27.01.2019 Holocaust-Gedenktag – Eine kleine Medien- und Meinungsschau

Wieder einmal ist ein Jahr vergangen und (nicht nur, aber doch vor allem) wir Deutschen waren einmal mehr aufgefordert uns der dunkelsten Zeit unserer Geschichte zu erinnern. Entsprechend ist jeder aufgerufen, sich das speziell uns angepasste Büßerhemd des bis in alle Ewigkeit schuldigen Volkes überzustreifen. Das jetzt nur einmal als absolut wertfrei zu verstehende Einleitung zur Betrachtung dessen, was in diesem Zusammenhang die öffentliche veröffentlichte Meinung beherrscht.

Doch bevor wir dazu kommen, möchte ich anhand einiger jederzeit und von jedem nachvollziehbarer Fakten aufzeigen, wie „kompliziert und vielschichtig“ diese Thematik ist …

Dem unvergleichlichen Schicksal der (hauptsächlich?) jüdischen  Opfer der NS-Herrschaft wird weltweit (1) seit dem 60. Jahrestag 2005 gedacht, während er in der BRD durch Proklamation des Bundespräsidenten Roman Herzog bereits am 03.01.1996 eingeführt und auf den 27. Januar (Befreiung des KL Auschwitz durch die Rote Armee …) festgesetzt wurde – ich kann mich noch recht gut daran erinnern, dass es auch im offiziellen Sprachgebrauch früher (nach 1996) nur Holocaust-Gedenktag hieß, sodass es interessant erscheint, genauer zu recherchieren, wann die (zutreffendere …) Neudefinition Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus (2) eingeführt wurde. Für hier und jetzt ist das jedoch nebensächlich.

Unsere „transatlantischen Freunde“ (3) feiern (offiziell, verabschiedet wurde das Gesetz bereits 1978 (4)) seit dem Jahr 1979 ihre „Days of Remembrance“. Ursprünglich (ob dies auch heute noch so ist, entzieht sich meiner Kenntnis) galt dieses Gedenken selbstverständlich in erster Linie  ihrer eigenen herausragenden Befreier-Leistung bezüglich des Konzentrationslagers Dachau (29.04.1945) – das im Gegensatz zu Auschwitz und den anderen, im sowjetischen Machtbereich gelegenen KLs, schon bald nach … Kriegsende? … zur Erforschung freigegeben wurde.

In Israel selbst wird das Gedenken offiziell seit dem 21.04.1951 unter dem Begriff Jom haScho’a (5) und unter Anlehnung an  den jüdischen Widerstand im Warschauer Ghetto (6) (19.04.1943) im Speziellen und darüber hinaus dem Heldentum der jüdischen Untergrundkämpfer im Allgemeinen hochgehalten (zumindest seit es im April 1959 (7) per Gesetzbeschluss allgemein verordnet wurde). – Selbstverständlich wird (ab wann genau, ist mir nicht bekannt, im W.-Artikel zum Holocaust-Begriff kann unter der Rubrik „Shoa“ (8) lediglich erahnt werden, dass man sich eventuell an der Geschichte der jüdischen Erinnerungs- und Forschungsstätte Yad  (9) Vashem (10) orientieren könnte) auch der Holocaust-Opfer (in jedem Fall der jüdischen) gedacht, wenngleich in den gehobenen, ich nehme an vor allem orthodox-gläubigen Kreisen eine gewisse Unentschlossenheit zu herrschen scheint, ob man diese Begriffe wirklich miteinander vergleichen, geschweige denn als „gleichberechtigt“ bezeichnen dürfe. (11)

„Völlig außer der Reihe“ sei hier auch noch auf den Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus (12) hingewiesen, der nach einem am 11.11.1997 einstimmig gefassten Beschluss des Österreichischen Parlaments seit 1998 am 5. Mai (an diesem Tag des Jahres 1945 wurde das KL Mauthausen von den Amerikanern eingenommen) begangen wird. Der Grund dafür ist im oben verlinkten W-Beitrag nachzulesen und lautet: „in Würdigung der spezifischen österreichischen Vergangenheit“ …

Man sieht also, dass bereits die Bestimmung hinsichtlich der zeitlichen Zuordnung der verordneten Gedenkkultur (13) nicht so einfach ist. Noch ungenauer wird die Geschichte, wenn man sich mal mit der Geschichte dieses Begriffes (14) bis hin zur allgemeinen Anerkennung – als (lange) exklusiv dem originären und unvergleichlichen, durch NS-Deutschland begangenen Menschheitsverbrechen gegen die europäischen Juden – auseinandersetzt. – Das wird auch um keinen Deut besser, wenn man, wie Herr Außenminister Heiko Maas (SPD), es sich so einfach macht … aber von diesen ständig wahlkämpfenden, sich wissentlich unaufhörlich weiter vom „unbequemen Volk“ entfernenden und ständig von „rechtsextremem Gedankengut“ (und mehr) bedrohten Politiker-Darstellern ist man es ja wahrlich nicht anders gewöhnt.

