenständige Auswertung verschiedener Informationsquellen zum Zweck der Bildung einer eigenen Meinung, auch dem Autor „unterstelle“, sollen die „Differenzen“ einerseits grundsätzlich nicht überbewertet, sowie für den Moment außer Acht gelassen und bis zur Entwicklung einer etwaigen, von anderen Meinungsäußerungen getragenen Diskussion zurückgestellt werden. – Darüber hinaus stellt der Beitrag aber vor allem eine Anregung zum eigenständigen Denken und objektiv-kritischen Hinterfragen dar … also die Aufforderung zur Beachtung von zwei elementaren Faktoren, die jeder „wahrhaft Suchende“ (damit sind trotz des „irreführend vorangestellten Artikels“ beide Geschlechter der menschlichen Spezies gemeint) beherzigen muss, um zu einem konstruktiven, problem- und lösungsbezogenen Diskurs zu gelangen. Diese Tatsache wird vor allem und absolut unmissverständlich durch „die letzten Worte“ des Autors hervorgehoben.

Insofern bleibt mir für den Augenblick nur, mich in aller gebotenen Form für diesen ausführlichen und in der Tat eine Menge beachtenswerte Denkansätze zur Verfügung stellenden Beitrag zu bedanken und meiner Hoffnung Ausdruck zu verleihen, dass er den einen oder anderen Menschen dazu inspirieren kann, sich am beabsichtigten Gedanken- und Meinungsaustausch zu beteiligen.

Genug der einleitenden Vorrede … hiermit erteile ich das Wort „Hans im Glück“ …

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Nachtrag (Update)

Da auch der Gastbeitrag „etwas länger“ ausfällt, biete ich hier auch eine PDF-Version an – zum Herunterladen, Ausdrucken und etwaigen Weiterverteilen oder zur Diskussion im Bekannten- und Freundeskreis.

Für die verzögerte Bereitstellung wird um Nachsicht gebeten, aber „man ist eben auch nur ein Mensch“.

MfG Adalbert Naumann

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Das (geschlechtsübergreifend) moderne Mensch ist zutiefst materiell orientiert – so erzogen und von den Massenmedien ständig weiter dorthin getrieben, sich als Körper aufzufassen, und Ziele und Wünsche wie auch deren Erreichung („Erfolg“)[1] in Geld und materiellem Wohlstand zu messen.

Auch religiöse Menschen, gleich welchen Glaubens, sind durch die moderne Bildung, so sehr sie momentan auch im Niedergang begriffen sein mag, dahin gekommen, dass sie kein „einheitliches Weltbild“ mehr haben – die Probleme des Lebens lassen sich nicht mehr gläubig „zukleistern“, und das Mensch beginnt, zwischen Glauben (= „Nicht-Wissen“) und Überzeugungen einerseits sowie Religion (als einem Machtinstrument) und deren Organisation (Kirche und deren Repräsentanten) zu unterscheiden.

Ein erster Schritt wird also darin bestehen, ersichtliche Widersprüche nicht mehr einfach hinzunehmen und mit bequemen (meist demagogischen) „Erklärungen“ zu verdecken, sondern Fragen zu stellen und selbständig (!) Antworten zu suchen.

Wichtig ist dabei zu lernen, auch deutlich abweichende Meinungen einfach mal so stehen zu lassen und sich nicht gleich daran zu reiben – oft erledigen sich diese Differenzen von selbst, wenn Mensch die weiteren Zusammenhänge erkennt. Es ist nämlich gesund, eine Vielfalt von Auffassungen zu haben – in der Auseinandersetzung wird „die Wahrheit“ geboren.

http://www.youtube.com/watch?v=AyoZm6RiJW8

http://www.youtube.com/watch?v=rjGZ7IwFRCY&feature=related und folgende)

In der Beschäftigung mit Informationen wird Mensch bald feststellen, dass die Massen-Medien, egal ob gedruckt, gehört oder gesehen, alle mehr oder weniger Dasselbe, in nur leicht unterschiedlichen Schattierungen, darbringen. Was liegt näher, als sich im Internet auf alternative Suche zu begeben. Gottlob gibt es inzwischen genug deutschsprachige Seiten, die Daten und Fakten ausserhalb des sog. „Mainstreams“ bringen.

Allerdings ist im Netz ganz entscheidend, nichts auf Anhieb zu glauben, sondern alles kritisch zu betrachten, nach Möglichkeit zu verifizieren und mit den bisherigen Erkenntnissen zu vergleichen.
Das ist natürlich etwas aufwendiger als sich mehrmals täglich einfach nur „berieseln“ zu lassen, aber es lohnt sich: Mensch kommt wieder zu einer eigenen Meinung. Und es gibt wieder etwas, worüber mit Kollegen, Freunden und Bekannten geredet werden kann, ausserhalb der üblichen „Info-Suppe“.

Erste Ansätze findet Mensch bei Dr. Joachim Jahnke, ehemaliger Banker und Politikberater, immer streng im Rahmen des Systems. Später werden auch die Nachdenkseiten, antikrieg.com, wearechange.ch, Bürgerstimme, „Geld frisst Mensch“, Aufzurwahrheit.com oder Hintergrund.de in den Blick geraten, dann kämpferische Blogs wie Alles Schall und Rauch, Infokrieger News, Willkommen in der Realität, Gegenmeinung, http://moltaweto.wordpress.com/, Hinter der Fichte und andere.

Je tiefer Mensch dabei auch in die Geschichte eindringt, desto eher landet Mensch bei gut recherchierten, hochinformativen Blogs wie Lupo cattivo, Sklaven ohne Ketten, oder hier unserem Adalbert.

Da mag jede/r einen eigenen Weg gehen – wichtig ist nur, sich nicht von den alten bekannten Machtspielchen („teile und herrsche“, „Brot und Spiele“ bzw. „Zuckerbrot und Peitsche“) einfangen zu lassen, sondern immer schön offen zu bleiben für „abweichende“ Meinungen (Rosa Luxemburg: „Freiheit ist zuerst die Freiheit für Andersdenkende.“).

Und alle, welche die bunten bewegten Bilder gewöhnt sind, werden bei www.nuoviso.tvwww.Alpenparlament.tv, http://anti-zensur.info/ und www.bewusst.tv sehr gute Dokumentationen, Filme, Vorträge und Interviews finden.

Aber auch www.blip.tv, www.videogold.de/ und YouTube bieten über die Suchfunktionen sehr viel interessantes Material – letztere allerdings oft nur zeitweise, bevor sich GEMA und andere „interessierte Seiten“ dafür einsetzten, dass „dieser Beitrag leider in Ihren Land nicht mehr zur Verfügung steht“. Hier bewährt sich der kostenlose Download-Helper vom Firefox, mit dem interessante Dateien sofort heruntergeladen und gespeichert werden können.

Wie schon gesagt: immer wach bleiben und nichts einfach hinnehmen.

Irgendwann wird Mensch dann soweit sein, dass grundsätzliche Zweifel am Materialismus und seinen „Segnungen“ auftauchen. Hierzu ein „Klassikerzitat“:

„Das Leben, das ich selbst gewählt“

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Ehe ich in dieses Erdenleben kam,

ward mir gezeigt, wie ich es leben würde:

Da war Kümmernis, da war Gram,

da war Elend und Leidensbürde.

Da war Laster, das mich packen sollte,

da war Irrtum, der gefangen nahm,

da war der schnelle Zorn, in dem ich grollte,

da waren Haß und Hochmut, Stolz und Scham.

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Doch da waren auch die Freuden jener Tage,

die voller Licht und schöner Träume sind,

wo Klage nicht mehr ist und nicht mehr Plage

und überall der Quell der Gaben rinnt.

Wo Liebe dem, der noch im Erdenkleid gebunden,

die Seligkeit des Losgelösten schenkt,

wo sich der Mensch der Menschenpein entwunden

als Auserwählter hoher Geister denkt.

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Mir war gezeigt das Schlechte und das Gute,

mir ward gezeigt die Fülle meiner Mängel.

Mir ward gezeigt die Wunde, draus ich blute,

mir ward gezeigt die Helfertat der Engel.

Und als ich so mein künftig Leben schaute,

da hört‘ ein Wesen ich die Frage tun,

ob ich dies zu leben mich getraue,

denn der Entscheidung Stunde schlüge nun.

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Und ich ermaß noch einmal alles Schlimme –

„Dies ist das Leben, das ich leben will!“

gab ich zur Antwort mit entschloss’ner Stimme

und nahm auf mich mein neues Schicksal still.

So ward ich geboren in diese Welt,

so wars, als ich ins neue Leben trat.

Ich klage nicht, wenn’s oft mir nicht gefällt,

denn ungeboren hab‘ ich es bejaht.

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Hermann Hesse

* 2. Juli 1877 in Calw; † 9. August 1962 in Montagnola, Schweiz

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Ja, die Reinkarnation der unsterblichen Seelen ist ein längst bekannter Fakt. So wunderbar und „fein austariert“ unser Universum aufgebaut ist, so wenig Sinn würde ein einzelnes Leben jedes Menschen haben, wenn es mit dem Tod unwiderruflich zu Ende wäre – soviel Verschwendung kann sich ein so hoch organisiertes System aus mehreren Universen nicht leisten. (http://joconrad.de/themeninkarnation.htm)

Betrachten wir mal unseren menschlichen Körper – hier wirken über 60 Billionen Zellen in einzigartiger Weise koordiniert und kameradschaftlich zusammen – in jeder Zelle finden ständig Hunderte von verschiedenen chemischen Reaktionen statt – ALLE Zellen werden ständig erneuert, wenn sie ihre Leistung verbraucht haben – wir haben in uns also schon nach wenigen Jahren keine einzige Zelle mehr, die bei unserer Geburt vorhanden war.

Ist es vorstellbar, dass in so einem hervorragend organisierten System Zellen „plötzlich“ unkontrolliert zu wachsen beginnen (sog. „Krebs“)?  (Neue Medizin, Dr. Hamer, Gesundheitliche Aufklärung (Videos), www.warum-wir-krank-werden.ch, Freie Medizin)

Wohin wir auch sehen – wir finden eine großartig organisierte Schöpfung vor, die so in keiner Evolution von nur 16 Milliarden Jahren „sich entwickeln“ hätte können. Glaubensfrage? Wären bekannte Physiker, Chemiker und Biologen als „Gegenbeweis“ recht?

