Babylonische Verwirrung IV – Revolutionäres Psychopathen-Domino an allen Fronten

Zu diesem Artikel (der Titel spukte mir schon etwas länger durch den Kopf herum) inspirierten mich einige Kommentare, die zu meinen letzten Beiträgen eingegangen sind – und leider auch die aktuelle Eskalation im Syrien-„Konflikt“. – Die unten stehende Grafik, die ich mir wieder einmal bei „Dee’s Illustrations“ ausgeliehen habe, ist hinsichtlich der „wankenden, stürzenden und andere mitreißenden Steine“ (Staaten) zwar nicht ganz auf der Höhe der Zeit …

Grafik-Quelle

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… und bildet auch nur eine der von mir gemeinten Fronten ab, an denen seitens der „unsichtbaren Nation“ und ihrer zahllosen aktiven Marionetten mit Krisen aller Art und Kriegstreiben gezündelt wird … trotzdem eignet sie sich meiner Ansicht nach perfekt als optischer Mittelpunkt dieser Einleitung. Mehr von diesem Beitrag lesen

Kommentierte Medienschau EXTRA zu Eskalation in Syrien

An diesem Beispiel kann man wieder einmal gut nachvollziehen, wie schnell einen die Realität des eskalierenden Irrsinns überrollen kann. Während ich die (angesichts dessen, was derzeit – überraschender Weise? – in Syrien geschieht) doch relativ belanglose dritte Ausgabe meiner Medienschau zusammenstellte und veröffentlichte, ist es zwischen der Türkei und Syrien zu einer Kettenreaktion der Gewalt gekommen, die das Potential eines Initialfunkens für eine von jetzt auf gleich außer Kontrolle geratenden kriegerischen Eskalation im Nahen und Mittleren Osten in sich trägt.

Bevor ich meinen individuellen Kommentar dazu abgebe, der mir schon von der ersten Konfrontation mit den ersten, am späten gestrigen Abend über die Nachrichtenticker gelaufenen Nachrichten spontan in den Sinn kam, hier einige offizielle Pressemitteilungen. Da diese größtenteils von der bereits hinlänglich bekannten Qualität sind und relevante Sachverhalte (größtenteils) verschweigen, füge ich dann noch eine Auswahl an (12:00 Uhr) auf die Schnelle zusammengesuchten alternativen Darstellung an. Mehr von diesem Beitrag lesen

Noch einmal zu Libyen … westliche Meinungsmacher feiern Mord und Scharia als Befreiung

Zunächst war ich überzeugt, dass mein letzter Artikel dieses Thema aus meiner Sicht vollständig abgedeckt hätte und jede weitere Analyse/Wortmeldung überflüssig wäre. Doch nachdem ich die jüngsten Meisterwerke westlicher Medienschaffender dummerweise nicht ignoriert habe, sehe ich das nun anders.

Andererseits habe ich dem, was ich am Freitag geschrieben und veröffentlicht hatte, eigentlich wirklich nichts mehr hinzuzufügen … was zum Glück auch nicht notwendig ist, da genug andere Menschen den Durchblick und Mut bewiesen haben, die unerträgliche Medienpropaganda mit klaren, unmissverständlichen Worten zu kontern.

Diese Stimmen, die meine eigenen Gedanken zumindest weitestgehend formulieren, an meine Leserschaft weiterzuempfehlen und damit Solidarität mit den Autoren, vor allem aber mit den „befreiten Libyern“  auszudrücken, ist für mich deshalb ebenso sehr Selbstverständlichkeit wie aufrichtiges Verlangen.

Erneut möchte ich zunächst einige Beispiele für die normale Medienberichterstattung als Vergleichsmöglichkeit anbieten und dann Beiträge empfehlen, die uns die Dinge so zeigen, wie man sie sehen und empfinden muss … wenigstens Letztere sollte man lesen, um der Gefahr zu entgehen, im Tosen der Lügen unterzugehen und neben der Fähigkeit zum menschlichen Empfinden auch noch den Bezug zur Wirklichkeit jenseits von Lüge und Propaganda zu verlieren. Mehr von diesem Beitrag lesen

