Was ist Freiheit …

… oder „das“, wofür die Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen (zu) kämpfen (vorgeben)?

Quelle der Grafik via EWK (siehe unten)

 

Gelegentlich passiert es, dass ich – sozusagen – mit der Nase auf ein Thema gestoßen werde, das mich nicht nur schon lange, sondern im Rahmen meiner privaten Recherchen zum Weltgeschehen im Wandel der Zeiten immer wieder beschäftigte. Heute war dies wieder einmal der Fall und es trifft sich meiner Ansicht nach hervorragend, dass der vermittelnde Impulsgeber (zumindest) sehr ähnliche Erfahrungen in dieser Hinsicht gesammelt hat …

Zitat aus einer mir zugegangenen Mail vom heutigen Donnerstag:

Freiheit, das ist ein Begriff, der mich immer wieder beschäftigt. Als ich mit dem heutigen PaD fertig war, fiel mir ein, dass ich dazu vor 11 Jahren schon einmal ein ganzes Buch veröffentlicht habe.

Sie erinnern sich?

Es trug den Titel „Unsere Freiheit – Man kann sich dafür einsetzen“. Es ist heute genauso aktuell wie 2008, doch die Botschaft ist sehr viel dringlicher geworden. Heute schenke ich es allen Lesern dieses Paukenschlages als verlinkte PDF Datei.

Es ist alles sehr komprimiert geschrieben. Lesen Sie also langsam, und geben Sie den Gedanken Zeit, sich in Ihrem Kopf vollständig zu entfalten.

Zitat Ende.

 

Es ist in der Tat so, dass ich mich sehr lebhaft an den ersten Teil des „Freiheitsbuches“ von Egon W. Kreutzer erinnere. Nicht nur, aber unbestreitbar auch wegen des Titels, den er seinem damaligen Ausgangsbeitrag gegeben hatte … „Der Bürgerkriech“ … und damals verarbeitete und diskutierte ich dieses großartige, wenngleich natürlich nicht allgemein akzeptierte Stück eigenständigen und ungebundenen Denkens auch noch in einem kleinen, aber feinen Kreis von gleich bis identisch denkenden und fühlenden Weggefährten.

In der Zwischenzeit ist nicht nur viel Zeit vergangen und waren diverse mehr oder minder schwere persönliche Rückschläge zu verkraften. – Es sind auch etliche Freunde verschwunden … einige wurden von der Zeit und der Unerbittlichkeit des Schicksals allen Vergänglichen dahingerafft, andere wandten sich ab, weil ihnen das „Kämpfen“ nicht schnell genug den erhofften Erfolg einbringen wollte und wieder andere grenzten sich besonders nachdrücklich empört von dem Boten ab, der mit seiner offen verkündeten Überzeugung immer weiter aus dem Rahmen zu fallen drohte, welchen die „über alle Zweifel erhabene Political Correctness“ in einem sich unaufhaltsam mehr verengenden Meinungskorridor absteckte.

 

In gewisser Weise habe auch ich immer wieder mit dem Gedanken gespielt, mich den übermächtigen Tatsachen zu beugen, die man durch das oben kurz umrissene Sammeln von Erfahrungen in allen möglichen Schattierungen über sich ergehen lassen muss. Doch einerseits war der „rebellische innere Schweinehund“, der mich ursprünglich zum vermeintlich absurden Irrsinn des Internetpublizierens getrieben hatte, ein nicht kleinzukriegendes Stehaufmännchen … und zum anderen gab es aber auch immer wieder Impulse wie den oben angedeuteten. Und deshalb möchte ich den aktuellen Paukenschlag am Donnerstag (Nr. 40 / 2019) aus der Feder von Egon W. Kreuzer hier und jetzt dringend zum Lesen und Weiterverbreiten anempfehlen.

 

Der Titel lautet:

Über die Notwendigkeit, die Freiheit zu verteidigen

Da ich wirklich nachdrücklich empfehlen möchte (muss), dass man den Artikel selbst lesen und mit gebotener Sorgfalt auf sich wirken lassen und erst abschließend verarbeiten sollte, möchte ich nur einige wenige Zitate herausgreifen und zur Untermauerung dieser Empfehlung anfügen:

 

Das Gefährliche am Begriff der Freiheit ist seine Subjektivität.

Freiheit kann man nicht messen, Freiheit kann man nicht besitzen, man kann sie daher auch weder rauben, noch gewähren, denn Freiheit ist eine Empfindung, ein Gefühl, kein Ding, sondern nur ein Name für einen höchst molluskenhaften* Cluster emotionaler Wallungen.

 

Dieses Faktum kann man sicher auch weniger „mystisch-akademisch“ darstellen, in dem man beispielsweise an die häufig und in der Regel eigenwillig nach dem jeweiligen Gusto zitierten / rezipierten Worte von Rosa Luxemburg bezüglich „Meinungsfreiheit“ (Freiheit ist immer Freiheit des anders Denkenden) erinnert, ihn richtig zu verstehen versucht und das Ergebnis dann mit der Definition von Freiheit vergleicht, die sich heute mehr und mehr durchsetzt …

* den von EWK verwendeten Begriff konnte ich im ersten Moment nur mit dem aus der Biologie stammenden Bezeichnung eines Tierstamms von Gewebetieren (Weichtiere => Mollusken) verbinden, aber nach einer kurzen Internetrecherche bin ich auf eine auch für den weniger „interpretatorisch interessierten“ Zeitgenossen auf eine nachvollziehbare Erläuterung gestoßen … „anempfinden“ (Erklärung laut „Wiktionary“)

 

Des Weiteren geht EWK auch auf das Phänomen eines „kranken Wertekanons“ ein, wie wir ihn seit wenigstens 50 Jahren in unserer Gesellschaft immer stärker zutage haben treten sehen …

 

Warum finden wir in den Familien sehr oft die Konstellation, dass die Großeltern sich besser mit den Enkeln verstehen, und umgekehrt, die Enkel sich besser mit den Großeltern verstehen, als mit der Generation dazwischen?

