Spaltung durch Dogmen, Mythen und Propaganda – Teil 1

Nicht nur in Anlehnung an den zuletzt veröffentlichten Beitrag, sondern vielmehr als aus meiner Sicht dringend gebotene Ergänzung dazu möchte ich ein „schon oft durchgekautes“ Thema noch einmal … eventuell letztmalig … aufgreifen und Ihrer geschätzten Aufmerksamkeit anempfehlen. Gemeint ist das anscheinend nach wie vor ignorierte oder einfach unterschätzte Problem mit der eingeschränkten oder selektiven Wahrnehmung.

~**~

›šVorab, aus ebenso aktuellem wie tragischem und ebenfalls radikal spaltendem Anlass … Der Anschlag in Halle1), der am Mittwoch nach derzeitigem Kenntnisstand zwei Todesopfer gefordert hat, ist unbestreitbar ein ernstzunehmendes Thema2), das mantunlichst nicht relativieren sollte3) – gleichgültig in welcher Weise und mit welcher Intention auch immer! Weshalb der Autor des oben verlinkten Artikels zusammenfassend auch überaus korrekt konstatiert … ich zitiere es deshalb auch komplett: Mehr von diesem Beitrag lesen

Meine Meinung: Schattenwissenschaft als Feigenblatt der Macht …

… und andere Formen der Verhinderung von Konsens zugunsten permanenter Spaltung

Es ist mir nicht bekannt, ob die von mir für diesen Artikel kreierte Wortschöpfung in irgendeinem anderen als diesem (1) Zusammenhang schon einmal verwendet wurde. Doch letztendlich spielt das allenfalls eine „urheberrechtlich relevante“ Rolle. Sollte sich also irgendjemand in seiner geistigen Urheberschaft verletzt fühlen, möge er mir dies – möglichst fundiert begründet – mitteilen. Ich werde den an sich perfekt passenden Begriff dann gerne entfernen und alternativ zu ersetzen wissen.

 

Mir ist es auch nicht so wichtig, meine öffentlich dargestellte Meinung, einschließlich der für die Argumentation ausgewählten Begriffe zur alleinigen Grundlage einer konstruktiven Diskussion zu erklären. Dass ich sie nie als der „Wahrheit und Weisheit letzten Schluss“ hinzustellen versucht habe, sollte jedem aufgefallen sein, der meine Texte sorgfältig liest. Worum es mir hingegen schon „ein wenig“ geht und gehen muss, ist die Forderung, jegliche Begriffe nicht nur mehr, sondern ausschließlich nach ihrer ursprünglichen Bedeutung zu verstehen und entsprechend anzuwenden. Das eingehender zu erläutern erspare ich Ihnen und mir aus dem oben angedeuteten Grund. In allen Artikel dieser und anderer von mir oder unter meiner Mitwirkung betriebener Seiten tritt dieses Ansinnen immer wieder und unveränderlich zutage.

Worum es mir definitiv geht und auch gehen muss ist die viel besungene, aber selten wirklich entschlossen verfolgte Schaffung eines gemeinschaftlich getragenen und einer umfassenden Aufklärung [wenigstens im Sinne von Gegenöffentlichkeit], wobei der berühmt-berüchtigte Begriff des kleinsten gemeinsamen Nenners der Ausgangspunkt sein muss, von dem aus jeder dann durchaus individuell, aber dennoch der gemeinsamen Sache dienend, sein jeweiliges „Kernengagement“ voranbringen kann. Diesem Zweck diente die „Rückkehr“ meiner Meinungsäußerungen – und auch wenn ich zwischenzeitlich einsehen musste, dass meine diesbezüglichen Hoffnungen heute noch genauso wenig auf „Gegenliebe“ stoßen wie vor anderthalb Jahrzehnten, als ich im realen Leben versuchte, etwas derartiges anzuregen und alles, was ich darin als erreichbar bezeichnete, in jeder mir möglichen Weise vorzuleben … Also werde ich dieses Bestreben hiermit aufgeben, aber deshalb noch lange nicht resignieren und erneut, diesmal dann für immer verstummen. Mehr von diesem Beitrag lesen

Was nutzt SELEKTIVE GEGENÖFFENTLICHKEIT … was soll und kann sie bewirken?

Hallo, liebe Leute … ich vermute mal, dass sich – soweit mein „erzwungenes Lebenszeichen wider besseres Wissen“ überhaupt registriert werden sollte – der eine oder andere unter Ihnen fragen wird, warum ich mich jetzt auf einmal – nach gut sechs Jahren „Abwesenheit“ – plötzlich wieder melde. Falls dem so sein sollte, möchte ich darauf in aller Kürze und nicht zu viel „Privatschicksal“ zur Schau stellend eine Antwort geben.