Also … Zitat der Artikel-Einleitung des unter 13 verlinkten Artikels:

 „Am Holocaust-Gedenktag wird der 6 Millionen Opfer des Nazi-Rassenwahns gedacht: doch die Erinnerungskultur wird durch Rechte bedroht […]

Zitat Ende.

Nun möchte ich einen (nur weitestgehend) repräsentativen Überblick über die öffentliche (siehe oben) Berichterstattung anbieten, der weniger den nachvollziehbaren – so man denn will – geschichtlichen Hintergrund dieses Tages und der daran geknüpften Erinnerungskultur, sondern ausschließlich die mediale Gegenwart betrifft.

Google-Medienschau von heute 27.01.2019 zum Holocaust-Gedenktag 2019

 

Und dann einer „originär linken“ Wortmeldung eine „extrem rechte“ gegenüberstellen:

Die linke Position:

Januar 2019 Bernd Riexinger

Zum 27. Januar, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, erklärt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:

Am 27. Januar gedenken wir der Vernichtung von sechs Millionen Menschen durch den Faschismus. Die Nazis ermordeten Jüdinnen und Juden, Kommunistinnen und Kommunisten, Gewerkschafterinnen und Gewerkschaften, Homosexuelle, Menschen mit Behinderung, Sinti und Roma, linke Intellektuelle und Andersdenkende.
Das Gedenken an das düsterste Kapitel der deutschen Vergangenheit ist mehr als das Bewahren von Erinnerung. Es ist zugleich Bestandteil gelebter Demokratie. Auschwitz und die Verbrechen der Nazis dürfen niemals in Vergessenheit geraten. Die Machtübernahme der Nazis geschah nicht über Nacht: über Jahrzehnte wurden antisemitische Diskurse geführt und salonfähig gemacht. Die NSDAP wurde von zahlreichen führenden deutschen Großindustriellen und Finanz[??] finanziell hochgepäppelt und gezielt als demokratiefeindliche Massenpartei aufgebaut. Die schleichende Diskriminierung mündete schließlich in offener radikaler Ausgrenzung.
Die Erinnerung verweist alle, die zu Demokratie und der Unveräußerlichkeit der Menschenrechte stehen, zugleich auf die Gegenwart. Um Neofaschismus, Rassismus und Antisemitismus zu bekämpfen, müssen die zivilgesellschaftlichen Strukturen gestärkt und die Orte der Erinnerung erhalten und gefördert werden. Es ist unsere Aufgabe und Pflicht, sensibel, kritisch und wachsam zu sein. Wir dürfen und werden nicht  zulassen, dass Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz unsere freie Gesellschaft vergiften. Die Auseinandersetzung mit dem Faschismus und den Ideologien der extremen Rechten bleibt für DIE LINKE ein entscheidender Punkt im Kampf gegen den Antisemitismus. (15)

Diese keineswegs nur der Kürze geschuldete, sondern schon immer „linke Positionen“ widerspiegelnde Darstellung muss man dem Herrn zugestehen, aber man muss sie nicht als bare Münze hinnehmen. Darüber wurde hier und anderswo aber schon genug geschrieben und heute geht es auch nicht um Einzelheiten, sondern um einen Gesamtüberblick den heutigen Geh-denken-Tag betreffend … deshalb nun also …

Die rechte … wahlweise völkisch-nationale oder wie auch immer sonst … auf jeden Fall „extreme“ Position:

https://www.youtube.com/watch?v=cd6o5_23AX0&t=6s (16)

