Pulverfass Nahost vor dem Hintergrund des ägyptischen Massenaufstands

Bevor man sich der angedeuteten Fragestellung zuwendet, sollte man zunächst einmal festhalten, dass es gefährlich ist, die vermeintliche Revolution als „anti-westlich“ einzuschätzen. Das habe ich aus diversen Kommentaren, natürlich insbesondere bei Mainstream-Medien heraus gelesen und halte es mindestens für absichtliche Augenwischerei. Ganz unabhängig davon, ob nun etwas dran ist an den „Wikileaks-Behauptungen“, der „Regime-Change“ sei von den US-Amerikanern bereits seit 2008 vorbereitet worden, muss man schlicht und ergreifend die „wirtschaftlichen Konsequenzen“ im Auge behalten, die einer eventuell eintretenden vollständigen Eskalation der Geschehnisse so sicher folgen würden wie das berüchtigte „Amen in der Kirche“ (vor allem in Sachen Erdöl!). Gerade die glorreiche USraelische Staats- und Militärgeschichte sowie deren Auswirkung auf die „Rohstoffmärkte der Welt“ sollten als symbolisch mahnend erhobener Zeigefinger in Erinnerung gerufen werden.

Insofern ist es meiner Ansicht nach nicht nur voreilig, sondern vor allem kontraproduktiv, mit seinem Denken und Argumentieren auf dieselbe Linie einzuschwenken, die auch von den westlichen „Qualitätsmedien“ verfolgt wird. Man kann derzeit nur beobachten und versuchen, die nach und nach zum Vorschein kommenden Fakten im Zusammenhang mit der geopolitischen Entwicklung zu analysieren. Dazu muss man auch angesichts dessen dringend raten, was ich nachfolgend als Meinungsäußerung nach dem bewährten Muster der eingebetteten Leseempfehlungen von meiner Rundreise durchs Internet zum Besten geben möchte.

Außerdem weise ich auch noch darauf hin, dass es in diesem Artikel mitnichten nur um das Thema geht, welches der Titel des Beitrags umreißt! Mehr von diesem Beitrag lesen

Meine Meinung: Eingeschränkte Wahrnehmung III – oder: Dialektik auf allen Ebenen

Es ist schwerlich zu übersehen, dass sich die Zahl der „Verwerfungen“ – nicht nur im Internet, aber vor allem hier, weil es am „öffentlichsten“ ausgetragen wird – immer mehr häuft und die vorgeblich verfolgten Ziele nicht nur zwischen die Mühlsteine unterschiedlicher Definitionen oder Auslegungen geraten. Immer häufiger artet das in regelrechte Kleinkriege aus, bei denen das eigentliche Thema zur Randerscheinung reduziert wird.

Das Phänomen lässt sich aber keineswegs nur bei den „kritischen Internetakteuren“ beobachten, sondern es hält auch immer mehr Einzug in eine an und für sich gute Berichterstattung. Wie das insgesamt gemeint ist, möchte ich in diesem Artikel an den Themen „Tunesien“, meinem „Lieblingsthema Verschwörungstheorie“ und dem zuletzt schon einmal aufgegriffenen Thema „Debatte um den richtigen Lösungsansatz für den Nahostkonflikt“ darlegen.

Jene Machtdialektik, die in vielen meiner vorausgegangenen Artikel behandelt wurde, wird dabei bewusst außer Acht gelassen, weil sie weit weniger bedeutsam als jene ist, die an der Basis wider besseres Wissen gehegt und gepflegt wird. Mehr von diesem Beitrag lesen

Was halten Sie von einer Revolution … beginnend in den Köpfen und Herzen?

Dieses Thema hatte ich in einem früheren Beitrag – genauer im Kommentarbereich des Gastbeitrags bei „Paulinchen“ – schon einmal angerissen. Übernommen hatte ich die über den Grundgedanken hinausgehende Idee bei einem meiner „Heimatblogs“ – AmSeL-Gedanke Plus. – Als dann bei meinem letzten Artikel ein Kommentator fragte, was ich mit meiner „Meckerecke“ denn gegen die bekannten Missstände unserer Zeit und Gesellschaft ausrichten zu können glaube, fasste ich den anmaßenden Gedanken, dieses Thema aufzugreifen und nochmals in meinen eigenen Gedanken. Gefühlen und Worten zu verarbeiten.

Um Ihnen und mir eine übermäßig lange Vorrede zu ersparen, möchte ich eingangs auf diesen Artikel des Kollegen Moltaweto verweisen, den er am 23. März dieses Jahres geschrieben und veröffentlicht hat. Es lohnt sich, diesen Blog eingehender zu durchforsten, da dort viele Ideen, Anregungen und Appelle veröffentlicht wurden, die in dieselbe Richtung weisen … bisher leider ohne eine entsprechende Resonanz und demzufolge auch ohne jede positive Entwicklung auszulösen. – Nun denke ich ganz gewiss nicht, dass mir dabei mehr Erfolg beschieden sein könnte, aber ich halte den Denkansatz für zu wichtig, um ihm nicht öffentlich zu folgen, nachdem er mich nun schon einmal infiziert hat. – In diesem Artikel werde ich erst einmal versuchen, eine vernünftige Diskussionsbasis zu schaffen (man muss das Rad schließlich nicht fortwährend neu erfinden wollen). Im weiteren Verlauf – falls eine wie auch immer geartete nennenswerte Reaktion erfolgen sollte – könnte ich mir für die weiterführende und ggf. sogar vertiefende Behandlung der Thematik durchaus Kooperationen mit „altbekannten“, aber auch mit interessierten neu hinzukommenden Partner/innen vorstellen. Mehr von diesem Beitrag lesen

Was ist der Grund für den Zustand unserer Welt und Gesellschaft?

Menschenverachtende Arroganz der Eliten oder anpassungsbedingte Ohnmacht der Massen?

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