Was nutzt SELEKTIVE GEGENÖFFENTLICHKEIT … was soll und kann sie bewirken?

Hallo, liebe Leute … ich vermute mal, dass sich – soweit mein „erzwungenes Lebenszeichen wider besseres Wissen“ überhaupt registriert werden sollte – der eine oder andere unter Ihnen fragen wird, warum ich mich jetzt auf einmal – nach gut sechs Jahren „Abwesenheit“ – plötzlich wieder melde. Falls dem so sein sollte, möchte ich darauf in aller Kürze und nicht zu viel „Privatschicksal“ zur Schau stellend eine Antwort geben.

Sie lautet zunächst einmal, dass ich lesend, beobachtend, fühlend und denkend nie wirklich weg gewesen bin. Ich musste mich jedoch vollständig zurückziehen, da mein Körper mir mit letztmöglicher Eindringlichkeit bewusst gemacht hatte, dass es Wichtigeres im Leben gibt, als sich beim permanenten Anrennen gegen Windmühlenflügel zu verausgaben. Eigentlich ist unser Leben für ein solches Engagement schlicht und ergreifend zu kurz und das Bestreben, durch das Werben für mehr menschliches Miteinander eine ausreichend breite Basis für den nicht nur konstruktiven, sondern auch strikt zielorientierten Widerstand gegen elitäre Weltherrschaftsallüren zu schaffen, zeitigte bislang einfach zu wenig dauerhaft verwertbaren Erfolg.

Darauf, dass dabei die Tatsache des „Wettbewerbs“ von zu vielen Denk- und Interpretationsweisen und ein sich daraus entwickelnder Dauerkrieg der jeweiligen Protagonisten aller gängigen ideologischen Denkschulen auch eine nicht wegzurationalisierende Rolle spielt, hatte ich in meinen zurückliegenden Arbeiten als publizierender „mahnender Zeigefinger“ mehr als einmal hinzuweisen versucht …

Doch sei’s drum … Fakt ist und bleibt, dass ich nun einmal so bin wie und was ich bin – ein überzeugter, mich keinerlei Ideologie (wie auch immer definierten Ismen) unterwerfender und absolut friedens- und harmoniebefürwortender Mensch … das „zwingt“ mich nun dazu, wenigstens einmal Gebrauch von dem jedem denkenden und fühlenden Wesen innewohnenden Überdrückventil zu machen. Einfach, um die über die zurückliegenden Monate und Jahre angestauten Gedanken und Empfindungen abzubauen und den entstandenen Überdruck nicht restlos in den tief- und dunkelroten Bereich ansteigen zu lassen. Das bin ich mir einfach schuldig und hoffe damit wenigsten den einen oder anderen ähnlich empfindenden Menschen erreichen und in seinem eventuell vergleichbar gelagerten Dilemma unterstützen zu können.

Dass ich dadurch in Bezug auf die Beantwortung der aufgestellten Frage tatsächlich eine Antwort liefern und mit dieser ein Umdenken – insbesondere – der von mir angesprochenen alternativen Medienschaffenden initiieren könnte, erwarte ich selbstredend nicht wirklich …

 

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Worum es eigentlich geht …

 

Um den eher vage gehaltenen Titel gleich zu Beginn des Beitrags klarer zu definieren: es geht mir um die Arbeit und die Wirkung verschiedener, von mir bevorzugt frequentierter und wegen ihrer Arbeit auch meistens geschätzter Internetpublizierender sowie viele entweder von diesen eingebundene oder „selbstständig tätige“ Buchautoren. Der Art meines Beitrags ist es geschuldet, dass ich meine nicht feindselig sondern bestenfalls denkanregend gemeinte Kritik in erster Linie an diejenigen darunter richte, welche bevorzugt oder ausschließlich das Multiplikationsmedium Internet nutzen.

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Die anzubringende „Kritik“ dreht sich darum, dass wir es mit einer „Aufklärungs- und Gegenöffentlichkeitskultur“ zu tun haben, bei der leider sehr häufig das Ausblenden von absolut relevanten, aber „zu weit in der Vergangenheit liegenden“ und zudem von der „herrschenden Lehrmeinung“ negierten Fakten konstatiert werden muss. Aus meiner Sicht habe ich das ja bereits in dem anmaßenden Monumentalwerk über die „Babylonische Verwirrung“ relativ erschöpfend verarbeitet und möchte darauf auch nicht explizit nochmals eingehen. Fakt ist jedoch, dass wir eine globale Gemengelage kommentiert und zu Recht kritisiert sehen, die selten weiter zurückreicht als bis zum Jahr 1945 … dass damals mit Hilfe einer vollständigen Revision (teilweise definitiv rechtswidriger Aushebelung) sämtlicher ehemals verbindlicher internationaler Rechtsnormen (Stichworte Londoner Statut und IMT / Kriegsverbrecherprozesse) ein „neues Völker(-Straf-)recht“ geschaffen wurde, welches man de facto auch als den zentralen Grund für den heute zu beklagenden Zustand unserer Welt bezeichnen kann und muss, wird bevorzugt ausgeblendet. Natürlich müsste man diese Argumentation bedeutend weiter führen und die „Nachfolgeorganisationen“ (Internationaler Strafgerichtshof et al …) ebenfalls gründlich unter die Lupe nehmen – einschließlich der Behandlung derselben durch die „Hauptsiegermacht“, aber das würde hier und heute fraglos zu weit führen. Wie (fast) alles andere soll es nur in Erinnerung gerufen und zur eigenständigen Recherche empfohlen werden.

Der von mir jedoch vorrangig zu kritisierende Faktor ist etwas Anderes, wenngleich aus heutiger, insbesondere geschichts- und allgemeinwissenschaftlicher Sicht direkt damit Verbundenes. Auch darüber hatte ich bereits ausführlich „referiert“ … die Vorgeschichte des Ersten Weltkriegs, welcher fraglos mit Fug und Recht als die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, wobei in diese Einschätzung eben auch die spätestens ab Mitte der 1890er Jahre gegen den „später alleinigen Verursacher“ gerichtete Kriegspropaganda und das Gesamtbild des Versailler Friedensdiktats einzubeziehen sind, bezeichnet werden kann und muss. Dass dies heute (im Nachkriegsdeutschland namens BRD, seit 1990 auch euphemistisch als „Gesamtdeutschland“ tituliert) spätestens seit der Veröffentlichung des „bahnbrechenden Werkes“ eines gewissen Herrn Fritz Fischer („Griff nach der WeltmachtDie Kriegszielpolitik des kaiserlichen Deutschlands 1914/18“) nicht mehr gefahrlos kommuniziert werden kann, mag einer der Gründe sein, die zum von mir angeführten, absolut unbefriedigenden (da nahezu vollständig von „linksgrünen“ und „antifaschistisch-antideutschen Kreisen“ oder sich wie auch immer sonst bezeichnenden Diskutanten bestimmten) Charakter unserer Gegenöffentlichkeit führten. Wenn man diese Vorgeschichte, die man ohne jede Übertreibung auch als eine Weltgeschichte der Machtvorherrschaft definieren und mit den bekannten Imperien gleichsetzen kann, aus welchen Gründen letztlich auch immer, komplett ausblendet und sozusagen „die Stunde Null“ rund um die bedingungslose Kapitulation der Deutschen Streitkräfte des Zweiten Weltkrieges verortet, um von da aus eine kritische Betrachtung der Expansion und Eskalation imperialistischer Hegemonialbestrebungen anzustellen, kann man kein vernünftiges und allen vorgeblich verfolgten Zielen dienliches Gesamtbild entwerfen.

Im Endeffekt bedient man damit letztlich allein die Interessen jener „Herren über Begriffe und Interpretationen“, denen die Perpetuierung der diversen abstrusen Thesen, welche der intellektuellen und moralischen Verurteilung des deutschen Volkes gewidmet sind – nur als unvollständige Stichwortliste: deutscher Sonderweg … Kontinuitätsthese Deutsches Kaiserreich / Preußen – Drittes Reich / Hitler … Kollektivschuldthese … und viele mehr – aus problemlos nachvollziehbaren Gründen „über alles“ geht. Sie alle bilden nicht unmaßgeblicher Weise die Grundlage des vollmundig ausgerufenen „Kampf gegen Rechts“ … wobei jeder, der sich dem links-grünen und pseudo-gutmenschlichen Meinungsdiktat nicht beugt, mal eben so mit einer der diversen Totschlag-Keulen dieser selbst ernannten Moral-, Gesinnungs- und Pseudo-Demokratie-Wächter Bekanntschaft schließen kann.