Einfach mal jegliche Beißreflexe unterdrücken und dem Mann zuhören. Vor allem jenem Teil, den er neben anderen Dingen in den Mittelpunkt und damit zur Diskussion stellt. Danach kann man sich, sofern ein Minimum an unvoreingenommener Wissbegier existiert, auch mal über die „Causa (17) Finkelstein (18)“ und ähnlich gelagerte Fälle von jüdischen „Feindbildern“ der „einzig Anständigen“ informieren, die sich ohne Frage am ärgsten von der Anmaßung eines „tumben Deutschen“ belästigt fühlen werden

Ihr schreit doch immer und in endlos vielen Zusammenhängen nach „Vielfalt“, dann lasst sie endlich auch mal bezüglich nicht extremistischer Ansichten zu! – Wem das zuviel verlangt erscheint, der/die/das sollte sich wenigstens mal mit der Definition von Provokation beschäftigen (siehe unten).

 

Die „Causa Charlotte Knobloch ./. AfD-Fraktion des Bayerischen Landtags – Tatort München und anderswo“

 

Google-Medienauswahl von heute, 27.01.2019 zu AfD-Eklat + Landtag

Auch wenn man sich kaum vorstellen kann, dass dieser Eklat ungehört verhallt sein könnte, soll zunächst einmal aufgezeigt werden, worum es genau geht.

Dazu führe ich die „Süddeutsche.de“, repräsentiert durch den Autor Johann Osel  (Jahrgang 1983) an, der am 23.01.2019 den Artikel Eklat im Bayerischen Landtag: Die AfD entwürdigt das Gedenken an Nazi-Opfer (19) veröffentlichte. Ich hoffe, man kann ihn unter dem angegebenen Link heute noch „am Stück“ lesen. Aber die Einleitung, die ich nachfolgend zitieren möchte, zeigt zumindest die „Stoßrichtung“ des Berichts schon mal recht gut auf.

Bei einem Gedenkakt im Bayerischen Landtag verlässt die Fraktion fast geschlossen den Saal. Der inszenierte Protest zeigt: Die AfD ist solidarisch mit Geschichtsvergessenen und vollkommen kritikunfähig.

Vorausgegangen war der – in jedem Fall fragwürdigen (siehe auch unten, EWK) – Aktion der AfD-Politiker eine Rede von Charlotte Knobloch, in welcher diese die „Verfassungstreue“ der Gesamt-Partei in Zweifel zog … auf die Details gehe ich nicht ein. Es handelt sich dabei definitiv um jene standardisierten Vorwürfe gegen vorgeblich unwiderlegbar identifizierte Geschichtsklitterer und Holocaust-Leugner, Antisemiten und Verschwörungstheoretiker (etc. p. p.), die man allesamt als hinlänglich bekannt bezeichnen kann (argumentative Totschlagkeulen eben, mit denen nicht jeder (angegriffene) Betroffene gelassen umzugehen vermag). Ohne jede Frage eine ebenso platte wie geplante Provokation …

Dazu möchte ich erst einmal anmerken, dass man eine Provokation auch als solche erkennen und sich entsprechend damit auseinandersetzen sollte. Das gilt jedoch nicht nur für den provozierenden und den provozierten Part, sondern auch und ganz besonders für die „Umstehenden“, welche die Auseinandersetzung kommentieren und dem nichts anderes gewohnten Medienkonsumenten politisch korrekt vorgekaut vorsetzen wollen / müssen (mmh, wer weiß das schon so genau?).

Um das etwas genauer darzustellen möchte ich, auch wenn der Beitrag nicht explizit auf die Causa Knobloch/AfD eingeht, den letzten Paukenschlag (20) von Egon W. Kreutzer empfehlen. Er kann sich für Menschen, die den Begriff Provokation und seine exakte Bedeutung nicht so recht einschätzen können, als überaus hilfreich erweisen. Zur Einstimmung hier nur zwei Absätze der Einleitung:

Über den Umgang mit Provokationen

> EWK-Paukenschlag am Donnerstag, 24.01.2019 <

Jede Handlung, jede Aussage, jede Geste, die dazu geeignet ist, die persönliche Integrität eines Menschen oder die Werte einer Gruppe zu diffamieren, ist provokativ.

„Provokation“, zu übersetzen mit „herbeiführen, auslösen, in Gang setzen“, zielt darauf ab, eine Reaktion auszulösen, mit welcher entweder der „Inhalt“ der Provokation durch das Verhalten des Provozierten bestätigt wird, oder der Provozierte sich – ängstlich oder schamhaft – zurückzieht.

Zitat Ende.