Dann sind die Vorträge und Interviews von/mit Hans-Peter Dürr zu empfehlen – einem der wenigen noch lebenden Schüler Heisenbergs und anderer Größen der Quantenphysik

http://www.youtube.com/watch?v=pdv1rQUfrks

http://www.youtube.com/watch?v=oAIolCZ-RUQ

http://www.youtube.com/watch?v=EvFLq_HQXiA&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=I-4PFo487m0&feature=related und andere).

Und natürlich die Bücher von Heisenberg, von Neumann (http://gdz.sub.uni-goettingen.de/dms/load/pdf/ der Link „führt nicht ans Ziel“ A.N.), Einstein (Buchempfehlung), Schweitzer (Buchempfehlung) und anderen.

In der neueren Zeit gibt es dazu sehr interessante Weiterentwicklungen:

Klaus Volkamer

http://www.youtube.com/watch?v=YhJag8REt58

http://www.youtube.com/watch?v=84KIBNm1bnc

Konstantin Meyl

http://www.youtube.com/watch?v=eB_HsLke4Vo und folgende,

http://www.youtube.com/watch?v=XRnK5NZuSVM und andere),

Dieter Broers

http://www.youtube.com/watch?v=N2A4Id7j5vo,

http://www.youtube.com/watch?v=sgEbz8S4eNE,

http://www.youtube.com/watch?v=W0ZMDCzSwZU und andere.

Michael König

http://www.youtube.com/watch?v=NEOHl2EDgkA&feature=related und andere –

Professoren und Doktoren verschiedener Fachgebiete, deren entsprechende Bücher sehr zu empfehlen sind – viele davon sind so geschrieben, dass sie allgemein verständlich sind.

Für Physiker und Mathematiker interessant sind die Werke von Burkhardt Heim, der auch mathematisch nachweist, dass wir in deutlich mehr als 3 oder 4 Dimensionen existieren (bei ihm sind es 12).

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Dass das Atom zum weitaus größten Teil aus „Nichts“ besteht, haben wir schon in der Schule gelernt (und nur vergessen). Was zeigt uns das? Alles ist Energie.

Und obwohl die „moderne“ Teilchenphysik eher einem Barbaren ähnelt, der einen fein geschnitzten Tischlerstuhl mit brutaler Gewalt zertrümmert und dann aus den kleinen Splittern versucht, auf dessen ursprüngliche Eigenschaften und Funktion zu schließen (http://www.weltderphysik.de/de/351.php), so kommt auch von dort immer mehr die Erkenntnis, dass die kleinsten Elementarteilchen nichts als energetische Fluktuationen aus höheren Dimensionen sind, die unvermittelt auftauchen und nach einiger Zeit wieder verschwinden.

Dies würde übrigens auch erklären, warum es in unserem Universum nichts von Bestand gibt, sondern alle „Materie“ nach einer gewissen Zeit „vergehen“ muss.

Da wir wissen, dass Energie nicht verschwinden oder neu geschaffen werden kann, sondern immer nur umgewandelt wird, ergibt sich ein völlig neues Weltbild – alles ist Schwingung und wird von Schwingungen gesteuert. Und ob wir das nun Äther, Prana, Chi, Orgon, Neutrinopower, Tachyonen- oder Nullpunkt-Energie nennen oder auch „den Atem Gottes“– es scheint sich jeweils um den gleichen Komplex von feinstofflichen Feldern und Schwingungen zu handeln – welch wunderbare Perspektiven für künftige Forschungen und Entwicklungen tun sich hier auf!

Wir sehen, auch auf der wissenschaftlichen Ebene der Quantenphysik ist der Materialismus längst „gestorben“ – nur werden uns diese (wie auch viele andere längst bekannte) Erkenntnisse noch vorenthalten. Sie sollten schon lange Allgemeingut in unserer Schulbildung sein.

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Ausgehend von so viel atemberaubenden Neuigkeiten (wobei hier noch vieles ausgeblendet wurde, um euch nicht den Spaß an der Erkenntnis weiterer Zusammenhänge zu rauben) wenden wir uns nun dem Thema zu:

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Wie kann eine „bessere Welt“ für uns Menschen aussehen, und wie kommen wir dahin.

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Hierbei versuchen wir, auch weiterhin ohne das längst überholte (wenn auch heute noch vielfach praktizierte) altrömische Machtdenken[2] auszukommen.

Grundlegende Voraussetzung für eine andere Welt ist der oben angeregte Erkenntnisprozess, den möglichst viele Menschen absolvieren müssen – jede/r auf dem eigenen Wege, aber mit dem Ergebnis, dass die sog. „nichtmateriellen“ Werte wieder den ihnen zustehenden Platz in unserem Leben einnehmen, und jedes Mensch wieder lernt, frei und ungebunden zu denken.

„Die wirklich wichtigen Dinge im Leben kann man nicht kaufen“ – wie oft haben wir diesen Satz schon gedankenlos dahingesagt.

Haben wir auch schon darüber nachgedacht?

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Eine indianische Legende besagt:

An einem Abend vor dem Lagerfeuer erzählte ein alter Cherokee-Indianer seinem Enkel die Geschichte über den Kampf, der in allen Menschen vorgeht.

Er sagte: „Mein Junge, der Kampf zwischen zwei Wölfen findet in uns allen statt.

Einer ist das Böse. Es ist Zorn, Neid, Eifersucht, Gier, Arroganz, Selbstmitleid, Missgunst, Minderwertigkeit, Lügen, falscher Stolz, Überheblichkeit und Egoismus.
Der andere ist das Gute. Es ist Freude, Frieden, Liebe, Hoffnung, Gelassenheit, Bescheidenheit, Güte, Nächstenliebe, Mitgefühl, Großzügigkeit, Wahrheit, Weisheit, Einfühlungsvermögen und Glaube.“

Der Enkel dachte für einen Moment darüber nach und fragte den Großvater: „Welcher Wolf gewinnt?“
Der alte Indianer antwortete: „Der den du mit Futter versorgst.“

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Vielleicht sollten wir uns einmal ehrlich verdeutlichen, was wir zum Leben eigentlich wirklich BRAUCHEN, denn da kommen ganz andere Dinge zum Vorschein als die landläufigen Antworten „Geld, mehr Geld, noch mehr Geld, Arbeit, Unterhaltung“.

Es geht los nicht mal mit der Luft, ohne die wir nur wenige Minuten überleben können – nein, davor kommt der kosmische, allumfassende, alles durchdringende Strom von Lebensenergie (siehe oben), ohne den überhaupt nichts sich entwickeln könnte.

Weiter geht es (nach der Luft) mit dem Erdmagnetfeld, ohne das wir wahrscheinlich nur einige Stunden überleben können – die ersten Kosmonauten haben uns das gezeigt – alle Weltraumpiloten werden seitdem mit einem Magnetgürtel ausgestattet, der diesen Feldeinfluss „modelliert“.

Dann kommt schon recht bald das Wasser – wenige Tage Frist.

+ Nahrung, die diese Bezeichnung verdient – wenige Wochen.

+ Sinnvolle Tätigkeit – Tage? Wochen?

+ Kommunikation mit anderen Menschen – Tage? Wochen? Monate?

+ Liebe und Zuneigung anderer Menschen – Wochen? Monate? Jahre?

Weiter – die Bescheidenheit – UNSERE Demut. Da ein Anheben des Lebensniveaus aller Menschen auf der Erde auf unser westliches Niveau nicht möglich ist – dafür bräuchten wir 10 Planeten Erde – heißt die Konsequenz für uns mit dem höheren Lebensniveau: deutlich runter damit! Dies sollte offen kommuniziert werden, denn bei nur wenig Nachdenken wird es sowieso klar.

An vielen Stellen wird es auch im Alltäglichen deutlich – was wollen wir noch mit dem zweiten DVD-Player, dem dritten Fernseher, dem vierten Schraubendreherset etc.?

Die Lösung kann also NUR darin bestehen, dass der Mensch sich von dem Irrglauben löst, er sei die Krone der Schöpfung, der Beherrscher der Natur oder Ähnliches – das Einzige, was wir Menschen bisher mit all unserer heutigen Technologie fertiggebracht haben – das ist die ziemlich nachhaltige ZERSTÖRUNG der Natur und damit auch unserer eigenen Lebensgrundlage!

Wir müssen uns als EIN BESTANDTEIL der einheitlichen Natur wiedererkennen, als ein Geschöpf unter vielen, als (kraft unseres Intellektes) mit besonderer VERANTWORTUNG ausgestattetes Geschöpf – aber eben eines von vielen.

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Ernährung:

Mahatma Gandhi: „Die Welt hat genug für jedes Menschen Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier“ – d.h. ALLE momentan auf dieser Welt vorhandenen Menschen können auch jetzt schon satt und glücklich werden, wenn sie vegan leben und nur so viel „fressen“, wie wirklich notwendig (Buchempfehlung Galina Schatalova).

Weitere Möglichkeiten sofort etwas zu verbessern, sind die Verringerung der Verluste (Wegwerfen von genießbarem Essen

http://www.youtube.com/watch?v=rfOj4UWf408&feature=related und folgende/

~ bei uns im reichen Westen bis zu 30% ~ könnte den gesamten Hunger weltweit beseitigen!) durch wirksame wirtschaftliche Mechanismen.

Ein weiterer Punkt wäre die Bereinigung des „Nahrungsmittel“-Angebotes von allen schädlichen Industrie-Erzeugnissen (jegliche Chemie, d.h. von Konservanten u.a. Zusatzstoffen über Geschmacksverstärker und Appetitanreger bis hin zu Giften wie Fluor, Jod, Chlor, Aspartam etc. etc., aber auch industrielle Fette, Kristallzucker, Natriumchlorid u.v.a.m.).

http://www.youtube.com/watch?v=XXjFh9B6uZU

http://www.youtube.com/watch?v=TqtX8RGYKO8

http://www.youtube.com/watch?v=r7LXA1pKs94&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=qRUmvfUQe3M&feature=related/

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Wirtschaft:

Die materiellen Werte in der menschlichen Gesellschaft werden nun mal von den arbeitenden Massen geschaffen – daraus resultieren auch die Grundwidersprüche des gegenwärtigen Wirtschaftssystems – sie bestehen in der gesellschaftlichen Schaffung des Reichtums einerseits und der privaten Aneignung der Gewinne sowie der Sozialisierung der Verluste andererseits.