Gegen diese unfreiwillige Unterstützung einer mehr als fragwürdigen Rechts- und Demokratiedefinition, die leider auch durch eine selektive Anwendung der Instrumente zum Generieren einer authentischen Gegenöffentlichkeit geleistet wird, wendet sich dieser Appell in Gestalt einer kritischen Anmerkung.

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Lassen Sie uns mit einem nicht repräsentativen, aber aussagekräftigen Beispiel in die Thematik einsteigen …

 

Als solches würde ich das Ergebnis der „Aufklärungsarbeit“ eines gewissen – formulieren wir es vorsichtig mal so – nicht ganz unbekannten Kreuzzugs-Führers gegen die („deutsche“) Chemie-, Erdöl- und Pharma-Lobby bezeichnen. Sie begann, wenn ich mich recht entsinne, im Juni 2003 mit einem Vortrag in der niederländischen Hauptstadt Den Haag, der offenbar durch dieses Video für die Nachwelt bewahrt blieb …

Von der IG Farben zur EU

Grundsätzlich ist dieses Machwerk ja allein in Sachen Informationsgehalt hinsichtlich der außerordentlich fragwürdigen Be- und Verurteilung der Angeklagten bei den diversen Kriegsverbrecher- und Nachfolgeprozessen, durchaus informativ zu nennen. Da er sich aber nahezu ausschließlich auf die Protokolle des bereits angesprochenen und zu Recht in Frage gestellten „IMT“ bezieht sollte man schon mit angebrachter Skepsis an die Verarbeitung dieser Informationen herangehen. Das dabei in den Vordergrund gestellte „Anti-Nazi-Klischee“, wie es auch und gerade in der BRD-Geschichtswissenschaft gehegt und gepflegt, sowie gegen alles „zu deutsche an sich“ instrumentalisiert wird, sprudelt förmlich aus jeder einzelnen Sekunde … während die korporativen Eliten der „zivilisierten und anständigen Demokratien“ allenfalls als „von der sprichwörtlichen deutschen Niedertracht über den Tisch gezogene Konkurrenz“ und ganz am Rande Erwähnung finden.

Dazu gehört auch und unbedingt, dass man sich etwas eingehender mit dem „Boten“ befasst. Es handelt sich um Dr. Mathias Rath (Stiftung und „alternative Seiten“). Dass Herr Rath, ansonsten eher umstritten (was man differenziert betrachten und von Fall zu Fall eventuell unterschiedlich bewerten kann), dafür aus den meisten einschlägigen Kreisen (mit Ausnahme der EU-Technokraten der Gegenwart) mit Lob und Anerkennung überschüttet wurde, verwundert wohl eher weniger. Doch offensichtlich genügte dies ihm und seinen Mitstreitern – ob man auch von „Hintermännern“ oder „Auftraggebern“ sprechen kann und sollte, soll hier mal nicht weiter hinterfragt werden – nicht und es musste noch ein schriftliches Elaborat nachgeschoben werden. Auf dieses bin ich – vom oben genannten Video bereits wissend – irgendwann während meiner Internetrecherchen gestoßen (Erscheinungsdatum der 1. Auflage 2011).

Hierzu muss vorausschickend angemerkt werden, dass mir auf dieselbe Weise (beim gezielten und ergebnisoffenen ~ objektiv kritischen Recherchieren) im Laufe der Zeit immer mal wieder Publikationen begegneten, welche mich – mal mehr, mal weniger, aber immer „tiefschürfend“ aufregten. In der Mehrzahl der Fälle reagierte ich wahrscheinlich nur deshalb etwas überzogen, da die Informationen von Quellen angeboten wurden, die ich eigentlich sehr schätzte und (in vielen Fällen auch heute noch) regelmäßig frequentierte. Leider ging und geht es mir häufig aber auch ganz anders – insbesondere in diesem Fall …

Die Nazi-Wurzeln der „Brüsseler EU“

Was Sie schon immer über die Brüsseler EU wissen wollten, aber Ihnen niemand zu sagen wagt!

 

Dieses Pamphlet, aus der Feder der führenden Köpfe der wenigstens umstrittenen (bitte obige Denkanregung beherzigen und selbst kritisch prüfen) Dr. Rath Health Foundation, entdeckte ich zufällig (den genauen Hintergrund finden Sie im Anhang – Seite 290) und habe es dann anfänglich auch mit echtem Interesse eingehend studiert (Hintergrund waren die Aktivitäten des Herrn rund um den Codex alimentarius). Aber schon relativ bald wurde mir bewusst, dass ich dabei einer besonders perfiden, da bei genauerer Betrachtung hauptsächlich persönlichem Eigennutz dienenden Form von wenigstens selektiver Desinformation aufzusitzen drohte.

Besonders aufdringlich wurde dieser Eindruck zwar schon vorher („Nazi-Bashing“ über die Dauer des „Zweiten 30-jährigen Kriegs gegen Deutschland“ hinaus unter gleichzeitiger Reinwaschung oder Verharmlosung des Anteils angloamerikanischer Eliten), aber in seiner ganzen Wirkmacht wurde dies erst mit dem 5. Kapitel des Buches offensichtlich … es kann – zumindest im Moment, i. e. Stand 12.01.2019 – öffentlich nachgelesen werden, weshalb ich mich jetzt einfach mal erdreiste, meine obige Feststellung durch das Zitieren des Einleitungstextes dieses Kapitels zu belegen.

Zitat:

800 Jahre nach der Magna Carta: Die Herrschaft der Brüsseler EU würde in Großbritannien Jahrhunderte der Freiheit und Unabhängigkeit beenden

Von all der stolzen, von Freiheit und Unabhängigkeit geprägten Geschichte Europas, die durch eine Herrschaft der Brüsseler EU zu Ende gehen würde, wäre besonders das Ende der jahrhundertelangen Freiheitsgeschichte und Selbstbestimmung Großbritanniens ein sehr tragischer Verlust. Alle Menschen dieses Landes, das bereits zweimal eine entscheidende Rolle der Verhinderung der Welteroberung durch das Chemie-, Öl- und Pharma-Kartell spielte, müssen nun mitansehen, wie Europa an genau diesen Verursacher von zwei Weltkriegen ausgeliefert wird. Millionen ihrer tapferen Vorfahren gaben ihr Leben, um dies zu verhindern.

Schaut man weiter zurück in die Geschichte, so ist es ebenfalls bemerkenswert, dass Britannien durch England, seinem größten Mitgliedsland, der Welt die Magna Carta gab – weltweit das wahrscheinlich wichtigste Rechtsdokument in der Geschichte der Demokratie. Es wurde in Runnymede in der englischen Grafschaft Surrey im Juni 1215 unterzeichnet und galt über Jahrhunderte als ein Bollwerk gegen die Tyrannei in England. Indem man Rechte beachtete wie Habeas-Corpus-Akte – ein Gefangener hat das Recht auf eine Anhörung vor einem unabhängigen Gericht, um feststellen zu lassen, ob seine Verurteilung rechtens ist – und sogar Fürsten und Magistrate in die Rechtsprechung miteinbezog, war Englands Magna Carta entscheidend an der Entwicklung der Grundgesetze beteiligt. […]

Zitat Ende.

Besonders interessant an dieser schwulstigen und eine Menge Halb- respektive Pseudowissen offenbarenden Laudatio für die Magna Carta (Libertatum ~ „große Urkunde der Freiheiten“) ist, dass selbst der deutsche (und noch mehr der englische) Wikipedia-Artikel endlos Argumente für die Entlarvung der eingangs behaupteten Desinformation liefert. Wenn man sich mit der Geschichte von Herrn Dr. Rath und seiner Stiftung (etc. p. p.) beschäftigt, wird man gerade hinsichtlich des Umstands, dass er nicht nur immer noch, sondern anscheinend auch mehr denn je dicke im Geschäft zu sein scheint, doch etwas irritiert. Das führt mich, einen bekennenden „Verschwörungstheoretiker“ unweigerlich zu der Schlussfolgerung, dass er sich von der Veröffentlichung des „Enthüllungsberichts“ – noch dazu in der verlinkten Version und Aufmachung – sicherlich und offenbar berechtigter Weise weitreichende Vorteile versprochen haben dürfte.

