Ist ja klar – nicht die Lüge ist das Problem, sondern die „Verschwörungstheorie“

Für westliche Medien scheint es momentan größtenteils nur zwei vorrangige Aufgaben zu geben … einerseits wie immer hündisch hinterher hechelnd den chaotischen Agentur-Schwachsinn zu verbreiten, der dank Kapriolen schlagender „offizieller Verlautbarungen“ aus den USA unaufhörlich lächerlichere Formen annimmt … und andererseits eine Hetzjagd auf uns „böse Verschwörungstheoretiker“ zu veranstalten, die sich diesen Bockmist partout nicht unterjubeln lassen wollen. – Aber trösten wir uns damit, dass wir unsere Arbeit doch recht ordentlich zu machen scheinen, wenn man einen solchen Aufwand betreibt, um uns lächerlich zu machen …

Nun gut, ich gebe ja zu, dass es eventuell ein wenig übertrieben ist – ein paar belanglose und ebenfalls der Ablenkung dienende Nachrichten produzieren sie schon noch. Trotzdem kann man die obige Darstellung im Fall des – meiner Meinung nach und ausgehend vom letzten (mir bekannten) Sachstand – immer mehr zu einem totalen PR-Desaster entartenden „bin Laden-Hype“ fraglos als zutreffend bezeichnen. Vor allem, da andere, bis zum 1./2. Mai noch turmhohe Wellen schlagende Themen ebenfalls wie abgeschnitten aufgehört haben, in den Schlagzeilen aufzutauchen.

Der einzige Umstand, der die Verantwortlichen im Regiestuhl noch hoffen lässt, dass alles – wie gewohnt – „wider Erwarten“ nach gründlich (oder absichtlich?) versaubeuteltem Start irgendwie doch noch ein gutes Ende nehmen, oder wenigstens in Kürze wieder vergessen sein wird, ist zweifelsohne die allgemeine Geisteshaltung und medienabhängige Denkweise vieler Menschen dies- und jenseits des Atlantiks. – Das liegt alleine schon darin begründet, dass es immer noch eine satte Mehrheit von „Otto-Normal-Medienkonsumenten“ gibt, die nicht einmal wahrhaben wollen oder begreifen können, dass die gesamte „grundsätzliche Faktenlage“ rund um das Thema „weltweiter Terror & Osama bin Laden & Al Qaida“ ebenfalls nichts als ein groß angelegter und rigoros durchgezogener Betrug gewesen war.

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Stichwort 9/11

Mit einem Dank an Steven Black, ohne dessen Artikel ich diese Sache aufgrund meiner persönlichen Meinung, welche die oben angedeutete Feststellung als Fakt beinhaltet, sonst vielleicht vergessen hätte, empfehle ich eingangs meines heutigen Artikels, sich einmal etwas eingehender mit der „3. Wahrheit über 9/11“ zu befassen. Wohlgemerkt nur als Wegweiser zu einer etwas ungebundeneren Sicht auf den gesamten Themenkomplex, da ich Ihnen selbstverständlich nichts aufdrängen oder einreden möchte. – Wer heute immer noch glaubt – auch wenn er es eventuell nur behauptet, um nicht aufzufallen 😉 – was seinerzeit als offizielle Version von der US-Administration in Umlauf gebracht und zum Anlass für wenigstens zwei völkerrechtswidrige Kriege erklärt wurde, dem muss man vorhalten, dass er sich betrügen lassen will! Auf die einzelnen „Unstimmigkeiten“, die keine andere Einschätzung erlauben, weil sie fast noch abstruser sind als das, was gerade im Fall bin Laden abgeliefert wird, gehe ich nicht weiter ein. Es ist genug darüber geschrieben worden und der oben verlinkte Artikel, der eine offenbar noch nicht so weit verbreitete These ins Spiel bringt, greift die klarsten Beweise gegen die offizielle Version ebenfalls auf.