Geld an sich ist kein Wert – es erhält seinen Wert ausschließlich durch unser aller Vertrauen, das wir in die bedruckten Scheine setzen (auch wenn dies eigentlich schon lange völlig unbegründet ist).
Ursprünglich als reines Mittel zum Zweck (Erleichterung der Tauschvorgänge) geschaffen, hat es sich durch Zinseszins und Betrug zum Alptraum der Menschheit entwickelt. Die Wirtschaft soll wieder für den Menschen da sein und nicht umgekehrt – stellen wir also das System vom Kopf auf die Füße.

Denn auch „Kapital“ nützt nichts, solange es nicht ein- oder umgesetzt werden kann.
Geld „kriegt keine Jungen“, und es „arbeitet“ auch nicht – einzig und allein die materielle Produktion, und damit vor allem die menschliche (geistige und körperliche) Arbeit schafft einen echten Mehrwert, der nicht nur auf dem Papier steht, sondern konkret ist, d.h. gesehen und angefasst werden kann.

Die gesamte Finanzwirtschaft ist „l’art pour l’art“ – anstelle, wie mal vorgesehen, Dienstleistungen für die sog. Realwirtschaft zu erbringen (Zahlungsverkehr, Mittelbereitstellung) ist sie zunehmend damit befasst, Zahlen um die Welt zu jagen, um diese ein wenig zu vergrößern – ein realer Wert steht schon lange nicht mehr hinter diesen Zahlen auf dem Papier.

Das ist auch der Grund, warum dieses System uns demnächst „um die Ohren fliegen“ wird.

Die Ursache jedoch ist der Zinseszins, der zu ständigem Wachstum antreibt – daraus resultiert eine Exponentialfunktion, die auf einem endlichen Planeten niemals längere Zeit funktionieren kann und nur zur Zerstörung unserer Lebensgrundlagen geführt hat.

(Näheres bei mmnews.de, wissensmanufaktur.net, berndsenf.de und anderen)

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Wie kann ein gerechtes Gesellschaftssystem aussehen?

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Zu den essentiellen Voraussetzungen und Grundprinzipien gehören:

1. Ein Finanzsystem ohne Zinsen, mit werthinterlegtem Geld, das umlaufgesichert ist (Näheres dazu lese Mensch bei Silvio Gesell, Bernd Senf und anderen nach).

Geld ist nur noch Tauschmittel, damit verschwindet auch der „Wachstumszwang“ ganz von selbst.

Banken dürfen nur im Gemeinschaftsbesitz, als „Service- und Versorgungseinrichtung“ für Landwirtschaft, Handwerk und Industrie (soweit erforderlich), existieren – sie arbeiten als Non-Profit-Organisationen, mit klaren Vorgaben bezüglich Entlohnung der Angestellten und Manager.

„Finanzprodukte“ jeglicher Art sind verboten, die Börsen sind aufzulösen.

Versicherungen sind als Non-Profit-Organisationen zu gestalten, auch hier mit klaren gesetzlichen Vorgaben bezüglich Entlohnung der Angestellten und Manager.

2. Grund und Boden darf nicht Privateigentum sein, sondern nur lebenslang pachtbar (Andreas Popp bei www.wissensmanufaktur.net/).

Die dörfliche oder städtische Allmende wird als Verwaltungseinrichtung eingerichtet. Beschlüsse zur Bodenübereignung werden öffentlich gefasst.

Es werden wieder mehr Menschen in der Natur-Landwirtschaft beschäftigt sein müssen, da nicht alle Maschinen auch gut für den Boden sind. Der Schauberger-Pflug und andere Einrichtungen zur Bodenbearbeitung (nicht aus Stahl, sondern aus Kupfer, z.T. versilbert und vergoldet) werden wieder eingeführt. Das Prinzip der Permakultur (Sepp Holzer) wird wissenschaftlich erforscht, begründet und breit eingesetzt.

Jegliche Chemikalien, ob Kunstdünger oder die „Pflanzenschutzmittel“ genannten Insektengifte, sind von der Natur fernzuhalten – ihre Herstellung, Verkauf, Lieferung und ihr Einsatz sind sofort vollständig einzustellen (strafbewehrt).

Die Vielfalt der Getreidearten ist durch Stimulierung des Anbaus „vergessener“ Sorten wieder herzustellen.

Alte Nutzpflanzen, wie Hanf, Flachs, Leinen, sind wieder breit anzubauen – Hanf darüber hinaus in der Medizin wieder zuzulassen

(http://www.youtube.com/watch?v=f5iPDmcg41Y „Nutzpflanze Hanf“

http://www.youtube.com/watch?v=YA4Li1aMm5c&feature=related und folgende).

Die Zucht von neuen Pflanzenarten erfolgt wieder durch Selektion – jegliche Genmanipulation als nicht notwendige „Korrektur der Schöpfung“ ist strengen Prüfkriterien zu unterziehen.

Ohne ausreichende Langzeituntersuchungen, vor allem auch über das Zusammenwirken mit anderen Substanzen, darf kein synthetischer Stoff mehr hergestellt und in Umlauf gebracht werden.

3. Geheimhaltung/Geheimdienste/“Umlegen“ Missliebiger etc. brauchen nur diejenigen, die etwas zu verbergen haben. Die „Dienste“ sind die eigentlichen Machtapparate, nicht die Banken. (Auch Banker kann man „spurlos verschwinden“ lassen)

Die Banken sind der offizielle Apparat der verdeckten Machtausübung (materieller Zwang).

Die Dienste sind der Apparat der subtilen „offenen“ Machtausübung (physischer Zwang).

Wenn sich also etwas ändern soll auf der Welt, dann muss die Geheimniskrämerei vollständig abgeschafft werden. Also Abschaffung ALLER Geheimdienste, absolute Transparenz in allen politischen Entscheidungen.

Freiheit und Offenheit ist die wesentlichste Forderung für eine neue Welt.

4. Gesetzliche Umsetzung der internationalen Menschenrechte und deren Durchsetzung. „Jedem Menschen seinen Glauben“ – echte Toleranz – dabei strikte Trennung von Staat und jeglichen Kirchen oder religiösen Organisationen.

Die immateriellen Werte – Toleranz, Vergebung, Liebe, Mitgefühl, Achtung, Vertrauen und Unterstützung, Güte, Bescheidenheit, Solidarität und Zusammenhalt – genießen gesetzlichen Schutz.

Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit“ (Goethe), d.h. „was der Mensch braucht, soll er haben – was er hat, soll er gebrauchen“ – alles andere ist nicht „Not-wendig„.

Vollständige Denk- und Redefreiheit, ohne jegliche Tabus – möglichst vorurteilsfreie Aufarbeitung der menschlichen Geschichte von Anfang an.

Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens, von dem jeder Mensch leben kann.

5. Politik: lokal und regional geht vor national und global; lokal/regional werden dauerhafte Verwaltungen gewählt, national/global gibt es nur zeitweilige Strukturen (Kommissionen,  Projektausschüsse etc.).

Lokal: Primat der Entscheidung der Vollversammlung, streng begrenzte Kompetenz für Verwaltungsentscheidungen zwischen den Vollversammlungen;

regional: rechenschaftspflichtige direkt gewählte Abgeordnete, deren Rechte und Pflichten gesetzlich festgelegt sind.
Keine Parteilisten zur Wahl – gewählt ist nur der Abgeordnete, der in seinem Wahlkreis mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen bekommt, die Wahlbeteiligung (gültige Stimmen) muss mindestens 67% betragen. Jeder Abgeordnete ist immer nur einmal wählbar – dann muss er eine Wahlperiode aussetzen (keine direkte Wiederwahl).

Öffentliche Rechenschaftslegung jedes Volksvertreters in seinem Wahlkreis nicht weniger als einmal jährlich, mit Erläuterung des Abstimmungsverhaltens.

Hinreichend hohe Festlegung der Diäten für alle Abgeordneten, damit Unabhängigkeit und Unbestechlichkeit gesichert ist, und gleichzeitig zwangsweise Übernahme in die gesetzliche Rentenversicherung, Kranken- und Pflegeversicherung; komplette Streichung aller diesbezüglichen Privilegien (Pensionen etc.)! Diätenerhöhungen werden ab sofort automatisch an die Reallohnentwicklung im Lande angeglichen.

Verbot jeglicher privater Nutzung der zur Verfügung stehenden Mittel aus der Abgeordnetentätigkeit (Büro, Dienstwagen, Telefon etc.)!

Verbot jeglicher Nebentätigkeit während der gesamten Mandatslaufzeit! Dreijährige Sperrfrist nach Mandatsbeendigung (egal in welcher Form) für Tätigkeiten in der Großindustrie (über 300 Beschäftigte) und deren Tochter- und Beteiligungsunternehmen.

Echtes Subsidiaritätsprinzip, d.h. alle Entscheidungen fallen soweit wie möglich auf unteren Ebenen – weiter „oben“ werden nur von „unten“ dorthin delegierte Fragen entschieden („Unter sticht Ober“).

Wirklich voneinander unabhängige Gewalten-Teilung (= Trennung!): Legislative, Exekutive, Judikative, Monetative, Mediative – allgemeine direkte Wahl aller Verantwortlichen – Politiker, Richter, Staatsanwälte, Bankenvorstände, Chefredakteure etc. – durch das Volk, Umgestaltung des Straf-Systems der Justiz in ein Einsicht-und-Reue-System etc.

6. Naturnutzung nur in echter Kreislaufwirtschaft, d.h. keine neuen Bodenschätze mehr fördern, sondern alle „Rohstoffe“ aus dem „Müll“ holen; Wiederaufforstung weiter Gebiete mit Mischwäldern, vor allem die Berghänge; Schutz der Natur durch Belastung aller naturverbrauchenden Aktivitäten mit einer Naturabgabe, die ausschließlich zur Renaturierung verwendet werden darf.