Es ging bei der M. C. – letztlich genau wie bei allen anderen vorgeblich epochalen und wegweisenden Entwicklungen der Menschen-, Bürger- und Freiheitsrechte (England, Nordamerika, Frankreich …) immer nur um die Freiheiten und Rechte einer bestimmten Klasse – in England und der Kronkolonie (Nord-) Amerika, die angeblich ihre vollständige Unabhängigkeit erlangte, noch bedeutend mehr als in allen anderen mehr oder weniger demokratisch verfassten Staaten. Deshalb und ganz besonders in Verbindung mit der lückenlos nachvollziehbaren Geschichte der „angloamerikanischen Eliten“ und ihrer Expansion / Entwicklung über die Jahrhunderte seit mindestens 1654/55 (s. auch Stichwort WASP, Fabian Society, Round Table oder Pilgrim Society für die neuere Zeit zwischen Französischer Revolution und Erstem Weltkrieg) muss man die „Eliten der Oberschicht“, die sowohl in England als auch in den VSA mehr oder weniger uneingeschränkte Definitionshoheit in Sachen parlamentarischer Demokratie und Freiheit (Liberalismus in all seinen mehr oder minder radikalen Ausprägungen) besaßen und immer noch besitzen, als die einzig wahren Nutznießer aller „revolutionären Umstürze“ bezeichnen.

Ist ja auch vollkommen logisch, weil auch bei den „echten (Berufs-) Revoluzzern“ die Masse der nützlichen Idioten nach der Pfeife einer revolutionären Avantgarde zu tanzen hatte (die sich selbst gerne auch als „Adel des Proletariats“ bezeichnete). – Wer nicht so recht nachvollziehen zu können glaubt, was ich damit in Sachen Demokratie sagen möchte, sollte sich eventuell mal mit dem Buch Practicing DemocrazyElections and Political Culture in Imperial Germany von Margaret Lavinia Anderson befassen – hier ein im obigen Zusammenhang interessanter PDF-Auszug in deutscher Übersetzung.

Im weiteren Verlauf des Kapitels fabulieren die Autoren dann von der Verschwörung des Aktionskomitee (*aktueller Versuch der Wiederbelebung) für die Vereinigten Staaten von Europa, die ein Komplott schmiedete, um „Großbritannien in die EU zu locken“ ~ ich kommentiere das nicht weiter, weil es einfach lächerlich ist (eher trifft das Gegenteil zu => „spezielle transatlantische Beziehung“ GB/VSA) und eine inakzeptable Energievergeudung wäre. Ich empfehle stattdessen lieber, sich (nicht nur in der Wikipedia) mal über das American Committee on United Europe (ACUE) zu informieren und dabei die „Impuls gebende historische Persönlichkeit“ nicht zu übersehen … empfehlenswert für ambitionierte Neueinsteiger und Fortgeschrittene gleichermaßen wäre bspw. das bekannte Guttenberg-Dossier von Friederike Beck, weil es auch die weiterführende Einflussnahme transatlantischer Seilschaften aufdeckt und ihre Funktionsweise darlegt. Alternativ wäre aber auch das Buch Die Macher hinter den Kulissen von Hermann Ploppa ein guter Einstieg, wenngleich gewisse Anleihen, die er bspw. am „New Deal“ von Roosevelt nehmen zu können / müssen glaubt, vor dem Hintergrund von dessen „tiefer Verstrickung“ in die Wurzeln der transatlantischen Einflussgruppen ein wenig „verwegen“ anmuten. – Als Gegen- oder Ergänzungsvorschlag möchte ich deshalb noch den Titel Die Denkfabriken von F. William Engdahl anbieten, da dieses Buch sozusagen in konzentrierter Form ein fundiertes Grundlagenwissen vermittelt.

Fakt ist jedenfalls, dass die Bestrebungen hinsichtlich einer „europäischen Nachkriegsordnung“ bereits Formen anzunehmen begannen, lange bevor Hitlers Karriere als Gallionsfigur und Führer der NSDAP beginnen und „er“ den dafür unabdingbaren Krieg „verursachen“ konnte (oder war es eventuell „nur ein Auftragsjob“? – *verschwörungstheoretische Satire*). Man beachte einfach, dass das zuletzt genannte Gremium, welches definitiv auf der Vorarbeit des Council on Foreign Relations (amerikanisches Pendant zum britischen/englischen Royal Institute of International Affairs) basiert, bereits sieben Jahre vor der im Buch angeprangerten „Verschwörung der Nazi-Ideengeber“ gegründet wurde und mit Hilfe diverser, keineswegs unsichtbarer oder unbekannter Einflussagenten auf die „europäischen Einigungs- und Integrationsbestrebungen einwirkte. (Das begann aber schon 1946 mit einer vom „Kalergi-Plan“ inspirierten Rede des sehr ehrenwerten Mister Churchill in Zürich ~ Stichwort „Paneuropa“) Und interessante Tatsache ist eben auch, dass die geistigen Ergüsse des Grafen Coudenhove-Kalergi schon eine frappierende Ähnlichkeit mit der heute vorherrschenden (de facto sukzessive weltweit herbei-regierten) „Flüchtlings- und Asylpolitik“ (Massenmigration) der Merkel-BRD aufweisen.

Das muss und soll jetzt aber reichen. Was klar ersichtlich wird (oder wenigstens werden sollte), ist der uns immer wieder und allenthalben begegnende Eindruck, dass auf den unterschiedlichsten Ebenen ein immenser Aufwand betrieben wird, den Mainstream des verordneten Geschichtsbildes gegen jede Form von erfolgversprechender Revision zu schützen … und spätestens damit wären wir dann bei der immer zu stellenden Frage „cui bono“ (wem nützt es)? Oder auch bei der in derartigen Zusammenhängen immer angebrachten Empfehlung „folge dem Geld“ …

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Leiten wir nun aber über zum zentralen Thema des Artikels

a) QuerdenkenTV & Wissensmanufaktur

Da es sich wegen der thematischen Nähe zum vorgenannten Negativexempel anbietet – womit ich die nachfolgend zur Prüfung anempfohlene Meinung mitnichten damit gleichsetzen möchte, habe ich erneut ein Video ausgewählt. Es geht von jetzt an um Informationsquellen, die ich trotz gelegentlich auftretender Irritationen („Meinungsverschiedenheiten“, manchmal auch mehr!) auch heute noch als Hilfestellung in Sachen Bildung einer eigenen Meinung empfehlen würde … natürlich nicht kommentarlos, sondern dort, wo ich es für angebracht halte, eben auch konstruktive Kritik übend.

Schauen Sie sich also das Interview an, das Michael Friedrich Vogt (Querdenken TV) zum Thema …

Wurde Brüssel im Dritten Reich geplant? Merkwürdige Indizien

… mit Andreas Popp (Wissensmanufaktur) geführt hat. Da es (Stand 12.01.2019) frei öffentlich zugänglich ist, erlaube ich mir dazu die schriftliche Videobeschreibung zu zitieren. Das kann und soll das Anschauen des Videos allerdings nicht ersetzen!

Zitat:

Andreas Popp im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Immer mehr Indizien deuten darauf hin, daß der weltverändernde Globalisierungsmantel, unter den auch die Zentralstelle der Brüsseler EU zu rechnen ist, in der Nazizeit „entworfen und zugeschnitten“ wurde. Hitlers Nazis lehnten zum Beispiel die germanisch-traditionelle Lebensweise ab und suchten, im Gegenteil, die Mechanismen des zentralistischen Roms zu installieren. Die Nazis waren auch nicht familien-und mutterfreundlich, sondern sie trennten die Mutter von ihrem Baby und zerstörten die natürliche Bindung. Ebenso unterstützten sie das verzinste Geldsystem, das heute Grundlage für die weltweiten Verwerfungen dieser Erde ist. Etliche Ziele der Nazis sind heute Grundlage deutscher und europäischer Politik, wenngleich offiziell das Gegenteil behauptet wird.