Das Ganze gibt es auch noch als Video-Reihe auf YouTube

hier der erste Teil (englisch):

http://www.youtube.com/watch?v=eAV_BUQoGBw&feature=related

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Wir sollten eines bedenken und bei unserer Betrachtung des Weltgeschehens ab dem 11.09.2001 als kaum zu widerlegende Grundfeststellung annehmen:

Der von George W. Busch nach dem „Terroranschlag auf die USA“ erklärte „Krieg gegen den Terror“ war und ist nichts anderes als die Fortsetzung jener „Machtpolitik“, welche die USA „unter Roosevelt“ nachweislich bereits vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, in jedem Fall aber nach dem Atombombenabwürfen vom Hiroshima und Nagasaki einzig und allein mit dem Zweck betrieben hat, sich zur globalen Hegemonialmacht aufzuschwingen. – Das soll hier nicht weiter vertieft werden, da ich das an anderer Stelle bereits getan hatte. – Aus Sicht der „Schattenmächte“, die ich im letzten Artikel schon angesprochen hatte, genügte aber weder das, noch der spätere „Zusammenbruch“ der UdSSR … einerseits brauchte man danach unbedingt ein neues globales Feindbild und andererseits musste das vorrangige Ziel ~ die ultimative Krise, Rockefeller 1994 ~ auch zielstrebig in Angriff genommen werden.

Nur zur Erinnerung – auch an Aaron Russo – sollten Sie sich dieses Video (leider in Englisch) anschauen und ab 2:43 Min besonders gut zuhören!

http://www.youtube.com/watch?v=7nD7dbkkBIA

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Medienübersicht

Aber kehren wir zurück zur „aktuellen Sensation“ und werfen wir einen Blick auf eine relativ repräsentative Auswahl von heutigen Medienberichten … Da hätten wir beispielsweise …

Wir erinnern uns sicher alle an das „dramatische Foto“, auf dem Obama, Clinton, Biden und der hochdekorierte Killerchef nebst versammelter Mannschaft angespannt bis bestürzt in eine Richtung gestarrt hatten und das mit der Meldung (sinngemäß) verbunden war, dass Obama die Aktion live verfolgt habe … heute heißt es nun aber …

(Laut CIA-Chef) Obama hat bin-Ladin-Tod nicht live gesehen … interessant, nicht wahr – besonders Frau Clinton, die sonst immer „so cool“ erscheinen will, hat da aber eine tolle Show abgezogen! … oder aber …

Tötung Osama bin Ladens – Eine Quelle reicht nicht aus … lesen und beurteilen Sie selbst, ob man der TAZ die scheinbar anklingende Kritik am der „US-amerikanischen Informations- und Beweisführung“ abnehmen kann – in jedem Fall werden mit Hilfe einiger Fragen die wichtigsten Knackpunkte der offiziellen Geschichte noch einmal zusammengefasst. … oder …

Bin Ladens Tochter war Zeugin bei Erschießung … soll das jetzt als ultimativer Beweis dafür gelten, dass die Erschießung des Ex-Top-Terroristen zweifelsfrei stattgefunden hat, oder wie? Hat irgendwer mit dem 12 Jahre alten Mädchen gesprochen? … oder …

Kopflose Al Kaida bleibt unberechenbar … kein Kommentar, sollte auch so eindeutig genug ankommen!? … oder …

Osama bin Ladens Haus in Pakistan – So lebte der Al-Kaida-Chef in Abottabad … also, mal ganz abgesehen davon, dass ich mir unter einer „Luxus-Villa“ schon etwas anderes vorstellen würde … gibt es jetzt direkt und zur Auflockerung aber auch mal eine interessante Gegenstimme bezüglich der letzten Schlagzeile (natürlich muss das nicht heißen, dass es auch stimmt, aber es passt schon ganz gut zur ganzen Chose):

Gerhard Wisnewski – Pakistan: Nachbar glaubt nicht an Anwesenheit bin Ladens

http://www.youtube.com/watch?v=aGChz1sARCc

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Zurück zum Medienpotpourri …

USA werden keine bin-Laden-Fotos veröffentlichen … was aber eine überholte Ansicht respektive Falschmeldung zu sein scheint, da „Wellmann“ exklusiv und brandeilig das Gegenteil behauptet?

Last but not least auch noch zwei Meldungen bezüglich der verbalen Entgleisung der „christlichen Kanzlerin“ ….

Kauder wirft Merkel Rachegedanken aus dem Mittelalter vor daneben kommen auch noch weitere Christen und sonstige, geistlos über die fiktive Glanzleistung der Ermordung eines Geistes philosophierende Moralapostel zu Wort … die Regierung wiegelt derweil ab und versucht „die Wellen zu glätten“ (also kurzum … derselbe Quatsch wie immer; intelligenter wäre es fraglos, vor dem Reden das Gehirn einzuschalten – aber eventuell ist das auch nicht möglich, wenn man einen vorbereiteten Text vom Blatt abliest? Wer vermag das schon zu sagen …?)