Nun zieht der Skandal aber bereits weitere Kreise, wie beispielsweise die „Süddeutsche“ zu berichten weiß.

Süddeutsche.de vom 24.01.2019 (21) Charlotte Knobloch wird nach AfD-Eklat bedroht

Nach eigenen Angaben wird Frau Knobloch, ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, sowie Shoa-Überlebende durch wüste Beschimpfungen, Drohungen und Beleidigungen per E-Mail und Telefon massiv bedroht …

Selbstredend hoffe ich, dass weder in diese, noch in die andere Richtung gewaltsame Übergriffe erfolgen werden – aber wenn sich diese (ebenfalls praktisch vorprogrammierte, da jedes Jahre wieder aufgelegte und aktuell vielfältig instrumentierbare) Debatte in eine eskalierende Gewaltspirale, gleichgültig von wem und aus welchem Grund ausgehend, hinein steigern sollte, könnte sich das sehr leicht als der berüchtigte Tropfen erweisen, der das bereits heftig schwankende Fass (den Zustand unserer Gesellschaft, wie er derzeit beurteilt werden muss!) wenigstens zum Überlaufen bringen kann. Nun kann man darüber spekulieren, ob das nicht eventuell genau die „Reaktion“ sein könnte, die mit der medial aufgepeppten Debatte provoziert werden soll … doch daran möchte ich mich einfach nicht beteiligen. Deshalb schließe ich meinen heutigen Beitrag mit einer ganz anderen „Erinnerungskultur“.

*****

 

Ungeklärte Morde und Terror à la BRD (?)

 

Wenngleich eigentlich (gewiss?) nicht zum Thema passend, auch noch ein Hinweis auf andere, am heutigen Tag veröffentlichte Erinnerungen an einen bislang nicht umfassend aufgeklärten Todesfall (Kriminalfall?) … da er bis heute nichts an Aktualität eingebüßt hat und insbesondere mit Blick auf „weltpolitische Zusammenhänge“ fast so interessant und wichtig ist wie alles rund um die Jahre 1989/90 und die sogenannte Wiedervereinigung. Er und viele weitere passen durchaus auch am heutigen Tag zur aktuellen „Lage der (zum Untergang bestimmten) Nation“.

27.01.2019 T-Online Petra Kelly und Gert Bastian: Wie starb das grüne Spitzenpaar? (22)

Autor: Dietmar Seher; unter dem Artikel angegebene verwendete Quellen:

Artikel in „Focus“ (1993): „Stasi schrieb die Reden“ (23)

Artikel von Alice Schwarzer in „Der Spiegel“ (1993): „Chaos in den Seelen“ (24)

Deutschlandfunk: „Zwei Leichen, viele offene Fragen“ (25)

Eigene Recherche

 

Ähnliche Fälle, zumindest was ihre Wirkung in der Öffentlichkeit und die angeblich intensiven, aber ergebnislosen Ermittlungen betrifft, gibt es allein in der Geschichte der BRD mehr als man glauben mag … Recherchieren Sie selbst zum Thema „Deutscher Herbst“ (26) bis hin zur „Selbstmord Nacht“ (27) in der JVA Stuttgart-Stammheim – deren Auslöser, die Ermordung von Siegfried Buback (28) – 07.04.1977, Generalbundesanwalt am BGH; sowie die gesamte RAF-Thematik (29) sämtlicher „Generationen“ einschließlich der Vorgeschichte (mindestens ab Juni 1967) – Uwe Barschel (30) – 11.10.1987, bis zur „Barschel-Affäre“ (31) Ministerpräsident von Schleswig Holstein – angeblicher Suizid, bis heute „umstritten“; Alfred Herrhausen (32) – 30.11.1989, Vorstandssprecher Deutsche Bank, Täter blieben unbekannt;   Detlev Karsten Rohwedder (33) – 01.04.1991, Präsident der Treuhandanstalt (34), Täter blieben unbekannt; Jürgen Möllemann (35) – 05.06.2003 als geschasster Ex-FDP-Vorsitzender und von berufenen Stellen dem Antisemitismus beschuldigter (siehe „Möllemann-Affäre (36)“) Fallschirm-Selbstmörder ~ präziser: Suizid-Absicht wurde angenommen, aber nie nachgewiesen … damit beende ich die Aufzählung, man kann sie mit etwas Rechercheaufwand jedoch noch weiterführen.

