Libyen: Ermordung Gaddafis (?) … Perverse Jubelarien und Propagandaschlacht

Es gehörte schon eine Menge Selbstbeherrschung dazu, nicht dem spontanen Impuls nachzugeben, der nach dem Auftauchen der ersten Meldungen über die mutmaßliche Ermordung Muammar Gaddafis in den westlichen Medien in mir erwachte … an dieser Stelle muss in aller gebotenen Deutlichkeit darauf hingewiesen werden, dass es sowohl offiziell als auch inoffiziell bestätigte Informationen gibt, die eine gewisse Hillary Clinton als Ausstellerin eines Mordauftrags (genauer eines „Steckbriefs nach altbekannter Wildwestmanier“ … WANTED! Dead or alive) ausweisen, der kurz vor dem „sensationellen Triumph der Rebellen“ in Sirte (meines Wissens bei einem „Kurzaufenthalt in Tripolis“ am 18.10.) erteilt wurde! Das sollte man in Erinnerung behalten und – zusammen mit allen anderen bekannt gewordenen Kriegsverbrechen der NATO und ihrer offensichtlich von Al Qaida-Leuten befehligten Verbündeten beachten, wenn man sich mit der unverschämten Lügenpropaganda (siehe unten) befasst.

Meine ersten Empfindungen deswegen waren, wie ich unumwunden eingestehen muss, eine Mischung von Zorn, ungläubigem Entsetzen und jäh aufflammendem Mitgefühl, das sich auf die Menschen in Libyen konzentrierte, die – sollte sich die Kernaussage der widersprüchlichen Medienberichte als korrekt erweisen, wofür derzeit leider sehr viel spricht – einer düsteren und kriegerischen Zukunft entgegen gehen.

Bevor ich meinen Kommentar vervollständigen und mit einigen alternativen Beiträgen, die im Laufe der Zeit nach den „Sieg“-Meldungen veröffentlicht wurden,  abrunden werde, möchte ich zunächst einmal den Tenor aufzeigen, der in den westlichen Propagandamedien vorherrscht … ich habe mir nicht die Mühe gemacht, lange zu suchen, da ich (wie immer) davon ausgehe, dass es vollauf genügt, süddeutsche.de und stern.de als repräsentative Beispiele dafür aufzuführen. Mehr von diesem Beitrag lesen