Die derzeitige Berliner Politik erinnert an den politischen Alltag während des dunkelsten Kapitels unserer Geschichte: Ideologien, Dogmen, Totalitarismus. Anhand von vier historisch relevanten Punkten wird deutlich, um welche Fragen es in dem Interview geht:

Widukind, ein germanischer Widerstandskämpfer, hatte sich über drei Jahrzehnte hinweg erfolgreich gegen die kirchliche Christianisierung gewehrt. Karl der Große, der sich an den kampfstarken Sachsen die Zähne ausgebissen hatte, griff schließlich zu einer List: Er lud die sächsischen Fürsten und Herzöge zu sich, angeblich, um die Lehen neu zu ordnen. Doch er ließ alle 4.500 Sachsen brutal hinrichten. Seitdem nennt man Kaiser Karl den „Sachsenschlächter“.

1934, unter den Nazis wurde Karl, der Sachsenschlächter zum „Begründer“- oder „Vater Europas“, die Geschichtsbücher umgeschrieben. Die Nazis benannten gar eine Division der Waffen-SS nach dem französischen Namen Karls des Großen: Charlemagne!

Mehr noch: 1949, schlug das ehemalige NSDAP-Mitglied Kurt Pfeiffer den Karlspreis vor, den man 1950 dann offiziell initiierte. Dieser sogenannte Ehrenpreis wird bis zum heutigen Tage an Menschen und Einrichtungen verliehen, die „den Gedanken der abendländischen Einigung in politischer, wirtschaftlicher und geistiger Beziehung gefördert haben“. Heute gilt Karl der Große als der Wegbereiter der EU.

Bis Anfang der 1930er Jahre spielte die Germanen-Idealisierung in Deutschland eine erhebliche Rolle. „Familie, Sippe oder Dorf“ spielen eine große Rolle. Die gigantischen Militärparaden mit Standarte und exakter Formation 1933 unter Adolf Hitlers Führung, erinnern vielmehr an eine römische Armee, die im Gegensatz zu den stammesorientierten Germanen die Globalisierung anstrebten.

In den 1920er Jahren wurde die Umverteilung der Vermögenswerte durch das verzinste Geldsystem politisch kritisiert. Der Finanzexperte und Sozialreformer Sylvio Gesell erarbeitete die Grundlagen zum Thema. Anfänglich waren die Nationalsozialisten Verfechter der Abschaffung des verzinsten Geldsystems, wie Gottfried Feder. Noch kurz vor der Machtübernahme durch die Nazis wurde Feder für das Amt des Reichsbankpräsidenten diskutiert. Durch das Hitler-Regime wurde er aus der politischen Einflußnahme herausgedrängt. Statt dessen erhielt Hjalmar Schacht diesen hohen Posten, der eng verbunden mit der Führung der BIZ operierte, der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, die man nach wie vor als Lobbyvereinigung der internationalen Großbanken bezeichnen kann.

Die Mutter-Kind-Bindung wurde im Rahmen der Politik der 1920er Jahre massiv gefördert, was jeder wohl bis heute als richtig empfindet. Als in den 1930er Jahre Hitlers Nazis das Ruder übernahmen, wandte sich das ins Gegenteil. Die Ärztin Johanna Haarer vertrat die Erziehungsempfehlungen der Nazis. Die Mutter-Kind-Bindung wurde fortan verteufelt, wurde dogmatisch ersetzt durch Verhaltensregeln der frühen Trennung von Mutter und Kind. Wer das seit Jahren wachsende KITA-Dogma in Deutschland betrachtet, mag langsam begreifen, was hier passiert.

Kaum zu glauben: Waren Hitler und seine „Nazionalisten“ etwa die Wegbereiter für die Internationalisten, die man heute Globalisten nennt? Waren sie die Wegbereiter der „modernen“ EU und der Brüsseler Bürokratie? Wenn ja, dann alle Achtung: Die Tarnung scheint bis heute nahezu perfekt gelungen.

Der damalige französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy zu Europas Zukunft: „Was ist also das Ziel? Das Ziel ist die Rassenvermischung! Die Herausforderung der Vermischung verschiedener Nationen ist die Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Es ist keine Wahl, es ist Verpflichtung. Es ist zwingend. (…) Wenn das nicht vom Volk freiwillig getan wird, dann werden wir staatliche, zwingende Maßnahmen anwenden.“

Im Juni 2016 äußerte sich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble überraschend zu diesem sensiblen Thema: „Die Abschottung ist doch das, was uns kaputt machen würde, was uns in Inzucht degenerieren ließe. Für uns sind Muslime in Deutschland eine Bereicherung unserer Offenheit und unserer Vielfalt.“

Zitat Ende.

Wie eingangs bereits betont, sind dieses Interview und seine – allerdings ebenfalls wenigstens diskutablen – Schlussfolgerungen nicht mit dem vorausgegangenen Beispiel einer höchst selektiven „aufklärerischen Wahrheitspräsentation“ zu vergleichen. Aber letztlich ist die vorgetragene Argumentation eher begrenzt aussagekräftig. Vor allem ist zu bemängeln, dass bestimmte Fakten (bspw. Eugenik, römisch-imperialistischer Zentralismus oder Faschismus/Kommunismus ~ im Gespräch als „linker Faschismus“ bezeichnet ~ als mehr oder weniger heute noch nachweisbare Bestandteile der EU-Diktatur) relativ indifferent und insbesondere dergestalt eingesetzt werden, als wären die dahinter stehenden ideologischen und/oder wissenschaftlichen Thesen originäre Erfindungen von “Hitlers Nazis“ gewesen. – Dass dem definitiv nicht so war und genau wie auch die universitär begründete ideologische, geopolitische und pseudo-demokratische Pervertierung staats- und völkerrechtlicher Normen Teil des Blendwerks ist, durch welches sich die „unsichtbare Nation der internationalistischen Psychopathen“ – nicht zuletzt mit Hilfe des eigens dafür geschaffenen Totschlagarguments „Verschwörungstheorie“ gegen das unkontrollierte Auftreten unliebsamer Meinungen zu wappnen versuchen, sollte als belegt gelten. – Dies gilt umso mehr, als die Folgen dessen, was vor, während und nach dem Dritten Reich global aufgezogen und eigentlich mit dem Sieg über „Nazi-Deutschland“ bereits als Grundlage einer internationalistisch verfassten NWO etabliert wurde, an kritikwürdigen Entwicklungen eingestellt hat, heute ja das Betätigungsfeld der unterschiedlichsten Wahrheit, Gerechtigkeit und Frieden suchenden Aktivisten und Publizisten bildet …

Es ist meiner Ansicht nach ausgesprochen bedauerlich, wenn derartige Meinungen – sozusagen sehenden Auges – auf nachweislich (durch das allgegenwärtige dialektische Spannungsfeld) sowieso schon von Grund auf verunsicherte Konsumenten losgelassen werden und das Ganze dann eben als alternatives Wissen, an dem man sich orientieren solle, vermittelt wird … haben die hier im besten Sinne kritisch Hinterfragten das wirklich nötig? Oder welchem sich mir eventuell nur nicht erschließenden Zweck soll dieses Informationsformat wirklich dienen?

Auch wenn ich angesichts meiner eingestandenen und anerkannten Bedeutungslosigkeit nicht ernstlich damit rechne, dass man meine Kritik ernst nimmt, würde es mich aufrichtig interessieren, auf diese Frage eine konkrete Antwort zu erhalten. – Beachten muss man allerdings auch, dass die Aufzeichnung des Interviews bereits mehr als zwei Jahre zurückliegt und seither gravierende Veränderungen eingetreten sind … soweit man darüber weiß oder wissen kann.

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b) Daniele Ganser, Friedensbewegung, KenFM …

Zur oben genannten Gruppe gehören noch weitere beeindruckende und sicher gerade deswegen häufig angegriffene Persönlichkeiten – bspw. Eugen Drewermann, Rainer Mausfeld, Mathias Bröckers, Willy Wimmer … die Liste soll hier beendet werden, denn jeder kann sie nach eigenem Empfinden ergänzen – mit deren Thesen und Überzeugungen man sich gerade deswegen ernsthaft befassen sollte. Nicht unbedingt wortwörtlich, aber doch sinngemäß nach dem Motto „viel Feind, viel Ehr“.