Libyen: Ermordung Gaddafis (?) … Perverse Jubelarien und Propagandaschlacht

Es gehörte schon eine Menge Selbstbeherrschung dazu, nicht dem spontanen Impuls nachzugeben, der nach dem Auftauchen der ersten Meldungen über die mutmaßliche Ermordung Muammar Gaddafis in den westlichen Medien in mir erwachte … an dieser Stelle muss in aller gebotenen Deutlichkeit darauf hingewiesen werden, dass es sowohl offiziell als auch inoffiziell bestätigte Informationen gibt, die eine gewisse Hillary Clinton als Ausstellerin eines Mordauftrags (genauer eines „Steckbriefs nach altbekannter Wildwestmanier“ … WANTED! Dead or alive) ausweisen, der kurz vor dem „sensationellen Triumph der Rebellen“ in Sirte (meines Wissens bei einem „Kurzaufenthalt in Tripolis“ am 18.10.) erteilt wurde! Das sollte man in Erinnerung behalten und – zusammen mit allen anderen bekannt gewordenen Kriegsverbrechen der NATO und ihrer offensichtlich von Al Qaida-Leuten befehligten Verbündeten beachten, wenn man sich mit der unverschämten Lügenpropaganda (siehe unten) befasst.

Meine ersten Empfindungen deswegen waren, wie ich unumwunden eingestehen muss, eine Mischung von Zorn, ungläubigem Entsetzen und jäh aufflammendem Mitgefühl, das sich auf die Menschen in Libyen konzentrierte, die – sollte sich die Kernaussage der widersprüchlichen Medienberichte als korrekt erweisen, wofür derzeit leider sehr viel spricht – einer düsteren und kriegerischen Zukunft entgegen gehen.

Bevor ich meinen Kommentar vervollständigen und mit einigen alternativen Beiträgen, die im Laufe der Zeit nach den „Sieg“-Meldungen veröffentlicht wurden,  abrunden werde, möchte ich zunächst einmal den Tenor aufzeigen, der in den westlichen Propagandamedien vorherrscht … ich habe mir nicht die Mühe gemacht, lange zu suchen, da ich (wie immer) davon ausgehe, dass es vollauf genügt, süddeutsche.de und stern.de als repräsentative Beispiele dafür aufzuführen. Mehr von diesem Beitrag lesen

Meine Meinung: Der Wahnsinn des Systems existiert und wird zunehmend sichtbarer

Obwohl ich zurzeit mit anderen, sozusagen banal weltlichen und vorrangig alltäglichen privaten Dingen ausgelastet bin, konnte ich mich dem Eindruck der „aktuellen Nachrichten“ in den letzten Tagen schwerlich entziehen. Aus dem, was ich also eher im Vorübergehen aufgeschnappt und erst im Nachhinein verarbeitet hatte, wurde ich zu der im Artikeltitel geäußerten Feststellung genötigt.

Doch sie ist keineswegs „neuen Erkenntnissen“ entsprungen, sondern basiert vielmehr auf aktuellen Berichten, die eine schon vorher gefasste Meinung und die dafür verantwortlichen Faktoren zusätzlich untermauert. Das möchte ich im nachfolgenden Artikel begründen und belegen … ich benutze dabei erneut externe Informationen, welche die Darlegung meiner Argumentation erleichtern und zugleich dazu beitragen sollten, den Umstand hervorzuheben, dass zu einer authentischen Einschätzung des Weltgeschehens nicht nur ein umfassend ungebundenes Denken, sondern vor allem auch eine offene und möglichst vorurteilsfreie Betrachtungsweise notwendig ist.

Dabei sollte man nicht ausschließlich, aber eben auch beachten …

Man kann sich auf Unvorhersehbares nur vorbereiten, indem man versucht, aufgeschlossen und unvoreingenommen zu bleiben – ein außerordentlich schwieriges Unterfangen, selbst beim besten Willen der Welt. Ein vollkommen offener Verstand müsste leer sein, und Freiheit von allen Vorurteilen und vorgefassten Meinungen ist ein unerreichbares Ideal.

Arthur C. Clarke, britischer Science-Fiction-Schriftsteller „2001: Odyssee im Weltraum“  1917 – 2008

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Von Wasserprivatisierung und anderem gefährlichen Schwachsinn

(Auch wenn der Artikel logischerweise nicht mehr so ganz aktuell ist, bleiben die Kernaussagen davon doch weitestgehend unbetroffen)

Lassen Sie mich mit einem geflügelten Wort von Warren Buffett beginnen, meines Wissens zwei Jahre vor „Ausbruch der Weltwirtschaftskrise“ kreiert, das da lautet:

Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.“

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