Eigentlich derselbe Unsinn noch einmal … aber wegen des einleitenden Fotos, das – laut beigefügtem Text – „Eine ihrer bekannten Gesten, wenn die Kanzlerin um Worte ringt“ zeigt, schon eine Verlinkung wert.

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Alternative – kritische, satirische und „verschwörungstheoretische“ – Ansätze

Persönlich halte ich den Audioclip von KenFM für eine gelungene und wohltuende Überleitung, die ich hiermit auch direkt weiterempfehlen möchte …

http://www.youtube.com/watch?v=tgE7ahdrQsY&feature=youtu.be

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Da es im Anschluss an diese grandiose „freijournalistische“ Berufsdemonstration gerade ganz gut passt, eine kleine Geschichte aus dem Wohnzimmer eines meiner virtuellen Nachbarn: Dass man keineswegs ein Verschwörungstheoretiker sein muss, um sich den Unmut von … sagen wir mal … angepasst denkenden Zeitgenossen zuzuziehen, musste jüngst auch Roberto J. De Lapuente „leidvoll“ erfahren, als er sich erdreistete, die Frage „Was ein kritischer Journalist fragen könnte“ eloquent und treffend in Text zu meißeln. Man schenke seine Beachtung bitte dem Kommentator, der seine Empörung um 9:07 Uhr im Kommentarbereich verewigt hat … und mache sich darüber bitte ein paar eigene Gedanken. (Ich hoffe und vertraue darauf, dass der Kollege dieses Kleinod stehen lassen wird!)

Dass man nicht wirklich „verschwörungstheoretisch“ (allerhöchstens „leicht paranoid“) veranlagt sein muss, um an den offiziellen Medienberichten zu zweifeln und sich zu diversen Fragen veranlasst zu sehen, belegen verschiedene Artikel, die ich bei meiner heutigen Recherche gefunden habe und Ihnen hier ohne lange Vorrede oder Kommentare weiterempfehlen möchte …

The Intelligence Bin Laden ist tot! Und jetzt?Paul Craig Roberts / Luftpost-KL – zwei Artikel, die kurz hintereinander erschienen und übersetzt worden sind: Osama bin Ladens zweiter Tod und Osamas nützlicher Tod (und die amerikanische Öffentlichkeit – was sich leider auch auf weite Teile der deutschen und europäischen Öffentlichkeit beziehen lässt)

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Nun noch einige Artikel, die eher aus der Aufklärungsecke kommen und demzufolge unter der Kategorie „Verschwörungstheorie“ eingeordnet werden sollen – was ich aber ebenso absurd finde wie die Behauptung, ich würde mich mit meinen Artikeln „fernab jeglicher Realität bewegen“ 😉

Steven Black Und wehe, ihr glaubt das jetzt nicht!Politaia Spitzenkraft der US-Regierung: bin Laden starb 2001 und 9/11 war Anschlag unter falscher Flagge (Alex-Jones-Show sendete ein  Interview mit einem hohen Regierungsbeamten namens Dr. Steve R. Pieczenik) … sowie Cheffe von Infokrieg NewsBin Laden: Die auffälligsten Widersprüche (in dem Artikel werden einige der besonders krassen „Korrekturen“ angesprochen, zu denen sich die US-Administration herabgelassen hat – es ist dem Autor beizupflichten, dass sich nach Betrachtung dieser Einzelaspekte Fragen nach weiteren Details erübrigen sollten! – Dies kann man auch als Ergänzung zu den von mir beigesteuerten Medienbeispielen verstehen.)

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Mit satirischer journalistischer Berichterstattung wurde dieser Abschnitt eingeleitet … nun möchte ich noch zwei lesenswerte und auch inhaltlich gelungene Beispiele für schriftlich in Worte gekleidete und gerade angemessen böse Satire folgen lassen, die bei „Neues aus Hammelburg“ erschienen sind:

Jetzt wird bin Laden frech … Augenzeugenbericht über eine Erscheinung des unkaputtbaren Top-Terroristen, der sich aufgrund der penetranten, noch dazu unter dem Namen eines kriegerischen Indianerhäuptlings laufenden Verfolgungsjagden nur noch an stark frequentierten, westlichen öffentlichen Orten aufzuhalten gedenkt … sowie …