Sie lautet zunächst einmal, dass ich lesend, beobachtend, fühlend und denkend nie wirklich weg gewesen bin. Ich musste mich jedoch vollständig zurückziehen, da mein Körper mir mit letztmöglicher Eindringlichkeit bewusst gemacht hatte, dass es Wichtigeres im Leben gibt, als sich beim permanenten Anrennen gegen Windmühlenflügel zu verausgaben. Eigentlich ist unser Leben für ein solches Engagement schlicht und ergreifend zu kurz und das Bestreben, durch das Werben für mehr menschliches Miteinander eine ausreichend breite Basis für den nicht nur konstruktiven, sondern auch strikt zielorientierten Widerstand gegen elitäre Weltherrschaftsallüren zu schaffen, zeitigte bislang einfach zu wenig dauerhaft verwertbaren Erfolg.

Darauf, dass dabei die Tatsache des „Wettbewerbs“ von zu vielen Denk- und Interpretationsweisen und ein sich daraus entwickelnder Dauerkrieg der jeweiligen Protagonisten aller gängigen ideologischen Denkschulen auch eine nicht wegzurationalisierende Rolle spielt, hatte ich in meinen zurückliegenden Arbeiten als publizierender „mahnender Zeigefinger“ mehr als einmal hinzuweisen versucht …

Doch sei’s drum … Fakt ist und bleibt, dass ich nun einmal so bin wie und was ich bin – ein überzeugter, mich keinerlei Ideologie (wie auch immer definierten Ismen) unterwerfender und absolut friedens- und harmoniebefürwortender Mensch … das „zwingt“ mich nun dazu, wenigstens einmal Gebrauch von dem jedem denkenden und fühlenden Wesen innewohnenden Überdrückventil zu machen. Einfach, um die über die zurückliegenden Monate und Jahre angestauten Gedanken und Empfindungen abzubauen und den entstandenen Überdruck nicht restlos in den tief- und dunkelroten Bereich ansteigen zu lassen. Das bin ich mir einfach schuldig und hoffe damit wenigsten den einen oder anderen ähnlich empfindenden Menschen erreichen und in seinem eventuell vergleichbar gelagerten Dilemma unterstützen zu können.

Dass ich dadurch in Bezug auf die Beantwortung der aufgestellten Frage tatsächlich eine Antwort liefern und mit dieser ein Umdenken – insbesondere – der von mir angesprochenen alternativen Medienschaffenden initiieren könnte, erwarte ich selbstredend nicht wirklich …

 

~**~

 

Worum es eigentlich geht …

 

Um den eher vage gehaltenen Titel gleich zu Beginn des Beitrags klarer zu definieren: es geht mir um die Arbeit und die Wirkung verschiedener, von mir bevorzugt frequentierter und wegen ihrer Arbeit auch meistens geschätzter Internetpublizierender sowie viele entweder von diesen eingebundene oder „selbstständig tätige“ Buchautoren. Der Art meines Beitrags ist es geschuldet, dass ich meine nicht feindselig sondern bestenfalls denkanregend gemeinte Kritik in erster Linie an diejenigen darunter richte, welche bevorzugt oder ausschließlich das Multiplikationsmedium Internet nutzen.

Mehr von diesem Beitrag lesen

Gastbeitrag H-i-G: Ein „Kochrezept“

Sehr geschätzte Leserinnen und Leser der Meckerecke,

dankbar und gerne nehme ich die Gelegenheit wahr, die „Zeit zwischen den Jahren“ und die meinerseits eingelegte Schaffenspause mit einem weiteren Gastbeitrag von „Hans-im-Glück“ zu überbrücken.

Da der folgende Beitrag definitiv für sich selbst sprechen soll, möchte ich als Einleitung auch nur darum bitten, den gewählten Titel nicht wörtlich zu nehmen und/oder falsch zu verstehen. Die Gedanken, welche sich H-i-G sozusagen für uns alle gemacht und in erklärende Worte gefasst hat, passen absolut zur „Stoßrichtung“ aller anderen auf dieser Seite veröffentlichten Beiträge … nur dass sie die Angelegenheit, um die es in erster Linie geht (oder gehen sollte) sehr viel grundsätzlicher und um allgemeine Verständlichkeit bemüht behandeln.

Insofern bitte ich um die in jedem Fall verdiente Aufmerksamkeit und hoffe, dass das konzentrierte Lesen des Artikels bei dem einen oder der anderen Leser/in schon einen kleinen „Aha-Effekt“ wecken und dadurch zum Verfolgen der zur Verfügung gestellten „Anleitung“ inspirieren wird.

MfG

Ihr Adalbert Naumann Mehr von diesem Beitrag lesen