Menschheits- und Weltgeschichte im Zeichen von Babylonischer Verwirrung

Wenn man sich – soweit dies möglich ist – objektiv-kritisch mit der Weltgeschichte beschäftigt, wird man früher oder später unweigerlich mit der Erkenntnis konfrontiert, dass man bei diesem Studium „ziemlich allein gelassen“, respektive durch allerlei gezielt erzeugte Irrungen und Wirrungen behindert wird. Wer sich davon nicht abschrecken und/oder entmutigen lässt, wird nach einer Weile allerdings auch davon überzeugt, dass diese Hindernisse in ihrer vielfältigen Erscheinungsform auch gar keinem anderen Zweck dienen, als eigenständiges Denken zu unterbinden und – was noch wichtiger und leider auch fataler ist – den Menschen ihre Erinnerungen (Vergangenheit = Kultur, Geschichte, Sprache etc.) zu rauben. Dafür wird vor allem ein „Geschichtsbild“ an deren Stelle gesetzt, das über buchstäblich unvorstellbar lange Zeit erschaffen und den gewünschten Entwicklungen mittels „Korrektur und Aktualisierung“ immer wieder angepasst und unterstellt wurde … George Orwells 1984 lässt schön grüßen …

In diesem letzten Artikel meiner „finalen Trilogie“ möchte ich nun versuchen, meine Interpretation der Menschheits- und Weltgeschichte zusammenzufassen und Menschen, die sich dazu noch keine eigene (abschließende?) Meinung gebildet haben oder daran interessiert sind, ihr Weltbild durch das Studium anderer Meinungen neu zu justieren, als letzten Denkanstoß anzubieten. – Mehr verfolge ich mit meinem Internet-Schreiben bekanntlich nicht – aber auch nicht weniger.

Beginnen möchte ich mit der anmaßenden Fragestellung, ob man das untenstehende Bild nicht wirklich als eine perfekte Darstellung der Machtverhältnisse auf unserem Globus definieren könnte?

[Diese vom Palästina-Portal (© Erhard Arendt) entliehene und schon einmal verwendete Grafik möchte ich sozusagen als „grafisch formulierte Zwischenfrage“ voranstellen]

Meine Antwort darauf, frei nach „Radio Eriwan“: im Prinzip ja, aber …  es fehlt ein Element, um die Grafik als eine perfekte Wiedergabe des Machtgefüges im Wandel unserer Zeit und Gesellschaft erscheinen zu lassen … die Schnüre, welche erahnen lassen, dass alles und jeder in unserer Welt nur eine zugewiesene Rolle im perfiden Marionettentheater der selbsternannten Elite spielt – und zwar nach einem gut 2.600 Jahre alten Drehbuch! Mehr von diesem Beitrag lesen