Bin Laden hilft das Klima retten … kurze und knappe, noch dazu höchst umweltverträgliche Stellungnahme zu mehr oder weniger total verfehlten Nazi-Vergleichen in Bezug auf die „Affäre bin Laden“ … (wobei die Verzweigung von den „Nürnberger Prozessen“ zur danach an den Tag gelegten Kriegstreiberei – seit Roosevelt auch „Friedenspolitik“ genannt – der „Hauptsiegermacht“ durchaus sinnvoll erscheinen könnte, wenn man die richtigen Ausgangspunkte und Sachverhalte wählt … aber das wäre dann meiner Ansicht nach auch kein „Nazivergleich“, weshalb ich davon ausgehe, dass der Autor andere mit Nürnberg verknüpfte Denkansätze meint)

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Fazit und Schlussbemerkung

Es ist mir absolut schleierhaft, wie man noch ernsthaft in Erwägung ziehen kann, dass „wenigstens ein Teil“ der offiziellen Verlautbarungen der Wahrheit entsprechen könnte. Nach den „Korrekturen“ zu urteilen, die nach der ersten veröffentlichten Darstellung vorgenommen wurden – warum eigentlich: wollen die zuständigen Stellen Obama als Lügner dastehen lassen oder versuchen sie die Wut der islamischen Welt durch die krassen Widersprüchlichkeiten zusätzlich anzuheizen? – ist es eher so, dass man diejenigen „für verrückt erklären“ müsste, die sich dadurch nicht verarscht fühlen!

Wie ich schon im letzten Artikel anmerkte – auch wenn es von einem Kommentator angezweifelt wurde und er es als „herrlichen Klassiker“ diskreditieren zu müssen glaubte: rationales Denken (also auch Beweggründe, die man rational nachvollziehen kann) darf man bei diesen Fachleuten des Tarnen, Täuschens, Lügens und Betrügens … oh … und Mordens, hätte ich jetzt beinah vergessen … weder voraussetzen noch erwarten. – Was noch absurder ist als die oben angedeutete „Gutgläubigkeit“ unserer Mitmenschen ist eigentlich nur das fast schon hilflos anmutende „Verschwörungstheoretiker-Gejammer“ der aufgeflogenen Lügner und ihrer Hofberichterstatter.

Das ist jedoch bekanntlich ein endlos weites Feld und umschließt alles, wobei die „Weltelite“ darauf angewiesen ist, dass ihre Ablenkungs- und Verblödungstaktik reibungslos funktioniert. Warum sich dieser Sichtweise so viele Menschen anzuschließen bereit sind (oder gezwungen fühlen), kann wahrscheinlich nur so erklärt werden, dass es von Anfang an ein Teil des Programms gewesen ist?

Nun gut … ansonsten habe ich dem, was ich im letzten Artikel vorgebracht hatte, nichts mehr hinzuzufügen.

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8 Responses to Ist ja klar – nicht die Lüge ist das Problem, sondern die „Verschwörungstheorie“

  1. Hi,

    habe – zugegeben – nicht alles gelesen, aber: das ER tot ist glaube ich schon. Wa sich nicht glaube ist die Darstellung. Frage: warum wurde er erschossen?? WARUM?? Ich weiß ja, die MAis akzeptieren Den Haag nicht, müssen also nicht danach handelnb, dennoch: ich will Osama nicht tot, sondern vor Gericht. Danach wegen meiner zum Tod verurteilt. Aber wenn ich schon einen auf westliche Demokratie mit Rechten etc mache, dann doch bitte durchgängig und nicht nur immer dann, wenn es mir gerade passt.
    Und überhaupt: warum wurde Osama gleich erledigt und ganz schnell im Ozean versenkt? Na? Klar, aus dem gleichen Grund, warum auch Saddam damals sofort ins Jenseits befördert wurde. Heißt? Naja,s tellt Euch mal ein ordentliches Gericht mit Fragen und Gegenfragen vor. Die Typen sind Verbecher, nah am echten Bösen, ja, aber:“ wenn die ausgepackt hätte zB die Bush Sippe bis ins letzte Glied nach Saudi-Arabien auswandern können“ (Kabarettist Hagen Rether)

    • Adalbert Naumann says:

      Hallo,

      nun, in der Frage, ob bin Laden tot ist, sehe ich absolut keinen Anlass einer andersartigen Spekulation Raum zu geben … aber alles andere ist eine erschreckend schlecht aufgezogene Märchenerzählung, da es zwar nicht „hundertprozentig sicher“, aber doch im höchsten Maße wahrscheinlich ist, dass er schon kurz nach dem „Terroranschlag“ in den USA (Mitte Dezember 2001) das Zeitliche gesegnet hat. Insofern stand die Option, den „Topterroristen“ einer ordentlichen Gerichtsverhandlung zu überstellen, weder mit noch ohne der Möglichkeit, dass er bei einer solchen für seine ehemaligen Arbeitgeber und Komplizen unliebsame Interna hätte ausplaudern können, definitiv nicht zur Verfügung. – Davon abgesehen, sozusagen wenn ich mich wenigstens hypothetisch ans Drehbuch halten und Ihre Anforderungen an einen Rechtsstaat allein beachten wollte, ist die von Ihnen aufgestellte Forderung selbstverständlich absolut korrekt und demzufolge auch zu unterstützen.

  2. denkbonus says:

    Wer starb wirklich in Abbottabad?

    Jedenfalls nicht Osama Bin Laden, der, zahlreichen Berichten zufolge, bereits 2001 oder 2002 in den Bergen von Tora Bora an einer Niereninsuffizienz starb. Es bleibt die Frage, wen die US- Killertruppe da wirklich ermordet hat. Bin Laden jedenfalls kann es nicht gewesen sein. Der hätte inmitten eines militärischen Sperrgebietes Quartier bezogen. Das bestätigen vor allem Nachbarn aus Abbottabad, der Ortschaft, in welcher der Überfall statt fand. Die Menschen dort müssen jedesmal, wenn sie das Dorf betreten oder verlassen, ihren Ausweis vorzeigen. Keine wirkliche Option für einen weltweit gesuchten ‚Topterrorristen‘, der sich verstecken muss. Auch gibt es Stimmen von Nachbarn, die seit ihrer Geburt in der Ortschaft leben und dort quasi jede einzelne Wühlmaus persönlich und mit Namen kennen. Keiner der Nachbarn dort hat jemals etwas von Bin Laden bemerkt.

    Und dann der Hergang selbst, der den Vogel völlig abschießt. Eine bis an die Zähne bewafnete Eliteeinheit, mal als 24 Mann stark, mal als 79 Mann stark betitelt, benötigt 40 Minuten um zwei Männer, 4 Frauen und 19 Kinder zu besiegen. Und weil der unbewaffnete Widerstand eines diabetischen Tatterkreises so heftig war, dass ihnen keine andere Wahl mehr blieb, mussten sie ihn dann leider durch zwei Kopfschüsse liquidieren. Das Foto dazu im Netz erwies sich schnell als plumpe Fälschung ( https://denkbonus.wordpress.com/2011/05/02/lachnummer-des-tages-%E2%80%93-bin-ladens-todesfoto-ist-eine-falschung/ ), ein angebliches weiteres Foto verweigert die US-Administration der Weltöffentlichkeit aus Pietätsgründen. Das Foto der Superamis, die gebannt bis geschockt die Liveübertragung verfolgten ist ebenfalls ein Fake, da eine solche nie stattgefunden hat. Interessant ist allenfals die verpixelte Infrarotaufnahme auf dem Tisch, die beweist, dass die USA mit Ihren Satelliten auch durch eine geschlossene Wolkendecke hindurch gestochen scharfe Aufnahmen machen können.

    Ok, langer Rede kurzer Sinn – Einen Toten gab es ja anscheinend tatsächlich, auch wenn er sofort im Meer verklappt wurde. Wer also war das – und warum wurde er ermordet. War es ein pakistanischer Geheimdienstler, ein ISI- Agent? Weshalb reagierte Pakistan so überaus empfindlich, ja gereizt auf den Überfall? Weshalb gab es keinerlei Absprache mit den pakistanischen Behörden, die sicherlich gerne behilflich gewesen wären, Bin Laden festzusetzen? Wen auch immer die USA dort ermordet haben, es war nicht Bin Laden und es war eine wichtige Person.

    • Adalbert Naumann says:

      Hallo, „Denkbonus“, und danke für diese interessante, zumindest mir selbst bisher noch nicht in den Sinn gekommene Alternative für eine Erklärung, die zumindest dem veranstalteten Zinnober eine gewisse Sinnhaftigkeit verleihen könnte. Sollte man mal im Auge behalten … und vorsichtshalber auf alles gefasst bleiben.