(http://www.youtube.com/watch?v=jXfMmllDQgc&feature=related)

Rückführung der lebenswichtigen Dinge (Luft, Wasser, Boden, Energie, Natur, „landwirtschaftliche Nutzflächen“, Waren-Fern-Transport) in öffentliches (Gemein-)Eigentum – zur Verfügung gestellt  anfangs in „geregelter“ Menge, später frei verfügbar.

7. Energiegewinnung nur aus freien Energiequellen (Raumenergie), dezentral, Verteilung im Gemeineigentum.

Die Warenproduktion erfolgt auf Basis der auf ein vernünftiges Maß reduzierten echten Bedürfnisse der Menschen.

Verbot jeglicher Werbung, PR etc.

Verbot jeglicher Monopole, Oligopole (deren Schaffung als Straftatbestände!).

Schaffung von Straftatbeständen: Lobbyismus, Verschwendung von Steuermitteln, Fehlallokation von finanziellen staatlichen Ressourcen, Missbrauch von Steuermitteln etc., Umwandlung des Bundesrechnungshofes in ein untersuchungs- und strafberechtigtes Organ.

Produktivitätsfortschritte und -sprünge werden regelmäßig in Verringerung der obligatorischen Mindest-Wochenarbeitszeit umgewandelt.

8. Bildung: Umwandlung des sog. Bildungssystems in eine „Schule lebenslangen Lernens“ (nach dem Vorbild der sog. Volkshochschule), wo nach der Grundschule (Vermittlung von Lesen und Schreiben sowie der Grundrechenarten) der Schwerpunkt weniger auf Wissensvermittlung liegt, sondern auf Ideenfindung, Kreativität, Problemlösungsmechanismen, Entwicklung sozialer Kompetenz – je nach Talenten des jeweiligen Menschen.

Weiterführende Bildung (Fach- und Hochschulen) nur nach praktischer Tätigkeit und in Verbindung mit praktischen Einsätzen in relevanten Bereichen (Landwirtschaft, Unternehmen, Labors etc.).

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Dies alles sind politische Entscheidungen!

Aufgrund der bisherigen tief im Menschen verankerten Fehllenkungen ist es wahrscheinlich, dass es eine Übergangszeit geben wird, in der alle Menschen Gelegenheit haben, ihren Erkenntnisprozess weiterzuführen.

In dieser Anfangszeit sind drastische Gesetze zur Durchsetzung der Maßnahmen notwendig, deren Verletzung so heftig strafbewehrt ist, dass kein Mensch dieses Risiko tragen will, „nicht um Geld und gute Worte“.

Später sind diese Gesetze nicht mehr notwendig, sie können Stück für Stück abgeschafft und durch in der Gesellschaft verankerte Normen ersetzt werden.

Und welches „-ismus“-Schildchen an dieser Gesellschaft dann angebracht wird, ist doch weitgehend egal, oder? Hauptsache es geht allen Menschen möglichst gut.

Wir sind alle verschieden (jede/r ein Individuum), und wir sind alle gleich (jede/r ein Mensch).~ Was überwiegt, was ist wichtiger? ~

Ohne Individualität keine Vielfalt, sondern graue Masse. (= will keine/r).

~ Aber ohne Einigkeit und Aufeinanderzugehen kann keine Gesellschaft existieren. (= kann keine/r)

Einigkeit macht stark. Nur durch Überwindung ALLER trennenden Dinge können wir zu wahrhafter Stärke kommen.~ Wir sind alle EINS. Also: Solidarität, Freundschaft, Mitgefühl, Toleranz, Achtung, Vergebung, Friedensliebe – das sind unsere „Waffen“.

Gewalt führt immer zu Gegengewalt! – Wenn wir also gelernt haben, dass wir uns nicht teilen lassen dürfen, dann heißt dass konsequenterweise auch, dass wir ALLE mit einbeziehen müssen. Folglich können WIR niemandem mit Gewalt begegnen.

Da wir alle eins sind, würden wir letztlich auch nur uns selbst mit Gewalt begegnen.

Gegenseitige Achtung – auch derer, die große Fehler gemacht haben – und die Fähigkeit, diesen ihre Fehler bedingungslos zu vergeben, sobald sie diese selbst eingesehen haben und eingestehen – so werden wir zu umfassendem Dialog kommen. Und damit zu Verständnis, dadurch zu vernünftigen gemeinsamen Aktionen, und so entsteht eine auf Liebe, Freiheit und Offenheit basierende Gesellschaft.

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Was also TUN?

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Als erstes:

nicht den Herrschenden auf den Leim gehen und uns weiter in Rechte und Linke, in Christen und Moslems, in Alte und Junge etc. teilen lassen – es gibt nur EINEN Widerspruch: den zwischen arm und reich.

Die 4% Superreiche auf der Welt stehen gegen die restlichen 96% der Bevölkerung! (auch wenn sich so manche/r noch woanders verorten mag – raus aus der Illusion!)

Also:

Toleranz und Mitgefühl für ALLE, gegenseitige Achtung und Unterstützung, Solidarität und Zusammenhalt – nur gemeinsam sind wir stark – wir alle sind Menschen, das enthält viel mehr Einendes als Unterschiede.

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Als zweites:

weiter suchen nach einer Lösung, es gibt sie. Jede/r muss sie für sich finden, sonst ist es nicht nachhaltig.

Mir haben die Videos bei Nuoviso.tv, Alpenparlament.tv und bewusst.tv sowie die Bücher von Erich Fromm, Bernd Senf, Jo Conrad, Wilhelm Reich, Rupert Sheldrake, aber auch Andreas Campobasso, Rudolf Steiner, Helmut Creutz, Konstantin Meyl und viele andere weitergeholfen.

Suchet weiter und habt Vertrauen, das Leben wird euch an „die richtigen Adresssen“ bringen.

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Am Ende:

raus aus dem Hamsterrad des Systems, wie auch immer dies gestaltet werden kann; auch hier kann jede/r den eigenen Weg finden.

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Selbstbestimmt und unbeschwert leben, froh und glücklich sein, Liebe geben und erhalten, menschlich sein.

Die wichtigen Dinge im Leben sind nicht materiell – warum wohl?

Wir sind unsterbliche Seelen, die einen physischen (und weitere) Körper haben (nicht umgekehrt).

Wir haben Schöpferkraft, die wir wieder erwecken müssen, damit wir endlich die Welt so gestalten können, wie wir sie wünschen.

Das ist alles kein esoterischer Quatsch, das ist durch Quantenphysik und Astronomie hinlänglich nachgewiesen. Allen viel Spaß auf dem Weg!

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Salvatorische Klausel:

Vorliegende Gedankensammlung ist ein Extrakt aus verschiedenen Ideen und Diskussionen. Sollte eine oder mehrere dieser Ansichten ihre Wirksamkeit verlieren, ist sie durch eine wirksame, in ihrem Gehalt gleichwertige zu ersetzen. Dazu ist jede/r berechtigt.


[1]  Erfolg (wie auch vieles andere) muss immer subjektiv sein, weil es gar nichts Objektives gibt (folgt aus der Quantenphysik: jeder Beobachter beeinflusst das Beobachtete – und damit auch das Ergebnis seiner Beobachtung, zumindest auf der Ebene der Elementarteilchen; da aber die ganze materielle Welt aus solchen besteht, gilt dies auch für uns).

Aber es gibt ein Kriterium: Der Mensch ist ein gesellschaftliche Wesen, daher kann Erfolg immer nur im Kontext der Gemeinschaft gesehen werden – wenn „mein“ Erfolg der Gemeinschaft schadet oder nicht nützt, ist es kein Erfolg, sondern Betrug.

Betrüger ziehen durch das Gesetz der Resonanz immer wieder Betrug in ihr Leben, d.h. sie werden auch wieder betrogen werden; oder wie es Gotthold Ephraim Lessing sagte:

„Dem Dieb sind alle Menschen Diebe; Mörder dem Mörder alle.
So färbt das Gewissen, das Augenglas, wodurch die Seele sieht;
wer nicht an Tugend glaubt, hat selber keine.“

Oder mit einem Lieblingsspruch meiner Oma: „Das was ich denk und tu, das trau ich andern zu.

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[2] Versuch einer Terminusklärung:

Machtdenken, Denken in Machtkategorien – ist eine Denkweise in Kategorien wie: natürliche Hierarchie, Unterordnung, Elite, wertvoll-wertlos, Notwendigkeit/en, objektiv (alles beispielhaft),
mit nachfolgend dementsprechendem Handeln, d.h. kein Zögern und keine Gewissensbisse bei Unterdrückung/Ausbeutung, Tötung/Ausrottung und Verletzung/Zerstörung, sondern innere und äußere Rechtfertigung allen moralisch verwerflichen Tuns – „es musste getan werden, es ging nicht anders, es musste eine Abwägung getroffen werden, das Bessere muss erhalten werden, sonst hätte es ein anderer getan“ usw.

Diese Denkweise betrifft nicht nur die Beziehungen der Menschen untereinander, sondern ist eine umfassend falsche Herangehensweise an alles (Natur/“Umwelt“, Pflanzen/Tiere, Technik/Technologie, „Wissenschaft“ etc.); sie ist die Ursache dafür, dass die Menschen sich bisher in der gesamten Geschichte „tierischer“ benehmen als das schlimmste Tier: Kein Tier tötet ohne Hunger oder Not, nur der Mensch. Das ist dann „vernunftbegabt“.

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13 Responses to Gastbeitrag „H-i-G“ … Ist eine „bessere“ Welt/Gesellschaft möglich? Und wenn ja, wie ist der Weg dorthin zu gestalten?

    • hans-im-glueck says:

      Hallo Habnix,
      vielen Dank für Deine Reaktion. Selbstversorgung ist sicherlich eine gute Option für diejenigen, die dazu Möglichkeiten haben oder schaffen können. (siehe auch unter hydroponics, container gardening und ähnlichem). Und diese sollten sich die Gelegenheit, wenigstens zu einem Teil gesunde Nahrung zu bekommen, auf keinen Fall entgehen lassen.