Nur mal zur kurzen Veranschaulichung:

Ganser, Wagenknecht, Drewermann Friedensbewegung

Veröffentlicht 12.11.2017 von Luczia Ernst (abgerufen 14.01.2019)

 

Wenn man sich von der Warte aus, die ich in diesem Artikel darzustellen versuche, entsprechend objektiv kritisch mit dem Engagement dieser Menschen beschäftigt, dann kommt es eben zu der besagten Fragestellung, ob das, was sie erkannt haben und mit aufrichtigem Nachdruck nicht nur aufdecken, sondern auch so weit als möglich allgemein verständlich vermitteln möchten, tatsächlich erst mit der „globalen Neuordnung“ ab/nach 1945 aufgekommen ist? Dabei soll nicht unterschlagen werden, dass sie allein in Bezug auf ihr aktuelles Engagement bereits ein gewaltiges Feld beackern, wofür man ihnen Anerkennung und Respekt zollen sollte … aber die Frage, inwieweit das aus nachvollziehbaren Gründen selektive Darstellen von globalen Sachverhalten den erklärten Zielen umfassend dienlich sein kann, wird dadurch leider auch nicht zufriedenstellend beantwortet.

Alle hier angeführten publizistisch und/oder journalistisch/wissenschaftlich tätigen Aufklärer gehören zwangsläufig zu den erklärten Feindbildern ihrer etablierten „Konkurrenz“ (wie immer man das auch definieren möchte). Deshalb ist es auch fast schon unvermeidlich zu nennen, dass das Thema „Wikipedia“ – präziser ihre „vermeintlich“ dunkle Seite – zu einem Faktor wurde, den man ohne Übertreibung als einen „gemeinsamen Nenner“ bezeichnen kann. Allerdings muss ich in diesem Zusammenhang aus eigener (nicht nur meiner persönlichen) Erfahrung sagen, dass einem diese unbestreitbare Schattenseite (einseitige, nicht selten an Zensur oder mutwillige Verschleierung erinnernde Darstellung bestimmter geschichtswissenschaftlicher, politischer oder wirtschaftlicher Aspekte des Weltgeschehens) der Online-Enzyklopädie wenigstens fünf bis sechs Jahre vorher aufgefallen ist und im Rahmen der dennoch darüber bezogenen Quellenverweise auch immer wieder thematisiert wurde.

Insbesondere aus diesem Grund denke ich auch, dass es korrekt ist, in dieser Angelegenheit den Faktor „persönliche Betroffenheit“ und seine unvermeidliche Folgereaktion der mehr oder weniger sinnvollen Rechtfertigung oder Gegendarstellung zu beachten. – Markus Fiedler kann (neben vielen anderen, die sich an der Recherche für den Film aktiv beteiligten) sicher als die Person angesehen werden, welche den „Stein des Anstoßes ins Rollen brachte“. Wenn man das zuletzt verlinkte Video einmal als „repräsentative Darstellung“ zu betrachten bereit ist, bekommt man in der Tat alles Wissenswerte ausführlich dargelegt (sozusagen von „ganz links über ultramittig bis völlig rechts“) und kann auch meine anmaßende Feststellung bereits weitreichend bewerten. Am schlimmsten empfinde ich dabei, dass selbst in der Diskussion des Themas argumentative Verortungen (bspw. „mitte-links“ oder „mitte-rechts“) zum Einsatz kommen … das ist kein Ansatz zur Lösung des Problems, sondern führt letztlich nur zu seiner Perpetuierung. – Dabei ist die Argumentation ansonsten absolut klar und überlegen, wenn man sie mit jener der selbsternannten Nazijäger und ihren zahlreichen Gesinnungsgenossen vergleicht.

Was ich dazu noch anmerken möchte und muss ist, dass die angenommene und in der Regel auch umgesetzte Notwendigkeit, sich von „gesellschaftlich geächteten“ (nicht dem Mainstream der politischen Korrektheit entsprechenden) Positionen abgrenzen zu müssen (vgl. bspw. auch Panopticon), die letztendlich sowohl die Angriffsfläche für die (allem ist ein „Pseudo“ voranzustellen) Moralapostel, Demokratie- und Verfassungswächter, Kämpfer gegen „Rechts“ usw. als auch den Rechtfertigungsnotstand bedingen, der dann zu absolut unsinnigen, in der Sache niemals zielführenden Auseinandersetzungen führt (wer einen „feindlichen Dogmatiker“ argumentativ überzeugen oder seine Behauptungen widerlegen möchte, braucht einen verdammt langen Atem und ein noch dickeres Fell). Und da dies in aller Regel in der Öffentlichkeit stattfindet, wird zudem auch erreicht, dass die bereits weitreichend wirksame „babylonische Verwirrung“ zusätzlich angeheizt wird (mit anderen Worten: das dialektische Feld, welches man zuallererst überwinden müsste, wenn man sein Engagement entsprechend der ausgegebenen und verfolgten Ziele realisieren möchte, wird noch verstärkt).

Man sollte schlicht und ergreifend registrieren, dass diese „Abgrenzung der reinen Abgrenzung wegen“ das Produkt einer von Anfang an massiv „links“ indoktrinierten und im Kern auch immer antideutschen (im umfassenden Sinne von Land, Leuten, Geschichte, Tradition und Sprache) Staatsideologie repräsentiert, die uns im Zuge der unbestreitbar erfolgten Umerziehung mit erschreckendem Erfolg aufgezwungen wurde. Dass sich dahinter jener Geist verbirgt, der die Völker und Staaten unserer Welt schon seit vielen hundert Jahren zum eigenen Vorteil vor sich her treibt, ist meiner unbedeutenden, aber aufrichtigen Meinung nach mit Sicherheit keine „Verschwörungstheorie“. Es ist allenfalls eine recht begründete These hinsichtlich einer absolut nicht zu bestreitenden, seit wenigstens einigen hundert Jahren in Richtung ultimativer Weltherrschaft (Kontrolle) getriebenen (pseudo-) elitären Verschwörung gegen Natur und Menschheit …

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c) Egon W. Kreuzer und „Spieltheorie vs. Verschwörungstheorie“

Um hier keine Missverständnisse zu provozieren, die gesetzten Anführungszeichen sollen tatsächlich darauf hinweisen, dass diese Überschrift bitte nicht wörtlich verstanden werden sollte, obgleich …

Nichts geschieht ohne die wahren Herren der Welt

(Paukenschlag am Donnerstag No. 21/2017 vom 6. Juli 2017; PDF)

 

… von Herrn Kreutzer zunächst einmal wie folgt eröffnet wird, was ich hier etwas ausführlicher zitieren möchte (da der im Dokument angegebene Link zum Originalartikel nicht mehr funktioniert!), ehe ich die Empfehlung ausgebe, das zehnseitige Dokument vollständig zu verarbeiten – im buchstäblichsten Sinne Schritt für Schritt! In gewisser Weise möchte ich sie als eine Art repräsentative Meinungsäußerung eines rational begründeten und deshalb grundsätzlich, aber eben nicht uneingeschränkt überzeugenden Weltbildes bezeichnen. Oder besser als einen Erklärungsansatz, den man zur letztmöglichen Vertiefung (bspw. – bitte nicht als Indiz von Selbstüberschätzung werten, aber andere „VTs“ kann ich nun einmal nicht so genau einschätzen) mit einer meinerVerschwörungstheorienabgleichen sollte.

Hier also das Einstiegszitat (Hervorhebungen vom Autor):

Zitat:

Gleich vorweg: Ich glaube nicht daran.

Ich hege allerdings auch keinerlei Zweifel daran, dass es Gruppierungen gibt, die mit sehr viel Geld und sehr ausgekochten strategischen Plänen auf die ständige Erweiterung und Erhaltung ihres Einflusses auf immer größere Teile der Erde hinarbeiten, nur halte ich es für ausgeschlossen, dass es „jene eine einflussreiche Gruppe“ gibt, die schon seit geraumer Zeit Schritt für Schritt, folgerichtig und unbeirrbar alle Geschehnisse auf der Welt steuert.