 

Quellen/Links

____________

 

(1) Wikipedia deutsch – Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust https://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Tag_des_Gedenkens_an_die_Opfer_des_Holocaust

(2) Wikipedia deutsch – Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

(3) Wikipedia deutsch – Days of Remembrance https://de.wikipedia.org/wiki/Days_of_Remembrance

(4) Wikipedia deutsch – 4-teilige TV-Mini-Serie „Holocaust – Die Geschichte der Familie Weiss“ von Marvin J. Chomski aus dem Jahr 1978 https://de.wikipedia.org/wiki/Holocaust_%E2%80%93_Die_Geschichte_der_Familie_Weiss – die im Januar 1979 auch in Deutschland aufgeführt wurde; 40 Jahre später = Januar 2019 wurde sie in einigen Dritten Programmen der ARD wiederholt

(5) Wikipedia deutsch – Jom haScho’a https://de.wikipedia.org/wiki/Jom_haScho%E2%80%99a

(6) Wikipedia deutsch – Warschauer Ghetto https://de.wikipedia.org/wiki/Aufstand_im_Warschauer_Ghetto

(7) Wikipedia deutsch – Jom haScho’a, Zitat, am 27.01.2019 dem Abschnitt „Charakteristik“ entnommen (Hervorhebung in Fettdruck vom Autor): „Als sich zeigte, dass der Gedenktag im öffentlichen Leben kaum berücksichtigt wurde, entstanden Initiativen zu einer gesetzlichen Regelung. In der Folge wurde das Gesetz zum Gedenktag an Shoa und Heldentum im April 1959 von der Knesset verabschiedet und zwei Jahre später noch einmal novelliert, wodurch der Tag seitdem den Charakter eines ernsten und nationalen Feiertags hat.“

(8) Wikipedia deutsch – Holocaust Begriff #Shoa https://de.wikipedia.org/wiki/Holocaust_(Begriff)#Shoa

(9) Wikipedia deutsch – Yad Vashem https://de.wikipedia.org/wiki/Yad_Vashem

(10) Startseite Yad Vashem in deutscher Sprache https://www.yadvashem.org/de.html

(11) Wikipedia deutsch – Holocaust-Begriff, Zitat, am 27.01.2019 dem Abschnitt „Shoa“ entnommen: Israel Gutman zufolge stießen beide Begriffe bei den Herausgebern der Enzyklopädie des Holocaust auf Bedenken. Sie hätten sich mehrheitlich knapp dafür entschieden, für den Titel der deutschen Ausgabe Holocaust zu verwenden, weil Shoa „ganz aus der Sichtweise der Opfer stammt und nach der Meinung der Redaktion im Land der Täter nicht gebraucht werden sollte“. Die Webseite Shoa.de teilt die Skepsis: „Sie findet im Deutschen aber nur die Entsprechung ‚Katastrophe‘ o.ä., verliert also ihre Spezifität in der Übersetzung. Außerdem ist es fragwürdig, im Land der Täter einen Begriff zu verwenden, der von Opfern geprägt worden ist und ihre Perspektive reflektiert.“

(12) Wikipedia deutsch – Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus (Österreich) https://de.wikipedia.org/wiki/Gedenktag_gegen_Gewalt_und_Rassismus_im_Gedenken_an_die_Opfer_des_Nationalsozialismus

(13) T-Online (Nachrichtenquelle dpa) vom / abgerufen am 27.01.2009 – „Holocaust-Gedenktag; Maas: Unsere Gedenkkultur bröckelt“ https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_85153684/holocaust-gedenktag-heiko-maas-warnt-unsere-erinnerungskultur-broeckelt-.html

(14) Wikipedia deutsch Holocaust (Begriff) https://de.wikipedia.org/wiki/Holocaust_(Begriff)

(15) PE Nachrichtensammlung, Band 193, Eintrag 10, erhalten am 26.01.2019 per Mail

(16) YouTube-Kanal „Der Volkslehrer“ Tag der Opfer des Nationalsozialismus – Was tun? – veröffentlicht am 24.01.2019; zuletzt aufgerufen am 27.01.2019 https://www.youtube.com/watch?v=cd6o5_23AX0&t=6s

(17) Google-Suchanfrage Finkelstein + Wagenknecht https://www.google.com/search?client=firefox-b&q=finjekstein%2Bwagenknecht

(18) AmSel-Gedanke – „Antisemitismus-Debatte 2010 – Causa Wagenknecht und Norman J. Finkelstein vom 18.02.2010 https://moltaweto.wordpress.com/2010/02/18/antisemitismus-debatte-2010-%e2%80%93-causa-wagenknecht-und-norman-g-finkelstein/ Anmerkung: Leider sind viele der eingebauten Links beinahe neun Jahre nach der Erstveröffentlichung des Artikels nicht mehr aktiv!