      Ansonsten scheinen wir in Sachen „bin-Laden-Exekution“ aber so ziemlich einer Meinung zu sein und dieselbe Verachtung für die Medieninszenierung und – man vergebe mir die klare Ausdrucksweise – transatlantische Volksverarschung zu empfinden!?

  3. feydbraybrook says:

    Und außerdem ist es ja noch lange keine Verschwörungstheorie, wenn man die Ungereimtheiten anspricht und Erklärungen verlangt. In einem Rechtsstaat solte das sogar üblich sein. Die USA wollen bin Laden getötet und seine Leiche noch am selben Tag im Meer versenkt haben. Die Erklärung, man wolle ihn nicht zum Märtyrer machen und das Entstehen einer Pilgerstätte vermeiden, ist doch sehr hanebüchen. 1. hat der längst in Vergessenheit geratene bin Laden wahrscheinlich gerade durch diese Exekution eine Kanonisierung erfahren, 2. läßt sich die Entstehung von Pilgerstätten nicht dadurch verhindern, daß man die Legitimation einer solchen Aktion unter den Tisch fallen läßt, eher im Gegenteil: gerade durch die mysteriöse Art der „Bestattung“ entsteht der Wunsch bei den Anhängern, dem so unvorteilhaft Bestatteten „die letzte Ehre“ an der letzten bekannten Stelle seiner Existenz nah zu sein.

    Dann stellt also die einfache Frage: warum das alles? – und als Antwort bekommt man zu hören: „Sie glauben uns nicht? Dann müssen Sie Verschwörungstheoretiker sein“. Wer nicht für uns ist, ist Verschwörungstheoretiker…

    http://feydbraybrook.wordpress.com/2011/05/03/usa-in-erklarungsnot-herr-saaldiener-bringen-sie-die-leiche-zum-verhor-herein/

    • Adalbert Naumann says:

      Hallo feydbraybrook,

      nun ja, Fragen stellen darf man schon – sie müssen nur im „Katalog der offiziell zugelassenen und als ausreichend stromlinienförmig anerkannten Standardfragen“ stehen … solche, wie Du und ich (und viele andere) im Zusammenhang mit dem abstrusen bin-Laden-Fake zu äußern wagten, werden als „unfreundlich und feindselig“ eingestuft – deshalb auch die ungewöhnlich aufwenige mediale Frontbildung der MSM gegen alternative „Verschwörungstheoretiker“ … also Menschen, die hinter bestimmten Aktivitäten von Regierungen oder sonstigen Macht repräsentierenden Institutionen eine Verschwörung gegen das Allgemeinwohl (oder ähnliches … jeder mag einsetzen, was er für richtig hält) vermuten und das legitime Recht für sich in Anspruch nehmen, dazu Theorien aufzustellen. Nun ja … so und nicht anders ist es nun mal, zumindest bei relativ harmlosen Fragestellern oder „Verschwörungstheoretikern“ wie unsereins.

      Deinem Hinweis darauf, dass es absolut hirnrissig ist, den veranstalteten Firlefanz mit dem Bemühen zu erklären, bin Laden nicht in einen Märtyrer verwandeln zu wollen, kann und möchte ich voll und ganz zustimmen … aber darum ging es den „Strategen“ auch nicht, sondern – meine Meinung – ganz und gar um das Gegenteil. Es soll (und muss) eine feindselige Stimmung unter den radikaleren Muslimen angestachelt werden, damit diese im leider immer zu beobachtenden haßerfüllten Überschwang die richtigen Drohungen ausstoßen, mit denen sich dann später fast alles erklären kann, was immer auch längst geplant sein mag. Entsprechende Medienberichte, die auch schon den größeren Rahmen dafür abstecken sollen, existieren ja ebenfalls. Hier nur ein Beispiel, das mir heute ins Haus geflattert ist … http://www.welt.de/politik/ausland/article13266563/Al-Qaida-drohte-mit-Atombombe-in-Europa.html passt ja auch von der Chronologie her ganz perfekt – oder etwa nicht?

  4. Physik says:

    Der angesehene US Religionsphilosoph David Ray Griffin beschäftigte sich schon in einem Buch mit der Frage, wann Osama Bin Laden gestorben ist.

    Peace Press – Bücher von Prof. Dr. David Ray Griffin und weiteren Wissenschaftlern und Experten

  5. Pingback: Was ist los mit diesem Land? – Deutschland nach 1945 « Ungebundenes deutsches Denken

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