Schon alleine die Frage nach der wahrscheinlichsten Zielsetzung einer solchen mächtigen geheimen Gruppe offenbart Erklärungsnöte. Hier nämlich einfach zu antworten: „Die Weltherrschaft“, ergibt keinerlei Sinn. Denn „Weltherrschaft“ alleine sagt überhaupt nichts darüber aus, wozu diese Herrschaft genutzt werden soll. Weltherrschaft beschreibt ja nur eine Fähigkeit, so wie meinetwegen „Chefkoch“ oder „Brigadegeneral“ Fähigkeiten beschreiben, aber noch nicht einmal etwas über kurzfristige, geschweige denn über langfristige Absichten ausdrücken können.

Nun hat man selbstverständlich im Hinterkopf den Gedanken, Weltherrschaft solle genutzt werden, um den wenigen Verschwörern ein Leben in unermesslichem, niemals endendem und vollkommen unangreifbarem Reichtum zu bescheren. Zugleich stellt sich der von Verlustängsten geplagte Normalbürger vor, Weltherrschaft diene auch dem Zweck, dass einige wenige Weltherrscher in vollkommener Sicherheit vor allem Übel, in einer Art Paradies auf Erden leben können.

Das sind jedoch nur Projektionen eigener, egoistischer und praktisch unerfüllbarer Wunschvorstellungen. Weil der Egoismus eine sehr starke Triebfeder ist, vielleicht die stärkste überhaupt, weil er zwangsläufig in der Evolution angelegt werden musste, um die Vielfalt des Lebens hervorzubringen, stehen die Chancen für anfängliche Erfolge auf diesem Weg recht gut. Eine Chance für die Erreichung des Ziels gibt es jedoch nicht – und auch das ist eine Folge des in uns allen angelegten, egoistischen Wesens, die sich über zwei wesentliche Gesetzmäßigkeiten beschreiben lässt. 

  1. Die Grenzen der Belastbarkeit gesellschaftlicher Konstruktionen
  2. Die Dominanz der Einzelegoismen über den Gruppenegoismus

[…] Es tritt eine neue mögliche Zielsetzung ins Blickfeld, nämlich die von egoistischen Strebungen freie, tiefsitzende Sehnsucht nach absoluter Macht [Kontrolle, der Autor]. Quasi gottgleich schalten und walten zu können, Völker aufsteigen und fallen zu lassen, ganz nach Belieben. Einzelnen Menschen höchstes Glück, anderen tiefste Qualen zu bereiten, Kriege auszulösen und friedlichen Handel zu fördern, A gegen B und X gegen Y aufzuhetzen, A sich mit X gegen Y verbünden lassen, Wälder abholzen und Wüsten bewässern, Seuchen loslassen, um die Hälfte der Menschheit auszurotten …

Doch auch hier ergibt sich bei näherer Betrachtung wieder der Effekt der Sinnlosigkeit. Auch absolute Macht ergibt ohne ein Ziel, das mittels dieser Macht erreicht werden soll, wieder nur Chaos – und aus diesem Chaos folgt zwangsläufig nach einer gewissen Zeit des Ergötzens an der Macht Ermüdung und Langeweile […]

Zitat Ende

So weit die zunächst einmal sehr interessante, wenngleich (siehe oben) „ein wenig zu rational“ aufgebaute These von EWK. Was mich daran vor allem irritiert, ist die extrem verallgemeinernde Darstellung eines vorgeblich in der Evolution (Evolutionstheorie à la Charles Darwin und „Survival of the fittest“ – nicht des Stärksten, sondern des am besten Angepassten ~ „Konditionierten“?) angelegten Egoismus‘, der insbesondere den von Verlustängsten geplagten (weshalb? Was sind die Ursachen und Hintergründe der postulierten Ängste?) oder unerfüllbaren Wunschvorstellungen anhängenden „Durchschnittsmenschen“ zur Fehlinterpretation von „Macht und Weltherrschaft“ verleiten soll. Ich weiß und glaube nicht, ob/dass Egon W. Kreutzer dies aus einer Position der „Selbstanalyse“, also quasi als Resultat sukzessive gewachsener kritischer Selbsterkenntnis heraus formuliert. Die einzige Alternative einer „vernünftigen“ Erklärung wäre dann jedoch, dass ich das Problem bei mir selbst suchen muss, etwa weil ich ein „ziemlich einsames“ Exemplar von einem Individuum bin, das Egoismus allenfalls in indirekter Form kennt (nach dem geflügelten Motto: wenn es allen Geschöpfen unserer Welt gut geht, dann sollte es mir zwangsläufig auch gutgehen). Der Begriff „Projektionen“, welchen er dieser These voranstellt, lässt mich jedoch vermuten, dass er dafür auf die Erkenntnisse von Psychologie/Psychoanalyse und angewandter Sozialwissenschaft zurückgreift … und wer mich kennt, der weiß natürlich, dass ich diese vergleichsweise jungen Wissenschaften (ergänzt um die durch beide maßgeblich geprägte PR/Propaganda ~ Edward Bernays und bezogen auf die „öffentliche (veröffentlichte) Meinung“ auch Walter Lippman als vorrangig zu nennende geistige und praktische Wegbereiter sollten erwähnt und als bekannt vorausgesetzt werden) als mit die wirkmächtigsten und unentwegt eingesetzten Machtinstrumente („Waffen“) der unsichtbaren Nation der internationalistischen Psychopathen und deshalb als Beweise für deren Existenz halte.

Gehen wir weiter zur nächsten These des wirklich interessanten Gedankenkonstrukts von EWK …

Zitat (unter der Überschrift „Nun zur Realität auf diesem Globus“)

Es gibt tatsächlich eine (1) Gesellschaft mit dem offen ausgesprochenen Begehren, die gesamte Welt zu beherrschen. Kein anderer Staat soll jemals so stark werden dürfen, dass er in der Lage wäre den USA gefährlich zu werden. Das ist die offizielle Doktrin der Vereinigten Staaten von Amerika.

Selbstverständlich sind die Vereinigten Staaten von Amerika als juristische Person nur die „Form“, die von natürlichen Personen benutzt wird, um ihre Interessen durchzusetzen. Das gilt allerdings für alle Staaten – und es sollte von daher nicht übersehen werden, dass die USA und deren Freunde und Kooperationspartner nicht alleine auf dieser Welt sind.

Es mag so aussehen, als liefe im westlichen Bündnis alles nach einem Masterplan ab, es mag so aussehen, als sei alles Unerfreuliche gewollt und absichtlich herbeigeführt worden, doch erachte ich diese Annahmen, die regelmäßig als „Verschwörungstheorien“ bezeichnet werden, eher als ein Wiederaufleben archaischer Religiosität […]

Wo die Komplexität und Vielfalt der von einem System hervorgebrachten Ereignisse es nahezu unmöglich macht, dahinter das Wirken eines Systems zu erkennen, sucht sich der Mensch gerne eine andere Erklärung, deren Lücken er durch Geheimnisse verkleistert. […]

Zitat Ende.

Diese Textpassage, welche Egon W. Kreutzer dem voranstellt, was ich in der Überschrift dieses Artikelabschnitts als „Spieltheorie“ (eventuell unter dem Arbeitstitel „Casino-Kapital personalisiert“ *schelmisch**grins*) bezeichnete, ist in mehrfacher Hinsicht eine Herausforderung für meine Interpretation des Weltgeschehens (Meinung). Es beginnt mit der „natürlichen Person“ und der „verschwörungstheoretischen Frage“ inwieweit die Bürger der von ihm (zu Recht) als „juristische Person“ titulierten Staaten sich wirklich als solche wähnen dürfen? Oder meint er damit eventuell die „gewählten Vertreter“ und/oder deren nicht gewählte „Berater“? – Es würde jedoch zu weit führen, dieses „hochbrisante“ Thema hier auch noch verarbeiten zu wollen. Den Rest kann man unter „Verschwörungstheorien und die ihnen unterstellte Zielsetzung“ subsumieren und als klassische Definition gelten lassen … ob die dadurch zum Ausdruck gebrachte Meinung als umfassend zutreffend bezeichnet werden kann oder muss, steht jedoch auf einem anderen Blatt – siehe ruhig auch den oben verlinkten „anderen „Psychopathen“-Monumentalschinken aus meiner Feder“. Womit ich jetzt aber nicht behaupten oder gar als bereits erwiesen bezeichnen möchte, meine Überzeugung käme des Pudels Kern wirklich näher.