      Leider sind längst nicht alle Großstadtbewohner in einer solchen Lage. Natürlich können sie einen Wohnort „am Land“ anstreben, aber nicht für alle gibt es dort Arbeit, und die längeren Wege sind auch meist aufwendiger (Zeit, Kosten, Umweltbelastung).

      Dazu kommt, dass auch der radikalste Rohkost-Veganer damit rechnen muss, dass seine Salate mit dem Nano-Aluminium und dem anderen Chemie-Dreck aus den Chemtrails belastet sind. Und ohne Sonne und Naturregen geht es ja auch nicht, genau wie die Pflanzen nur im Kontakt mit „Mutter Erde“ so richtig loswachsen.

      So landen wir wieder da, wo wir waren: jede/r muss bei sich selbst anfangen etwas zu verändern (ggf. auch auf die von Dir benannte Weise), aber eine grundlegende Veränderung der Gesellschaft können wir nur alle gemeinsam erreichen.

  1. bl says:

    „Der Mensch ist ein gesellschaftliche Wesen, daher kann Erfolg immer nur im Kontext der Gemeinschaft gesehen werden – wenn „mein“ Erfolg der Gemeinschaft schadet oder nicht nützt, ist es kein Erfolg, sondern Betrug.“ Hans im Glück

    Der Mensch ist vor allem ein Individuum, das sich seine „Gesellschaft“ kreiert. Deshalb schreibst Du zurecht, dass dem Heiligen alles heilig ist (und umgekehrt), weil man nämlich genau die „Gesellschaft“ anzieht, die der eigenen Frequenz entspricht.

    Und Alles ist „Erfolg“, nämlich eine Folge der eigenen Gedanken und Gefühle. Deshalb ist die Logik, dass der persönliche Reichtum (ich nehme an, dass das mit Erfolg gemeint ist) der Gesellschaft schadet, nicht konsistent. Die Armut ist ebenso ein Erfolg und man könnte sich dann ebenfalls fragen, ob diese nicht auch der Gesellschaft schadet.

    Selbstverständlich fände ich es auch schön, dass es allen Menschen gut geht, besser noch, dass alle im Überfluss leben, liebevoll und selbst-verantwortlich und genau hier ist der Knackpunkt. Man muss die Verantwortung für die eigenen Gedanken und Gefühle übernehmen und genau das wird von der Mehrheit aller Menschen nicht gemacht. Sie leben nach überlieferten Vorgaben oder nach der jeweils aktuellen Propaganda und Moral. Sie leben fremdbestimmt. Da muss man sich nicht wundern, dass die eigenen Wünsche nicht erfüllt werden.

    Kein Gesetz der Welt – auch nicht die Gutmeinenden von Dir, wird die Verteilung der Reichtümer ändern. Das kann nur jeder selber und ist erst einmal eine kritische Masse von wissenden Menschen erreicht, wird sich auch die Gesellschaft als Ganzes ändern. Sicher kann man aufklären, aber bestimmt kann keine sinnvolle Veränderung mit Gesetzen erreicht werden. Vielleicht muss man sich selber ein für allemal eingestehen, dass Alles im Leben die Folge der eigenen Gedanken und Gefühle ist. Wenn man das versteht, kann man sich bei Bedarf umorientieren und das Denken und Fühlen, was man will und nicht pausenlos das, was man nicht will.

    Diese Umorientierung zum Positiven Fühlen, wie ich es nenne, wird die erwünschten Situationen anziehen. Die daraus folgende Handlung ist dann leicht und mühelos, weil der Widerstand – das Bekämpfen und Ablehnen – nicht mehr vorhanden ist und Widerstand ist einer der Grundpfeiler des Unglücks.

    Mein Beitrag soll die Diskussion anregen, denn ich finde, dass Dein Beitrag eine lebhafte Diskussion unbedingt wert ist…

  2. hans-im-glueck says:

    Hallo bl,
    vielen Dank für Deinen anregenden Beitrag – dazu einige Gedanken.

    Selbstverständlich kann eine neue Gesellschaft nur aus eigenständigen, entwickelten Individuen entstehen, die eigenverantwortlich denken und handeln, und natürlich kann niemand die (wahren) Naturgesetze, wie das Gesetz von Ursache und Wirkung, das Gesetz der Resonanz etc., ausser Kraft setzen – sie bestimmen unser Leben so oder so.
    Soweit d’accord – mit der Ergänzung, dass wir ja alle EINS sind – ein Volk, eine Menschheit, ein Planet Erde, ein Universum innerhalb des Multiversums etc. – und wir hängen jede/r mit allem zusammen – das wird in den kommenden Wochen immer deutlicher werden.

    Ob Armut als „Erfolg“ zu bezeichnen ist, bezweifle ich – eine Folge ist sie immer, nämlich eine Folge der ständigen Umverteilung von unten nach oben (oder wie Andreas Popp richtiger sagt: „von fleissig zu reich“). Und sie schadet nicht nur den Armen, sondern auch den Reichen, da sie heute schon in zunehmendem Maße die Stabilität der Gesellschaft in Frage stellt – vorerst in Griechenland und anderen Ländern, aber so weit sind wir hier davon auch nicht mehr entfernt.

    Wir sollten auch einbeziehen, dass die Menschen hier in den vergangenen 65 (oder 100? oder mehr?) Jahren einer bestimmten Art von Beeinflussungen unterworfen waren, die zu den von Dir genannten Ergebnissen geführt haben – daher bitte ich um Verständnis und Geduld für denjenigen, die sich noch nicht aus dem aufgezwungenen Gedanken-Ghetto befreien konnten.
    Was auch nur als Aufruf zu verstehen ist, weiter allen Menschen um uns herum zu helfen aufzuwachen – den weiteren Weg danach muss jede/r selbst gehen – es ist für jede/n ein eigener…

    Ob Reichtümer umzuverteilen sein werden, ist für mich fraglich – meines Erachtens ist es ausreichend, ein System zu installieren, das FÜR DIE ZUKUNFT eine gleichmäßige Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums an alle Menschen gewährleistet – die gegenwärtige Verteilung (egal wie sie zustande gekommen ist) braucht dabei nicht angegriffen zu werden – wenn der „Automatismus“ des Ständig-Reicher-Werdens mit der Aufhebung des Zinses ausgeschaltet wird und der Boden in Gemeineigentum überführt wird, wird sich das alles innerhalb weniger Jahre „von selbst“ regeln.
    Ob Gesetze dabei hilfreich sein werden, ist eine Frage, wie sich konkret die Übergangszeit gestalten wird, d.h. wie bald sich genügend Menschen soweit entwickelt haben, dass die Veränderungen nicht mehr aufzuhalten sein werden.
    Endgültig wird die Gesellschaft freier Menschen keine Gesetze benötigen, da diese durch allgemein gültige Normen, die von allen FREIWLLIG eingehalten werden, ersetzt werden.

    Völlig einverstanden bin ich mit Deinem Vorschlag, endlich den Kampf (der meist zu Krampf führt) und die Angst „loszulassen“, d.h. sich zu verdeutlichen, dass wir weder vor dem Tod noch vor jeglichen anderen Ereignissen in unserem Leben uns fürchten müssen.
    Der Tod ist nun mal NICHT das Gegenteil von Leben, sondern das Gegenstück zur Geburt, und damit ein ebenso integraler wie notwendiger Bestandteil unseres Lebens. Und dieses jetzige Leben ist natürlich NICHT das einzige, endgültig endende, sondern eines von vielen – daher kommen wir immer wieder, auch wenn das jetzige Leben – aus welchem Grund auch immer – vorbei sein sollte – mit einer Besonderheit: wir bekommen in unserem Leben immer genau die und soviele Prüfungen auferlegt, wie wir zu unserer seelischen Weiterentwicklung benötigen – und welche wir auch bewältigen können, daher ist ein „freiwilliges“ Ausscheiden aus dem Leben KEINE „gültige“ Lösung – wir werden im nächsten Leben dieselben Probleme wieder zu lösen bekommen.
    Mein Wahlspruch lautet daher: „Bleib locker – verkrampft erreichst Du auch nicht mehr!“ ;o)

    Abschliessend noch der Hinweis: für alle, die das Marionettentheater noch nicht ganz „loslassen“ wollen, kann dieser Vortrag von Andreas Popp hilfreich sein – http://www.wissensmanufaktur.net/danistakratie.

  3. bl says:

    „Ob Reichtümer umzuverteilen sein werden, ist für mich fraglich…“

    Ja, das ist nicht notwendig. Das wird sich mit geänderter Fokussierung von allein regeln. Ich denke, dass wir uns in den meisten Punkten verstehen.

    Vielleicht noch einmal eine Bekräftigung meinerseits über die „Methoden“. Es geht darum, zu wissen WAS man will. Das WIE – das meiner Meinung nach im Vordergrund steht – ist nicht so wichtig. Ein klares „WAS“ wird die Synchronizitäten anziehen und Wege eröffnen, die möglicherweise bis jetzt gar nicht bekannt sind.

    „Von fleissig zu reich“ ist eine passende Beschreibung des aktuellen Zustands der Welt. Allerdings glauben viele „Fleissigen“ immer noch, dass Arbeit – pausenloses Wühlen – der Sinn des Lebens ist, Da bleibt noch Einiges an Aufklärung zu leisten…

    • hans-im-glueck says:

      „dass Arbeit – pausenloses Wühlen – der Sinn des Lebens ist“

      Ja, eigentlich ist es ganz einfach: die Wirtschaft war mal geschaffen worden, um die Bedürfnisse der Menschen zu erfüllen (und dabei auch Gewinn zu machen).
      Jetzt scheint es so, als ob umgekehrt die Menschen nur noch für die Wirtschaft (im weitesten Sinne, denn momentan werden ja die meisten „Gewinne“ im Finanzsystem „gemacht“) da sein sollten.

      Wir wollen arbeiten, um zu leben; jetzt leben viele nur noch, um zu arbeiten.
      Es ist tatsächlich so, dass viele Menschen (nicht nur Hand- sondern auch Geistes-Arbeiter) nach dem Arbeitstag (der für letztere sehr oft 10 – 12 Stunden hat) kaum noch Zeit und Kraft haben, sich mit etwas anderem zu befassen – zum Beispiel über ihr Leben nachzudenken.
      Manchmal schafft die Natur über Krankheit einen solchen „Freiraum“ – leider verstehen viele Menschen diese Chance nicht als solche und nutzen sie nicht.