Es ist der Effekt des individuellen Kampfes um die Durchsetzung eigener Regeln, der zwischen Eltern und Kindern, – genetisch gesteuert – zwangsweise zweimal ausgetragen werden muss […]

[…] Ist der Wertekanon gesund, wird sich darin Nachsicht für die Torheit der Jugend ebenso finden, wie Respekt für die Leistung der Produktiven und die Erfahrung der Alten […]

[…] Ist der Wertekanon krank, dann liegen die Generationen im Krieg und der Freiheitsbegriff der Gesellschaft wird zerstört […]

 

Meiner Ansicht nach ist das eine sehr exakte Beschreibung des tatsächlichen Generationenproblems, durch welches (nicht zuletzt flankiert durch die angeblich „niemals stattgefundene“ Umerziehung) die „Gemeinschaft des deutschen Volkes“ über die letzten 5 – 6 Jahrzehnte in eine „Gesellschaft der Bevölkerung“ umgewandelt wurde. Im Zuge dieser sukzessiven „politisch korrekten Metamorphose“ wurde immer mehr und nachhaltiger zerstört, was lange vor NSDAP und Hitler einmal „typisch deutsch“ gewesen war (was nicht gleichbedeutend damit sein muss, dass all dies auch uneingeschränkt gut gewesen wäre – aber offensichtlich gut und bedeutsam genug, damit zahllose Geistesgrößen „unserer Feinde“ ~ im Inneren wie im Äußeren ~ es für dringend erforderlich erachteten, jegliche Erinnerung daran vollständig auszumerzen …). Den Versuch der abschließenden Vollendung dieses Bestrebens erleben wir seit wenigstens 30 Jahren, in jedem Fall aber unübersehbar seit 2015 hautnah mit.

 

Und zum Abschluss noch eine absolut entscheidende Frage, ihre nähere Untersuchung, sowie eine dringend und voller Inbrunst zu unterstützende Empfehlung des Autors dieses Paukenschlags:

 

Über die Notwendigkeit, die Freiheit zu verteidigen

Verteidigen ist etwas anderes als verteidigungsbereit zu sein. Sonst würde der Artikel auch heißen: „Über die Notwendigkeit, die Freiheit verteidigen zu können“.

Die Feststellung der akuten Notwendigkeit, die Freiheit zu verteidigen, setzt einen Angriff auf die Freiheit voraus.

Frage: Werden wir, wird unsere Freiheit angegriffen? […]

[…] Verteidigen heißt kämpfen. Abwehrend kämpfen, zurückdrängend kämpfen, aber kämpfen!

Die Verteidigung der Freiheit besteht ganz grundsätzlich im frühestmöglichen Eintreten für die Bewahrung von gemeinsamen Werten. Doch leider bleiben viele einfach untätig auf der Couch, wenn es heißt: „Wehret den Anfängen“.

Daher komme ich zu dem Schluss, dass die Zeit der Anfänge längst Vergangenheit ist […]

[…] Sie meinen, das geht heute nicht mehr.

Sie glauben, man könne doch nicht einfach den Wert alter, überkommener Werte verteidigen? Wie steht man da denn da, vor allen anderen? Da macht man sich doch nur lächerlich …

Sehen Sie, das meine ich, wenn ich schreibe: „Verteidigen heißt kämpfen.“ […]

[…] Ich glaube, dass es immer noch eine große Mehrheit gibt, die gerne diesen Kampf um unsere Freiheit kämpfen würde. Leider haben die Angehörigen dieser Mehrheit den Kontakt untereinander und damit die Gewissheit, immer noch Mehrheit zu sein, unter dem Diktat der political correctness verloren.

Die Devise heißt daher:

Aufstehen! Flagge zeigen! Freunde finden.

 

Ende der Zitate und der bescheidenen Kommentierung meinerseits … es ist an der Zeit, dass man sich ernsthaft mit diesem Thema und allen direkt damit verknüpften Faktoren auseinandersetzt. Nicht zuletzt, um jedwede künstlich generierte und seit Ewigkeiten gegen echte Andersdenkende eingesetzten Spaltungsversuche zu überwinden und all das, was ohne Frage und im positivsten denkbaren Sinne „der Konservierung“ wert ist, gegen den unwiderruflichen Untergang zu verteidigen … die Freiheit, die – in einem allgemeingültigen Sinne – zu erringen wäre, käme bei einem erfolgreichen Verfolgen dieses von jeglichem religiösen, ideologischen oder sonstigen Dogmatismus gereinigten Bestrebens beinahe wie von selbst

Am Ende noch der Link zu dem angekündigten Geschenk, der sich auch am Ende des Paukenschlags findet und aufrufen lässt:

 

Unsere Freiheit

 Man kann sich dafür einsetzten © EWK 2008

2 Responses to Was ist Freiheit …

  1. Hat dies auf Der Geist der Wahrheit rebloggt und kommentierte:
    Ausführlich erklärt !!

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