Den Abschnitt, der dann folgt stellt er unter das Motto „Spielregeln“ (Spiel setzt er hier an Stelle des vermeintlich zu komplexen Systems ein!), von denen seiner Interpretation zufolge die wichtigste lautet:

Du bist – so lange Du lebst – für dich das wichtigste Geschöpf auf Erden.

Da die Spieltheorie das Grundprinzip des modernen (aber bereits seit wenigstens 500 Jahren existierenden) Herrschaftssystems und seine Prinzipien sehr treffend beschreibt, möchte ich nur denkanregend zu bedenken geben, dass es für einen – sagen wir einfach mal – „unvorbelasteten“ Leser den Eindruck erwecken muss, dass es sich im Endeffekt eben alles „ums Geld“ (und hauptsächlich darüber definierten „Erfolg“) dreht … und mit dieser Darstellung des Herrschaftssystems hatte ich immer schon ein gewaltiges Problem, da es grundsätzlich zu kurz greift. Dass die meisten Menschen von jeder weiter in die Tiefe gehenden Facette eventuell überlastet und eher in die Flucht geschlagen als überzeugt werden, möchte ich jedoch keineswegs in Abrede stellen. Doch wie weit kann eine auf diesem Modell basierende Gegenöffentlichkeit zur reellen Problemlösung beitragen (wenn jede der anderen Facetten zur „intellektuellen No-Go-Area“ erklärt und ausgeklammert wird)?

Dieselben Schwierigkeiten habe ich mit der Weiterführung des Gedankenspiels in Richtung des Irrglaubens, dass die „Masse des Wahlvolks“ durch die Abwahl der herrschenden Politikerdarsteller aktiv zur Lösung der bestehenden Probleme beitragen könnte … auch hier lasse ich die These selbstverständlich vollumfänglich gelten, aber wer sich die minutiös nachvollziehbare Geschichte der Demokratie in Deutschland (BRD alt und neu, aber genauso auch der Ex-DDR) ohne wie auch immer getönte Scheuklappen vor Augen führt, muss doch sehen, dass es in einem von Grund auf korrupten (siehe „Parteien- und Wahlgesetze“ plus nicht existente Gewaltenteilung, einschließlich des zahnlosen Papiertigers namens „Bundesverfassungsgericht“, um nur die offenkundigsten Defizite zu benennen), von Vorteilsdenken (Selbstbereicherung) und Fremdbestimmung (Lobbyismus und „Expertentum“ bis hinein ins Gesetzgebungsverfahren) vorrangig angloamerikanischer (transatlantischer) Provenienz vergifteten und noch dazu ständig unter falscher Flagge (KED – Definition überlasse ich Ihnen) reisenden politischen System keine „besseren Alternativen“ geben kann … und auch nie geben wird, so lange das System, das nun mal leider alles andere als ein Spiel ist und keineswegs „komplizierten Regeln“ unterliegt, nicht auf eine Weise reformiert wird, die es Gemeinschaften von Menschen, die eventuell wirklich die erhofften Alternativen darstellen könnten, überhaupt erst ermöglichen würde, sich in einer Wahl gegen die etablierten Parteien zu behaupten und zu einer reellen Politikveränderung (oder „Änderung der Spielregeln“) beizutragen … dann hoffentlich aber wirklich im Sinne des zunehmend mehr als sinnentleert zu bezeichnenden und ohne die bis heute darin verewigten besatzungsrechtlichen Einschränkungen (Vorbehalte) ursprünglichen Wortlauts des Grundgesetzes … Daran, dass DIE LINKE oder die AfD unter derart optimierten Voraussetzungen tatsächlich eine echte Alternative sein können und die bislang zu beklagende Situation überhaupt im Sinne des Volkes beenden wollen würden, muss ich aufgrund des Eindrucks, den sie über die letzten Monate und Jahre bei mir hinterlassen haben, leider nachhaltig Zweifel anmelden.

Auch das bezeichne ich einfach als Teilbereich einer Gegenöffentlichkeit, die immer noch darauf wartet, von mutigen und entschlossenen, sich weder von politischer Nostalgie noch Politikverdrossenheit beeinflussen lassenden und insbesondere zur zielführend demokratiebildenden, vor allem aber zwischenmenschlichen Kooperation bereiten Menschen formuliert und verbreitet zu werden.

Da sich diese unerträgliche politische Groteske auch auf die Europa- und Weltpolitik übertragen lässt, die man tunlichst nicht nach „Ost und West“ (Stichwort „Feindbildgenerierung“ im Sinne der permanenten Aufrechterhaltung der Spannung) zu unterscheiden versuchen sollte, gehe ich auf die diesbezüglichen Gedanken von Egon W. Kreutzer ebenso wenig ein, wie auf andere, die zwar durchaus treffend die unterschiedlichsten Stilblüten benennen, aber vom „demokratischen Grundirrtum“ und natürlich den „Spielregeln“ nicht abweichen. Deshalb wiederhole ich es noch einmal … lesen Sie den Artikel unbedingt selbst, weil er viele Aspekte korrekt aufzeigt und benennt, ohne dabei jemals in verschwörungstheoretische Gefilde abzugleiten. Dennoch möchte ich nachdrücklich zu bedenken geben, dass wir es gerade auf diesem Gebiet mit einer schon seit Jahrhunderten betriebenen (wahlweise eine „Europa- oder Weltrepublik ohne Grenzen und Schranken“ anstrebenden und fordernden) Mythen- und Legendenbildung zu tun haben.

Insbesondere deshalb möchte ich zum Schluss noch eine weitere, von meiner Warte aus „kritisch beäugte“ Textpassage zitieren …

Zitat:

Die Argumentation, die „Herren der Welt“ hätten alle Zeit der Welt, würden nicht in Quartalsberichten sondern in Jahrhunderten denken, ist meiner Ansicht nach eine törichte Ausrede. Es ist eine Erzählung, wie sie aus der Sicht der Gegenwart auf die Vergangenheit zusammengereimt werden kann, um eine Erklärung für die sichtbaren Resultate der Spielregeln abliefern zu können, die viel, viel leichter zu ertragen ist als die Wahrheit

Wo das „Böse“ in einem quasi mystischen Raum, fernab der menschlichen Natur, bei namenlosen, gottgleichen „Herren der Welt“ verortet werden kann, während gleichzeitig die allgemein gültigen Spielregeln als alternativlos hingestellt werden, kann alles ungestört immer so weitergehen.

Denn niemand wird mit der Nase auf die Erkenntnis gestoßen, dass dieses „Böse“ vollständig von der Welt verschwinden würde, gelänge es nur, die Spielregeln zu ändern.

Die Frage, ob die Spielregeln überhaupt geändert werden können, ist müßig.

Die Spielregeln spiegeln den geistigen Entwicklungszustand der Menschheit wider.

Solange der sich nicht maßgeblich verbessert, ändern sich auch die Spielregeln nicht.

Die christliche Religion bietet eine alternative Spielregel an, in dem Satz:

„Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst“.

Die Menschheit hat diese Anleitung bis heute ignoriert. Zum Teil sogar in abscheulicher Weise missbraucht […]

Zitat Ende.

Dazu muss und möchte ich einfach Folgendes anmerken: ob es eine „törichte Ausrede“ genannt werden kann, wenn man – meine Definition – gegenwärtige Zustände mit Hilfe des absolut möglichen analytischen Rückgriffs auf nachweislich vergleichbare, wenn nicht gar alles Nachfolgende in Gang setzende Entwicklungen zu ergründen versucht, möchte ich zumindest mal zur Diskussion stellen. Was den Begriff „fernab der menschlichen Natur“ anbelangt, stimme ich grundsätzlich überein, aber dabei sollte man eben auch die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass diejenigen, welche die „Spielregeln“ ersonnen und ihre Einhaltung die ganze Zeit überwacht haben, auf eine Weise psychopathologisch andersartig (gewesen) sein könnten, die sich im Laufe der Zeit und durch die systematische Anwendung von Druck und permanenter Spaltung nahezu „automatisch“ auf den Rest der „Menschheit“ auswirken musste!? – Dass die „Masse“ durch ihr ebenso unbestreitbares Fehlverhalten zu dieser Negativ-Evolution beigetragen hat (und heute größtenteils mehr denn je beiträgt), gestehe ich dennoch uneingeschränkt zu.