      Es bleibt vor allem wichtig, jede Gelegenheit zu nutzen, um den Menschen Fragen zu stellen – warum sie so handeln wie eben beschrieben – und sie auf Widersprüche hinzuweisen – das Denken kann niemandem abgenommen werden – im Gegenteil: es muss sich wieder reicher entwickeln…

  4. Tommy Rasmussen says:

    „Wie kann eine „bessere Welt“ für uns Menschen aussehen……..“:

    Johannes von Jerusalem (1042–1119)

    31
    Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht
    Werden die Menschen endlich die Augen geöffnet haben
    Sie werden nicht mehr in ihren Köpfen und ihren Städten gefangen sein
    Sie werden von einem Ende zum anderen sehen und einander verstehen können
    Sie werden wissen, daß was den einen schlägt, den anderen verletzt.
    Die Menschen werden einen einzigen großen Körper bilden
    Von dem jeder von ihnen ein winziger Teil ist
    Gemeinsam werden sie das Herz sein
    Und es wird eine Sprache geben, die von allen gesprochen wird
    Und es wird endlich geboren werden, das große Menschliche.

    32
    Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht
    Wird der Mensch den Himmel erobert haben
    Er wird Sterne schaffen im großen, dunklen blauen Meer
    Und er wird auf diesem glänzenden Schiff reisen
    Als neuer Odysseus, Freund der Sonne, auf die himmlische Odyssee gehen.
    Doch er wird auch der Herr des Wassers sein
    Er wird große Wasserstädte bauen
    Die sich von den Früchten des Meeres ernähren
    Er wird so an allen Orten der großen Domäne wohnen
    Und nichts wird ihm verboten sein.

    33
    Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht
    Werden sich die Menschen unter Wasser bewegen können
    Ihr Körper wird neu sein und sie werden wie Fische sein
    Und einige werden höher fliegen als Vögel
    Als ob der Stein nicht zur Erde fiele.
    Sie werden miteinander kommunizieren
    Denn ihr Geist wird so offen sein, daß er alle Botschaften aufnehmen kann
    Und Träume werden sie miteinander teilen
    Und sie werden so lange leben wie der Älteste unter den Menschen
    Jener, von dem die heiligen Brüder sprechen.

    34
    Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht
    Wird der Mensch den Geist aller Dinge kennen
    Den Stein oder das Wasser, den Körper des Tieres oder den Blick eines anderen
    Er wird die Geheimnisse durchdringen, welche die alten Götter hüteten
    Und er wird ein Tor nach dem anderen aufstoßen zu dem Labyrinth des neuen Lebens.
    Er wird schaffen, kraftvoll und sprudelnd wie eine Quelle
    Er wird allen Menschen das Wissen lehren
    Und die Kinder werden die Erde und den Himmel besser kennen als irgend jemand vor ihnen
    Und der menschliche Körper wird größer und gewandter sein
    Und sein Geist wird alle Dinge umgeben und sie besitzen.

    35
    Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht
    Wird der Mann nicht mehr der einzige Herr sein, denn die Frau wird kommen, um das Zepter zu ergreifen
    Sie wird die große Herrin zukünftiger Zeiten sein
    Und was sie denkt, wird sie den Männern aufzwingen
    Sie wird die Mutter des Jahrtausends sein, das nach dem Jahrtausend kommt.
    Sie wird die milde Süße einer Mutter verströmen nach den Tagen des Teufels
    Sie wird die Schönheit sein nach den häßlichen Zeiten der Barbarei
    Das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, wird sich in eine leichte Zeit verwandeln
    Es wird geliebt und geteilt und geträumt, und Träume werden wahr gemacht werden.

    36
    Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht
    Wird es für den Menschen eine zweite Geburt geben
    Der Geist wird sich der Masse der Menschen bemächtigen
    Die eins sind in ihrer Brüderlichkeit
    Dann wird das Ende der Zeiten der Barbarei verkündet.
    Es wird die Zeit einer neuen Stärke im Glauben sein
    Nach den schwarzen Tagen am Beginn des Jahrtausends, das nach dem Jahrtausend kommt
    Werden die glücklichen Tage beginnen
    Der Mensch wird den Weg der Menschen wiederfinden
    Und die Erde wird ihre Ordnung wiederhaben.

    37
    Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht
    Werden Wege von einem Ende der Erde und des Himmels zum anderen führen
    Die Wälder werden wieder dicht sein
    Und die Wüsten werden bewässert werden
    Die Wasser werden wieder rein sein.
    Die Erde wird wie ein Garten sein
    Der Mensch wird auf alles achten, was lebt
    Er wird reinigen, was er beschmutzt hat
    Er wird die gesamte Erde als seine Heimat ansehen
    Und er wird mit Weisheit an das Morgen denken.

    38
    Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht
    Wird jeder wie ein gleichmäßiger Schritt sein
    Man wird alles über die Welt und seinen Körper wissen
    Krankheiten werden geheilt werden, bevor sie auftreten
    Jeder wird sein eigener Helfer und der anderer sein.
    Man wird verstanden haben, daß man helfen muß, um aufrechtzuerhalten
    Und der Mensch wird nach den Zeiten der Verschlossenheit und des Geizes
    sein Herz und seine Börse den Besitzlosen öffnen
    Er wird sich als Hüter der menschlichen Ordnung verstehen
    Und so wird endlich eine neue Zeit anbrechen.

    39
    Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht
    Wird der Mensch gelernt haben zu geben und zu teilen
    Die bitteren Tage der Einsamkeit werden vorbei sein
    Er wird von neuem an den Geist glauben
    Und die Barbaren werden von allen anerkannt werden.
    Doch das wird nach den Kriegen und Feuersbrünsten geschehen
    Es wird aus den verkohlten Trümmern der Türme von Babel erstehen
    Und eine eiserne Faust wird nötig sein
    Damit Ordnung in das Chaos kommt
    Und der Mensch den rechten Weg wiederfindet.

    40
    Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht
    Wird der Mensch wissen, daß alle Lebewesen Träger des Lichtes sind
    Und daß sie Geschöpfe sind, die Respekt verlangen
    Er wird neue Städte gründen
    Im Himmel, auf der Erde und auf dem Meer.
    Er wird sich erinnern an das, was einst war
    Und er wird zu deuten wissen, was sein wird
    Er wird keine Angst mehr haben vor seinem eigenen Tod
    Denn er wird mehrere Leben in seinem Leben gelebt haben
    Und er wird wissen, daß das Licht niemals erlöschen wird.

    http://www.j-lorber.de/proph/seher/johannes-von-jerusalem.htm

    • hans-im-glueck says:

      Hallo Tommy,
      vielen Dank für Deinen Beitrag.

      In vielen Dingen bestätigt ja diese Wahrsagung auch die Richtung, in der meine Vorschläge liegen – ich kann mich sehr gut mit den meisten Aussagen anfreunden.

      Was mir nicht ganz klar ist: welches Jahrtausend gemeint sein soll, das da zu Ende geht – das sog. zweite nach Christus, also das Ende der 1xxxer Jahre (hier wäre die Zeit schon vorbei), oder das dritte, also am Ende der 2xxxer Jahre – das wäre mir dann aber noch arg weit voraus – bis dahin werden wir (hoffentlich) nicht noch warten müssen. 😉

      Einzige „kritische“ Stelle:
      „Und eine eiserne Faust wird nötig sein
      Damit Ordnung in das Chaos kommt
      Und der Mensch den rechten Weg wiederfindet.“

      Damit habe ich dann ein Problem – ich bin überzeugt, dass Freiheit NICHT durch Diktatur (wofür „eine eiserne Faust“ das Synonym ist) entstehen kann. „Der Mensch“ muß allein „den rechten Weg wiederfinden“ – momentan haben wir dazu die Gelegenheit, da viel bisher erfolgreich unterdrücktes Wissen dank Internet an die Oberfläche kommt – aber auch genauso viel Nebel und Fehlinformation wird verbreitet – und das nicht erst seit Bernays „Propaganda“ (1928), sondern scheinbar schon viele Tausend (!) Jahre…

      Jedes Mensch befrage sein/ihr Herz – das gibt Antwort, was wahr sein kann oder nicht.

      • Tommy Rasmussen says:

        Hallo Hans,

        „Einzige „kritische“ Stelle: „Und eine eiserne Faust wird nötig sein….“ Damit habe ich dann ein Problem..“

        Leider hat der Kreuzritter noch viel mehr „gesehen“, was auch mir nicht gefällt, und womit wir alle schon jetzt oder bald Probleme haben werden, aber eben:

        „Jedes Mensch befrage sein/ihr Herz – das gibt Antwort, was wahr sein kann oder nicht.“ :

        3
        Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
        Werden sich an allen Punkten der Erde babylonische Türme errichten
        Es wird Rom und es wird Byzanz sein
        Die Felder werden sich leeren
        Es wird kein Gesetz geben, nur das eigene und das der eigenen Gruppe.
        Doch die Barbaren werden in der Stadt sein
        Es wird nicht mehr Brot genug für alle geben
        Und die Spiele werden nicht mehr genügen
        Und dann werden die Menschen am Morgen die großen Feuer anzünden.

        4
        Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
        Wird viele Menschen der Hunger treffen
        Viele Hände werden blau vor Kälte sein
        So daß diese Menschen eine andere Welt sehen wollen
        Und die Händler der Illusionen werden kommen und Gift anbieten.
        Doch es wird die Körper zerstören und die Seelen verderben
        Und jene, die ihr Blut mit dem Gift vermischten,
        werden wie wilde Tiere in der Falle sein
        Und töten und vergewaltigen und erpressen und rauben
        Und das Leben wird zu einer täglich wiederkehrenden Apokalypse werden.

        5
        Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
        Wird jeder versuchen, soviel Genuß zu erreichen, wie er kann
        Der Mann wird seine Frau so oft verstoßen, wie er sich verheiratet
        Und die Frau wird durch hohle Gassen gehen und sich jeden nehmen, der ihr gefällt.
        Und Kinder gebären, ohne den Namen des Vaters zu nennen.
        Doch kein Meister wird das Kind führen.
        Und jeder wird zwischen allen anderen allein sein
        Die Tradition wird verloren sein
        Das Gesetz wird vergessen sein
        Als ob es die Verkündigung nie gegeben hätte und der Mensch wieder zum Wilden würde.