(19) Süddeutsche.de 26.01.2019 (Mail-Newsletter) https://www.sueddeutsche.de/bayern/eklat-landtag-afd-knobloch-1.4300628?sc_src=email_506399&sc_lid=57200750&sc_uid=CLJUaCwdm0&sc_llid=20726&utm_medium=email&utm_source=emarsys&utm_content=www.sueddeutsche.de%2Fbayern%2Feklat-landtag-afd-knobloch-1.4300628&utm_campaign=Espresso+am+Morgen+SAMSTAG+26.1.19

(20) Egon W. Kreutzer, Paukenschlag am Donnerstag vom 24.01.2019 „Über den Umgang mit Provokationen“ http://antides.de/ueber-den-umgang-mit-provokationen

(21) Süddeutsche.de via Xing-News.Com „Charlotte Knobloch wird nach AfD-Eklat bedroht“ vom 24.01.2019 http://www.xing-news.com/reader/news/articles/2010277?cce=em5e0cbb4d.%3AcJm42IP_eXv3IvOIRbStAL&link_position=digest&newsletter_id=41147&toolbar=true&xng_share_origin=email

(22) Dietmar Seher auf dem Nachrichtenportal von T-Online, „Petra Kelly und Gert Bastian: Wie starb das grüne Spitzenpaar?“ vom 27.01.2009 https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_85140084/petra-kelly-und-gert-bastian-wie-starb-das-gruene-spitzenpaar-.html

(23) FOCUS Magazin Nr. 17 (1993) – „Gert Bastian: Stasi schrieb die Reden“ vom 26.04.1993 – zuletzt abgerufen am 27.01.2019 https://www.focus.de/politik/deutschland/gert-bastian-stasi-schrieb-die-reden_aid_143948.html

(24) SPIEGEL ONLINE 27/1993 vom 05.07.1993 – Alice Schwarzer über Petra Kelly und Gert Bastian: (Psychogramm einer tödlichen Liebe II) „Chaos in den Seelen“ – zuletzt aufgerufen am 27.01.2019 http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9282883.html

(25) Ulrike Winkelmann am 01.10.2017 auf Deutschlandfunk.de – „Tod von Petra Kelly und Gert Bastian: Zwei Leichen, viele offene Fragen“ https://www.deutschlandfunk.de/tod-von-petra-kelly-und-gert-bastian-zwei-leichen-viele.724.de.html?dram:article_id=397217

(26) Wikipedia deutsch – Deutscher Herbst https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Herbst

(27) Wikipedia deutsch – Todesnacht von Stammheim https://de.wikipedia.org/wiki/Todesnacht_von_Stammheim

(28) Wikipedia deutsch – Siegfried Buback https://de.wikipedia.org/wiki/Siegfried_Buback

(29) Wikipedia deutsch – Rote Armee Fraktion https://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Armee_Fraktion

(30) Wikipedia deutsch – Uwe Barschel https://de.wikipedia.org/wiki/Uwe_Barschel

(31) Wikipedia deutsch – Barschel-Affäre https://de.wikipedia.org/wiki/Barschel-Aff%C3%A4re

(32) Wikipedia deutsch – Alfred Herrhausen https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Herrhausen

(33) Wikipedia deutsch – Detlev Rohwedder https://de.wikipedia.org/wiki/Detlev_Rohwedder

(34) Wikipedia deutsch – Treuhandanstalt https://de.wikipedia.org/wiki/Treuhandanstalt

(35) Wikipedia deutsch – Jürgen Möllemann https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_M%C3%B6llemann

(36) Wikipedia deutsch – Möllemann-Affäre https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_M%C3%B6llemann#Die_M%C3%B6llemann-Aff%C3%A4re_2002/2003

One Response to 27.01.2019 Holocaust-Gedenktag – Eine kleine Medien- und Meinungsschau

  1. Tommy Rasmussen says:

    24.03.2013 – Eine Studie veröffentlicht Vergasungen von jetzt fast 20 Millionen Juden!

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