Zuletzt muss ich dasselbe auch auf die letzte hervorgehobene Feststellung anwenden … ich denke, der Begriff konkludentes Handeln belegt ausreichend, warum das Verhalten der politisch, wissenschaftlich, wirtschaftlich oder wie auch immer „Verantwortlichen“ unter der behaupteten Prämisse, es sei „alternativlos“, den Eindruck erwecken muss, dass „wir alle“ Teil des Problems sein müssen („ebenso alternativlos“, sozusagen), weil wir ja keinen vernehmlichen und „rechtsgültigen“ (also verbindlichen und „rechtskonformen“) Einwand dagegen erheben. Bei einer eingehenderen Untersuchung dieser These müsste dann aber zuallererst der Rechtsbegriff, auf dem die Annahme beruht, diese Möglichkeit würde tatsächlich existierten, wenigstens kritisch hinterfragt werden (und zwar grundlegend!) – Alles andere ist dann aber wiederum hauptsächlich auf die permanent angewandte Massenpsychologie zurückzuführen, die all die abstrusen Selbstverständlichkeiten wie Konsumwahn, Wettbewerb, (karriereförderliche) Konformität, Ellbogenmentalität, Denunziantentum und alle sonstigen Variationen der aus Vorteilsdenken resultierenden Anpassung etc. p. p. „in uns“ aktivierte und dauerhaft wirken lässt …

 

… den Rest von Egon W. Kreutzers Artikel – der Gedanken festhält, die sich weit weniger als man nach meiner bisherigen Rezension seines Artikels eventuell glauben mag, von meiner tiefsten Überzeugung unterscheiden – lasse ich unzitiert und wünsche gleichzeitig jedem Aufgewachten oder zum gemeinschaftlichen Erwachen Bereiten, dass er (sie ist eingeschlossen!) sich diesen Rest nicht nur selbst durchliest. Man sollte ihn sich ausdrucken, einrahmen, jederzeit sichtbar aufhängen und gerade immer dann von neuem durchlesen, wenn einem der Irrsinn, den wir die selbsternannten Eliten unserer Spezies aufgrund von „aufgeklärter Vereinzelung und Selberüberhöhung“ veranstalten lassen, zu sehr zu bedrücken droht. Dafür – und gleichzeitig für etwaige auf Fehlinterpretationen meinerseits beruhende und hiermit Gestalt verliehene Missverständnisse um Entschuldigung bittend – sage ich aus tiefster Überzeugung Chapeau!

~**~

 

Zusammenfassung und Schlusswort

Um alles nicht noch länger werden zu lassen, wähle ich die aktuell auf allen involvierten Seiten hohe Welle schlagenden „Debatten“ bezüglich der „FlüchtlingsKrise“ und insbesondere den „Globalen Migrationspakt“ zum Einstieg. Dazu möchte ich eine eindringliche Leseempfehlung für das Buch Die geheime Migrations-Agenda, der bereits schon einmal erwähnten, am 28. Mai 2017 leider viel zu früh verstorbenen Autorin Friederike Beck aussprechen. Im Gegensatz zu den Informationen, die zur genannten Thematik offiziell verbreitet werden, bietet das Werk in vergleichsweise komprimierter Form und dennoch alle relevanten Faktoren einbeziehend die tatsächliche Geschichte dieser menschenverachtenden, wie immer mit dem pseudo-humanitären Mäntelchen der Menschenrechte und „gerechten Verteilung“ kaschierten „Politik“ an. Eine Politik, die sicher nicht zufällig bereits in den 1990er Jahren eingeleitet und seither nicht zuletzt durch „Vorkämpfer“ wie den im Januar 2018 verstorbenen „Iren“ (Internationalist) Peter Sutherland und diverse, im genannten Buch ebenfalls angesprochene Denkfabriken und Nichtregierungsorganisationen „im Auftrag von Europäischer Union und UNO“ in Richtung Globalpakt vorangetrieben wurde

Diese Thematik wird dementsprechend natürlich auch von auf die eine oder andere Weise besorgten und kritisch gegen das herrschende System (hinter den diversen und jederzeit austauschbaren Marionetten, die sprichwörtlich alles dafür zu tun bereit sind, dass die Strippen, an denen sie tanzen, nicht gekappt und sie dem Nirwana der Bedeutungslosigkeit überantwortet werden) aufbegehrenden Aktivisten behandelt … leider nur selten mit einer herausragenden und immerhin bemerkenswert weit gefassten Argumentation wie Eugen Drewermann oder Daniele Ganser, bspw. im Rahmen einer Veranstaltung der Friedensbewegung gegen die USMilitärbasis in Ramstein und deren Rolle im weltweiten Drohnenkrieg der „NATO“. Ich empfehle eindringlich, die Zeit zum Ansehen der Videos zu investieren … egal, wie sehr man mit den mutig und offen präsentierten Argumenten konform gehen zu können meint, insgesamt spiegeln sie die menschliche, gemeinschaftliche und empathische Basis wider, die ich mit diesem Denkanstoß bewerben möchte.

Dabei ist im Sinne meiner Argumentation zwar nicht unbedeutend, aber doch unerheblich, welche Thematik von wem („aus welcher Richtung“) behandelt wird … es kommt nicht einmal darauf an, ob die pauschalen „Verteidigungsvorwürfe der Systemlinge“ (nur ein bezeichnendes „semi-seriöses“ Exempel) die betreffende Informationsquelle als rechtsradikal, revisionistisch („klassische Definition“ = Begriffsanpassung an übergeordnete Interessen), populistisch, fremdenfeindlich oder wie auch immer sonst hinzustellen versuchen. – Man kann durchaus kritisch mit den vertretenen Meinungen und den vorangehenden Sprachrohren umgehen, darf aber darüber nicht vergessen, die vorgebrachten Argumente hinsichtlich der nachvollziehbaren Inhalte zu beurteilen. Nur weil ein zutreffendes Argument von einer „wie auch immer denunzierten“ Quelle stammt, kann man es nicht verwerfen, „nur“ um die politische Korrektheit nicht zu verletzen und nicht von deren selbsternannten Moralinstanzen an den Pranger gestellt zu werden … mehr dazu nicht, es wurde von mir alles schon mal vorgebracht und die von mir aktuell verlinkten Beiträge vermögen das wahrscheinlich auch besser als ich.

Mein Schlusswort ist deshalb auch simpel, aber aufrichtig gemeint … und kann unter Berücksichtigung meines leider nur noch als extrem eingeschränkt zu nennenden Aktivitätsradius‘ gerne auch als Angebot hinsichtlich einer – gerne aus dem Hintergrund beigesteuerten – Mitarbeit / Kooperation aufgefasst werden (eine Kontaktaufnahme ist über die im Impressum angegebene Mail-Adresse – und darüber auch eine individuellere Ausgestaltung des Kontakts – möglich):

Liebe Menschen-Freunde (ohne Unterscheidung nach biologischen oder „sozialwissenschaftlich definierten / bewiesenen“ Geschlechtern) … hört bitte auf, Euch und Eure jeweils vertretene Meinung / Überzeugung nach Art der Herrscher über die Begriffsdefinition (Begrifflichkeiten) gegeneinander ausspielen zu lassen. Sucht nicht so sehr nach vermeintlichen Unterschieden, sondern mehr nach den unübersehbaren Gemeinsamkeiten Eures Engagements und vor allem bewertet diese Gemeinsamkeiten auch niemals auf der Basis von „ismisch definierten“ Unterscheidungs- oder Alleinstellungsmerkmalen. Warum ich seit jeher für diese Art von objektiv-kritischer Kooperation eintrete, setze ich anmaßender Weise als bekannt voraus (ansonsten kann man es ja nachlesen) und daran wird sich in Zukunft ebenso wenig ändern, wie sich mein Mensch-Sein im Zuge eines alles andere als erbaulichen und immer neue Fragen und Zweifel produzierenden Lernprozesses verändert hat.

In diesem Sinne … seien Sie herzlich gegrüßt, auch jene unter Ihnen, die meine Meinung absolut … was auch immer … finden

 

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