        6
        Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
        Wird der Vater seine Tochter zu seiner Lust nehmen
        Der Mann den Mann, die Frau die Frau
        Der Alte das Kind
        Das wird vor aller Augen geschehen.
        Doch das Blut wird unrein werden
        Das Böse wird sich von Bett zu Bett ausbreiten
        Der Körper wird alle Fäulnis der Erde aufnehmen
        Die Gesichter werden gequält, die Glieder abgezehrt sein
        Die Liebe wird die größte Bedrohung für jene, die sich nur noch über das Fleisch erkennen.

        7
        Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
        Wird der, welcher von Schwur und Gesetz spricht
        Nie mehr gehört werden
        Die Stimme dessen, der den Glauben an Christus predigt, wird in der Wüste verhallen
        Doch überall werden sich die mächtigen Wasser der treulosen Religionen verbreiten
        Falsche Messiasse werden die blinden Menschen um sich versammeln
        Und der Ungläubige wird Waffen tragen wie noch nie zuvor
        Er wird von Gerechtigkeit und Recht sprechen, und sein Glaube wird glühend und scharf sein
        Er wird sich rächen für den Kreuzzug.

        8
        Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
        Wird das Dröhnen des Todes wie Donner über der Erde krachen
        Die Barbaren werden sich mit den Soldaten der letzten Legionen vermischen
        Die Gottlosen werden in den Herzen der heiligen Städte wohnen
        Einer nach dem anderen wird barbarisch, treulos und wild.
        Es wird keine Ordnung und keine Regel mehr geben
        Der Haß wird sich ausbreiten wie Feuer in einem trockenen Wald
        Die Barbaren werden die Soldaten massakrieren
        Die Gottlosen werden die Gläubigen erwürgen
        Die Grausamkeit wird eines jeden und aller sein, und die Städte werden zugrunde gehen.

        9
        Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
        Werden die Menschen richten nach ihrem Blut und ihrem Glauben
        Niemand wird die leidenden Herzen der Kinder hören
        Sie werden wie junge Vögel aus dem Nest gestoßen
        Und niemand wird sie beschützen vor der Hand mit dem Panzerhandschuh.
        Der Haß; wird die Erde überfluten, die sich friedlich glaubte
        Niemand wird verschont bleiben, nicht die Alten, nicht die Verletzten
        Die Häuser werden zerstört und geplündert werden
        Die einen werden an die Stelle der anderen treten
        Alle werden die Augen verschließen, um die vergewaltigten Frauen nicht zu sehen.

        10
        Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
        Wird jeder wissen, was an allen Enden dieser Erde ist
        Wird man Kinder sehen, deren Knochen die Haut durchstoßen
        Und solche, deren Augen von Fliegen bedeckt sind
        Und solche, die gejagt werden wie Ratten.
        Doch der Mensch, der dies sieht, wird sein Gesicht abwenden
        Denn er kümmert sich nur um sich selbst
        Er wird ihnen eine Handvoll Korn als Almosen geben
        Während er auf vollen Säcken schläft
        Und was er mit der einen Hand gibt, wird er mit der anderen wieder nehmen.

        11
        Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
        Wird der Mensch mit allem Handel treiben
        Jedes Ding wird seinen Preis haben
        Baum, Wasser und Tier
        Nichts wird mehr wahrlich geschenkt sein, und alles wird verkauft werden.
        Doch der Mensch wird dann nicht mehr sein als das Gewicht seines Fleisches
        Sein Körper wird feilgeboten werden wie ein Pfund Fleisch
        Sein Ohr und sein Herz wird man nehmen (Organhandel, d. Hg.)
        Nichts wird mehr heilig sein, weder das Leben noch seine Seele
        Man wird sich um seine sterbliche Hülle und um sein Blut streiten, als wolle man Aas zerfetzen.

        12
        Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
        Wird der Mensch das Gesicht der Erde verändert haben
        Er wird sich für den Meister und den Lehnsherrn der Wälder und Herden halten
        Er wird den Boden und den Himmel zerpflügen
        Und seine Furchen durch die Flüsse und Meere gezogen haben.
        Doch die Erde wird nackt und unfruchtbar sein
        Die Luft wird brennen und das Wasser übel riechen
        Das Leben wird welken, denn der Mensch wird den Reichtum der Welt ausgeschöpft haben.
        Und der Mensch wird einsam sein wie ein Wolf
        In seinem Haß.

        13
        Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
        Wird auch das Kind verkauft werden
        Manche werden sich seiner bedienen wie einer Zielscheibe
        Um Genuß zu finden an seiner jungen Haut
        Andere werden es wie ein unterwürfiges Tier behandeln.
        Die unantastbare Schwäche des Kindes wird vergessen sein
        Und sein Geheimnis
        Es wird wie ein Fohlen sein, das dressiert wird
        Wie ein Lamm, das geschlachtet und ausgeblutet wird
        Und der Mensch wird nur noch Grausamkeit kennen.

        14
        Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
        Werden Blick und Geist des Menschen Gefangene sein
        Sie werden trunken sein und es nicht bemerken
        Sie werden Bilder und Spiegelungen für die Wahrheit der Welt halten
        Man wird mit ihnen machen, was man mit einem Schaf macht.
        Dann werden die Raubtiere kommen
        Raubvögel werden sie zu Herden zusammentreiben, um sie leichter zum Abgrund drängen
        Und einen gegen den anderen aufhetzen zu können
        Man wird sie häuten, um ihre Wolle und ihre Haut zu bekommen
        Und wenn der Mensch überlebt, wird er seiner Seele beraubt sein.

        15
        Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
        Werden die Lehnsherren ohne Glauben herrschen
        Sie werden den unschuldigen und untätigen Menschenmengen gebieten
        Sie werden ihre Gesichter verbergen und ihre Namen geheimhalten
        Und ihre festen Burgen werden sich in den Wäldern verlieren.
        Doch sie werden über das Schicksal von allem und jedem entscheiden
        Niemand wird an den Versammlungen ihrer Ordnung teilnehmen
        Jeder wird in Wirklichkeit ein Leibeigener sein und glauben, ein freier Mann und Ritter zu sein
        Allein werden sich die aus den wilden Dörfern und mit ketzerischem Glauben erheben
        Doch sie werden zuerst besiegt und lebendig verbrannt werden.

        16
        Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
        Werden die Menschen auf der Welt so zahlreich sein,
        daß sie einem Ameisenhaufen gleichen, in den ein Stock getrieben wurde
        Sie werden umherrennen, und der Tod wird sie mit dem Absatz zermalmen
        Wie verwirrte Insekten.
        Große Bewegungen werden sie von einem Ort zum nächsten treiben
        Braune Haut wird sich mit weißer vermischen
        Der christliche Glaube mit dem des Ungläubigen
        Manche werden den versprochenen Frieden predigen
        Doch allerorten werden verfeindete Stämme Krieg führen.

        17
        Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
        Werden die Menschen alle Grenzen überschreiten wollen
        Die Mutter wird graue Haare haben wie eine Alte
        Der Weg der Natur wird verlassen werden
        Und die Familien werden wie Körner sein, die verstreut wurden und die nichts mehr einen kann.
        Es wird also eine andere Welt sein
        Wie ein durchgegangenes Pferd wird ein jeder herumirren ohne Halt
        Ohne Führungen in alle Richtungen gehen
        Unglück dem Reiter, der dieses Tier lenkt
        Er wird keine Steigbügel haben und in den Graben stürzen.

        18
        Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
        Werden die Menschen sich nicht mehr dem Gesetz Gottes unterwerfen
        Sie werden das Leben wie ein Reittier lenken wollen
        Sie werden ihre Kinder im Leib ihrer Weiber wählen wollen
        Und die töten, die sie nicht mögen.
        Doch wer wird der Mensch sein, der sich so für Gott hält?
        Die Mächtigen werden das schönste Land und die schönsten Weiber an sich reißen
        Die Armen und die Schwachen werden wie Vieh sein
        Jede armselige Hütte wird ein Gefängnisturm sein
        Die Angst wird sich wie Gift in jedes Herz fressen.

        19
        Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
        Wird es eine dunkle und geheime Ordnung geben
        Ihr Gesetz wird der Haß sein und ihre Waffe das Gift
        Sie wird immer mehr Gold wollen und ihre Herrschaft über die ganze Erde verbreiten
        Und ihre Diener werden untereinander durch den Kuß des Blutes verbunden sein.
        Die Gerechten und die Schwachen werden ihren Regeln gehorchen
        Die Mächtigen werden ihr zu Diensten sein
        Das einzige Gesetz wird das sein, welches sie im Schatten diktiert
        Sie wird das Gift bis in die Kirchen hinein verkaufen
        Und die Welt wandert mit dem Skorpion unter ihren Sohlen.

        20
        Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
        Werden viele Menschen mit verschränkten Armen dasitzen
        Oder sie werden mit leeren Augen umhergehen, ohne zu wissen, wohin
        Denn sie werden keine Schmiede mehr haben, wo sie das Eisen schmieden können
        Und kein Feld mehr, das sie bestellen können.
        Sie werden sein wie ein Samenkorn, das keine Wurzeln schlagen kann
        Umherirrend und entblößt, gedemütigt und hoffnungslos
        Die Jüngsten und die Ältesten oft im Heim
        Es wird ihnen nur noch bleiben, für ihr Heil in den Krieg zu ziehen
        Und sie werden zuerst sich selbst bekämpfen und ihr Leben hassen.

        21
        Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
        Werden die Krankheiten des Wassers, des Himmels und der Erde
        den Menschen treffen und ihn bedrohen
        Er wird das, was er zerstört hat, wiedererstehen lassen und das, was geblieben ist, bewahren wollen
        Er wird vor den Tagen Angst haben, die vor ihm liegen.
        Doch es wird zu spät sein
        Die Wüste wird die Erde überziehen, und das Wasser wird tiefer und tiefer werden
        Es wird an bestimmten Tagen fließen und alles mit sich reißen, wie eine Sintflut
        Seinetwegen wird es für die Erde kein Morgen geben
        Und die Luft wird die Körper der Schwächsten zerfressen.

        22
        Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
        Wird die Erde an mehreren Stellen erbeben und die Städte werden untergehen
        Alles, was ohne den Rat der Weisen gebaut wurde,
        wird bedroht und zerstört werden
        Der Schlamm wird die Dörfer unter sich begraben und der Boden wird sich unter den Palästen öffnen.
        Der Mensch wird starrköpfig sein, denn er ist vom Stolz besessen
        Er wird die Warnung nicht hören, die ihm die Erde immer wieder zuruft
        Feuersbrünste werden die neuen Roms zerstören
        Die Armen und die Barbaren werden trotz der Legionen die verlassenen Reichtümer plündern.

        23
        Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
        Wird die Sonne die Erde verbrennen
        Die Luft wird nicht mehr vor dem Feuer schützen
        Sie wird nur noch ein löchriger Vorhang sein
        Und das brennende Licht wird Augen und Haut verzehren.
        Das Meer wird aufschäumen wie kochendes Wasser
        Die Städte und Flüsse werden begraben werden
        Ganze Kontinente werden verschwinden
        Die Menschen werden sich auf Anhöhen flüchten
        Und sie werden beginnen wiederaufzubauen und vergessen, was geschehen ist.

        24
        Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
        Werden die Menschen Trugbilder zum Leben erwecken können
        Die Sinne werden getäuscht werden, und sie meinen zu berühren, was gar nicht ist
        Sie werden Wege beschreiten, die nur die Augen sehen können
        Und der Traum wird so Wirklichkeit werden.
        Doch der Mensch wird nicht mehr unterscheiden können zwischen dem, was ist, und dem, was nicht ist
        Er wird sich in falschen Labyrinthen verlieren
        Jene, welche die Trugbilder zum Leben erwecken können,
        werden mit dem gutgläubigen Menschen ihr Spiel treiben und ihn betrügen
        Und viele Menschen werden zu unterwürfigen Hunden.

        25
        Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
        Werden die Tiere, die Noah in seine Arche aufgenommen hat
        Nicht mehr in den Händen des Menschen sein
        Der die Tiere nach seinen Willen verändert hat
        Und wer wird sich um ihr nicht enden wollendes Leid kümmern?
        Der Mensch wird jedes Lebewesen so gestalten, wie es ihm gefällt
        Und er wird unzählige davon getötet haben
        Was wird aus dem Menschen werden, der die Gesetze des Lebens verändert hat
        Der aus dem lebenden Tier einen Lehmklumpen machte
        Wird er das Ebenbild Gottes oder das Kind des Teufels sein?

        26
        Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
        muß man um das Kind des Menschen Angst haben
        Gift und Hoffnungslosigkeit werden auf es lauern
        Man wird es nur für sich wünschen und nicht um seinetwillen oder für das Leben
        Es wird gehetzt werden, und manchmal wird man seinen Körper verkaufen.
        Doch selbst jener, welcher von den Seinen beschützt wird,
        Wird bedroht sein, einen toten Geist haben
        Er wird im Spiel und im Trugbild leben,
        das ihn führen wird, denn er hat keinen Meister mehr
        Niemand hat ihn gelehrt, zu hoffen und zu handeln.

        27
        Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
        Wird sich der Mensch für Gott halten, obwohl er nicht mehr sein wird, als bei seiner Geburt
        Er wird immer zuschlagen, überwältigt von Wut und Eifersucht
        Doch sein Arm wird stark sein durch die Macht, die er ergriffen hat
        Als blinder Prometheus wird er alles um sich herum zerstören können.
        Er wird in seiner Seele ein Zwerg bleiben und die Kräfte eines Riesen besitzen
        Er wird mit Riesenschritten voranschreiten und nicht wissen, welchen Weg er nehmen soll
        Sein Kopf wird schwer von Wissen sein
        Doch er wird nicht wissen, warum er lebt und stirbt
        Er wird wie seit jeher der Verrückte sein, der mit den Armen fuchtelt, oder wie das Kind das wimmert.

        28
        Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
        Werden ganze Landstriche Kriegsbeute sein
        Jenseits des römischen Limes und selbst auf dem alten Reichsgebiet
        Die Menschen derselben Städte werden sich gegenseitig die Kehlen durchschneiden
        Hier wird Krieg herrschen zwischen Stämmen und dort zwischen Gläubigen.
        Die Juden und die Kinder Allahs werden nicht aufhören, sich zu bekriegen
        Und die Erde Christi wird ihr Schlachtfeld sein
        Doch die Ungläubigen werden überall die Reinheit ihres Glaubens verteidigen wollen
        Und es werden ihnen nur Zweifel und Macht gegenüberstehen
        Während der Tod überall voranschreitet wie die Standarte der neuen Zeit.

        29
        Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
        Werden viele Menschen vom menschlichen Leben ausgeschlossen sein
        Sie werden keine Rechte, kein Dach und kein Brot haben
        Sie werden nackt sein und nur noch ihren Körper haben zum Verkaufen
        Man wird sie verstoßen weit weg von den Türmen des Überflusses zu Babylon.
        Sie werden bedrohlich knurren in Schuld
        Sie werden ganze Landstriche besetzen und sich vermehren
        Sie werden die Weissagung von der Vergeltung hören
        Und sie werden die hochmütigen Türme stürmen
        Die Zeiten der Invasionen der Barbaren werden gekommen sein.

        30
        Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
        Wird der Mensch in ein undurchdringliches Labyrinth eingetreten sein
        Er wird Angst haben und die Augen schließen, denn er wird nicht mehr sehen können
        Er wird voller Argwohn sein und bei jedem Schritt Furcht empfinden
        Doch er wird vorwärts getrieben, denn es wird ihm keine Rast gewährt werden.
        Die Stimme der Kassandra aber wird laut und stark sein
        Er wird sie nicht hören
        Denn er will immer mehr besitzen, und sein Kopf wird sich in Trugbildern verlieren
        Jene, die sein Meister sein werden, werden ihn betrügen
        Und es wird nur mehr schlechte Hirten geben.

        http://www.j-lorber.de/proph/seher/johannes-von-jerusalem.htm

      • hans-im-glueck says:

        Hallo Tommy,
        vielen Dank für die „ausführlichere Version“.

        Genau darum habe ich meinen Beitrag geschrieben, weil wir mit der Kritik der bestehenden (und bevorstehenden) Zustände zwar einen wichtigen ersten Schritt tun können, aber das ist noch lange nicht der Ausweg.
        Denn wer bemängelt, stellt sich (unbewußt) meist höher als diejenigen, welche für das Kritisierte verantwortlich sind.

        Wichtiger scheint mir, dem jetzigen Wirrwarr Vorstellungen entgegenzusetzen, WAS alles anders sein könnte/sollte – und dann natürlich auch WIE es erreicht werden kann.
        Und da bleibt jeder/m immer der Entschluß, bei sich selbst anzufangen, etwas zu verändern – die Angst ablegen, die Mainstream-Medien weglassen, Dinge die ethisch nicht zu rechtfertigen sind nicht mehr zu tun und so weiter – so wird jede/r sich Schritt für Schritt auf dem eigenen Weg vorwärts bewegen können…

  5. Der 4. Weg says:

    Vielen Dank an Tommy und natürlich auch an den Bloginhaber! Ja, es müssen neue Wege beschritten werden. Oder wenigstens in die Diskussion kommen. Das grosse Problem ist ja heute, dass man ohne Doppelmoral nicht menschenwürdig leben kann. Das Geldsystem ist die Ursache und natürlich auch die Machtmenschen dahinter. Und deswegen ist eine Änderung der Zustände so schwer zu bewerkstelligen.

    Natürlich muss der Impuls für eine gerechtere Welt von Innen kommen. Aber er muss auch in die reale (materielle) Welt durch Taten hineingetragen werden. Hier einige visionäre Anstösse dazu:

    http://www.doktus.de/dok/60910/der-aufbau-des-garten-eden.html

    • hans-im-glueck says:

      Hallo 4.Weg,
      sorry, ich bin noch am Lesen – das „Wildgans-Prinzip“ hatte ich schon mal gefunden und gelesen – es schien recht einleuchtend – genauere Antworten ETWAS später, o.k.? Danke.
      Gruss
      Hans-im-Glück

    • hans-im-glueck says:

      Hallo 4. Weg,
      bin nun endlich zum Lesen gekommen – ein sehr zu empfehlendes Buch!
      Was mich ein wenig nachdenklich macht ist, dass Deine intuitive Arbeit („gechannelt“?) in vielen Konsequenzen (nicht im Sinn und Inhalt!) manchem aus dem NWO-Konzept sehr nahe kommt – kein Geld mehr, Verlaß auf Instinkt und Intuition statt „reinem Verstand“ und einiges anderes – da wird sich jede/r selbst eine eigene Meinung bilden müssen, wie diese Dinge dann auseinander zu halten sind – es wäre auch nicht das erste Mal, dass die NWO-Strategen ihre eigenen Konzepte formal sehr nahe an die „besseren Lösungen“ legen…
      Aber das kann nur gut sein, wenn „die wirklich wichtigen Dinge“ erkannt, gegen Anderes abgewogen und verinnerlicht werden…

      Wie gesagt – ich stehe voll hinter Deinem Konzept und empfehle jedem die drei Bände zu lesen; hier der Hinweis des Autors darauf, zitiert nach „Der Aufbau des Garten Eden“:
      „Zu der Wildgans-Trilogie gehören folgende Bände:
      1. Band, DAS WILDGANSPRINZIP (2009)
      2. Band, DIE DREI MITTEILUNGSKANÄLE GOTTES (2009)
      3. Band, DER AUFBAU DES GARTEN EDEN (2010)
      Alle unbearbeiteten Manuskripte können unter „doktus.de“ kostenlos unter dem jeweiligen Titel abgerufen werden.“

      Nochmals danke für Deine Arbeiten!
      Hans-im-Glück

      P.S. für alle physikalisch-technisch Interessierten noch ein Hinweis auf ein tolles Interview mit Dr. Michael König: http://www.youtube.com/watch?v=FkuxggbsdHo – 43 Minuten, die sich lohnen!

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